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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Martin Baisch, Textkritik als Problem der Kulturwissenschaft. Tristan-Lektüren, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2006 (Trends in Medieval Philology 9), VI, 400 Seiten mit Abb.

    Jürgen Wolf
    …die Theoriedebatten um Hermeneutik, Philologie, Textkritik sowie vor allem um eine neue Philologie zu- 11 Heinzle [Anm. 10], hier S. 16 f., Anm. 9… …eliminiert, sondern auch markante Sinnveränderungen vorgenommen. So erscheint Isolde positiver, wie insgesamt eine Konzentration auf das Liebespaar sichtbar… …eine umfassende Bibliographie (S. 354–399) und ein leider zu knappes Register (S. 400). Wenn man Martin Baisch auch nicht auf jedem theoretischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Sylvia Kohushölter, Die lateinische und deutsche Rezeption von Hartmanns von Aue "Gregorius" im Mittelalter. Untersuchungen und Editionen, Max Niemeyer, Tübingen 2006 (Hermaea 111), 321 Seiten

    Ulrich Ernst
    …Aue, der als Mediator der französischen Literatur und Innovator auf dem Feld poetischer Gattungen für die deutsche Literatur eine große Bedeutung… …Hartmanns „Erec“ und „Iwein“ Vorlagen des Chrétien de Troyes, während sich sein „Gregorius“ an eine altfranzösische „Vie du pape Saint Grégoire“ anschließt… …. Weil die Hauptfigur verschiedene Statusformen und Lebensalter durchläuft, wobei den Einkleidungsszenen als Transitus-Signal eine wichtige Zeichenfunktion… …. Michaelis von Lüneburg waren. Eine Übersetzung der bereits edierten, im Versmaß Hartmanns Dichtung nachahmenden „Gesta“ in das Neuhochdeutsche hätte, so sehr… …eine hexametrische Prosodie gekleideten „Gregorius peccator“ um einen für didaktische Zwecke produzierten Schulbuchtext handelt, wie in der Studie mit… …des Ordens am Ende des 14. Jahrhunderts, die eine Nachfrage nach volkssprachigen Texten ausgelöst hat. Die Verfasserin zeigt detailliert die… …Leben“ bis zu der durch eine Collecta an die Liturgie angeschlossenen „Der Heiligen Leben – Redaktion“. In der Heidelberger Handschrift (Cpg 119) ist der… …zweiten Teil die Exempelsammlung, bei der Marienexempel dominieren, während der erste Teil die „Meditationes vitae Christi“ und eine „Biblia pauperum“… …anschließend das Bußthema in den Mittelpunkt stellt, ist eine straffe Form, ja ein gewisser Minimalismus kennzeichnend, wie z.B. die Reduktion des Personals… …demonstriert. Durch Entlokalisierung, die sich in der Streichung des Toponyms ‚Aquitanien‘ manifestiert, erfolgt eine gewisse Akkommodation an das deutsche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Christoph Petersen, Ritual und Theater. Messallegorie, Osterfeier und Osterspiel im Mittelalter, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (MTU 125), VIII und 268 Seiten

    Ursula Schulze
    …125), VIII und 268 Seiten Die Herkunft des Geistlichen Spiels, speziell des Osterspiels, aus der Liturgie des christlichen Gottesdienstes ist eine… …Ethnographie, Symposion Ascona, hg. v. Gerhard Neumann, Sigrid Weigel, München 2000, S. 53- 77. 146 Buchbesprechungen wird verstanden „als eine Handlung, in der… …eine Person eine andere verkörpert, während ein Dritter zuschaut“, Theatralität meint den entsprechenden Handlungsmodus (S. 12 f.). Die folgenden drei… …Forschungsliteratur. Gegen eine traditionelle, auf Honorius Augustodunensis gestützte Annahme, dass die rememorative Messallegorie, die in der Liturgie das Leben… …Christi vergegenwärtigen will, eine theatrale Handlung zum Ausdruck bringt, legt Petersen überzeugend dar, dass dabei von Theatralität in dem von ihm… …laut Petersen, dass rituelle und theatrale Komponenten gleichermaßen im Spiel vorhanden sind. Erst durch die humanistischen Dramen werde eine Kunstform… …sich knapp zusammenfassen: ad 1) Die Messallegorese intendiert eine narrative Kohärenzherstellung der rituellen Zeichen, die kein theatrales… …des Gottesdienstes aufgeführte Osterspiel besitzt eine eigene Theatralität, die - weiterhin auf den Kult bezogen - zu diesem in Konkurrenz tritt. „Der… …bedeutungsvermittelnd bleiben sollen. Damit ist das selbstgesteckte Untersuchungsziel erreicht. Insgesamt werden in der Arbeit eine Reihe bereits vorhandener Einsichten… …auf eine theoretische Ebene überführt und an kulturwissenschaftliche Terminologie angepasst. Bei der Argumentation zur Erklärung der Variablen und ihrer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Karl Gustav Goblirsch, Lautverschiebungen in den germanischen Sprachen, Winter, Heidelberg 2005 (Germanistische Bibliothek 23), 308 Seiten

