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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Zwei Desiderate zu Oswald von Wolkenstein: Revision der Textausgabe und Kommentar

    Burghart Wachinger
    …erwünschte neue Gesamtausgabe der Melodien und Tonsätze realisiert sein wird; denn diese wird ganz anders angelegt und gezählt sein müssen. Die Kleinsche… …Ausgabe ist durch zwei gründliche Revisionen von 1975 und 1987 in vielen Punkten verbessert worden. Allerdings waren diese Revisionen ein „Tanz in Ketten“ 2… …ich den Apparat und den Kommentar auf diese Zählung. Mühsam zu benutzen ist die Ausgabe auch durch ihre sehr enge Anlehnung der Graphie an die… …eine einigermaßen angemessene Aussprache scheinen mir diese beiden Änderungen so wichtig zu sein, dass ich das Risiko einer falschen Deutung in seltenen… …sichtbar. Bei einigen wenigen Liedern, zu denen entschieden abweichende Fassungen außerhalb der Haupthandschriften überliefert sind, sollten diese in ihrem… …, da diese vom Erstdruck abhängig sind, nicht berücksichtigt. Da es mir hier zunächst einmal darauf ankam, die Fassung F als eigenständigen Text zur… …in eindeutigem Kontext gang, pach uns fledlin. Auch im Fastnachtspiel lässt sich diese Metaphorik belegen. 16 Oswalds hocherotisches Vogelfängerlied… …nicht gemeint sein kann. Wenn diese Überlegungen stimmen, könnte ainlitz am ehesten die Eindeutschung eines spanischen Ortsnamens sein. III, 16–22 Der… …. Trotz einer Reihe von einzelnen Anklängen an die Neidhart-Tradition lässt sich diese Inhaltsstruktur eher an den Tannhäuser anknüpfen, insbesondere an…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Cordula Politis, The Individualization of Fortune in the Sixteenth-Century Novels of Jörg Wickram. The Beginnings of the Modern Narrative in German Literature, with a preface by Ingrid Kasten, The Edwin Mellen Press, Lewiston, Queenston, Lampeter 2007, IV und 274 Seiten

    W. Günther Rohr
    …, zunächst ausgeschlossen; er bemühe sich aber in der Heimat um kulturellen Fortschritt und wirke mit seinen Romanen weit über diese hinaus. Diese Wirkung habe…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Die Einrichtung der Literatur

    Arne Höcker, Ulrich Plass
    …allgemeine Formel gefunden: „Literaturgeschichte [ist] immer die Geschichte der Möglichkeit von Literatur.“ 2 Man ist versucht, diese Aussage weiter… …Verständnis literarischer Texte einschränken und begrenzen würden, und indem er diese Rahmungen mit einer „Theorie des ‚Textes‘“ substituiert, die wiederum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Ralf Simon: Der poetische Text als Bildkritik

    Stefan Greif
    …Annahme gelten, es seien in erster Linie poetische Bilder, die Dichtung nicht nur von anderen Textsorten unterscheiden, sondern diese überhaupt erst… …nicht anders als literarästhetisch gelesen werden können, ist die Tatsache, dass Dichtung diese Bilder andererseits wieder ‚zerstören‘ muss. Das… …. Begründet wird diese These in einer ausführlichen Betrachtung der Bildtheorien von Edmund Husserl, Gottfried Boehm und 307 Buchbesprechungen Hans Jonas… …Saussure und Maurice Merleau-Ponty bloß Unterschiede zwischen Objekten markiert und demgemäß keine ikonische Kohärenz besitzen kann. Dass diese inneren… …sprachbildnerischen Eigenheiten vorliegender Untersuchung. Diese Behauptung erklärt sich auch aus der nicht immer konsequenten Unterscheidung zwischen innerem Bild und… …ein Kunstwerk. Der Rückgriff auf phänomenologische Kategorien wie die des „Gespenstischen“ ersetzt diese epistemische und ästhetische Präzisierung… …innerer Bilder. Zwar konstituierten sich diese ‚grammatisch‘, würden aber erst im Augenblick ihrer poetischen Versprach- bzw. Verschriftlichung den… …. Aufrechterhalten lässt sich diese Behauptung aber nur, wenn allein dem poetischen Text attestiert wird, seine eidetischen Gegenstände ‚arbiträr‘ zu integrieren und… …damit eine metaliterarische Deutungsebene zu erschließen. Dass diese ‚Freiheit‘ gleichzeitig aber auch die durch Deixis gesteuerte Praxis poetischer Texte… …Leserverwaltung. Warum diese implizite Verpflichtung der Literatur im bürgerlichen Kunstdiskurs geflissentlich verschwiegen wird, darüber informieren bereits…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Christiane Arndt: Abschied von der Wirklichkeit: Probleme bei der Darstellung von Realität im deutschsprachigen literarischen Realismus, Rombach, Freiburg 2009.

