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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Salomos Wunderwurm – Stufen der Adaptation eines talmudischen Motivs in lateinischen und deutschen Texten des Mittelalters

    Stufen der Adaptation eines talmudischen Motivs in lateinischen und deutschen Texten des Mittelalters
    Martin Przybilski
    …Ziel ist es also, eine Spur des Kulturtransfers zwischen Juden und Christen in der lateinischen und deutschen Literatur des Hoch- und Spätmittelalters… …Theorie und Praxis eines Glaubenslebens, das die Juden grundlegend von ihrer christlichen Umwelt unterschied, schloß eine rege Wechselbeziehung mit… …nichtjüdischer Literatur von vornherein aus. Wo eine solche Beziehung sich wie von selbst hätte ergeben können, eben im religiösen Schrifttum, das ja nun wahrhaft… …68a) eine Meinungsverschiedenheit: Aufgrund des Verbots des Pentateuch, einen Altar aus behauenen, mit Hilfe eiserner Geräte geformten Steinen zu… …benutzen lassen. Daran schließt sich eine längere Erzählung darüber an, wie Salomo in den Besitz des Wurms gekommen ist: Salomo weiß nicht, wie er den Tempel… …zitiert in seinem Kommentar zu Is 5,6 Menachems Ansicht, mit rym# sei stets eine Art Dornenkraut gemeint. Raschi wendet sich jedoch gegen diese Meinung und… …Veränderungen entstanden sind, lässt sich nur vermuten: Bei den unterschiedlichen Namensformen könnte eine Verlesung von # und + Ursache der Änderung sein. Strauß… …14,18; Strauß in Lev 11,16, Deut 14,15), sodass hier wohl kaum der Grund für eine Verwechslung zu suchen ist. Zu den bereits in die antiken… …der gelehrt-lateinischsprachigen existiert nun auch eine volkssprachige christliche Rezeption des Stoffs. Bereits in der zweiten Hälfte des 12… …, Berlin 1892, Bd. 2, S. 225) repräsentieren. Der Meinung von MSD haben sich eine Reihe von Interpreten angeschlossen (vgl. Die geistliche Dichtung des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Vom Gott gezeugt: Alexander und Jesus – Zum Fortleben des Mythos in den Alexanderromanen des christlichen Mittelalters

    Zum Fortleben des Mythos in den Alexanderromanen des christlichen Mittelalters
    Manuel Braun
    …. Jahrhunderts darstellt. Den Mythos sehe ich durch drei Momente bestimmt: spezifische, ihm vorbehaltene Inhalte – sie stehen im Zentrum meiner Analyse –, eine… …eigene Art des Denkens bzw. des Erzählens – sie kommt besonders da in den Blick, wo sie überwunden ist – und schließlich eine eigene Funktion, die man etwa… …als Geschichte seiner Erscheinungsformen ist eine Prämisse, von der aus ich mich dem proteushaften Phänomen Mythos zu nähern suche. 4 Dass sich der… …Koppelung dieser drei Kriterien eine einigermaßen trennscharfe Definition von Mythos erlaubt, die für das Mittelalter operationalisierbar ist. Denn mythische… …„Historia de preliis“ (11. Jahrhundert). Um eine tragfähige Vergleichsbasis für die volkssprachlichen Versionen zu gewinnen, versuche ich, das Szeneninventar… …sagte: „Höre, Königin: Ich bin der Diener dieses Gottes, und wenn du eine Zusammenkunft mit einem solchen Mann willst, dann sorge auch für einen geheimen… …nur zur Fortsetzung des ehelichen Verkehrs (im doppelten Wortsinn), sondern es entspinnt sich so etwas wie eine Liebesgeschichte. 8 „Mulier, concepisti… …auf, der ihn mehrmals in Kontakt mit dem Göttlichen bringt. Während Leos Alexander auf der Insel Faranitida nur versucht, von Ammon eine Weissagung zu… …erhalten, bittet der Held des Iulius Valerius um eine Bestätigung seiner göttlichen Abkunft. In der Folge fungiert er als König aus Juppiters Geschlecht12… …führt. Ammon spielt auch eine hervorragende Rolle im Briefwechsel mit Candace, und den Amazonen tritt der Makedone als dessen Sohn entgegen. Anders als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Der geformte und der ungeformte Körper – Zur ‚Seele‘ literarischer Figuren im Mittelalter