    Ingo Reiffenstein
    …. und 2. LV kennt Goblirsch noch eine dänische, isländische und eine ‚teilweise’ LV, die er als Varianten der 2. LV versteht und die auch etwa zeitgleich… …, Kuryłowicz, Steblin-Kamenskij u.a.). Niemand aber hat sich mit diesen Phänomenen bisher so umfassend und systematisch beschäftigt wie Goblirsch. Eine… …(S. 14), sein Ziel ist eine als durchgehender Prozess verstandene Phonemgeschichte der LV. Hohen Zeugniswert billigt er den rezenten Dialekten zu. Im 1… …Affrikate > Frikativ, S. 24 ff.). Die Druckstärkekategorie fortis/lenis, die in der LV-Diskussion sonst eine wichtige Rolle spielt, lehnt er ab und plädiert… …anstelle der Intensitätsskala (tense vs. lax) für eine Stärkehierarchie nach dem Grad der Sonorität, von den Plosiven als den stärksten Lauten abnehmend zu… …bestreitet und schon die ahd. Unterscheidung für eine bloß orthographische Konvention hält (S. 150 f.), weil er die Fortis-Lenis-Kategorie generell ablehnt… …folgt eine informative Dokumentation der Staffelung der hochdeutschen LV in den rezenten Dialekten (S. 182–199) und im Althochdeutschen (199–214). Die… …Zeitpunkt der Vokalisierung (etwa 14. Jahrhundert) bei k noch gegeben war. c Das letzte Kapitel bringt eine Typologie der Obstruentensysteme in den rezenten… …allem spätere Lenierungen, Kürzungen (Apokope) u.a. überdecken z.T. die ursprünglichen (oft rekonstruierten) Verhältnisse. Dem Buch hätte eine… …für ahd. z oder a. Goblirsch leistet eine beeindruckende Zusammenschau und Systematisierung der vielfältigen und disparaten Konsonantenverhältnisse der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Elvira Topalovi?, Sprachwahl - Textsorte - Dialogstruktur. Zu Verhörprotokollen aus Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts, WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2003, 279 Seiten

    Robert Peters
    …Hexenprozesse bilden eine wichtige Quelle für verschiedene Bereiche der Sprachgeschichtsforschung. Die Gerichtsschreiber verschriftlichen gesprochene, meist… …, „Textsorte“ und „Dialogstruktur“. Eine Einleitung in die Themen der Arbeit (Kap. 1) und eine umfassende Ausführung zum geschichtlichen Hintergrund und den… …Literaturverzeichnis, ein Anhang mit 30 Seiten Transkriptionen von Verhörprotokollen und dazugehörigen Dokumenten, eine Tabelle der angeklagten Osnabrücker Frauen und… …niederdeutsches Sprachsystem gab, sondern eine niederdeutsche Schriftsprache nordwestfälischer Prägung und eine niederdeutsche Mundart. Der Abstand zwischen beiden… …. v. Gertrud Mras, Renate Kohn, Wien 2006, S. 217-225, hier S. 224. 153 Buchbesprechungen Möglichkeit für eine genauere Analyse. Das Niederdeutsche ist… …, „Osnabrücker Verhörprotokolle – Fragen zur Textsorte“, wird diskutiert, ob sich Untertypen eines „Gerichtsprotokolls“ entwickelt haben. Vorgeschlagen wird eine… …Sprachhandlungen der originalen Verhörsituation beschrieben. In diesem ‚Obertext‘ gibt es eine zweite Ebene, die die Originaläußerungen von Richtern und Angeklagten… …Normalfall wurde von den Schreibern dialektale dialogische Sprechsprache in eine hochdeutsche schriftsprachliche Form gebracht. Der Brief Sara Baumeisters ist… …in mittelniederdeutscher Schreibsprache abgefasst; er enthält neben hochdeutschen Versatzstücken Reflexe niederdeutscher Mundart, die auf eine… …der Nähe‘. Das Niederdeutsche erfüllt also sowohl nähe- als auch distanzsprachliche Funktionen. Beim Schreibsprachenwechsel wird eine Sprache der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Kerstin Güthert, Herausbildung von Norm und Usus Scribendi im Bereich der Worttrennung am Zeilenende (1500-1800), Winter, Heidelberg 2005 (Germanistische Bibliothek 24), 259 Seiten

    Horst Haider Munske
    …Instanzen sind ein Phänomen der späteren Neuzeit. Vormals prägte eine unsichtbare Kommunikation zwischen Druckern, Autoren und Lesern die Entwicklung des… …verschiedener Beobachtungen, auch wenn diese noch in eine sehr tastende Darstellungsform gekleidet sind (von Terminologie zu reden, wäre verfehlt). Methodisch… …aktuellen Bezug sucht oder eine schnelle Orientierung über das Gesamtthema, wird aber enttäuscht. Dazu verweise ich auf die schöne Übersicht von Petra Ewald… …. Außerdem ist dem Buch eine CD beigefügt, die auf weiteren 333 Seiten die Einzelanalysen mit Textbeispielen und Faksimiles enthält. Darauf wird allerdings im… …. Dies ist eine der zahlreichen vereinfachenden Funktionalisierungen des Schreibusus, die die frühe Entwicklung unserer Rechtschreibung prägen. Unerwartet… …Kopf‘ eigne sich nicht zur Verdoppelung. Gleichwohl war mit der Einschränkung auf die Position nach Kurzvokal eine Art graphisches Synonym zu den übrigen… …. Diese Empfehlung ist dann in die Neuregelung übernommen worden. Damals wußte ich nicht, was diese Abhandlung jetzt sichtbar macht, daß dies eine Rückkehr… …das ist der zweite Punkt –, eine angemessene, eine achtende Haltung gegenüber dem historisch geprägten Usus einzunehmen. Wenn dies früher geschehen wäre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Liste eingesandter Bücher

    …, 2007 (Hermaea 113). Siekmeyer, Anne: Form und Gebrauch komplexer englischer Lehnverben im Deutschen: eine empirische Untersuchung, Universitätsverlag Dr…
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