    Kathrin Maurer
    …ist die ausgezeichnete Leistung von Christiane Arndt, diese in ein neues Licht zu setzen, indem sie das selbstreflexive Moment der realistischen Texte… …von traditionellen Erzähltechniken!) gegen diese Versuche an, die Wirklichkeit festzuhalten, und inszenieren dabei gerade die Konstruiertheit der… …referentialisierbaren Wirklichkeit und bestärkt seine poetische Autonomie durch die Geschlossenheit der Erzählung. Diese literarische Inszenierung eines Verlusts einer… …folgend – schaffen es die Texte nicht, diese fremdreferentiellen Ordnungsprinzipien auf eine Weise zu implementieren, dass sie Wirklichkeit problemlos… …abbilden könnten. Vielmehr entwickeln diese taxonomischen Prinzipien in Stifters Texten ihr eigenes poetisches Potenzial und protokollieren den Verlust der… …überwinden, doch scheinen ihre Textanalysen diese zum Teil wieder zu rehabilitieren. Ihr Ziel formuliert die Autorin denn so: „Den in der folgenden Analyse… …Fremdreferenz Stifters Poetik des Sammelns neu gewichtet). 1 Diese theoretischen Bedenken sollen aber keineswegs die Qualität des Werkes von Arndt herabsetzen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Ira Kasperowski, Mittelalterrezeption im Werk des Novalis (Hermaea. Germanistische Forschungen. Neue Folge, Band 74). Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1994.

    Dorothea-Michaela Noé-Rumberg
    …dargestellt. Ira Kasperowski entlarvt in ihrem Buch diese Ansicht als ein Vorurteil. Sie setzt sich das Ziel, die Mittelalterrezeption des Novalis differenziert… …Erkenntnisse.“ (S. 2) Diese Betrachtungsweise setzt eine sehr sorgfältige Rekonstruktion von Hardenbergs Lektüre und seiner Quellen voraus. Kasperowski löst diesen… …Rezeption des Mittelalters ernst und kommt auf diese Weise auch zu neuen Deutungen seiner Werke. Zunächst jedoch stellt die Autorin Überlegungen zum Begriff… …und analysiert die Inhalte der jeweiligen Texte, ehe sie die Quellen rekonstruiert und, diese betrachtend, zu ihren eigenen neuen und überzeugenden… …Ofterdingen“ als „Vorläufer des historischen Romans“ (S. 194). All diese spannenden Deutungen werden stringent und schlüssig aus der Grundthese heraus entwickelt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Stefan Willer: Poetik der Etymologie. Texturen sprachlichen Wissens in der Romantik, Akademie Verlag, Berlin 2003.

    John T. Hamilton
    …. Für Willer beinhaltet diese semantische Ambivalenz ein wichtiges Paradox: Jede Suche nach dem Grund eines Wortes kann „diesen Grund immer nur in… …die Auflösung, die notwendig wäre, um zu dessen gedanklichen Inhalt vorzudringen. Als bloßes Zeichen bleibt der Text dunkel; genau diese Dunkelheit aber… …ihrer Wörtlichkeit aufgefaßte Sprache wird in unabsehbar viele Elemente zersprengt; die Figur der Ähnlichkeit macht diese Elemente frei kombinierbar… …, indem Ähnlichkeiten überall wahrgenommen werden können, also ohne Berücksichtigung struktureller oder idiomatischer Grenzen“ (S. 4). Diese Betonung der… …Mythologie“ hingewirkt hat, und zweitens, wie diese „Versprachlichung […] mit dem Entzug dessen, was als Begriffsinhalt der Mythologie vorstellbar wäre“ (S… …, Wissen darzustellen, es zu operationalisieren, aber eben auch: es zu verstören“ (S. 278). Auf diese Weise leistet Willers Buch einen wichtigen Beitrag…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Jagd und höfische Kultur im Mittelalter, hg. v. Werner Rösener (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 135), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1997.