    Zur ‚Seele‘ literarischer Figuren im Mittelalter
    Katharina Philipowski
    …, sondern eine Kraft und Form, die den Körper zurichtet und unterwirft. Nicht um ‚Psychologie‘ geht es hier also, sondern um Herrschaft. Literary figures are… …dar? Lassen sich die Begriffe ‚Körper‘ und ‚Seele‘ auf die höfische Dichtung überhaupt anwenden? Haben die Figuren der höfischen Dichtung eine Seele?… …Avicennas überliefert. Für die philosophische Auseinandersetzung mit der Seele13 spielt vor allem Aristoteles eine kaum zu überschätzende Rolle. Für ihn… …besitzt jede Art von Leben – nicht nur der Mensch, sondern auch das Tier und die Pflanze – eine eigene Seele, die als belebendes Prinzip fungiert. Er fasst… …Texten ist es die Materie, die gestaltet wird, und eine intellektuelle oder spirituelle Energie, die die Gestaltung vornimmt – Körper und Seele treten hier… …Konstruktion einer Dialogsituation. Eine eigene Gruppe innerhalb der lehrhaften Dichtung bilden die Texte, die die ‚Body and Soul-Legend‘ überliefern. Kellog… …. 37 Ebd., vv. 13–16. 38 Ebd., vv. 417–430. 77 Katharina Philipowski oder in der ewigen Verdammnis wieder eine Einheit bilden (müssen). Dualistisch ist… …1988, S. 178–202; Heiko Wandhoff: Der epische Blick. Eine mediengeschichtliche Studie zur höfischen Literatur, Berlin 1996. 41 Vgl. Framing medieval… …aufzurechnen, weil das eine auf das andere verweist. Doch mit welchem Begriff verweist die höfische Dichtung auf die Seele? Mit dem herze scheint sie einen… …dieses ist beiden gemeinsam, beide sind ihm gleichermaßen unterworfen: „got der hât uns beiden eine sele gegeben“ (v. 1034). Das herze ist also offenkundig…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Der Einfluss lateinischer Quellen auf die Textgestaltung von Martin Luthers Bibelbearbeitungen (1522–1545)

    Zu einigen Spuren seiner Vorlagen in den Übersetzungsvarianten
    Sebastian Seyferth
    …, relativ jungen griechischen Handschriften7 , um die Vulgata zu revidieren, und fügte eine eigene latei- 2 Vgl. dazu Sebastian Seyferth: Zu… …als E l markiert ist. Auf eine graphische Besonderheit innerhalb der griechischen Erasmusausgabe ist hinzuweisen. Normalerweise wird das s am Anfang und… …die Bibelauslegung Luthers eine andere als die des Erasmus, dennoch benutzt der Reformator nicht nur in seinen Vorlesungen die erasmianische Übersetzung… …eigene lateinische Übersetzung hatte eine dienende Funktion gegenüber dem Griechischen. Zielsprachliche Textgrundlage bilden das Septembertestament (1522 a… …dem überwiegend akzeptierten Abhängigkeitsverhältnis gegenüber dem Griechischen lassen sich eine Anzahl von Übersetzungsvarianten direkt auf das für die… …Bibelübertragungen von 1522–1545. Eine lexikalisch-syntaktische Untersuchung des Römerbriefs, Stuttgart 2003 (Arbeiten zur Geschichte und Wirkung der Bibel 4). Meine… …geistesgeschichtlichen Präjudizien und weniger von textimmanenten Parametern aus erfolgte. So scheinen eine Reihe von Arbeiten a priori erzielte Auffassungen zu… …Septemberbibel gehabt und der lateinische Erasmustext sei allenfalls eine Nebenquelle gewesen. Gerechtfertigt wird das Herausgefundene mit dem Hinweis auf den… …, Dibbelt [Anm. 24], Bornkamm [Anm. 26] und Hans Friedrich Rosenfeld: Luther, Erasmus und wir. Eine quellenkritische Betrachtung zu Luthers Übersetzung des… …Versausklang ist der Dreiklang des haupttonigen Vokals ‚o‘ festzuhalten, der als sakrales Gestaltungsmittel der Versstelle eine gewisse Feierlichkeit während der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Interdisziplinäre Beweglichkeit – wie weit reicht sie?

