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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Überlegungen zur Problematik bei der Abgrenzung von Situativergänzungen und Situativangaben

    María José Domínguez Vázquez
    …Verfahren herangegangen. Diese Studie leistet zum einen eine einheitliche Beschreibung bestimmter Verben – stattfinden, gebären, sterben, geschehen, anfangen… …seiner Ergänzungstypologie geht meine Untersuchung aus. Ich möchte hierbei prüfen, ob eine Klassifikation mit weiteren Ergänzungen wie Lokal- 9 , Temporal-… …Stellung zur Adäquatheit dieser Unterscheidungsmittel genommen. An zweiter Stelle werden die in Valenzwerken enthaltenen Verben, bei denen eine… …und andererseits, ob eine Lokal-, Temporal- oder Kausalergänzung zu bestimmen ist und bei welchen Verben diese Ergänzungen vorkommen. 1. Betrachtung der… …Geschehen ‚situieren‘, es also in eine Situation einbetten. Wenn man indessen unter Situierung ganz generell die Eingliederung eines Geschehens in eine… …allen Erwartungen/so. Andere Verben, die eine Modalergänzung im Satzbauplau enthalten, sind weiter: lohnen, anfangen, beginnen, kommen, nützen, stehen… …eine Kausalergänzung. 11 In „Verben in Feldern“ 12 , einem Valenzwörterbuch zur Syntax und Semantik deutscher Verben, kommt bei geschehen keine andere… …Ergänzung als die Subjektergänzung in Betracht. Bei beginnen, enden, anfangen und stattfinden wird bei der Verbvalenz eine fakultative Adverbialergänzung… …Die Sitzung dauerte eine Stunde. 14 / Begründungsergänzung- Der Unfall geschah aus Unachtsamkeit. / Raumergänzung- Ich wohne in Jyväskylä. Für die… …wird eine Modalergänzung, aber keine Temporal- oder Lokalergänzung anerkannt. Bei sterben erfüllt das temporale Satzglied die Funktion einer Angabe. Bei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Emotionsdarstellungen im Mittelalter. Aspekte und Probleme der Referentialität

    Rüdiger Schnell
    …Dieselbe Frage treibt auch die heutige Medienindustrie um, jetzt aber mit Blick auf die Zeitgenossen: Kaum eine Sportberichterstattung, keine Talkshow, kein… …zum Präsidenten, in Ihnen vor?“ „Was haben Sie bei der Überreichung des Filmpreises gefühlt?“ Eine epidemieartige Neugier auf die emotionalen Vorgänge… …Zärtlichkeit im 18. Jahrhundert handelt es sich eher um ein diskursiv-literarisches Ideal als um eine alltagsweltliche emotionale Neugier. Einen ganz anderen… …Frage, inwieweit ein literarischer Vortrag, eine Kanzelpredigt oder ein Beichtgespräch einerseits emotional auf die Menschen einwirkte und andererseits… …das 12. Jahrhundert; Klaus Ridder: Kampfzorn. Affektivität und Gewalt in mittelalterlicher Epik, in: Eine Epoche im Umbruch, hg. v. Christa… …bemühte die Humoralpathologie für eine solche Auffassung im Mittelalter). Vielleicht ist aber der defizitäre Quellenbefund dadurch zu erklären, dass sowohl… …groben Skizzierung von sieben Wissensinteressen wird es höchste Zeit, auf eine gewichtige Differenz einzugehen, die die derzeitige Emotionsforschung… …kennzeichnet: einerseits eine eher geschichtswissenschaftliche, andererseits eine eher literaturwissenschaftliche Ausrichtung der Emotionsstudien. Wenn ich von… …unterschiedlichen Erkenntnisinteressen bemerkbar: ‚Der‘ Historiker bzw. ‚die‘ Historikerin fragt primär, weshalb eine historische Gestalt eine bestimmte Gestik oder… …eine bestimmte Emotion zeigt, und fragt nach den möglichen kommunikativen Implikationen emotionsrelevanter Zeichen in der politischen Realität. 9 Der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Disteljäten. Zu Wolframs "Willehalm" 98,18 f.

