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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Zwei Blendungen in der "Blendung": Canetti, Platon und Sophokles

    Konrad Kirsch
    …gegenüber. Über die Rolle derartiger Kontraidentifikationen schreibt er in der „Provinz des Menschen“: „Statt einer Literaturgeschichte der Einflüsse eine… …Platon eine Analogie zwischen dem Sehen und der philosophischen Erkenntnis her; am konzentriertesten geschieht dies im Höhlengleichnis, das im siebten Buch… …Konrad Kirsch traut. „Stimmt!“ sagte er leise und nickte, wie immer, wenn eine Wirklichkeit ihrem Urbild im Druck entsprach. (DBG, 129) Die Wirklichkeit… …eine Kabine gebaut […]. Auf der Fahrt durch das Unbekannte war man wie auf keiner Fahrt. Es genügte, sich durch die Beobachtungsfenster von dem… …Guckloch des Hausbesorgers die Schatten im Hof. Er fürchtet sich vor ihnen, weil sie im Zwielicht des Morgengrauens eine bläuliche Färbung angenommen haben… …, erfährt Kien, dass die Schatten Schatten sind und welcher Gegenstand sie wirft. 8 Hier findet also eine Verschränkung und Umkehrung der Perspektiven der in… …betrachtet, stellt aber nur eine Variation der Bibliothek dar. Die Verschränkung des Philosophen mit den Höhlenbewohnern zeigt sich ebenfalls in der räumlichen… …„wissenschaftliche Arbeit am Guckloch“ (DBG, 420) in eine Abhandlung über „[e]ine ,Charakterologie nach Hosen‘ […] samt einem ,Anhang über die Schuhe‘“ (DBG, 420)… …benahm ihm den Atem. […] Seine Augen tränten; er riß sie weit auf, um zu sehen. Da tränten sie noch mehr und er sah nichts. Eine schwarze Gestalt… …aufgegriffen wird, ist jenes im zweiten Buch des „Staats“ aufgestellte Verbot der Dichtungen, die von Verwandlungen berichten. 13 Um wahre Philosophen und eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Lexikon der antiken Gestalten in den deutschen Texten des Mittelalters, hg. v. Manfred Kern, Alfred Ebenbauer unter Mitwirkung v. Silvia Krämer-Seifert, de Gruyter, Berlin, New York 2003, XCI und 722 Seiten

    Fritz Peter Knapp
    …auch noch auf die grundsätzliche Konzeption Einfluss genommen hat) – eine wahrhaft Respekt gebietende Arbeitsleistung. Vorbereitet hat sich Kern auf das… …verwendbarer Exempel benutzt. Hier hätte man allerdings eine Auseinandersetzung mit Peter von Moos‘ weit reichenden Überlegungen zur mittelalterlichen Verwendung… …konstatieren. Eine ganz andere, pragmatische Schwierigkeit stellt Kern nicht in Abrede: „die eminent interliterarische Orientierung der deutschen Literatur des… …Mittelalters“, die nur eine komparatistische Erfassung auch der Antikenrezeption wirklich sinnvoll erscheinen lässt (S. XLII). Entscheidende Bedeutung kommt… …Datenerfassung nur auf die von Herausgebern hergestellten Texte gedruckter Ausgaben. Allerdings hätte eine größere Skepsis gegenüber den edierten Texten mitunter… …und wird von ihr in eine Spinne verwandelt“ (mit Verweis auf Ovid, Metamorphosen 6.5). Dann folgt ihre ‚mittelalterliche‘ Wesensbestimmung als Göttin… …„Roman d’Eneas“, dem wiederum Heinrich (B1) folgt, aber mit Vergöttlichung der Figur und Änderung der Verwandlung Arachnes durch Pallas Athene in eine… …Selbstverwandlung. Kern erwägt ein Missverständnis oder eine absichtliche Glättung zur moralischen Aufwertung Arachnes. Unter I B2 heißt es bei Kern: „A rächte sich… …mit dem Tod und löste damit eine große Klage aus (Katalog großer Klageanlässe, die von der Klage des Artushofs über Ginovers Entführung überboten… …Metathese als „Adriagne“ erscheint (so in einem Ovid-Codex des 13. Jahrhunderts) 8 , deshalb aber keineswegs notwendig auch eine Anspielung auf die ganz ferne…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke - Briefwechsel - Lebenszeugnisse, hg. v. der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen sowie dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris. Band 6 K: Reisebilder II 1828-1831. Kommentar. Bearbeiter Christa Stöcker. Akademie Verlag, Berlin 2003.