    Michael Curschmann
    …Zerclaere). Claudia Brinker-von der Heyde: Der „W. G.“ des TvZ: eine (Vor-)Bildgeschichte, S. 9– 32; Norbert H. Ott: Mise en page. Zur ikonischen Struktur der… …Lehrdichtung des Friauler Klerikers ist im mittelalterlichen deutschen Sprachbereich insofern eine Seltenheit, als der Text im Allgemeinen, d.h. in 18 von 24… …Sprechbändern, integriert in Textkolumnen (A ist eine Ausnahme mit den Bildern am Rande), finden sich ähnlich nur im ‚Sachsenspiegel‘ und im ‚Willehalm‘“ (S. 6)… …. Systematische Erhebung aus den Quellen wäre bei dieser Gelegenheit wohl das Gegebene gewesen. – Eine modernen Anspüchen genügende kritische Ausgabe von Thomasins… …Beiträgen getrennt nummerierten) Abbildungen durch Querverweise zu maximieren, ist eine gute Idee, wo das technisch schiefgeht (Klare, Kühn), herrscht… …(Lerchner, S. 67–69) für das eine wie das andere verdeckt diese historische Dynamik völlig. Laut Untertitel konzentriert sich die Untersuchung auf die… …eine bildliche Vorstellung hervorrufen“ (S. 238; vgl. u.a. Lerchner, S. 72 f.) – und das ist im Wesentlichen der Beitrag dieser Arbeit zum Thema… …‚illustrierte Handschrift‘. Christina Lechtermann versucht zumindest, eine konkrete Brücke von der Bildhaftigkeit des Textes zu den Illustrationen zu schlagen –… …der in diesen Analysen ausgeklammert bleiben. 3 Eine eigene Gruppe von Darstellungen bilden Konstellationen von nur zwei Akteuren, die in A oft nur ganz… …natürlich im Hinblick auf moderne, technologische Gegebenheiten eine Perspektive, aus der das Mittelalterliche dann wiederum als „faszinierende Manifestation…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Gahmurets sper und bluot. Zu „Parzival“ 111,30ff.

    Heiko Hartmann
    …Tod: Ein gegnerischer Ritter hat mithilfe von Bocksblut Gahmurets unzerstörbaren Helm so präpariert, dass er dem Anjou eine Lanze in den Kopf rammen… …wertet er als Indizien für eine in Gahmuret vollzogene „Apotheose des Rittertums“. 5 Der Anjou werde zum Märtyrer stilisiert, wenn auch nicht eines um den… …Glauben an Christus, so doch eines um der triuwe 6 und der ritterschaft 7 willen gestorbenen. Dem toten Helden eigne eine „sakrale Qualität“. 8 Ganz auf… …Quellenverz., Leipzig 1854 ff., Bd. 1, Sp. 1658. 119 Heiko Hartmann eine Teilbedeutung des Wortes, denn ursprünglich handelt es sich um „eine Verstärkung des… …(lat. sepelire) ist es schon seit dem 12. Jahrhundert belegt. Die Hauptbedeutung aber ist im Mittelalter noch ‚an eine Stelle setzen, an den (rechten)… …denen die allgemeinere Bedeutung ‚an eine Stelle setzen‘ vorkommt, z.B. bei Hartmann von Aue in der Baumgarten-Szene, in der Mabonagrin nach seiner… …lateinischen Quellen hg. und erklärt v. Karl Kinzel, Halle/Saale 1884 (Germanistische Handbibliothek 6). 17 Ulrich von Zatzikhoven: Lanzelet. Eine Erzählung, hg… …erachteten sie als austauschbar durch bestatet. 21 Bei ihrer Einschätzung hat sicher die Überlieferungslage eine Rolle gespielt: U. a. die Handschrift D… …eine Handschrift der G-Klasse weist durch Hinzufügung eines Artikels den Dativ aus (sô man d e n tôten tuot). 26 Ich möchte daher eine Übersetzung der… …. Zum anderen sieht er in der vom Leichnam räumlich getrennten Beisetzung einzelner Organe, wie sie z.B. von mittelalterlichen Königen bezeugt ist, eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Deutsch-Japanisches Kolloquium zur Sprachgeschichte

