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1706 Treffer, Seite 135 von 171, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Robert Möller, Regionale Schreibsprachen im überregionalen Schriftverkehr. Empfängerorientierung in den Briefen des Kölner Rates im 15. Jahrhundert, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 1998 (Rheinisches Archiv 139)

    Werner Besch
    …faszinierende Frage. Sie stellt sich für das 15. Jahrhundert – und dies ist der zeitliche Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit –, teils auch schon früher und… …. Der Kölner Schryfftspiegel hat diese Forderung wörtlich aus dem Braunschweiger Tytel boek von 1508 übernommen. Aus dem Text lässt sich eine gewisse… …Gleichwertigkeit der verschiedenen Regionalsprachen ablesen. 1564 wird diese Stelle zwar noch übernommen, aber entscheidend ergänzt: … wie dann fast alle berEmpte… …Schreiber in teutschem Landt/ sich der Oberteutsch4 sprach in jrem schreiben gebrauchen (Epistelbüchlein des Balthasar Fron, Köln 1564). Oberdeutsch ist… …schreibsprachliche Wirklichkeit im 15. Jahrhundert untersuchen. Lässt sich etwa am überregionalen Briefverkehr der Städte die multiregionale Sprachkompetenz der… …Heterogenität der Verhältnisse, hoffnungslos zu verlieren? Der Verfasser der vorliegenden Arbeit verliert sich nicht. Er konzentriert sich vorrangig auf einen… …besonders interessanten Fall, auf Köln und da auf die Ratsbriefe. Erst wird der regionale Usus der Kölner Ratskanzlei im 15. Jahrhundert untersucht (Kap. 4)… …differenzierter Weise über die Praxis der Empfängerorientierung in Köln. Empfängerorientierung heißt, dass man sich auf die Schreibsprache des Empfängers einstellt… …andere zu verstehen. Der schwerpunktmäßigen Untersuchung der Kölner Verhältnisse geht eine stichprobenartige Vergewisserung der entsprechenden Praxis in… …entsprechende Teilbestände der Korrespondenz ausgewählt und im Einzelnen aufgeführt, wobei der Umfang in der Regel beachtlich ist für eine ‚Stichprobe‘. So sind…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Robert Peter Ebert, Verbstellungswandel bei Jugendlichen, Frauen und Männern im 16. Jahrhundert, Max Niemeyer, Tübingen 1998 (Reihe Germanistische Linguistik 190)

    John Ole Askedal
    …Germanistische Linguistik 190) Das vorliegende Buch stellt eine Synthese historischer System- und Soziolinguistik dar. Untersucht werden – als Teilaspekt der… …verschiedene Abfolgetypen der untersuchten zweigliedrigen Verbketten zu verzeichnen, von denen zwei kontinuierlich und zwei diskontinuierlich sind: (1) Finitum… …bei der Untersuchung der Textfrequenz der Abfolgetypen nicht von Typ (3) auseinandergehalten. Von grundlegender Bedeutung ist die Fragestellung, welche… …sprachlichen Faktoren das Vorkommen der Abfolgetypen beeinflussen (können). Folgende Faktoren werden vom Verf. systematisch untersucht: (1) die Art der… …Struktur des vor dem Verbalkomplex stehenden Wortes sowie (5) die rhythmische Struktur der infiniten Verbform in der Fügung, (6) das durch das Infinitum… …vertretene Lexem, (7) die Person bzw. (8) der Numerus bzw. (9) der Modus bzw. (10) die rhythmische Struktur des Hilfsverbs, (11) die Stellung des… …aufgehalten die rhythmische Struktur / x / x zugewiesen (S. 8). Die von Robert Peter Ebert behandelte Problematik stellt einen Ausschnitt aus der Entwicklung… …der Topologie nhd. Verbketten dar, die von John Evert Härd2 anhand 1 Vgl. hierzu auch die früheren Arbeiten des Verf.: Robert Peter Ebert: Social and… …eines aus einem größeren Zeitraum stammenden Materials untersucht worden ist. Im Rahmen der Systematik und Terminologie von Gunnar Bech 3 geht es um… …. ‚Oberfeld‘- Position kommt in der deutschen Gegenwartssprache freilich nur in drei- oder mehrgliedrigen Verbketten vor 4 ; eine ausführliche Darstellung solcher…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2022

