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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Auch in eigener Sache – Ansichten auf Carl Zuckmayers Geheimreport

    Ansichten auf Carl Zuckmayers Geheimreport
    Georg Guntermann
    …dieser Porträtgalerie in ihrem letzten Jahresband eine ausführliche Nachbereitung eingeräumt. Die Mehrzahl der 15 Untersuchungen attestiert nicht allein… …ausgestellt habe). Eine Verschärfung erscheint auch nötig im Bild Hanns Johsts (R. Düsterberg), der, weit entfernt von bloßem Opportunismus, den ihm Zuckmayer… …vielleicht Herrn Thomas Mann, München, für seinen Sohn ein wenig inhaftieren? Seine geistige Produktion würde ja durch eine Herbstfrische in Dachau nicht… …USA spiegele eine vorgefasste Meinung aus privater Wahrnehmung und Antipathie. Sympathisch dagegen berühre die Offenheit, mit der er sich schließlich… …einmal eine eigene Idee, Form oder Handlung, die nur in seltenen Fällen zentral auf eine Abrechnung mit dem ‚Dritten Reich‘ zusteuert. Die Tendenz, an… …zugunsten einer einzig verbliebenen legitimen Aufgabe: der antifaschistischen Agitation.“ (174) Eine extensive Rüge erfährt eine Studie H. Denklers 4 , der er… …Modernität“ 5 in den fraglichen Texten und gibt dazu wertvolle Hinweise auf eine Reihe von Autoren, deren (randständige) Zeitgenossenschaft nach sich… …, Edzard Schaper und Georg von der Vring sieht er Erzähltopoi realisiert, denen er gegen falsch-spezifische Modernitätsansprüche eine erneuerte… …. Germanistik. N. F., Beiheft 1/1999, S. 11–27. 5 Sebastian Graeb-Könnecker: Autochthone Modernität. Eine Untersuchung der vom Nationalsozialismus geförderten… …Theaterpraktikers Zuckmayer erklärlich sei, sondern auch sein statisches Bild von Bewusstseinsgeschichte belege, dem zufolge der Nationalsozialismus lediglich „eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Doerte Bischoff, Ausgesetzte Schöpfung. Figuren der Souveränität und Ethik der Differenz in der Prosa Else Lasker-Schülers, Niemeyer, Tübingen 2002.

    Magnus Klaue
    …, repräsentieren, so heißt es, eine „streng binär“ organisierte Ordnung, die „alles ihr Zugehörige im Modus von Besitz und Tauschwert“ definiert (1), während der… …unkritisch auf eine „Prophetengestalt“ (100) fixiert bleibe, entwickelt Bischoff, ausgehend von der Bezeichnung Hilles als „Petrus“, eine andere Deutung… …derlei weitreichende theoretische Konzeptualisierungen eher unangemessen. Diesen Einwänden zum Trotz liefert Bischoffs Studie eine Fülle neuer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Überleben schreiben. Zur Autobiographik der Shoah, hg. v. Manuela Günter, unter Mitarbeit von Holger Kluge, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2002.

    Georg Slotosch
    …sprachlicher Herstellung des Ich erfährt im Fall von Überlebenden der Shoah eine Radikalisierung, die sich in einer geradezu aporetischen Schreibsituation… …Textbasis um eine systematische und historische Analyse von gattungstypischen Merkmalen der Shoah-Autobiographik bemühen. Manuela Günter zeigt in ihrem… …worden sei. Es leuchtet ein, dass eine literarische Form, die traditionsgemäß die Ausbildung von Identität thematisiert (oder gar bewerkstelligt), bei… …. Indes gibt Günter ihrer These noch eine Zuspitzung, der man nur zögernd folgt. Sie ist der Ansicht, dass die Autoren ihre Erfahrungen nicht nur gegen die… …Bezug eines Textes auf tradierte Inhalte im Sinne von ‚Gemeinplätzen‘, mal eine Ort und Inhalt kombinierende Mnemotechnik). Dennoch liefert der Beitrag… …vernichtenden 299 Buchbesprechungen Orte eines KZ verständlich zu machen; an die Stelle der Ortsbeschreibung trete eine topische, quasi experimentelle Analyse der… …verschärfende Elemente. In einer die Analyse begleitenden Argumentationslinie bemüht sich Kleinschmidt um eine Abgrenzung der beschriebenen Merkmale von nur… …. 103) für eine philosophische Auseinandersetzung mit der Shoah wird sein Œuvre von Thomas Meyer beschrieben. Der Aufsatz bietet, wie im Titel angekündigt… …, sowie an den „Roman eines Schicksallosen“. Zu mancher der pointiert vorgetragenen Thesen wünschte man eine eingehendere Begründung, so etwa wenn behauptet… …ihre eigenen ideologischen Verstrickungen aufgearbeitet noch eine auf die Katastrophe der Shoah angemessen reagierende Reflexion in Gang gesetzt habe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Michael Braun, „HÖRRESTE, SEHRESTE“. Das literarische Fragment bei Büchner, Kafka, Benn und Celan, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2002.