    Christoph Gerhardt, Ralf Plate
    …übersetzerischer Bemühungen um Text und Textverständnis geworden ist. Eine prominente Stelle, von der sich Herausgeber, Übersetzer und Interpreten immer wieder… …in Deutung und Fehldeutung solcher Stellen das Wolframverständnis insgesamt artikuliert. Eine etwas weniger spektakuläre Stelle, „Willehalm“ 98,18f… …., in der eine wichtige Figur in einem paradox erscheinenden Vergleich charakterisiert wird, scheint uns in diesem Sinne ebenfalls näherer Betrachtung… …sich um eine Fortführung von 98,16 handelt, wird durch die wörtliche Wiederaufnahme sîn vater (98,16) – sîns vater (98,20) deutlich. Leitzmann und… …sein, und zwar ist eine rühmende Aussage über ihn zu erwarten, denn Matusales selbst ist im „Willehalm“ keine handelnde Figur, sondern wird stets nur als… …bereits zu Beginn der ersten Schlacht hervorgehoben worden (28,30; der hôch gemuote 33,3.27), spielt später eine bedeutende Rolle im heidnischen Heer und… …Ritter gepriesen. Vor der zweiten Alischanz-Schlacht richtet Terramer, der oberste Heidenherrscher, eine lange Ansprache an Josweiß als Führer der siebten… …Vater Matusales war Weißer, seine Mutter aber eine moerinne; er ist also schwarz-weiß gefleckt wie Feirefiz, der Halbbruder Parzivals (386,12-23; vgl… …Disteln aus dem Weizen). Beibehalten wird also die syntaktische Interpretation der ersten Auflage. Stärker geändert ist aber 98,18. Eine Verbesserung ist… …from the bad, like the thistles from among the seeds – and that his father's help had aides him […].“ 106 Disteljäten ist eine Verdeutlichung: Es geht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Erec. Von Hartmann von Aue. Mit einem Abdruck der neuen Wolfenbütteler und Zwettler Erec-Fragmente, hg. v. Albert Leitzmann, fortgef. v. Ludwig Wolff, 7. Aufl. bes. v. Kurt Gärtner, Max Niemeyer, Tübingen 2006 (ATB 39), 324 Seiten

    Eberhard Nellmann
    …Geltung geblieben – eine sehr lange Zeit, wenn man bedenkt, in wie kurzen Abständen frühere Auflagen des ATB-„Erec“ aufeinander folgten (l957, l963, l967… …, l972, l985). Nun endlich hat Kurt Gärtner in der ATB eine verbesserte „Erec“-Ausgabe vorgelegt. Wer eine gründliche Revision des Textes, eine stärkere… …Orientierung an der Ambraser Hs. (A) erwartet hatte, wird zu Recht enttäuscht sein: Gärtner hat nur sehr zurückhaltend geändert und eine „stärkere… …Korrekturen, die von den Rezensenten der Vorgängerausgabe angeregt worden waren (hierher gehört z.B. eine Reihe von Namen in der Liste der Artusritter) 2 ; zum… …schlechterdings nicht zu verstehen. Erec kann hier nicht gemeint sein. 5 Konsequenterweise müsste Gärtner eine Crux vor v. 5517 setzen. Noch eine weitere Neuerung… …abgebrochen; der überforderte Benutzer wird auf die nächste Auflage vertröstet. Bis dahin hat es freilich gute Weile, denn zunächst ist eine umfassende… …, würde der Autor es kaum mit dar nider stîgen ausdrücken. An einer anderen Stelle ist die Entzifferung und Einordnung des Textes durch eine Entdekkung der… …Dame nicht die Rede. Überhaupt hat es den Anschein, dass der mitteldeutsche Autor mit seiner Vorlage hier besonders frei umgeht. Ich füge noch eine Liste… …:lingen (n deutlich erkennbar!). Das Reimwort des nächsten Verses, beginnend mit sp-, kann zu springen ergänzt werden; dagegen ist eine angemessene… …weiter zu kommen: Fast immer lässt sich zumindest eine Seite der Pergamentreste einer bestimmten Szene bei Chrétien zuordnen. Der Text der Rückseite muss…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Wolfram von Eschenbach, Titurel. Mit der gesamten Parallelüberlieferung des "Jüngeren Titurel". Kritisch hg., übers. und komm. v. Joachim Bumke, Joachim Heinzle, Max Niemeyer, Tübingen 2006, XXVII und 535 Seiten

