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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Lore Knapp (Hg.): Literarische Netzwerke im 18. Jahrhundert. Mit den Übersetzungen zweier Aufsätze von Latour und Sapiro, Bielefeld: Aisthesis 2019.

    Szilvia Gellai
    …Lehre zu empfehlen. 621 Buchbesprechungen Der Band leistet aber deutlich mehr als das. Jan-Tage Kühling erinnert in seinem Beitrag an ein imaginäres… …ästhetisch-literarischer Artefakte“ (ebd.) im Sinne der ANT neu, lautet die maßgebliche Frage, wie Walter Erhart formuliert, „nicht mehr, was ein Kunstwerk oder eine Fiktion…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Im Gehäus

    Sanduhrstimmung als Widerfahrnis bei Karl Jaspers, Franz Kafka, Ernst Jünger, Hans Blumenberg und Sibylle Lewitscharoff
    Doren Wohlleben
    …Und in der Tat hausen und wirken auch heute noch in Europa viele Geister ähnlich, und jedem wird vor Dürers Bild sogleich der mehr oder weniger… …verlorener Sohn, der die Liebe des Vaters nicht mehr will, ein Mensch ohne Haus, der nicht in das alte Haus zurückkehren will. Angesichts der ehrwürdigen… …verschreibt er sich dem unaufhörlichen Bau von (neuen) Gehäusen, nimmt dabei aber nicht mehr deren Fertigstellung, sondern die Prozessualität des Um- und Abbaus… …allseitig gesicherten Platz, – mehr als fünfzig solcher Art gibt es in meinem Bau – und zwischen Hindämmern und bewußtlosem Schlaf vergehn mir die Stunden… …und ‚Grenzsituation‘ in ihrer Reinform in der Moderne nicht mehr gibt. Wo eine rationale Bewältigung vonstattengeht, deutet sich deren Störung bereits…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    (Ohn-)Mächtige Subjekte

    Bemerkungen zum Verhältnis von Passivität und Zeit
    Antonio Roselli
    …Faulheit. Dahin zu gelangen, in gewissen Augenblicken nicht mehr »ich« sagen zu müssen.“ 1 Der Beitrag stellt im ersten Teil zentrale Begriffe… …, indem er mit derselben Bewegung ausgeht. Noch mehr: es gibt »Subjekt« (was stets bedeutet: »Subjekt eines Sinnes«) nur widerklingend, auf ein… …Konzept der „Nachdenklichkeit“ auf den Begriff der Verausgabung hin: „Die Nachdenklichkeit ist nicht auf Problemlösung gerichtet. Es ist mehr eine Hingabe… …, Pantoffeln, man geht aus.“ 71 Was mit der Zielsetzung abhanden kommt, ist das Moment der Verwirklichung: „Man verwirklicht nicht mehr, obwohl man etwas…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Moderne Epigonen

    Die kreative Aneignung der Vergangenheit in Hugo von Hofmannsthals frühen Renaissancedramen im Kontext ihrer Zeit
    Sebastian Böhmer
    …mehr nur ohne „Kraft und Originalität […], als ein ‚Spätgeborener‘, niedergedrückt vom Gewicht seines glänzenden Erbes“ 2 , sondern als positiv agierende… …Epoche, dass es nirgends [!] mehr gelang, die mehr denn je [!] vorhandenen Sehnsüchte und Hoffnungen, die umfassend angelegten Kunstkonzeptionen und… …zu fokussieren – Christoph König empfahl daher schon 2001 mehr und präzisere „Kri- 11 Hans-Ulrich Treichel: „Als geriete ich selber in Gärung“. Über… …„Epigonen“ lässt sich wohl nicht mehr ermitteln, allerdings sind gerade im einschlägigen fünften Band auf den im Folgenden zitierten Seiten 44 und 123… …entwickelt und gegen den Konkurrenzbegriff des Neuen profiliert. Moderne meint dann genau mehr als „das dürre Programm: ‚vom alten loszukommen‘“, wie Adorno es…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Der Frageklang des Klassischen

