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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Cornelia Ilbrig: Aufklärung im Zeichen eines „glücklichen Skepticismus“. Johann Karl Wezels Werk als Modellfall für literarisierte Skepsis in der späten Aufklärung, Wehrhahn, Hannover 2007.

    Roman Lach
    …auffällige Vielfalt der Wezel’schen Schreibverfahren zwischen Satire, Groteske, verwildertem Erzählen und einem Realismus, der über Fielding geradezu ins 19… …, gesellschaftstheoretisches Projekt. Der Skeptizismus, den Ilbrig in etwas ermüdender Ausführlichkeit von den antiken Anfängen im Pyrrhonismus bis ins aufgeklärte Denken eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Gebet und Geschlecht bei Theodor Fontane

    Franka Marquardt
    …‚ins Gebet genommen‘ wird. Based on the observation that the ‘feminisation of religion’ is most apparent in the phenomenon of prayer in the 19th century… …nicht in Frage kommt 42 , werden Frauen nur manchmal vom Tod, in der Regel aber von ihrer stereotyp weiblichen ‚Natur‘ gleichsam ins Gebet getrieben. Dass… …und wiederholte Verschiebung des „religiöse[n] Sprechen[s]“ ins Pathologische in „Effi Briest“. 54 Elisabeth Hoffmann: Annie von Innstetten – noch eine… …Nervina Krampfig und Effi Briest, die der Forschung bislang entgangen sind56 , fallen tatsächlich erst nach und nach ins Auge: Zwar steht Effi nicht am Grab… …Namen, worauf Effi selbst bei ihrer ersten Begegnung mit dem Geheimrat indirekt hinweist: Als sie sich ins Bett legt und „[s]chulkrank“ spielt, um nicht… …Hugo Großmann nun „ins Gebet nehmen“ müsse, denkt Mathildes Mutter beim „Augenaufschlag“ ihres zukünftigen Schwiegersohns immer an einen, der gleich „die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Verloren im Netzwerk. Überlegungen zur Unlesbarkeit der „Römischen Octavia“ Herzog Anton Ulrichs

    Stephan Kraft
    …Unlesbarkeit zumindest zum Teil eine historisch bedingte ist, wobei zum einen lesersoziologische und zum anderen mediengeschichtliche Argumente ins Feld geführt… …: Barockdinosaurier halt. An der schieren Länge, als dem zuerst ins Auge springenden Merkmal, kann dies eigentlich nicht liegen, zumal Alewyn übertrieben hat. Es… …Handlungslinien skizziert werden, die durch den ins Auge gefassten Textabschnitt laufen. Statt hier noch weiter auf nahezu beliebig zu vermehrende inhaltliche und… …Schwarzen Meer und in der erweiterten zweiten Fassung dann später noch ins Heilige Land. Insgesamt wird der geschlossene Charakter von Raum und Zeit mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Eilharts „Tristrant“ in den nideren landen?

    Ein polychromes Minnekästchen im Victoria and Albert Museum, London
    Henrike Manuwald, Nick Humphrey
    …der Zorn Markes auf Melot ist durch dessen Bedrohung mit dem Schwert eindrücklich visualisiert. Schließlich fällt der imposante Gabelbart Tristans ins… …, vermutlich um ihn ins Wasser zu werfen. Dafür sind keine Textquellen bekannt (vgl. dazu Sherman und Loomis [Anm. 8], S. 54; Doris Fouquet: Wort und Bild in der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Uta Degner: Bilder im Wechsel der Töne. Hölderlins Elegien und „Nachtgesänge“, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2008.

    Lars Meier
    …Vorstellung und Bedeutung nun eine fundamentale Differenz deutlich, die jeden Versuch, beide Ebenen in eine Übereinstimmung zu bringen, ins Leere laufen lässt… …dies als Stützung ihrer obscuritas-Hypothese, da „die Technik der obscuritas vor dem Hintergrund dieser ‚einfachen Oden‘ mehr ins Gewicht [fällt]“ (S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Cordula Politis, The Individualization of Fortune in the Sixteenth-Century Novels of Jörg Wickram. The Beginnings of the Modern Narrative in German Literature, with a preface by Ingrid Kasten, The Edwin Mellen Press, Lewiston, Queenston, Lampeter 2007, IV und 274 Seiten