    Robert Steegers
    …Franscheska enthält – und mit der dort vorgenommenen Parallelisierung von Eucharistie und Liebesakt (HSA 6, S. 153: „[D]as ist der Leib!“) eine der Kernstellen… …Hinweis auf das literarische Urbild, das erste Buch von Wielands Verserzählung „Klelia und Sinibald oder Die Bevölkerung von Lampeduse“, wo eine… …entsprechende Situation – ebenfalls in Italien spielend, ebenfalls im Anschluss an eine Prozession, mit buhlenden Lichtern und sakraler Kunst – durchgespielt wird… …eine Briefäußerung Heines) eine zentrale Kategorie im Verständnis von Heines Poetologie, ist bei Wieland die Rede. Ebenfalls unkommentiert bleibt die… …20, S. 229), das Modell für Heines frei rhythmisierte „Nordsee“-Gedichte, eine Durchsicht auf inhaltliche Anregungen für Heines Wahrnehmung und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Auch in eigener Sache - Ansichten auf Carl Zuckmayers Geheimreport

    Ansichten auf Carl Zuckmayers Geheimreport
    Georg Guntermann
    …dieser Porträtgalerie in ihrem letzten Jahresband eine ausführliche Nachbereitung eingeräumt. Die Mehrzahl der 15 Untersuchungen attestiert nicht allein… …ausgestellt habe). Eine Verschärfung erscheint auch nötig im Bild Hanns Johsts (R. Düsterberg), der, weit entfernt von bloßem Opportunismus, den ihm Zuckmayer… …vielleicht Herrn Thomas Mann, München, für seinen Sohn ein wenig inhaftieren? Seine geistige Produktion würde ja durch eine Herbstfrische in Dachau nicht… …USA spiegele eine vorgefasste Meinung aus privater Wahrnehmung und Antipathie. Sympathisch dagegen berühre die Offenheit, mit der er sich schließlich… …einmal eine eigene Idee, Form oder Handlung, die nur in seltenen Fällen zentral auf eine Abrechnung mit dem ‚Dritten Reich‘ zusteuert. Die Tendenz, an… …zugunsten einer einzig verbliebenen legitimen Aufgabe: der antifaschistischen Agitation.“ (174) Eine extensive Rüge erfährt eine Studie H. Denklers 4 , der er… …Modernität“ 5 in den fraglichen Texten und gibt dazu wertvolle Hinweise auf eine Reihe von Autoren, deren (randständige) Zeitgenossenschaft nach sich… …, Edzard Schaper und Georg von der Vring sieht er Erzähltopoi realisiert, denen er gegen falsch-spezifische Modernitätsansprüche eine erneuerte… …. Germanistik. N. F., Beiheft 1/1999, S. 11–27. 5 Sebastian Graeb-Könnecker: Autochthone Modernität. Eine Untersuchung der vom Nationalsozialismus geförderten… …Theaterpraktikers Zuckmayer erklärlich sei, sondern auch sein statisches Bild von Bewusstseinsgeschichte belege, dem zufolge der Nationalsozialismus lediglich „eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Wiederholungen über Wiederholungen - Zur Variation in der "Altsächsischen Genesis"

    Zur Variation in der "Altsächsischen Genesis"
    Heike Sahm
    …Stabreimdichtung des 8./9. Jahrhunderts ist eine spezifische Erzähltechnik: die Variation. Unter Variation versteht man die den Fluss der Syntax unterbrechende… …steht nach landläufigem Urteil als Spätform in seinem Schatten. Diese Positionierung hat eine lange Tradition. Bei aller dichterischen Eigenständigkeit… …gerufen, die Schar der Menschen für eine lange Zeit, und danach wird es diesem Land gut gehen. Mit Paetzel lassen sich in diesem Passus vier Variationen… …Voraussetzung dieser Prozentrechnung nicht, da sie umstandslos varians und Langzeile gleichsetzt, obwohl kaum eine der Variationen in der „Genesis“ eine Langzeile… …hat eine Reihe von aufschlussreichen Beobachtungen zusammengetragen. „Heliand“ und „Genesis“ hätten folgende Gemeinsamkeiten: Die Anzahl der Variationen… …, helpa fan himila, hêlagna gêst, craft fan Criste. Ferner kennt die „Genesis“ von dem Regelfall, dass die erweiternden Satzglieder desselben Satzes eine… …eine einzige Abweichung: vv. 28 ff. 19 Im „Heliand“ hingegen werden die erweiternden Glieder durchaus öfter von einander getrennt, wie im folgenden… …werden hier nach der Edition Taegers [Anm. 1], gegeben. 18 Meine Übertragungen sollen nur Verständnishilfen bieten; sie behalten, da es mir nicht um eine… …Bestimmung für die Variation geliefert, doch macht seine Untersuchung deutlich, dass er sich die Variation als eine vorrangig syntaktisch definierte Größe… …denkt. 21 Paetzel hat im Bemühen um Genauigkeit eine Definition in die Anfang des Jahrhunderts lebhafte Forschungsdiskussion eingeführt, mit der er eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Südhessisches Flurnamenbuch, hg. v. Hans Ramge, bearb. v. Jörg Riecke, Herbert Schmidt, Gerd Richter, unter Mitarb. v. Jasmin S. Rühl, Gerda Weigel-Greilich, Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2002 (Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission N. F. 23), 1024 Seiten

