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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Inhaltsverzeichnis

    …und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der… …Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Leidenschaft als konstitutives Element im Schreib- und Leseprozess von Hamanns „Aesthetica in Nuce“

    Eva Kocziszky
    …den Leser für eine dynamische, den Textintentionen folgende Lektüre gewinnen? Mit dieser Frage wollen wir aber keinesfalls einfach modisch sein oder… …mit seinen Sinnen liest. Der Widerstand gegen die Hamannschen Texte beginnt auch sofort bei dieser entscheidenden Stelle, und zwar sowohl beim… …werden soll; und auch umgekehrt: Alles, was in Gottes Plan für das Individuum vorbereitet ist, und sei es, dass dieser Plan so unendlich breit wäre wie das… …„Hemisphär“, sammelt sich in einem einzigen ,„Sehpunct‘“. Dieser Sehpunkt ist – Hamanns Christologie zufolge – Christus selbst, die individuellste unter allen… …Kommentar hg. v. dems., Stuttgart 1998, S. 122. 46 Die Wahrheit ist für Hamann weder zufällig noch augenblicklich. In dieser Hinsicht muss ich Schumacher… …jeder Zeit erlebt bleibt. Ist die Natur nämlich in dieser urtümlichen (Lese-)Erfahrung vom Schöpfer nicht getrennt, so ist der Mensch von der Natur nicht… …war in England zu dieser Zeit sehr populär und vielfach diskutiert. Wollen wir jedoch die Eigenart der Hamann’schen Rezeption betonen, so genügt ein… …züchtigen. Kein beßer Schwert als Goliaths. Diese Figur ist die erste in seiner Redekunst gewesen; und mit dieser Figur führte Gott die ersten Eltern zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Nur Narr? Nur Dichter? – Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert

    Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert
    Olaf Briese
    …. der Renaissance herschreibende Narr gilt als Spiegelbild einer verkehrten Welt. Als Seitenstrang dieser Linie haben sich, nicht zuletzt im Anschluss an… …, Irre und Wahnsinnige verkörpern in dieser Forschungsperspektive weniger bestimmte akzeptierte bzw. unterdrückte Figuren direkter Sozialkritik, sondern… …Lukács 4 – fortschreibt, ‚kulturtheoretisch‘ aufwertet und legitimiert. Narrenkonstrukte in dieser entdifferenzierenden Lesart stützen sich darüber hinaus… …Wort und Tat literarische Narrenvorbilder und wird als Person zur literarischen Echogalerie. Dieser Charakter einer Kunstfigur wird durch ein permanentes… …Beispiel ist sicher Karl Immermanns Roman „Die Epigonen“ von 1836. Dieser Epigonalitätsdiskurs brach das ganze 19. Jahrhundert über nicht ab. 28 Keller nimmt… …Ott, Marbach 1987 (Marbacher Magazin. Sonderheft 44/ 1987). 200 Nur Narr? Nur Dichter? An dieser fiktiven Biographie „Auch Einer“, die über Jahrzehnte… …dieser scheinbar übermächtigen Tendenz im Roman zwar resignativ seine Reverenz. Und dennoch optierte er angesichts der Auflösung von professioneller Kunst… …griechischen Antike angerufen, die unter anderem auch als Musenführer eine Rolle spielte und mitunter als Personifikation von Dichtung selbst galt. Aber dieser… …Anruf misslingt. Entweder übertönen die mächtigen naturhaften Elemente die Rede und lassen sie zum lächerlichen Fragment schrumpfen, oder dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ein „Wiederspiel des Lebens, das wir führen“ – Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus

    Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus
    Robert Vellusig
    …Zuruf und dann das Niederdukken und Verschwinden machten solchen Eindruck auf mich, daß aus dieser Szene die ganze lange Geschichte entstanden ist. 13 8… …Formulierungen wie „In dieser Tonart ging es noch eine Weile weiter“ oder „So plauderte man beim Tee“ 16 ausblendet. Die Konstruktion der „Erzählung als solcher“… …auf das wirkliche Bedürfnis und ver- 22 Zu dieser bewusstseinstheoretischen Differenz vgl. statt anderer Wolf Singer: Ignorabimus? – Ignoramus. Wie… …. Die „Wahrheit“ des Realismus, die Authentizität der Darstellung, hat zunächst mit dieser Abneigung gegen die „Phrase“ 43 und die „Rhetorik“ 44 zu tun… …: Der Stil ist vielmehr die Form, in der die Sache so zum Erscheinen kommt, dass sie als authentisch erlebt wird. Fontane verbindet mit dieser Überlegung… …Bilde, das die Kunst stellt“, vollzieht. Dieser Durchgangsprozess „schafft doch eine rätselvolle Modelung, und an dieser Modelung haftet die künstlerische… …davon untertan, so daß sich sagen läßt: dieser oder jener Unglücksmoment, diese oder jene Verführung wäre unterblieben, aber der Geruch eines Seifkessels…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    „Wie haben wir alle gebetet“ – Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik

    Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik
    Stefan Keppler
    …der Klassischen Moderne darstellt: „wie haben wir alle gebetet“, lässt sich Richard Huelsenbeck aus dem Lager des Dada vernehmen, als der Zenit dieser… …(Bismarck!) sowie eine lebhafte Religionswissenschaft vom Gebet eingewoben – nur erst erreicht war. 3 Einen Hauptbestandteil dieser Renaissance, von der als… …steht durch den dominanten Anschluss an die Offizien der Klerikerliturgie (mehr als an das Privatgebet) auf dieser Seite und weist sich dort als… …, Stuttgart 1986, S. 106–108, Zitat S. 108. Dazu unter Hinweis auf den Maximin-Kult und die Schema-Gebundenheit dieser Texte Wolfgang Braungart: Ästhetischer… …Gebetssprache in dieser Funktion zu bestätigen. So besitzt es einige Stimmigkeit, dass man in der Liebeslyrik – wie Ricarda Huch – zur Figur von Schutzgebeten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ereignisse. Zeitwahrnehmung und Ich-Dissoziation in Thomas Bernhards früher Prosa

    Magnus Klaue
    …Unerwarteten“ sogleich durch Rückzug „in eine neue Form von Häuslichkeit“ 13 verdrängt. Der Schlaf ist kein Gegenentwurf zur Realität, sondern Bild dieser… …runden Brüste werden vom Blusenstoff zurückgehalten, man hat das Gefühl, sie müßten jeden Augenblick herausquellen. In dieser lautlosen Stellung wartet die… …möchte und im Volksgarten einem Mann in Frauenkleidern begegnet. Dieser gibt sich als aus dem Gefängnis entlassener Mörder zu erkennen; die Kleider gehören… …(Bernhard [Anm. 4], S. 550). 26 Dieser Effekt wird im Erstdruck dadurch verstärkt, dass es „weniger meiner Eltern […] zuliebe“ heißt. Da der Schnitzer in… …Menschen habe ich gefragt, wie spät es ist. Auch dieser Mensch hat mir gesagt, daß es acht Uhr ist. […] [D]ieser Mensch […] war ein Mensch Ihres Alters. Wie… …nach jenem Taumel des Ich-Verlusts, den er im Theater symbolisiert sieht: Zum Theater habe ich nur eine halbe Stunde zu gehen. In dieser halben Stunde… …(ebd.). Jeder Satz dieser scheinbar realistischen Beschreibung lässt sich als Darstellung einer Derealisierungserfahrung lesen: „Vorstellung“ verweist auf… …phantasmatischen Gestalt zuzuschreiben und das Zerbrechen des eigenen Ichs durch Abspaltungen und Projektionen im Vollzug des Zerfalls erneut zu verdrängen. Dieser… …der Finsternis […] ist überall aufs empfindlichste verdächtig. Aber dieser Gedanke hatte meinen Onkel nicht beschäftigt. […] Nicht einen Augenblick habe… …mein Onkel an eine Schußwaffe gedacht. (59) Die Einträge, mit denen die Erzählung endet, scheinen den Sinn dieser Bemerkungen zu erhellen: 48 Vgl. Edit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ein neues Feld, ein alter Habitus und eine Erfindung: ‚Gruppen’ in der jüngeren, ostdeutschen Literatur