    Bernd Schirok
    …2. Neben dieser primären Überlieferung gibt es noch eine sekundäre: In den 60er/70er Jahren des 13. Jahrhunderts wurden die beiden „Titurel“-Partien… …ihr wofür beimisst. – Brackert/Fuchs-Jolie geben Laa. des JT „nur in beschränktem Maße und zusammenfassend“ an. Sie treffen dabei „eine strikte Auswahl… …Frage nach dem Nutzen der Angabe so ausgewählter JT-Laa. 18 Eine weiter gehende Berücksichtigung des JT lehnen die Herausgeber mit dem Argument ab, dies… …Konstellationen die Angabe von JT-Laa. erwarten, wenn diese nämlich „im Falle eines Auseinandergehens der Wolfram-Überlieferung in G, H oder M eine der dort… …bezeugten Lesarten […] oder […] eine Entscheidung anderer Herausgeber […] stützen […]“. Diese Erwartung wird teils erfüllt, teils nicht erfüllt. Bei 17,2 und… …ÄT und des JT im umfangreichsten Teil ihrer Edition. Jeder der 175 ÄT-Strophen ist eine Doppelseite gewidmet. Dabei stehen rechts die Fassungen des ÄT… …zu, erst wenn alle Einzelbefunde zu einem (möglicherweise spannungsvollen) Gesamtbild gefügt sind, kann eine Deutung versucht werden. Allerdings werden… …aus gutem Grund der inflationär geäußerten Annahme von Mehrfachfassungen durch den Autor zurückhaltend gegenübersteht27 und in diesem Fall früher „eine… …ÄT-Vorlage wie für JT I als wahrscheinlich anzunehmen oder eine andere? 30 Enthält das erste JT II-Exemplar nur diese Fassung oder ist es ein JT I- Exemplar… …differenzierte Auswertung bei Bumke/Heinzle lautet: „volschrîben (G-ABDE) gegen erschrîben (H-54- YZ), geschrîben (JK), schrîben (X)“ (S. 196). JT I scheint eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Mai und Beaflor, hg., übersetzt, kommentiert und mit einer Einleitung v. Albrecht Classen, Peter Lang, Frankfurt/Main u.a. 2006 (Beihefte zur Mediaevistik 6), xxxix und 500 Seiten

    Christian Kiening
    …Kenntnis. Dass eine Neuausgabe von „Mai und Beaflor“ ein Desiderat darstellt, braucht kaum betont zu werden: Die Erstausgabe ist zwar gemäß Vorwort nach… …eine Neuausgabe ein gewisses Interesse beanspruchen darf, liegt aufgrund der Forschungen der letzten Jahre nahe: Unter neuen kulturanthropologischen und… …Handschriften ist die eine, die Münchner Pergamenthandschrift (Cgm 54, 1. Hälfte 14. Jahrhundert), deutlich früher als die andere, die Fuldaer Papierhandschrift… …Abbreviaturen, Einführung von Interpunktion, Großschreibung von Namen, Vereinheitlichung von rundem und geschweiftem s etc. Classen beschränkt sich auf eine… …durchnummerierte mühsam rechts suchen muss). Selbst eine Korrektur offensichtlicher Versehen erfolgt nicht durchgängig und konsequent. In eckigen Klammern werden im… …problemlos – auch Vollmer und Pfeiffer haben sie nicht beanstandet. Nicht nur lässt aber die Ausgabe ihre Benutzer textkritisch allein. Eine Kontrolle am… …Original erbrachte auch eine Fülle von (im Ganzen schätze ich: mehr als tausend) Abweichungen. Ich teile die wichtigeren für das erste Achtel des Textes mit… …orthographischen Ungenauigkeiten ab, bleibt eine bedenkliche Zahl an in kleinerem oder größerem Ausmaß sinnentstellenden Fehlern. Sie zeugen davon, dass dem… …aus (S. 468, Anm. 83: „Der Zobel ist eine Marderart, die in Sibirien lebt“), paraphrasieren sie Sachverhalte (S. 465, Anm. 4: „Der Dichter reflektiert… …Handschrift erscheinen, sozusagen als Lesehilfe, die ersten vier Worte des Verses auf der nächsten Seite“). Schließlich noch die Einleitung: Sie liefert eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    , Berlin, New York 2005, CXXXVII und 1075 Seiten sowie eine CD.