    Joachim Bumke
    …bearbeitet worden war. Der hier anzuzeigende Band „Jagd und höfische Kultur im Mittelalter“ setzt diese Reihe fort. Für die Jagd ist die Forschungslage… …häufigsten behandelten Themen waren die Beizjagd mit Greifvögeln und die Pirschjagd auf Rotwild, später auch der Fischfang. Im vorliegenden Band ist diese… …, in denen das Quellenmaterial gesammelt ist. H. Brackerts Absicht war es nicht, diese Lücke zu schließen. Sein Beitrag konzentriert sich auf einige… …Sinn“ nur dann richtig verstanden werden kann, wenn man den geschilderten Vorgang nicht von der „ihm zugeordneten Bedeutung“ trennt. Diese methodischen… …ihren Haupteffekt durch die neue Terminologie, die die einzelnen Teile des Zeremoniells benennt und dadurch überhaupt erst faßbar macht. Diese… …, daß immer mehr Werke in Auftrag gegeben wurden, in denen diese französisch geprägte Gesellschaftskultur vorgeführt wurde. Das Neue und Charakteristische… …interessiert waren. Auch die Jagdbücher haben für diese Zeit nur einen geringen Zeugniswert, weil sie in Deutschland erst im 14. Jahrhundert einsetzen. Etwas…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Dennis Howard Green, Language and History in the early Germanic World, University Press Cambridge 1998

    Heinrich Beck
    …seit Humanismuszeiten gepflegte Formel, dass die europäische Kultur auf den drei Säulen von Germanentum, Christentum und Antike ruhe. Diese Grundlagen… …Archaismus (vgl. gr. δεσπóτης), in hundafaþs, þusundifaþs und swnagoga-faþs aber iranischen Einfluss (einen Sprachkontakt in der pontischen Region). Alle diese… …führten nur die höheren Gattungen heran: das Lied, der Spruch, die Saga. Diese aber sind nicht Greens Quellen. Ihm geht es um das sprachliche Material und… …einer Einheit verschmolzen. Diese Epoche einer „Amalgamierung“ (S. 273) reicht von ca. 300 v.Chr. (mit den Wanderungen der Skiren und Bastarnen) bis ca… …bis in die Bronzezeit zurückverlegten germanisch-finnischen Lehnkontakte werden kurz gestreift (S. 176). Green bezieht diese frühen Zeiten nicht in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Die Hessische Passionsspielgruppe: Edition im Paralleldruck, hg. v. Johannes Janota, Bd. 1: ‚Frankfurter Dirigierrolle‘ – ‚Frankfurter Passionsspiel‘, mit den Paralleltexten der ‚Frankfurter Dirigierrolle‘, des ‚Alsfelder Passionsspiels‘, des ‚Heidelberger Passionsspiels‘, des ‚Frankfurter Osterspielfragments‘ und des ‚Fritzlarer Passionsspielfragments‘. Tübingen: Niemeyer 1996. XIV+430 S. ISBN 3-484-19081-7

    Cora Dietl
    …, „diese wichtigen Dramentexte nicht jeweils für sich zu präsentieren, sondern sie untereinander in einen textgeschichtlichen Zusammenhang zu stellen“ (S… …Vorstufen übermittelt. Sehr zu Recht verweist Janota darauf, daß selbst aus einem Farbfaksimile diese In- 466 Buchbesprechungen formationen nicht entnommen… …ausdrücklich darauf hin, daß „diese Gliederung […] nicht anachronistisch im Sinne einer Szenengliederung der neuzeitlichen Bühne mißverstanden werden [darf]… …spaltenweise angeordnet, in chronologischer Reihenfolge der Handschriftenzeugnisse von rechts nach links. Diese eher ungewöhnliche Anordnung ist offensichtlich… …finden, doch hätten sie in der Einleitung zur Edition erörtert werden müssen. Diese und die an manchen anderen Stellen geäußerte Kritik soll keinesfalls…
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