    Jens Loescher
    …dieser Delegierung existiert und über und durch ihn agiert und spricht. Er ist die Mensch gewordene Gruppe“ 8 . Ähnlich wie die charismatischen Priester… …, mit Worten schaffen lassen“. 11 Rechnung stellen, was diese zur Konstruktion dieser Welt selber beitragen – vermittels jener unaufhörlichen… …Repräsentationsarbeit (im weitesten Sinn des Wortes), mit der sie ihre Weltsicht bzw. Auffassung von ihrer eigenen Stellung in dieser Welt, mit anderen Worten: ihre… …eine Position nicht mehr kapitalträchtig ist (die Sächsische Dichterschule Mitte der siebziger Jahre), dann versucht dieser Häretiker eine neue Gruppe zu… …den Bruch der Wende in den Texten abspiegeln: Kurt Drawert, Durs Grünbein. Den Autoren dieser drei Gruppen ist es mehr oder weniger gelungen, sich im… …sozialen Struktur in ihrer Gesamtheit dar – vermittels des Sinns für den eingenommenen Platz in dieser. Die Wahrnehmungskategorien resultieren wesentlich aus… …und immer wieder zu waschen. Es fehlt in den Texten dieser Autoren das Pathos des Rechthabens, das bei Maron und Kunert das künstlerische Profil… …Thomas Rosenlöcher, Kerstin Hensel und auch Wolfgang Hilbig sowie Wulf Kirsten an. Das ästhetische Programm dieser Gruppe lässt sich Hilbigs „das meer in… …gestellt […]. 38 Dieser Apostelbrief ernüchtert den versöhnlich gestimmten Leser, gar bisweilen den der „allgemeinen Zeitung“: Proselyten jedenfalls können… …garantiert, dass hier niemand einen Erholungsurlaub nimmt, um sich sodann wieder voller Lust in den Verteilungskampf zu stürzen. Und dieser habituelle Blick…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Gertrud Maria Rösch: Clavis Scientiae. Studien zum Verhältnis von Faktizität und Fiktionalität am Fall der Schlüsselliteratur, Niemeyer, Tübingen 2004 (Studien zur deutschen Literatur, Band 170).

    Stephan Kraft
    …ihren oft paradoxen Verhältnissen von Initialtext und Prätext als ein Gegengewicht zu dieser Tendenz zur Vereindeutigung in den konkreten Lektüren stark… …Historicism, Geschichte als Text zu begreifen, durchaus als eine Sonderform von Intertextualität verstehen (vgl. S. 23). Auf dieser Basis könnten die häufig… …Lektüren und Lektüredarstellungen wird dieser wichtige Ansatz dagegen leider nur sehr zurückhaltend aufgegriffen. Ausgangspunkt von Röschs historischem… …sicherlich nicht geschadet. Trotz dieser Einwände, die das Projekt nicht im Kern treffen, liegt hier eine wichtige und Neuland erschließende Arbeit nicht nur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Lucien Calvié: Aux origines du couple franco-allemand. Critique du nationalisme et révolution démocratique avant 1848. Arnold Ruge. Textes traduits de l'allemand et présentés par Lucien Calvié, Presses Universitaires du Mirail, Toulouse 2004.

    Norbert Oellers
    …Jahre des 19. Jahrhunderts und mit plausiblen Beurteilungen dieser Verhältnisse sowie der politischen, philosophischen und moralischen Überzeugungen Ruges…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Anke van Kempen: Die Rede vor Gericht. Prozeß, Tribunal, Ermittlung: Forensische Rede und Sprachreflexion bei Heinrich von Kleist, Georg Büchner und Peter Weiss, Rombach, Freiburg 2005.

    Thomas Weitin
    …flüchtet sich die Argumentation an dieser Stelle in exemplarische Erörterungen zur Darstellbarkeit der Shoah (Lanzmann vs. Spielberg), die für sich genommen…
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