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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Diu gewaltaerinne Minne. Von einer weiblichen Grossmacht und der Semantik von Gewalt

    Hildegard Elisabeth Keller
    …. In Frau Minnes Engagement für die liebeskranke Seele in Lamprechts von Regensburg brautmystischem Epos „Tochter Syon“ wird sich diese Gewalt an einem… …liebenden Gott beweisen: Sie schiesst den „Himmelskönig“ lebensgefährlich an. Lamprecht löst diese narrativ höchst effektvolle Konstruktion dann in einem… …Kultur – Geschlecht 3). 17 Hildegard Elisabetb Keller ren diese Welt in gewisser Hinsicht sogar, 2 haben doch Frauen in einer Sphäre, die Waffen als… …vs. Immanenz, zum andern mit dem Geschlechtergegensatz Männlichkeit vs. Weiblichkeit paaren. Diese Dualismen seien – neben andern – Universalien der… …– im griechischen Eros wie in den römischen Amor und Cupido oder ihrer Mutter Venus 15 – Gestalt annimmt. Diese Ahnen gehören zu den personalen… …übrigens auch andere Personifikationen mit ihr teilen 16 – und verkörpert sich in einer herrscherlichen Frau. Gerade diese geschlechtergeschichtlich… …Generis feminini. der erste fall der Eua war die hoffart, dan sie wolt wie ein gettin sein (S. 136). Diese aufs grammatikalische Genus rekurrierende… …Etymologe schliesst diesen auf und enthüllt so die wesensmässige Tiefenstruktur der Jungfrau. Und wen wundert es, dass diese männlich ist? Schliesslich… …Vollmann-Profe, München / Zürich 1990 (MTU 100) II, 19, 6–9. Mechthild bleibt anschliessend im Bild des Kampfes, der Bewaffnung und erläutert diese allegorisch. –… …, Adjektive oder Verben zeigen diese doppelte Semantik noch deutlicher, etwa gewaltec, gewalten oder gewaltsam (stm. und stf.). 45 Margot Schmidt spricht von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Franz Xaver Ries, Zeitkritik bei Joseph von Eichendorff (Schriften zur Literaturwissenschaft. Im Auftrag der Görres-Gesellschaft, Band 11). Duncker & Humblot, Berlin 1997.

    Alfred Riemen
    …milieu mit Nachdruck ab“, er verdiene also nicht die Etikettierung „als strammer Konservativer“. (S. 276) Diese Erkenntnis ist nicht neu, und auch die… …Zeitumstände und damit der Positionen Eichendorffs hinzuzieht. (S. 12) Manchmal gewinnt man bei der Lektüre den Eindruck, daß diese allgemeinen Darstellungen… …die sehr abwertend beschriebene Eisenbahnfahrt selbst sagt das alles gar nichts aus; diese Darstellung wirkt doch so, als sei selbst die Schnelligkeit… …er in der Regel den Katholizismus meint, und Bildung einer Elite zu ihrer Führung. Diese zweite Forderung wird in Ries’ voraufgegangener Argumentation…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Das literarische Ich als Seismograph oder von der Objektivität der Subjektivität. Zu Börnes früher vormärzlicher Erzählprosa

    Bernhard Budde
    …mit der Person des Autors nicht voreilig zu identifizierenden Subjektivität. Diese reibt sich satirisch an den gesellschaftlichen Hemmnissen, erfährt… …Sprachbeherrschung demonstrieren konnte – wenn er sich diese als eigene Intention auch kaum eingestanden hat. In vielen programmatischen Äußerungen seit den… …ostentative Reibung an den Widerständen und Hemmnissen der gesellschaftlichen Restauration. Diese wird in nur scheinbar akzidentellen Begebenheiten des Alltags… …Menschen wären geistreicher, wenn sie sittlicher wären“ (1,743). Warum diese Kondition in aller Regel nicht erfüllt werden und die erwünschte Folge nach sich… …eigentlich erwünschte Eindeutigkeit seines Schreibens durch objektive Umstände verwehrt ist; diese lassen sich in Börnes „Bemerkungen“ mittels prätendierter… …ihn gemünzter Ironie zu gewinnen, ihn mit vergifteter Liebenswürdigkeit zu umgarnen, um ihn auf diese Weise von seinen sinnentstellenden Streichungen… …, muß doch zum einen offen, wenigstens unausgesprochen bleiben, worin diese eigentlich besteht und an welchem Ort für sie zu kämpfen ist, sollen doch zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Edith Feistner, Historische Typologie der deutschen Heiligenlegende des Mittelalters von der Mitte des 12. Jahrhunderts bis zur Reformation (Wissensliteratur im Mittelalter, 20). Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden 1995.