    Rudolf Steffens
    …Buchbesprechungen Das Werk gliedert sich in ein Vorwort von Ramge (S. 7–12), eine Einleitung (S. 13–72: Projektgeschichte, Belegbasis, Aufbau und Organisation der… …Namenbuch (S. 149–1024). Lose beigefügt ist eine Übersichtskarte (Faltkarte) des Hessischen Landesvermessungsamtes mit den Ortsnamen und den heutigen… …Buchbesprechungen wirtschaftsgeschichtlichen Aspekten zu tun hat. Eine dichte Quellenüberlieferung zum Beispiel für die Orte an der Bergstraße, oft bis ins 14… …(Fettdruck). Nach Möglichkeit wird eine der Standardsprache entsprechende oder ihr nahe kommende Form angesetzt, z. B. Amt, Allmende, Giebel, Mönch, Moos, Rain… …, Smendes Gazzen. Hier können die Namen in Richtung auf eine (mögliche) standardsprachliche Orthographieform normalisiert und so als Namen-Lemmata… …, Kapitälchen) für Biblis, Kreis Bergstraße (Verzeichnis der Germarkungen alphabetisch nach Ortssiglen S. 75–82: Hier findet sich eine alphabetische Liste der… …Ortssiglen, eine Auflösung der Siglen nach Ortsnamen, Angaben zur Zugehörigkeit zu einer Großgemeinde, Land-/Stadtkreis, Koordinaten zum Auffinden in der… …syntaktischen Zusammenhang und in Kursivdruck (die danlach genant), in Klammern Kürzeln für ein Archiv, eine Quellensignatur und die genaue Fundstelle (DA, C 1, B… …(Teutonista 455 Buchbesprechungen und IPA). Hier waren seitens der Bearbeiter eine Reihe von Eingriffen, Anpassungen und Normalisierungen notwendig. Ziel war… …– gibt es aber mehrere Deutungsmöglichkeiten, oder eine Deutung ist aufgrund der Beleglage zweifelhaft oder gar nicht möglich. Im Literaturteil…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Interdisziplinäre Beweglichkeit - wie weit reicht sie?

    Michael Curschmann
    …Zerclaere). Claudia Brinker-von der Heyde: Der „W. G.“ des TvZ: eine (Vor-)Bildgeschichte, S. 9– 32; Norbert H. Ott: Mise en page. Zur ikonischen Struktur der… …Lehrdichtung des Friauler Klerikers ist im mittelalterlichen deutschen Sprachbereich insofern eine Seltenheit, als der Text im Allgemeinen, d.h. in 18 von 24… …Sprechbändern, integriert in Textkolumnen (A ist eine Ausnahme mit den Bildern am Rande), finden sich ähnlich nur im ‚Sachsenspiegel‘ und im ‚Willehalm‘“ (S. 6)… …. Systematische Erhebung aus den Quellen wäre bei dieser Gelegenheit wohl das Gegebene gewesen. – Eine modernen Anspüchen genügende kritische Ausgabe von Thomasins… …Beiträgen getrennt nummerierten) Abbildungen durch Querverweise zu maximieren, ist eine gute Idee, wo das technisch schiefgeht (Klare, Kühn), herrscht… …(Lerchner, S. 67–69) für das eine wie das andere verdeckt diese historische Dynamik völlig. Laut Untertitel konzentriert sich die Untersuchung auf die… …eine bildliche Vorstellung hervorrufen“ (S. 238; vgl. u.a. Lerchner, S. 72 f.) – und das ist im Wesentlichen der Beitrag dieser Arbeit zum Thema… …‚illustrierte Handschrift‘. Christina Lechtermann versucht zumindest, eine konkrete Brücke von der Bildhaftigkeit des Textes zu den Illustrationen zu schlagen –… …der in diesen Analysen ausgeklammert bleiben. 3 Eine eigene Gruppe von Darstellungen bilden Konstellationen von nur zwei Akteuren, die in A oft nur ganz… …natürlich im Hinblick auf moderne, technologische Gegebenheiten eine Perspektive, aus der das Mittelalterliche dann wiederum als „faszinierende Manifestation…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    "Im Ganzen war alles doch komplizierter' - Editionsphilologische Überlegungen zu Wolfgang Koeppens "Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch" und Jakob Littners "Mein Weg durch die Nacht"