    The Germanization of Eastern Yiddish in the nineteenth and twentieth Centuries

    A Critical Appraisal of Positions and Opinions in the Debate
    Steffen Krogh
    …einschließlich der grammatischen nachweisen. Betroffen war in erster Linie das schriftsprachliche Ostjiddisch. Die vorliegende Studie untersucht die zum Teil sehr… …heftige Debatte, die im Zeitraum etwa zwischen 1860 und 2000 über den deutschen Spracheinfluss in der ostjiddischen Öffentlichkeit geführt wurde. Sie widmet… …sich speziell der Frage nach der Objektivität und dem Skopus der Kritik, die am neuartigen daytshmerishen (‚deutschnahen‘) Stil vorgebracht wurde. From… …neutral: “Dos iz a klasish bize-vort […] Der viderviln iz an afektisher, nisht keyn intelektueler” (Gininger 1951: 185 [‘This is a classic word of contempt… …: 170) claims that a new terminology is necessary and suggests subsuming all recently borrowed German loanwords in Yiddish under the designation “der… …vi bay unts iz keyn grammatik nit do, zogt men oyf theyl erter ‘dos gloz’ un oyf andere ‘di gloz’, ‘dos ferd’, ‘der ferd’ ukhdoyme. In azelkhe fell… …halt mir zikh vi meglikh on der emes daytsher shprakhe. Vos shadet es ven men vet venigstens in di bikher eyn loshn hoben? Venigstens velin zikh alle… …, people say dos gloz and in the others di gloz, dos ferd, der ferd, etc. In such cases, we adhere, where possible, to the actual German language. Is there… …unabashedly employs a large amount of German-origin loanwords that were current in his time: take, for example, his monumental reference work “Leksikon fun der… …ale visnshaftn shpilt di filologye di greste rol in der natsyonaler oyflebung fun di untergedrikte felker. Filologye iz mer vi lingvistik, zi iz nit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Gebet und Geschlecht bei Theodor Fontane

    Franka Marquardt
    …Abstract GEBET UND GESCHLECHT BEI THEODOR FONTANE von Franka M a r q u a r d t , Bern Ausgehend von der Beobachtung, dass sich die ‚Feminisierung der… …der Kirche und der Antiklerikalismus […] im 19. Jahrhundert ausschließlich eine Sache von Männern“ 2 ist, wird das Gebet mehr und mehr zur Frauensache… …. Es bestimmt den „Rhythmus des Alltagslebens von Frauen“ 3 und dient im Rahmen „täglich, wöchentlich oder jährlich sich wiederholende[r] Rituale“ 4 der… …zunehmenden Sakralisierung der Familie, die, so etwa der Kulturhistoriker Wilhelm Heinrich Riehl 1854, „ja die vorwiegende Signatur der Weiblichkeit schon in… …dire“. 2 Michela De Giorgio: Das katholische Modell, in: Geschichte der Frauen, Bd. 5: 19. Jahrhundert, hg. v. Geneviève Fraisse u. Michalle Perrot… …, S. 206. 4 Rebekka Habermas: Weibliche Religiosität – oder: Von der Fragilität bürgerlicher Identitäten, in: Wege zur Geschichte des Bürgertums, hg. v… …, Bd. 4: Von der Revolution zum Großen Krieg, hg. v. Michelle Perrot, Frankfurt/Main 1992, S. 419–629, hier: S. 489. 545 Franka Marquardt 19. Jahrhundert… …„Verwendung der Kategorie Geschlecht für die Konzipierung eines Gebetbuchs […] so geläufig, daß jene Bücher, die sich nicht danach orientierten, es ausdrücklich… …vermerkten.“ 8 Die vor allem religiös „unterweisende Mutter“ ist in der Tat „eine Erfindung von 1800“ 9 : „Unsere Religionsbegriffe lernen wir“, so jener 1883… …für seine wissenschaftlichen Verdienste geadelte Riehl, „bei den Männern; beten aber lernen wir bei der Mutter“. 10 Deren wichtigste Aufgabe bestehe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Wat den bin Ic?