    Helmut Tervooren
    …de Gruyter, Berlin, New York 2005, CXXXVII und 1075 Seiten sowie eine CD. In der Minnesang-Forschung stand das Werk immer vor der Person. Das wird sich… …, sowie das aufkommende Interesse an regionaler Literaturgeschichtsschreibung wurden zu einem 127 Buchbesprechungen Treibsatz für eine Forschung, die neben… …Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts“, nicht „Regesten der deutschen Minnesänger“, mit anderen Worten: Der Herausgeber hat eine Auswahl getroffen (oder… …mit dem Zeitraum abgedeckt sind und für die spätere Zeit die Lebenszeugnisse der Liederdichter immer dichter werden. Aber es wird eine weitere Auswahl… …die Regesten zusammenstellen. Eine solche Auswahl (vgl. die Kriterien S. XVIf.) zu treffen und sie dem Benutzer einsichtig zu machen, ist schwierig… …nicht. Die Zahl der Belege ergibt sich aus ihrem politisch-feudalen Agieren. Bei solchen Zahlenverhältnissen stellt sich die Frage, ob eine Entscheidung… …Überlegungen nicht, dass die Aufnahme von Minnesängern aus fürstlichem Geblüt wie Heinrich III. von Meißen auch eine Funktion erfüllt, welche die oft sparsamen… …festgelegten Schema: 1. Eine kurze Inhaltsangabe der Urkunde usw. 2. Bibliothek bzw. Archiv, wo die Urkunde liegt, Hinweise auf Drucke bzw. frühere Regesten. 3…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Helmut Tervooren, Van der Masen tot op den Rijn. Ein Handbuch zur Geschichte der mittelalterlichen volkssprachlichen Literatur im Raum von Rhein und Maas, Erich Schmidt, Berlin 2006.

    Jens Haustein
    …den methodischen Ansatz deutlich profilierter sein können. Ersterem eigenet eine merkwürdige Sonderstellung in einem sonst dem Gattungs- und gerade… …jeder regionalen Literaturgeschichte des deutschen Mittelalters stellt eine sinnvolle Abgrenzung zum lateinischen Schrifttum dar. Wie anderswo auch ist… …auf Caesarius von Heisterbach, eine eminent wichtige Quelle für das volkssprachliche Erzählen, oder auf Thomas von Kempen, eine zentrale Figur im… …beiläufig aufmerksam: „Eine zweite Entscheidung zur Textauswahl ist leichter zu treffen. Nicht nur Literatur, die im Raum produziert wurde, ist aufgenommen… …. Eine Aufgabe wie diese kann naturgemäß nur partiell gelingen, weil in vielen Bereichen kein entsprechendes Material vorhanden ist oder dieses nicht zum… …Raum nichts Geringes ist. Mit Tervoorens Literaturgeschichte haben wir das erste Mal eine kundige Zusammenschau der Literatur dieses Raumes, die zum… …einen durch die Romania, zum andern durch eine besondere Neigung zur Frömmigkeit geprägt ist und offenbar einen besonderen Schwerpunkt in ihrer… …Knappschen Literaturgeschichte Österreichs eine zweite regionale Literaturgeschichte, die ihr Material ganz anders aufbereiten kann, als es überregionalen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Der deutsche Lucidarius, Bd. 3: Kommentar v. Marlies Hamm, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (Texte und Textgeschichte 37), 36? und 603 Seiten

