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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Salomos Wunderwurm – Stufen der Adaptation eines talmudischen Motivs in lateinischen und deutschen Texten des Mittelalters

    Stufen der Adaptation eines talmudischen Motivs in lateinischen und deutschen Texten des Mittelalters
    Martin Przybilski
    …zitiert in seinem Kommentar zu Is 5,6 Menachems Ansicht, mit rym# sei stets eine Art Dornenkraut gemeint. Raschi wendet sich jedoch gegen diese Meinung und… …Mittelalters sind diese Informationen auf unterschiedliche Weise rezipiert worden. Die Diskussion um das richtige Verständnis des biblischen Begriffs rym# findet… …7,12. 11 Diese Ansicht wiederholt Raschi mehrmals auch an anderen Stellen (vgl. z.B. seinen Kommentar zu Zach 7,12 oder zu bSota 48b und bGittin 68a). 12… …, 1855, Sp. 843– 866, hier Sp. 843. 16 Magistri Petri Comestoris Historia scholastica, in: PL 198, 1855, Sp. 1049–1722, hier Sp. 1353 f. 17 Wie diese… …sanguinis sui caveam illam confregit et sanctos patres inde eduxit. 23 Diese christologische Deutung des rym#-Motivs findet sich bereits in einer lateinischen… …. Faksimile-Ausgabe des Chorherrenstiftes Vorau, hg. v. Karl Konrad Polheim, Graz 1958, fol. 98 va –99 va . 27 Bis heute ist es umstritten geblieben, ob diese Strophen… …gemeinsame Quelle der lateinischen und der frühmittelhochdeutschen Erzählung lateinischsprachig gewesen sein muss. 33 Doch diese 29 Vgl. Ganz [Anm. 27], S. 52… …frühmittelhochdeutschen Version in einer originären jüdischen Überlieferung zu vermuten. Diese Vermutung kann gestützt werden, wenn man mit Hermann Menhardt davon ausgeht… …diese Behauptung hin sieht sich der Erzähler des „Reinfried von Braunschweig“ mit einem fiktiven Zuhörereinwand konfrontiert: ‚waz krûtes kan zerbrechen… …von Braunschweig, hg. v. Karl Bartsch, Tübingen 1871 (BLVSt 109). 40 Diese Mutation erklärt Johannes Rettelbach: Studien zur „Weltchronik“ Heinrichs von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Vom Gott gezeugt: Alexander und Jesus – Zum Fortleben des Mythos in den Alexanderromanen des christlichen Mittelalters

    Zum Fortleben des Mythos in den Alexanderromanen des christlichen Mittelalters
    Manuel Braun
    …ursprünglichen Gestalt von vornherein obsolet und legt es nahe, ihn stattdessen mit Hans Blumenberg als Geschichte seiner Deutungen zu verstehen. 3 Diese möchte… …übernommen. 42 Vom Gott gezeugt: Alexander und Jesus Diese Prophezeiung wird in Stein gemeißelt. Nectanebus gelangt nach Makedonien, wo er sich – in… …Texten mit dem Fragment des Alberic von Besançon und den lateinischen Quellen hg. u. erklärt v. Karl Kinzel, Halle/Saale 1884. Diese Ausgabe wird unter… …genannte Nectanebus erscheint als Betrüger, die Überlieferung, die von ihm berichtet, verdankt sich Lügnern und Feiglingen. Diese Abwehr der mythischen… …der bei Alberic vorgeprägte Versuch, das Terrain zu bereinigen und den Mythos abzuweisen. 29 Doch gelingt diese Distanzierung nur unvollständig, bereits… …, erlaubt diese Deutung: dô in sîn mûter bestunt ze tragene, dô chômen ir freislîch pilide ze gegene; daz was ein vil michel wunder (V, vv. 135–137). Zwar ist… …spot (S, v. 2987) verwirft. Zwar mag sich diese Korrektur der Vorlage mit der Autorität des gelehrten Klerikers rechtfertigen lassen, doch sieht sich der… …vorchristlicher Zeit spricht der Teufel aus dem Mund der touben apgot (v. 41 Diese ist nach Schröder [Anm. 26], S. 506, auf einer Vorstufe von B hinzugekommen. B… …[Anm. 42], S. 141f., führt diese Charakteristik als Beispiel für Rudolfs Hang zur Idealisierung an, ohne darauf einzugehen, dass der Text diese nicht… …Begründungszusammenhang gebracht – in den der höfischen Minne – und zu einer der Paradoxien erklärt, auf denen diese gründet. An der Vorbildlichkeit von Nektânabus’ Liebe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Der geformte und der ungeformte Körper – Zur ‚Seele‘ literarischer Figuren im Mittelalter