    Zu einem anonymen Minnelied in einer Halberstädter Priscian-Handschrift (Domschatz Inv.-Nr. 468)
    Norbert Kössinger
    …r , Wien Abstract Dieser Artikel behandelt ein lange verschollenes, zuletzt von Margarete Lang in der Textanthologie „Ostdeutscher Minnesang“ (1958)… …teilweise abgedrucktes, anonymes Minnelied. Der zweistrophige Text wurde im 13. Jahrhundert am Ende einer Halberstädter Priscian-Handschrift (Domschatz… …. The lyrics and melody of the song are here edited and interpreted jointly for the first time. Die Wissenschaftsgeschichte der Germanistik kennt viele… …kuriose Geschichten. Die Geschichte, über die ich hier berichten möchte, beginnt mit der 1893 zu Leipzig in Neubearbeitung und Ergänzung erschienenen… …Volksliedersammlung „Deutscher Liederhort“. Dort findet sich im zweiten Band unter der Überschrift „Niederdeutscher Spielmannsreim“ folgendes Lied, das ins 13… …. Jahrhundert datiert wird: 1 Abb. 1: Deutscher Liederhort, Bd. 2, Leipzig 1893, S. 189. 1 Deutscher Liederhort. Auswahl der vorzüglicheren Deutschen Volkslieder… …, nach Wort und Weise aus der Vorzeit und Gegenwart gesammelt und erläutert von Ludwig Erk. Im Auftrage und mit Unterstützung der Königlich Preußischen… …(Nr. 376). Die zweite, 1925 zu Leipzig erschienene Auflage ist text- und seitenidentisch mit der hier zitierten. Die erste Auflage, bearbeitet von… …Ludwig Erk, erschien 1856 in Berlin. 93 Norbert Kössinger Franz Magnus Böhme (1827–1898), der Bearbeiter des „Liederhorts“ von 1893/ 94, bemerkt in einem… …kurzen Kommentar, dass er diesen Text „mit neumierter Singweise“ ohne Quellenangabe von Karl Bartsch (1832–1888) erhalten habe, der selbst nicht mehr zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    vnd machet ?ie mit ge?ehenden augen blind. Zum Problem von Editionen als Datenquelle für sprachhistorische Untersuchungen

    Klaus-Peter Wegera
    …. Anhand von „Iwein“ B (v. 7058) werden der Informationsverlust bei der Verwendung von Editionen und die damit verbundenen Auswirkungen auf das… …doch erstaunlich, dass in der sprachhistorischen Forschung immer noch weitgehend unreflektiert auf Editionen zurückgegriffen wird – häufig mit der… …Begründung, diese oder jene Edition sei durchaus textnah. Editionen haben in der Wissenschaft eine wichtige Funktion. Sie erschließen ein ansonsten schwierig… …zugängliches Material, bereiten es auf und machen es so für die weitere Forschung verfügbar. Dabei geht es in der Hauptsache um inhaltliche Erschließung; eine… …Beantwortung auf der Basis von Editionen denkbar ist, Editionen werden aber nicht (auch nicht in zweiter Linie) zum Zweck sprachlicher Auswertungen angefertigt… …. 77 Klaus-Peter Wegera Grundsätzlich sollte bei der Nutzung von Editionen als Grundlage bedacht werden, dass sie ‚Übersetzungen‘ darstellen, d.h., dass… …die Sprache der den Editionen zugrunde liegenden Handschriften und Drucke immer durch die jeweils zeitgenössische Sprache der Editoren überlagert wird… …, und dies selbst im Falle diplomatischer Transkriptionen. 1 Der Beitrag möchte diese Problematik anhand eines kleinen Beispiels (einer einzigen… …dient vielmehr eine sogenannte formelhafte Wendung, 2 von der man annehmen könnte, dass gerade sie ohne größere Probleme anhand von Editionen gewonnen… …werden kann. I. Der „Iwein“ Hartmanns von Aue stellt einen für das Mittelhochdeutsche zentralen Text dar und wurde entsprechend häufig ediert. 3 Dabei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    C. Stephen Jaeger: Enchantment. On Charisma and the Sublime in the Arts of the West