    Jochen A. Bär
    …vor, dass nur eine solche Beschreibung es ermögliche, bestimmte Entwicklungstendenzen der Graphiegeschichte als überregionale Phänomene zu deuten… …. Berücksichtigung der Varietätenvielfalt forderte auch HANS-JOACHIM SOLMS. In seinem Beitrag „Eine neue mittelhochdeutsche Grammatik: Probleme und vorläufige… …Erkenntnis, das von Lachmann propagierte „Normalmittelhochdeutsch“ sei „wenig mehr als ein schöner Wahn“, formulierte Solms die zentrale Forderung, dass eine… …Verschriftlichung der Sprache zu deuten. Anhand ausgewählter Textbeispiele stellte der Referent die Frage, ob und inwiefern sich das Frühneuhochdeutsche als eine… …Verbs, im Frühneuhochdeutschen nicht nur freier war als im Neuhochdeutschen, sondern dass sie auch verschiedene Funktionen erfüllte, darunter eine… …gliedernde Funktion, eine rhythmisierende Funktion und eine der Informationsgewichtung. Die Schlussfolgerung: Zum Neuhochdeutschen hin habe sich die Neigung… …die sprachliche Progression im frühen 16. Jahrhundert“ am Beispiel einiger Kölner Offizinen. Seine These: Die Buchdrucker haben nur bedingt eine… …noch 127 Tagungsbericht eine Rolle. Nun allerdings zeigen sich die Drucker konsequenter am Neuen orientiert als die Kanzleischreiber. In seinem Beitrag… …»Konfession und Sprache? Zur schreibsprachlichen Divergenz um 1600« bestätigte JÜRGEN MACHA diesen Befund für den Bereich der Kanzleisprache. Eine… …Liga-Text eine große Varianzbreite auf, was dadurch zu erklären sei, dass hier mitteldeutsche und oberdeutsche Vertragspartner sprachlich integriert werden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Rheinisch-Westfälische Sprachgeschichte, hg. v. Jürgen Macha, Elmar Neuß, Robert Peters unter Mitarbeit von Stephan Elspaß, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2000 (Niederdeutsche Studien 46), 409 Seiten