    Konrad Kunze
    …Binnendifferenzierung der mittelalterlich-christlichen Legendentradition annimmt. Diese ist für Feistner aufgrund ihrer vielfältigen lebenspraktischen Verankerung in… …in Hinblick auf diese „Versuchsanordnung“ und auf die Überlieferungslage sehr kompetent. Ich möchte lediglich zu bedenken geben, ob man nicht in der… …zwar gemeinhin nicht der Legende zugeordnet, sind aber narrativ großenteils wie diese strukturiert und besetzen in ihrer Funktion weitgehend die Stelle… …divergierender Ausformungsrichtungen präsent. Diese lassen sich vier Perspektivierungsmöglichkeiten der Legende zuordnen: Aneignung des Heiligen als… …die Legendenforschung und in der Gesamtschau weit über diese hinaus wegweisendes Buch. Freiburg/Br. 434 Konrad Kunze…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Irene Berkenbusch, Speculum Virginum. Mittelniederländischer Text. Edition, Untersuchungen zum Prolog und einleitende Interpretation. [Europäische Hochschulschriften: Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur; Bd. 1511]. Peter Lang, Frankfurt am Main 1995.

    Geert H.M. Claassens
    …vorhanden. Eine so breite Überlieferung rechtfertigt ohne weiteres eine nähere Erschließung der mittelniederländischen Übersetzung, zumal diese in einem… …übersieht dabei das wichtige Werk von A.J. Minnis von 1984 6 . Es sind diese Einschränkungen des Hintergrundes, die Berkenbuschs Notizen über die… …eingeht, dann füllt sie diese Lücke durch Verweisungen auf den lateinischen Text auf. Dies ist nicht allein methodologisch unsauber, es verwischt auch die… …die Erläuterungen über 3 Wenn der Autorin von diesem Buch Druckfahnen vorgelegt wurden, dann kann ich daraus nur schließen, daß diese unsorgfältig… …dem 15. Jahrhundert hin- und hergesprungen wird, als seien diese Texte identisch, dann erweckt dies zumindest den Eindruck, daß der Autor das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Claudia Wasielewski-Knecht: Studien zur deutschen Parzival-Rezeption in Epos und Drama des 18.–20. Jahrhunderts, (Europäische Hochschulschriften Reihe I: Deutsche Sprache und Literatur Bd. 1402.), Frankfurt/Main, Berlin, Bern u. a. (Peter Lang) 1993. 329 S.

    Claudia Rück
    …jedoch immer noch ein Desiderat der Mediävistik bzw. der Rezeptionsforschung. Die Studie Wasielewski-Knechts zielt darauf, diese auffällige Lücke zu… …am Mythos und am Mystischen in unserer Zeit“ (ebd.) vermutet sie den Grund für das Entstehen der aktuellsten ‚Parzival‘-Bearbeitungen. Diese ungenauen… …. 18), in denen ein Autor sein eigenes Anliegen durch Verwendung des Wolfram’schen „Parzival“ darstellen will. Diese Erklärung ihrer Vorgehensweise gibt… …angeführt hat – ohne jedoch diese Behauptung in irgendeiner Weise zu untermauern. Wenn sie später (S. 135) noch einmal auf Schaeffer zu sprechen kommt… …Geschichte der ‚Parzival‘-Rezeption in Epos und Drama nicht völlig plausibel wird. Untersuchungen, die diese Geschichte beschreiben und interpretieren, bleiben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Otfrid Ehrismann: Ehre und Mut, Âventiure und Minne. Höfische Wortgeschichten aus dem Mittelalter. Unter Mitarbeit von Albrecht Classen, Winder McConnell, Ernst Dick, Klaus Düwel, Waltraud Fritsch-Rößler, Martina Gemeling, George Gillespie, Hubert Heinen, Wernfried Hofmeister und Antje Holzhauer. München: C. H. Beck 1995.