    Christian Kiening
    …2012 (Haney Foundation Series), 424 Seiten, 52 Abbildungen. Das Buch des bekannten amerikanischen Mediävisten bewegt sich auf der Linie… …rezeptionsästhetischer Studien, wie sie im Bereich der Kunstgeschichte W. T. J. Mitchell oder David Freedberg vorgelegt haben. Es fragt also danach, wie es Kunstwerken… …Phänomenen bei Alfred Hitchcock und Woody Allen deutlich machen, welche Entfaltungsmöglichkeiten das Charismatische unter den medialen Bedingungen der Moderne… …gründlich mit Erich Auerbachs Cervanteslektüre auseinandersetzt, oder dasjenige über Goethes „Faust II“ und die Grenzen der Imagination, auf faszinierende… …Wege durch Werke der Weltliteratur. Eigentlich Neues aber bieten die wenigsten Kapitel. Sie konzentrieren sich auf Ausschnitte und inhaltliche Aspekte… …11. Jahrhundert erscheint als Zeit, in der Charisma von einem realen Verhaltensmodus zu einem fiktionalisierten Gegenstand der Kunst und der Literatur… …wurde (Kapitel 5). Der höfische Roman wird vor allem als Erziehungsprogramm verstanden („medium of a process of development and selfformation“, S. 173)… …. Figurale Repräsentation im Sinne Auerbachs wird auf eine schlichte Beziehung zwischen einem Ereignis der Vergangenheit und einem der Gegenwart reduziert (S… …. 198), wo es Auerbach gerade um die temporale und semantische Komplexität eines Verhältnisses gegangen war, bei dem der eine Teil zugleich sich selbst und… …den anderen bedeutet, der andere wiederum den einen einschließt oder erfüllt. Dass das 19. Jahrhundert mit seiner Kultivierung der Idee des ‚großen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Wilhelm Amann: Heinrich von Kleist; Günter Blamberger: Heinrich von Kleist. Biographie; Anna Maria Carpi: Kleist. Ein Leben; Hans Joachim Kreutzer: Heinrich von Kleist; Peter Michalzik: Kleist. Dichter, Krieger, Seelensucher. Biographie; Hans-Jürgen Schmelzer: Heinrich von Kleist. Deutschlands unglücklichster Dichter. Sein Leben, seine Persönlichkeit, sein Werk.

    Klaus Müller-Salget
    …einen kommen allzu viele Bücher einander ins Gehege 1 , zum anderen führt der Termindruck zur Publikation unausgegorener Produkte. Zu den letzteren gehört… …genannten Kleist-Ausgaben werden korrekt verzeichnet. Verfassernamen und Titel der sonstigen Literatur werden teilweise falsch geschrieben oder auf schon… …überhaupt? Mit Kleists Interpunktion springt Schmelzer nach Belieben um, die Orthographie auch der zeitgenössischen Zeugnisse wird noch über das von Sembdner… …, aber dann kommt es wieder knüppelhageldick, z.B. auf S. 104f.: Im Eintrag Kleists ins Koppenbuch der Hampelbaude finden sich sieben Fehler, in demjenigen… …. Permanent falsch geschrieben werden „Der zerbrochene Krug“, „Die Marquise von O.“, falsch auch der „Katechismus der Deutschen“ als „Katechismus zum 1… …abgekürzt mit der Sigle LS und der jeweiligen Nummer) und „Heinrich von Kleists Nachruhm“ (Sigle: NR). 609 Buchbesprechungen Gebrauch für Kinder und Alte“… …(Sch 213). Aus dem Thuner „Mädeli“ wird gleich zweimal ein „Mädli“ (Sch 162), aus der „Technischen Deputation“ eine „Technische Disputation“ (Sch 132 und… …, bieten ebenfalls ein trauriges Bild. Dass Kleists Briefe nur mit der jeweiligen Nummer in Sembdners Ausgabe nachgewiesen werden, stellt angesichts des… …vom „Michael Kohlhaas“, nur sehr kurz und interpretatorisch belanglos. Der funebre Einsatz mit dem Todesszenario am Kleinen Wannsee leidet unter der… …Unkenntnis des Verfassers hinsichtlich der dortigen Topographie4 und der gänzlich falschen Wiedergabe von Theodor Fontanes Schilderung der Grabstätte: „zwei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Elizabeth A. Andersen, The Voices of Mechthild of Magdeburg, Lang, Bern 2000, 255 Seiten