    Zur ‚Seele‘ literarischer Figuren im Mittelalter
    Katharina Philipowski
    …beschreiben: Diese bilden keine Einheit, sondern streben auseinander, sodass der Mensch aufgespalten ist in zwei Hälften: „So haistu“, sprach sij [Redlichkeit]… …Haben sie einen Körper? Bevor auf diese Fragen eingegangen wird, sind einige Vorüberlegungen anzustellen: Ein methodologisches Problem besteht dabei darin… …vertrauten Konzeptionen festgelegt werden könnten, obwohl ihnen diese vielleicht ganz fern liegen. Doch die Dichtung selbst kommt diesem Vorbehalt hilfreich… …entgegen, indem sie vier Kategorien von ‚Innerlichkeit‘ terminologisch differenziert: sin, sêle, herze und muot. Es wird zu überprüfen sein, worin diese vier… …Henningham hat diese Texte auf die von ihr edierte lateinische „Debate of the Body and Soul“ 30 aus der Mitte des 12. Jahrhunderts zurückgeführt, die das… …diese Textgruppe also insofern, als sie das Verhältnis zwischen Körper und Seele vordergründig als überaus feindselig schildert. In der Ausrichtung auf… …lange körperlich gedacht wird. Diese Vermutung wird unterstützt durch die Bedeutung von Gegenständen wie Schmuck, Kleidung und Waffen, die den Körper… …sterblichen Körper selbst an und unterscheidet sich damit von der sêle. Diese „ist das von Gott (spiritus) ausgehende individuelle Lebensprinzip (Anders möht… …herzen knie, des lîbes für den keiser hie; des herzen muot vor gote lac, der lîp vor dem keiser phlac (vv. 1012–1018). Diese Terminologie ist ungewöhnlich… …, [il] ne vaut un alier“ 58 – hat den größten Anspruch auf den Namen ‚Seele‘. Denn nur diese Erziehungsinstanz macht die Figur zum Subjekt, indem sie den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Der Einfluss lateinischer Quellen auf die Textgestaltung von Martin Luthers Bibelbearbeitungen (1522–1545)

    Zu einigen Spuren seiner Vorlagen in den Übersetzungsvarianten
    Sebastian Seyferth
    …sind bisher auf diese Frage gegeben. Ihre Beantwortung setzt einen Zugangsbereich voraus, dem man sich nur mittels schriftlicher Quellen nähern kann und… …Handschriften und denen der Vulgata machte, später aber auch exegetische Exkurse darstellte. Die Vulgata zu verdrängen, lag nicht in Erasmus’ Absicht. Diese… …Byzantinistik 42, 1992, S. 325–330. Diese Literaturangabe verdanke ich dem Theologen Dr. Michael Beyer von der Universität Leipzig. 28 Riedinger [Anm. 27], S. 328… …griechische Ausgabe 33 des Neuen Testaments von Nicolaus Gerbel (1521) als Übersetzungsgrundlage gedient, muss hier nicht weiter nachgegangen werden, da diese… …+ Substantiv gibt zeugnis – umgeformt. Das Verb versichert erfüllt in 1522 a+b die Funktion des Prädikats. Ab 1534 übernimmt diese Aufgabe das Verb… …Griechische mit dem Verb 51 agnoscerent, was wortgetreu der ab 1534 eingesetzten finiten Verbform erkenneten entspricht. Diese Tatsache deutet auf einen… …ausgewiesen, wobei die Präpositionalphrase auffs beste den substantivierten Superlativ darstellt. Diese Varianz basiert semantisch auf folgenden… …als Variante angemerkt ist. Auch Erasmus75 diskutiert diese Passage in seinen Annotationes (4): 72 Vgl. dazu Röm 10,21 unter Textverband 4. 73 Vgl… …Relativsatz von der 2. Person Plural an euch zur 1. Person Plural mit uns. Beide Erasmusvarianten führen eœß £mâß; erga nos auf, 76 Diese kopulativ verbundene…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Interdisziplinäre Beweglichkeit – wie weit reicht sie?

    Michael Curschmann
    …Textzeugen, von Illustrationen, meist einfache kolorierte Federzeichnungen, begleitet ist. Darüber hinaus wird diese Überlieferung auf zweierlei Weise zum… …, der damit u.U. als erster volkssprachiger Autor überhaupt seinen Text in dieser Weise abgestützt und geöffnet hätte. Und diese Bildglossen stehen… …(Lerchner, S. 67–69) für das eine wie das andere verdeckt diese historische Dynamik völlig. Laut Untertitel konzentriert sich die Untersuchung auf die… …, der das Auge des Bären mit dem erwähnten Spruchband verbindet, ihn also zum Lesen der Melodie auffordert. Diese Art von Choreographie ist in A öfter… …Variabilität bezeichnen (Wandhoff, S. 115: „Bild-Varianz“). Diese Variabilität haben eigentlich alle Fallstudien irgendwie im Visier, und man staunt, wie schnell… …ff.) ist offensichtlich ein Paradebeispiel für diese Variabilität. Manchmal, wenn z.B. die personifizierte Bosheit sich so hartnäckig zum Mann wandelt… …alle diese Identifikation angeblich stützenden Elemente auch anderweit und in ganz anderen Zusammenhängen vorkommen: die Kombination der Farben Rot und… …scheint, als es auch schon lange vor Thomasin genügend Dedikationsbilder von Fürstinnen gegeben hatte, gerade z.B. in Nordita- 4 Diese Diskussion leidet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Gahmurets sper und bluot. Zu „Parzival“ 111,30ff.