    Rüdiger Brandt
    …Einführung“ auf den konkreten Gegenstand bezieht, hat man es tatsächlich mit einem Buch zu tun, das diese drei Funktionen zu übernehmen in der Lage ist. Es ist… …, in der man diese Aspekte kennenlernt, ist relativ beliebig. Natürlich werden in dem hier vorgestellten Buch durch den gewählten Anordnungsmodus… …Beschränkung ist also gewollt, und zu fragen wäre, ob sie sinnvoll ist. Diese Frage würde ich bejahen: Eine gleichartige summa, die dem gewählten Themenbereich… …in der Dichtung unter starken poetischen Druck geraten, zum Beispiel ‚dienest‘, ‚edel‘ und ‚hövesch‘. 10 Diese Schwierigkeit sollte aber (selbst wenn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Albrechts Jüngerer Titurel, Band IV Textfassungen von Handschriften der Mittelgruppe, hg. von Kurt Nyholm (DTM LXXIX), Berlin 1995, Akademie Verlag, XLIII + 292 S., 2 Tafeln.

    Werner Schröder
    …Eingeständnis eines Versäumnisses. Er hatte diese Handschrift (Cod. Pal.Germ 141), die „uns so häufig vor sonst nirgends überlieferte, geradezu verblüffende… …wünschenswerter“ erklärt, „auch diese Textfassung zum Vergleich originalgetreu der Forschung vorzulegen“ (Vorwort). Ein besonders dringliches Desiderat war das… …Ausgabe nachschlägt, erfährt, daß die JT I -Strophe 645 in X durch drei Strophen ersetzt worden sei. Diese drei sind, wie der Abdruck lehrt, auch in H… …einmal mit Quisquilien befassen. Auch eines nochmaligen (diplomatischen) Abdrucks von Tü hätte es an sich nicht bedurft, wäre nicht diese vor 1300… …Gruppe III notgedrungen der Inkunabel J von 1477 bedient: für diese „wäre natürlich H aufschlußreicher gewesen, zeigt aber gerade an dieser Stelle seine… …größte Lücke und hat keine einzige Strophe mit den Bruchstücken gemeinsam“ (ZfdA 89,105). Diese seien, lautete sein Ergebnis, „öfter Hs. A als Hs. B… …nach Rölls und des Rez. Ansicht *H auf die Seite von JT II gehört und diese Fassung sogar besser vertritt als die Handschriften WXYZ = R, sieht Nyholm in… …diese Einschätzung der Stellung von *H nicht wiederholt, sofern man nicht die Zuordnung von H und Tü zur ‚Mittelgruppe‘ auf dem Titelblatt dafür nehmen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Susanne Barth, Jungfrauenzucht. Literaturwissenschaftliche und pädagogische Studien zur Mädchenerziehungsliteratur zwischen 1200 und 1600. M & P Verlag für Wissenschaft und Forschung. Stuttgart 1994. 387 S.

    Ingrid Bennewitz
    …Jugenderziehung widmen, daß diese Lebensphase sehr deutlich von anderen unterschieden und als eigenständige wahrgenommen wurde. Die vorliegende Arbeit beschäftigt… …zu verbinden. Diese Chance hat Susanne Barth nicht genutzt, wohl aber hat sie mit ihrer Arbeit eine Menge an Material in solider Form bereitgestellt –…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Johann Karl Wezel, Herrmann und Ulrike. Hg. von Bernd Auerochs (Johann Karl Wezel. Gesamtausgabe in acht Bänden. Jenaer Ausgabe. Hg. von Klaus Manger, Bd. 3.) Johann Karl Wezel (1747–1819). Hg. von Alexander Košenina und Christoph Weiß

    Martin-Andreas Schulz
    …, herausgegeben von Irene Boose, das im gleichen Verlag wie die Gesamtausgabe publiziert wird und für diese sowie für den Autor „Geschmack und Interesse wecken“… …meistgelesene. Soweit der von Bernd Auerochs herausgegebene Band auf die folgenden schließen läßt, wird diese erste Gesamtausgabe des schriftstellerischen… …seiner Untersuchung diese drei ersten großen Romane als bewußt komponierten Dreierschritt gedeutet. Romantheoretisch ein bedeutsamer Aspekt ist Auerochs’…
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