    Sara S. Poor
    …Mechthild von Magdeburg unternimmt den Versuch einer allgemeinen Einführung in Mechthilds von Magdeburg „Das fließende Licht der Gottheit“. Die Autorin hofft… …, nach Frank Tobins Rezeptionsgeschichte aus dem Jahr 1995 und der englischen Übersetzung aus dem Jahr 1998, mit ihrer Studie eine „sound basis for English… …Mechthilds Text in der Lehre einsetzen wollen, werden Andersens Band ausgesprochen hilfreich finden. Er gibt einen verständlichen und umfassenden Einblick in… …Forschungsansätze, die auf den literarischen Charakter des Textes abheben. Der soziale und kulturelle Hintergrund des Textes wird in der Einführung und im ersten… …Kapitel beschrieben. Das Einführungskapitel gibt einen knappen und erhellenden Überblick über die Stellung, die „Das fließende Licht“ in der Tradition der… …deutschen Literatur, der Texte der Mystikerinnen und der nordeuropäischen volksprachigen Theologie einnimmt. Nach einer Beschreibung der begrenzten… …in einem Großteil der Mechthild-Forschungsliteratur erörtert dieser Teil von Andersens Studie detailliert die festgelegten Regelungen des… …Beginen-Lebens (Mainzer Synode von 1223, Fritzlarer Synode von 1244 und eine weitere Mainzer Synode von 1261), die zeitgenössischen Ansichten der Beginen und den… …Konflikt zwischen Bettelorden und Weltklerus, für den die Seelsorge der Beginen eine Rolle spielte und auf den sich Mechthild in ihrem Buch bezieht. Andersen… …Beginendasein ausschließe. Diese Position ist nicht unstrittig, insbesondere weil Andersen selbst auf die prekäre Position der Beginen gegenüber dem Klerus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Roman Léandre Schmidt: Lettre internationale. Geschichte einer europäischen Zeitschrift, Paderborn: Wilhelm Fink, 2017.

    Tobias Amslinger
    …Foren des intellektuellen Lebens und der literarischen Innovation. Im engen Austausch mit Verlagshäusern, mit dem Rundfunk und Universitäten boten… …Roman Léandre Schmidt, der bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin tätig ist und im November 2016 an der Konzeption einer Zeitschriften-Tagung am… …sind transnationale publizistische Vorhaben im Zeitalter der Nationalstaaten entstanden? Worum ging es den Akteuren und was stand für sie auf dem Spiel?“… …Ländern erschien. Ihre produktive Energie gewinnen transnationale Periodika wie „Lettre“ gerade aus der Reibung an den Grenzen eines nationalstaatlich… …(S. 13) Das Buch beginnt mit einer langen Vorgeschichte, die bis ins Prag der 1940er Jahre zurückreicht und die Intellektuellengeschichte des 20… …. Jahrhunderts aus osteuropäischer Perspektive in den Blick nimmt. Ein Konzept der französischen Intellektuellenforschung um Jean-François Sirinelli und Michel… …der politischen Entwicklung einer ganzen Generation. Geprägt von der Besatzung durch die Nationalsozialisten und der Befreiung durch die UdSSR löste… …sich Liehm früh von der bürgerlich-konservativen Einstellung seiner Eltern. Er studierte Politik- und Sozialwissenschaft und zeigte sich als überzeugter… …Kommunist. Mit 21 Jahren wurde er verantwortlicher Redakteur der politisch-literarischen Wochenzeitung „Kulturní politika“. Später folgten Tätigkeiten in der… …Pressestelle des Außenministeriums, in einem Militärverlag, und ab 1961 als Redakteur der Zeitschrift „Literární noviny“. Seine publizistische Tätigkeit verhalf…
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