    Editionsphilologische Überlegungen zu Wolfgang Koeppens "Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch" und Jakob Littners "Mein Weg durch die Nacht"
    Iris Denneler
    …war. Man wollte das damals nicht lesen. Dennoch wagte 1985 der Berliner Kupfergraben-Verlag eine zweite Auflage. Von sich reden machte das Buch erst… …an Siegfried Unseld; zitiert nach Alfred Estermann: „Eine Art Blankoscheck zur freien literarischen Verwertung“ oder „Für mich war Littner eine… …Zeit, 45– 48, die Stadt, der Verleger der eine Existenz suchte, der Schriftsteller der auch aus einem Kellerloch kam, Herr Jakob der wieder bürgerlich… …165), Theodore Fiedler („eine sehr komplizierte Rechtslage wegen der Urheberrechte“. Zu Jakob Littner und Wolfgang Koeppen, in: Colloquia Germanica 32… …Folgenden zitiert mit dem Kürzel ME und Seitenzahl]. 6 Man beachte die Formulierung: „der Text wie er im Buch steht“; eine Referenzierung auf die… …. Zachau [Anm. 3], Anm. 25). Zweifelhaft ist eine Umarbeitung vor allem auch deshalb, weil in dem oben zitierten Brief gleichzeitig von dem Projekt „In Staub… …Unglaubliche. Ich hatte es geträumt […]. Da wurde es meine Geschichte“ (SP 6) –, so sagt es, und sei es auch nur als eine unter mehreren Entstehungsversionen… …, dass der Suhrkamp-Verlag zeitgleich dazu eine Wiederauflage des „umstrittenen Buches“ 14 Koeppens vorlegte. Man ahnte wohl, es gab erneut… …Spiegel 12, 1992, S. 228–232) davon zu sprechen, er selbst habe nur einige Zettel besessen – jedoch auch das eine von Koeppens vielen ‚Eulenspiegeleien‘… …: die Darlegung der Fakten. Sie zeigen eine Manuskript-Odyssee, die wie selten detailliert Auskunft gibt über missachtete Autoreninteressen, dubiose…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Hildegard Elisabeth Keller, My secret is mine. Studies on Religion and Eros in the German Middle Ages, Peeters, Leuven 2000 (Studies in Spirituality, Supplements 4), VIII und 297 Seiten

    Inés Mateos
    …also auf explizit oder implizit ‚Männliches‘; eine Bedeutung ‚Mensch‘ läßt sich weder für das Simplex noch für seine Derivate nachweisen“ (S. 305). 17… …Realität eine Sexualisierung erfährt. Fast ausschließlich wird die Figur der Braut in den Texten weiblich besetzt, und unter den Autorinnen brautmystischer… …zugewiesen und von diesen – ihre Zahl spricht eine deutliche Sprache – auch gerne in Anspruch genommen. Die ‚Genderisierung‘ tangiert nun aber nicht nur die… …. Die Frage, weshalb die Frauen selber eine Vorliebe für die Rolle der Gottesbraut und deren oft ekstatischen Implikationen mitbrachten, bekommt Keller… …. Die Auswahl der Texte ist an drei Kriterien orientiert: 1. Das Motiv der Gottesbrautschaft muss eine zentrale Rolle spielen, 2. gehören die Texte in… …Texte, erst fruchtbar macht. Keller gibt damit einen guten Überblick über das Motiv der Gottesbrautschaft und erstellt dazu eine Typologie der Bräute… …sich das spirituelle Ehemodell – so Kellers aufschlussreiche Beobachtung – letztlich dessen, was für eine christlich gedachte Erotik am kostbarsten wäre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Ena Pedersen, Writer on the Run. German-Jewish Identity and the Experience of Exile in the Life and Work of Henry William Katz (Conditio Judaica, 33. Studien und Quellen zur deutsch jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte). Niemeyer, Tübingen 2001.

    Joseph P. Strelka
    …. Es begann eine Hinwendung zur Assimilation an die deutsche Sprache und Kultur und zugleich die tragische Entfremdung vom Vater (die Mutter war früh… …. Mai floh er nach Frankreich. Hier lernte er auch seine Frau, Friedel Krämer, eine Mitemigrantin kennen, und hier schrieb er auch seinen ersten Roman… …Nicht-Juden und den Antisemiten eine Reihe eindrucksvoller „Archetypen“ gestaltet. Obwohl die Fischmanns trotz ihrer vielen Parallelen mit der Familie Katz… …Kapitel gilt dem zweiten veröffentlichten Roman von Katz, „Schlossgasse 21“, der eine Fortsetzung der „Fischmanns“ darstellt. Während der erste Roman die… …wahrscheinlich. Aber zu sagen, dass der Zionismus zwar einen letzten Ausweg für Juden in Notzeiten, aber keineswegs eine Bewegung darstelle, die ernsthafter…
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