    Hildegard Kernmayer
    …Büchner, dessen Texte eben wegen ihrer „Zersplitterung eine nur sehr eingeschränkte zeitgenössische Wirkung“ (ebd.) hatten, erkennt Braun diesen… …Künste Einzug gehalten“ (S. 279) habe. Brauns Untersuchung schreibt sich in eine vor allem im vergangenen Jahrzehnt breit geführte kulturwissenschaftliche… …. Entsprechend stellt auch Michael Braun die Texte seines Corpus in eine Chronologie, die das fortschreitende Abhandenkommen eines übergeordneten Ganzen betont… …literaturwissenschaftlichen, ja philologischen Erkenntnisinteresse. Seine Studie möchte er in diesem Sinne – und auch im Hinblick auf eine noch zu verfassende Gattungs- und… …um eine ‚Vorstudie‘ handeln kann, bestätigt der Blick auf das vergleichsweise schmale Textcorpus, das Braun seinen Ausführungen zugrunde legt. Neben… …über eine oberflächliche Auflistung der beobachteten Phänomene hinausgeht. Dass umgekehrt – trotz der Detailgenauigkeit der vorgelegten Analysen – in… …eben dieser Textauswahl auch eine Schwäche der Studie liegt, erhellt aus der fortlaufenden Lektüre des Textganzen. – Zum literarischen Strukturproblem… …Fragmentarik sei jedoch nicht – wie die spezifische Überlieferungssituation und die zahlreichen Kommentare es nahe legen (S. 49) – eine Folge der… …innerer Notwendigkeit (von Wiese, Sengle) nicht zustande kam“ (S. 75), hält Braun eine Auslegung des Textes entgegen, in der er basierend auf einer Revision… …ersten Herausgeber Karl Emil Franzos als geplantes Fragment eingestuft. (S. 111) Demgegenüber steht eine Deutungstradition, die vor allem aufgrund der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Friedrich Schiller u. Diethard Lübke, Einfach klassisch: Wilhelm Tell, Cornelsen Verlag, Berlin 2003.

    Jürgen Jacobs
    …, dass es sich um Blankverse handele, aber dies ist natürlich eine plumpe Täuschung, die niemanden hinters Licht führt, wenn er liest: Drum werden sie den… …er eine wissenschaftliche Ausbildung genossen hat und ein gebildeter Zeitgenosse ist, sollte fähig sein, die nötigen Erläuterungen und… …verstehenden Aufhebung seiner Fremdheit stellt, reizvoll und lehrreich. Falsch ist es ferner, Schülern die Erkenntnis vorzuenthalten, dass die Sprache eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Volker Wehdeking u. Anne-Marie Corbin (Hg.), Deutschsprachige Erzählprosa seit 1990 im europäischen Kontext. Interpretationen, Intertextualität, Rezeption, WVT, Trier 2003.

    Franz Huberth
    …. Anne-Marie Corbin macht einen Streifzug durch Autobiographische Schriften aus der Post-DDR-Perspektive. Eine gewisse, vielleicht unvermeidliche Redundanz lässt… …Text lassen sich Redundanzen gegenüber Brauns Aufsatz nicht vermeiden. In seinem dritten Aufsatz für diesen Band liefert Volker Wehdeking eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Anika Davidson, Advocata Aesthetica. Studien zum Marienmotiv in der modernen Literatur am Beispiel von Rainer Maria Rilke und Günter Grass (Literatura. Wissenschaftliche Beiträge zur Moderne und ihrer Geschichte; Bd. 12), Ergon Verlag, Würzburg: 2001.

    Joseph A. Kruse
    …bereits eine Reverenz an die „Regina Poloniae“ enthält; zur Bedeutung des Gnadenbildes von Tschenstochau s. vor allem S. 262) eine, wenn auch selbst intern… …bedingt dem rasanten Wechsel der Paradigmen gerecht. Umso mehr ist eine Konversion in der Perspektive und ein gewissermaßen absichtsloses Interesse… …auch als ‚ein Scheißgermanist‘ [WA VIII, 322] erkannt wird“) derart präsent, dass sie dennoch keinesfalls eine etwa beleidigte Verteidigungsposition… …eine Qual sein kann, stellt in diesem Falle sogar ein besonderes, den Haupttext der Studie weiter führendes Vergnügen dar, nämlich die Lektüre der… …Meditation privatreligiöser Herkunft mit ästhetisierendem Gestus halten konnte, erfährt durch diese Arbeit eine Aufwertung, die dem Prager weltläufigen Dichter… …könnte. Grass dagegen, dem eine übliche Leserschaft in Erwartung derber, wenn auch humoristisch-sprachkünstlerischer Erinnerungsarbeit nie und nimmer einen… …habe gezeigt, dass Rilke „am Ende seiner marianischen Spurensuche eine wundersame Erhöhung“ feiere und damit sich und dem Leser „den Ausblick in ein… …immanente Desillusionierung, der eine Transzendenz unvorstellbar ist, zum Ausdruck. Für „uns“ gibt es keine Verheißung mehr, wie der Verkündigungsengel sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Sigfrid Hoefert, Internationale Bibliographie zum Werk Gerhart Hauptmanns, Band III. (Veröffentlichungen der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft, Band 12), Erich Schmidt Verlag, Berlin 2003.