    Willy Sanders
    …, der nicht nur das herausragende sprachhistorische Ereignis überhaupt ist, sondern gerade im Sinne der regional fokussierten Fragestellung eine möglichst… …paradoxerweise eine starke sprachliche und kulturelle ‚Niederlandisierung‘ einhergeht. Die neuzeitliche Entwicklung wird für das Westfälische wiederum in zwei… …Überblick über die nordrheinische Sprachgeschichte im 20. Jahrhundert bringt J. Macha das Gesamtkonzept zum Abschluss. Dies eine gedrängte Vorstellung aller… …gesprochenen Basisdialekte und deren Verschriftlichungsformen in variablen landschaftlichen Schreibsprachen bis hin zum modernen Zustand, der durch eine Palette… …, problembewusste Darstellung, die jeden interessierten Leser fest bei der Lektüre halten wird. Ein theoretischer Neuansatz, der letzte Forschungsstand, eine… …Hinweise, die fehlende Quelleneditionen und Quellenuntersuchungen, den Mangel an Vorarbeiten und ungelöste Forschungsaufgaben, vor allem die für eine… …eine spätere Ausfüllung des hier gebotenen sprachhistorischen „Mosaiks“ (S. VII) gelten darf. Das Werk ist als Band 46 der renommierten, von W. Foerste… …Konsequenz des Aufbaus besticht, wurde schon erwähnt, aber auch jeder einzelne Beitrag weist eine klare, übersichtliche Strukturierung auf. Die Darstellung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    „Vocabularius ex quo“. Überlieferungsgeschichtliche Ausgabe, Band VI: Frühneuhochdeutsches Glossenwörterbuch. Index zum deutschen Wortgut des „Vocabularius ex quo“. Auf Grund der Vorarbeiten von Erltraud Auer, Regina Frisch, Reinhard Pawis und Hans-Jürgen Stahl unter Mitwirkung von Markus Stock herausgegeben von Klaus Grubmüller, Niemeyer, Tübingen 2001, XII und 889 Seiten

    Reiner Hildebrandt
    …Geldgeber gewöhnlich zu tolerieren bereit sind. So gibt es in den edierten Bänden auch keinen Vermerk über eine geldgebende Institution für den Druck, sodass… …Variationsbreite der Graphien war natürlich eine nor- 133 Buchbesprechungen malisierte Lemmatisierung unerlässlich. Grubmüller beschreibt deren Prinzipien in der… …Einleitung unter dem Aspekt der lediglich angestrebten Orientierungshilfe: Aus den vorliegenden geschriebenen handschriftlichen Formen wird eine als… …Verein mit hochdeutschen vorkommen. Lediglich die allein stehenden niederdeutschen Wörter erfahren eine getrennte Berücksichtigung am Ende des Bandes in… …nägelein und näglein scheint dagegen eine Korrektur letzter Hand unterblieben zu sein. Eher willkürlich dürfte auch der Ansatz von einerseits freveligkeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Peter O. Müller, Deutsche Lexikographie des 16. Jahrhunderts. Konzeptionen und Funktionen frühneuzeitlicher Wörterbücher, Niemeyer, Tübingen 2001 (TTG 49), XX und 668 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …können. Trotz vielfältiger erhellender Versuche, insbesondere durch Gilbert de Smet, bildete eine geschlossene, umfassende Darstellung ein wichtiges… …zudem – jedenfalls am Rande – von Müller mitbehandelt (eine Übersicht über die Lexika des 15. Jahrhunderts findet sich auf S. 567 f.). Die Lexikographie… …knappen Überblick über verschiedene, im zentralen Teil eher verstreut dargebotene Aspekte und bieten damit auch eine Zusammenfassung: Vorspann/Nachspann… …einfließen (XVII). Abgerundet wird der Band durch eine ausführliche Bibliographie und umfängliche Register (Personen, Titel, Drucker/Verleger, Druckorte… …, Sachregister). 100 faksimilierte Abbildungen von Lexikonseiten (Verzeichnis auf S. XV ff.) stellen eine außerordentliche Bereicherung 2 William Jervis Jones… …dem Benutzer auch ein sinnliches Erlebnis: Auch Fachleute im engeren Sinne werden kaum je eine solche Vielfalt an Lexika des 16. Jahrhunderts im… …untermauert. Die Autopsie aller Drucke erlaubt es ihm, eine beträchtliche Anzahl von Korrekturen insbesondere an Claes (1977) vorzunehmen. Auch wenn… …dictionarii genus“ oder Adam Sibers „Nomenclatoris Hadriani Junii Epitome“. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für weitergehende lexikologische Betrachtungen… …zur Lexikographie, bei denen ja gerade auch die sprachlandschaftlichen Einordnungen des Wortmaterials eine wesentliche Rolle spielen. Auch die Anordnung…
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