    Jens Pfeiffer
    …Sonderforschungsbereich 226 „Wissensorganisierende und Wissensvermittelnde Literatur im Mittelalter“ entstanden, der sich durch eine Reihe vorzüglicher Editionen und… …auch präsentieren muss, findet sich eine Fülle neuer Belege und Informationen, die nicht nur die Lektüre des „Lucidarius“ erleichtert und die… …vollständigen Angabe der Quellen auch die Art ihrer Verwendung deutlich gemacht wird. Eine solche Vorgehensweise scheint mir höchst begrüßenswert zu sein, trägt… …Einleitung als Beispiele gewählten deutschsprachigen Autoren noch erheblich. Eine Berücksichtigung dieses Umfelds des „Lucidarius“ ist sehr verdienstvoll… …ist das mit „Zusammenfassung“ allzu bescheiden benannte Schlusskapitel der Einleitung (S. 13∗-23∗ ), das weit mehr bietet als bloß eine verkürzte… …bemerkenswerte Eigenleistung des „Lucidarius“-Autors. 3 Überlegungen zu Publikum und Funktion des Werkes finden hier ebenso ihren Platz wie eine kurze Darstellung… …Rezeption des Textes auszugehen ist. 4 So scheint mir hier eine gewisse Skepsis gegenüber dem erwartbaren Mehrwert durchaus angebracht zu sein. Ganz anders… …Gestalt, sondern auf die Seele des Menschen. Natürlich kann und soll eine solche Marginalie den Wert des Kommentars in keiner Weise herabsetzen. Er ist… …Leclercq: Les lettres de Guillaumes de Saint-Thierry à Saint Bernard, in: Revue Benedictine 79, 1969, S. 375–391, darin S. 382–391 eine kritische Edition von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Harald Haferland, Mündlichkeit, Gedächtnis und Medialität. Heldendichtung im deutschen Mittelalter, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, 480 Seiten

    Heike Sahm
    …diskutiertes, aktuelles Thema auf: Mündlichkeit und Schriftlichkeit – und gibt ihm eine erstaunliche Wendung: Die Heldendichtung des hohen und späten… …Vgl. Jean Leclercq: Les lettres de Guillaumes de Saint-Thierry à Saint Bernard, in: Revue Benedictine 79, 1969, S. 375–391, darin S. 382–391 eine… …, dass als Ursprung mündlicher Tradierung die Kunst des Memorierens anzusprechen sei. Erst auf der Grundlage dieser Tradition hätte sich dann eine Gruppe… …Vermittlung aus dem memorierenden Vortrag und damit medial zu begründen. Eine Zusammenfassung (Kap. 9) schließt die Ausführungen ab. Haferland hinterfragt mit… …erklärt und entsprechend als „Indizienbeweis“ (S. 19) für eine „memorielle Textur“ (S. 15) der Heldendichtung versteht: Die Texte enthielten – in diesem… …, deren Merkmal die Identität der syntaktischen Struktur ist 8 ; die Texte zeichneten sich ferner durch gedrängte Sätze und eine redundante Lexik (S. 91f… …Verfassers: „Diese Ausgangsfassung wird auswendig gelernt und dann nur noch aus dem Gedächtnis abgerufen, ohne daß eine Niederschrift gebraucht wird“ (S. 18)… …. Jahrhundert“ 11 nicht hinreichend berücksichtigt. Auch zum Stoffkreis „Ortnit“/„Wolfdietrich“ scheint eine Entstehungsgeschichte allzu konstruiert, die davon… …Diskussion zu Formelbegriff und Mündlichkeit intensiviert und auf eine ganze Reihe nach wie vor ungeklärter Einzelprobleme aufmerksam gemacht. 12 Sein…
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