    Eberhard Hilscher
    …(A. Döblin), besitze eine „zu geringe geistige Kapazität“ (R. Musil), sei „mit Sicherheit“ kein „imponierend intelligenter Autor“ (M. Reich-Ranicki)… …man für die Aufgabe Sigfrid Hoefert, der damals gerade in der Metzler „Realien“-Reihe eine Monographie über den Dichter publiziert hatte. Nach… …Editionen der Tagebücher von 1906 bis 1913 und von 1914 bis 1918, und in polnischen Übersetzungen eine von Piotr Knapik besorgte 7- bändige Ausgabe… …Symposien und eine Studie über Verfilmungen von Hoefert, der im Anhang von Band III der Bibliographie aufschlussreiche, geringfügig ergänzte „filmographische… …. Verdienstvoll ist eine Liste der Dokumentarfilme. Als hilfreich erweisen sich die Namen-, Werk- und Sachregister, die hinführen zu Beiträgen über Bildende Kunst… …, zu klaren Entscheidungen zu kommen, haben dazu geführt, dass Hauptmann in einigen Kreisen mit Mißtrauen betrachtet wird. Eine angemessene Beurteilung… …Stimmen von Koprowski, Daiber, Guthke und 1976 eine Auswertung bisher unveröffentlichter Tagebuchnotizen durch Brescius, dessen Dokumentation sich Barbian… …Gesinnungen“ anzusehen. Aber es geht nicht darum, ständig ent- oder belastendes „Material“ zu wiederholen, sondern um eine ausgewogene, verständnisvolle… …„eine einseitig referierende Auswahl“ vermieden worden sei. „Das Verhältnis der nationalsozialistischen Machthaber zum Dichter erscheint differenzierter… …Forschungsaufgaben. Weiterhin wünscht er eine vermehrte „Erfassung des Briefnachlasses“ (zumal bemerkenswerte Korrespondenzen Hauptmanns mit Ludwig von Hofmann, Otto…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2004

    Inhaltsverzeichnis

    …Vervielfältigung zu gewerblichen Zwecken im Wege eines fotomechanischen oder eines anderen Verfahrens. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Civitas permixta und dritte werilt: Die ‚Programmstrophen‘ des „Annolieds“

    Mathias Herweg
    …Übersetzungswerk des Notker Teutonicus steht um die erste Jahrtausendwende ganz für sich – beginnt seit Mitte des 11. Jahrhunderts eine nicht nur sprach-, sondern… …nach ja explizit auf Derartiges an. Stellen sie tatsächlich, wie vielfach behauptet, eine in der Tradition geistlich-lateinischer Prologtopik seit der… …harmonistisch-gradualistischer Ordnungsvorstellungen 4 ) eine Rangabstufung, die die 2 Zur Entstehungszeit, lange eines der umstrittensten Themen der Annoliedforschung, und… …„Kaiserchronik“. Zum poetologischen Kontext vgl. Walter Haug: Literaturtheorie im deutschen Mittelalter von den Anfängen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Eine… …Einführung, Darmstadt ²1992, S. 7–74 (zum „Annolied“: S. 60–66); hier auch zahlreiche Belegstellen. 4 Dazu immer noch Günther Müller: Gradualismus. Eine… …grundsätzlich akzeptiert, allerdings dem Seelenheil nachordnet? Ohne Zweifel zielt der gesamte Abschnitt darauf, die Hörergemeinde auf eine kontemplative… …„Kaiserchronik“ auf den Plan riefen. Vielmehr herrscht bei ihm ein durchaus „unpolemische[r] Ton“ hinsichtlich des Anzitierten, in dem sich bereits „eine spezielle… …Wechselwirkungen zwischen geistlicher und weltlicher Dichtung im deutschen Frühmittelalter ins Grundsätzliche hob und in einem wirkmächtigen Beitrag11 eine „neue… …zwischen den Erfordernissen des ie und des nû zu unterscheiden, erwarteten das eine auch dann noch, als das andere sein Recht forderte. 9 Karl Lachmann: Über… …16 : Nicht auf eine ästhetisch wie ideell schlicht gestrickte Tendenzschrift für einen merkwürdigen Heiligen, nicht auf die Jenseitsmahnung eines…
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