    W. Günther Rohr
    …Wickrams Zeiten geriet es ins Wanken und wurde etwa von Calvin radikal in Frage gestellt; die Rolle Fortunas habe Satan übernommen, und die Selbstbestimmung… …trete etwa dann ins Bild, wenn Galmy und die angebetete Herzogin öffentlich erröteten und ihre heimliche Liebe verrieten oder sich Wilbaldus in üble…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Poetik und Ethik der kleinen Form: Franz Kafka, Robert Musil, Heiner Müller, Michael Köhlmeier

    Claudia Öhlschläger
    …deterritorialisieren. Kafka selbst hat vor allem in seinen Tagebüchern immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass eine Möglichkeit des Auswegs in der Verwandlung ins… …bringt die Devise „Schmücke dein Heim“ auch die poetischen Schnörkel ins Haus. 18 Kraus, der von Loos hoch geschätzt wurde 19 , forderte die „Trockenlegung… …geradezu bedinge: 17 Vgl. Adolf Loos: Die Potemkinsche Stadt (Juli 1898), in: Ders.: Sämtliche Schriften in zwei Bänden, hg. v. Franz Glück, Bd. 1: Ins Leere… …einsilbige Bildworte zerfallen müsste, wenn wir es entwicklungsgeschichtlich bis zum Anfang verfolgen könnten. 35 Auch der von Musil ins Feld geführte Begriff… …die ästhetische Standortbestimmung der kleinen Form in der Moderne. Mit dem von Musil ins Spiel gebrachten Namen „Laokoon“ verbindet sich eine… …Augenblick“ im „Nachlass zu Lebzeiten“ das Zeitgefüge ins Wanken bringt, eröffnet die visionäre Schau von etwas, das die „Ökonomie des Erzählens“ überschreitet… …jeweiligen Beobachter mit dem Spürsinn des detektivischen Spurenlesers das animalische Agieren und Reagieren registrieren. Das von Carlo Ginzburg ins Feld…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Klaus Grubmüller, Die Ordnung, der Witz und das Chaos. Eine Geschichte der europäischen Novellistik im Mittelalter: Fabliau – Märe – Novelle, Max Niemeyer, Tübingen 2006, VII und 387 Seiten

    Joachim Heinzle
    …als literarischen Typus zu fassen, gerät er selbst ins Klassifizieren. Einer der Texte passt nämlich nicht zu dem von ihm anvisierten Fabliau-Begriff… …gewunden zum „Sonderfall“, „der nicht einfach ins Ganze eingerechnet werden sollte“ (S. 51). Nach der Erkundung der Anfänge wendet sich Grubmüller dem… …der „Traditionslinie des Stricker-Typs“ (S. 113) in Abschnitt 5 ergibt, dass dieser bis ins ausgehende Mittelalter fortgeschrieben, vor allem aber auch… …„Sonderweg“ (S. 313) gegangen ist. Das „Decameron“, das Arigo ins Deutsche gebracht hatte, wurde „nicht als kunstvolles literarisches Werk verstanden, sondern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Rosa Sala Rose: El misterioso caso alemán. Un intento de comprender Alemania a través de sus letras. Alba, Barcelona 2007.

    Michael Dobstadt
    …; dann auf den ihm zugrunde liegenden Ansatz, der die Hermeneutik gleichsam auf zwei Ebenen ins Spiel bringt, insofern das Verstehen Deutschlands fundiert… …rassistischen Implikationen über die Vermittlungsinstanz des humanistischen Gymnasiums Wirkung bis weit ins 20. Jahrhundert hinein entfaltete (vgl. S. 217ff.)…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Henrike Manuwald: Medialer Dialog. Die ‚Große Bilderhandschrift’ des „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach und ihre Kontexte, A. Francke, Tübingen und Basel 2008 (Bibliotheca Germanica 52), X und 638 Seiten sowie 80 Seiten Abbildungen

    Bernd Schirok
    …aggressiv-provozierenden Auftretens, in dem sich Verzweiflung, Wut und Trauer mischen. Bildlich wird nur die Trauer herausgegriffen und über den Trauergestus ins Medium des… …Bildzeugnisse bequem nachvollziehbar machen. Henrike Manuwalds ebenso konzentriert ins Detail gehende wie weit ausgreifende Arbeit verbindet souverän…
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