    Heiko Hartmann
    …Übertragung ‚wie man es bei/für Verstorbene(n) macht‘ zumindest in Erwägung zu ziehen. Diese Lesart wird ebenfalls durch die Überlieferung gestützt: Immerhin… …Kircheninnenräumen? In seinem umfassenden Kommentar verneint Eberhard Nellmann diese Frage: „Die Beisetzung von Teilen des Körpers (z.B. des Herzens) ist im Mittelalter… …Entsprechung zu den Vorgängen im zweiten Buch. 29 Ist aber durch diese Ähnlichkeiten etwas gewonnen? Ich denke nicht, denn die Vergleichbarkeit der derart… …. Diese Praxis ist durchaus belegt, u.a. bei den Bestattungen Ottos I., Ottos III. und Friedrich Barbarossas. 34 Sie hatte z.T. praktische Gründe: Starb ein… …erscheint es nicht kühn anzunehmen, diese Dinge würden in einen Altar eingesetzt oder vor ihm im Kirchenboden versenkt? Mir scheint, dass sich die Verse… …jedoch auf dem Kirchhof, nicht im Innenraum des Domes (vgl. vv. 1038,1–1071,4). Sollte Wolfram diese Art der Bestattung vorgeschwebt haben, so wäre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Deutsch-Japanisches Kolloquium zur Sprachgeschichte

    Jochen A. Bär
    …Satzverknüpfungsfunktion gab, sondern dass diese Einheiten auch stärker polysem waren. Daneben führte der Referent vor, dass die Satzstellung, insbesondere die Stellung des… …der katholischen Liga im Vorfeld des Dreißigjährigen Krieges zeigte Macha diese Divergenz im Einzelnen auf. Der Unionstext weise im Unterschied zum… …tiefergehenden Einfluss auf die sprachhistorische Entwicklung habe er auf diese Weise nicht mehr nehmen können. Neues Licht auf die Rolle Martin Luthers bei der… …, dass der Autor folglich synkopierte Formen bevorzuge (seltner, bessern statt seltener, besseren). Diese Vermutung bestätigte sich durch eine kontrastive…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Rheinisch-Westfälische Sprachgeschichte, hg. v. Jürgen Macha, Elmar Neuß, Robert Peters unter Mitarbeit von Stephan Elspaß, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2000 (Niederdeutsche Studien 46), 409 Seiten

    Willy Sanders
    …deutschen Sprachraums zugewandt. Dass diese sich keineswegs mit unseren herkömmlichen Landschaften, historischen Territorien oder modernen… …„Anlegen von Suchgräben“ (S. 188, 207) ist ein anderes Bild, oder es heißt gar: „Diese Geschichte kann derzeit nicht verlässlich geschrieben werden“ (S. 181)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Peter O. Müller, Deutsche Lexikographie des 16. Jahrhunderts. Konzeptionen und Funktionen frühneuzeitlicher Wörterbücher, Niemeyer, Tübingen 2001 (TTG 49), XX und 668 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …Desiderat der historischen Sprachwissenschaft. Diese Lücke wird durch das vorliegende Buch nun geschlossen und zwar – um dies vorwegzunehmen – in vorzüglicher…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Elke Donalies, Die Wortbildung des Deutschen. Ein Überblick, Gunter Narr, Tübingen 2002 (Studien zur Deutschen Sprache, Forschungen des Instituts für Deutsche Sprache 27), 190 Seiten

    Johannes Erben
    …rektionalen Lesart“ (S. 66). Ferner ist die Verfasserin der Meinung, „dass die Kategorie Zusammenbildung nicht benötigt wird“ (S. 95), weil sich diese… …notwendig. Als „unnötig“ wird auch „die Kategorie Rückbildung“ (S. 138) betrachtet. Dass diese Thesen, die wohl aus pädagogischen Gründen eine Reduzierung des… …herausgefordert hat“ (S. 12). Im Falle einer weiteren Auflage wäre das sehr viel mehr zu beherzigen, um diese Institutspublikation für Studierende und ernsthaft…
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