    Zur Bedeutung des Klassik-Problems in Walter Benjamins Stefan-George-Rezeption
    Demian Berger
    …und von den traditionellen Inhalten gelöst, dass sie kaum mehr eine bürgerliche Identität zu begründen vermochte. 12 Zum anderen bestand eine direkte… …Wahlverwandtschaftsessay beobachten, dass Benjamin gegenüber klassischen Begriffen und Denkinhalten, wie sie teils auch im Kreis kultiviert werden, eine mehr und mehr… …die ‚Entführung‘ getragen hatte. Ihr waren die Gedichte von George ein Trostgesang. Trost in Betrübnissen, für die er heute schwerlich mehr ein Herz… …, Gesang in einer Weise, für die er heute schwerlich mehr ein Ohr hat“ (WN 13.1, 419 f.). Durch den Ausschluss der beiden letzten Werke Georges („Der Stern… …für deren faktische Modernität, nun bezogen nicht mehr auf den neo-aristokratischen Herrschaftsanspruch, sondern auf die ästhetische Form. Was die erste…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Lena Hintze: Werk ist Weltform. Rainald Goetz’ Buchkomplex „Heute Morgen“, Bielefeld: transcript 2020.

    Troels Thorborg Andersen
    …bildet die Möglichkeit, verschiedene Texte mit (mehr oder weniger) einem Paratext zu verbinden, und die betreffenden Texte untereinander immer wieder neu… …nicht mehr zu umgehen sein. In „Klage“, erster Band von „Schlucht“, heißt es in einem „Minima Moralia“ betitelten Eintrag: „Es hilft, bei Wittgenstein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Wiederholung

    Zu einem temporalen und ästhetischen Muster passiv erfahrener Zeit in feuilletonistischen Städtebildern Siegfried Kracauers
    Claudia Öhlschläger
    …mit ihr in die unbekannte Zukunft hinein. […] Damals war jetzt eigentlich kein Damals mehr, setzte sich vielmehr allmählich und sprunglos fort. Indem… …jetzt eigentlich kein Damals mehr, setzte sich vielmehr allmählich und sprunglos fort. Indem ich der Inhaberin meine Vorschläge machte, lebte ich… …war mir unterdessen völlig klar darüber, daß ich längst nicht mehr in ihm tätig sei. Ich lebte in einem gläsernen Sarg, durch dessen Wände ich, der… …Bewußtsein kommt, welches ganz von den Dingen bestimmt ist, die nicht mehr sind, und von solchen, die noch nicht sind. In der Geschichte haben diese Intervalle… …mehr als einmal gezeigt, daß sie das Moment der Wahrheit enthalten. 42 Gerade in der Sichtbarmachung von historischer Unbestimmtheit, von zeitlicher…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2021

    Ein feudaler Weltbuchroman

    Erz
    Maximilian Benz, Julia Weitbrecht
    …presented by the suspension of traditional narrative techniques. I. Einen besseren ‚Cliffhanger‘ kann man sich nur schwer denken: Nach mehr als 27.600 Versen… …Kaiser in ihrer Bedeutung zurücktreten lassen. Dementsprechend spielen beide Instanzen mehr als punktuelle referentielle Idee denn als wirkliche Größe der… …den „Reinfried“ integrierte religiöse Wissen besitzt mehr als nur Spoliencharakter, vielmehr wird auf unterschiedlichen Ebenen des Textes die gesamte… …Heilsgeschichte weniger verhandelt, als sie vielmehr in die Handlung eingelassen erscheint. Und mehr noch: Im „Reinfried“, dessen auf unterschiedlichen Ebenen… …intradiegetisch auch ohne Worte, was umso mehr Worte des Erzählers nötig macht, der das Nichtkommunizierte, aber Gewusste der Figuren erklären muss. 42 Zugleich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2021

    Der gen-Artikel im Prosa-Lancelot

    Thomas Klein
    …andererseits in der unverzichtbaren Annahme, dass iŋǝn in der entscheidenden Phase nicht mehr als in den, sondern als in gǝn aufgefasst wurde, wobei dieses gǝn… …stammen zumeist aus kanzleisprachlichen Quellen wie Urkunden oder Urbaren. gen steht hier in aller Regel bei mehr oder weniger festen Toponymen oder in… …„Prosa-Lancelot I“ und „Prosa-Lancelot k“ Der Bestand der nicht mehr als 18 bislang bekannten literarischen Belege des gen-Artikels ändert sich durch die um ein… …Vielfaches häufigeren Vorkommen in Teilen des „Prosa-Lancelot“ grundlegend: Es kommen hier zusammengenommen mehr als 150 sichere Fälle hinzu. „Prosa-Lancelot… …könnten, in denen die Verwendung von jen- im Mhd. aber 55 Vgl. aber oben Anm. 25. 429 Thomas Klein wohl mehr oder weniger ungewöhnlich wäre, weil…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Stephanie Gleißner, Mirela Husić, Nicola Kaminski, Volker Mergenthaler: Optische Auftritte. Marktszenen in der medialen Konkurrenz von Journal-, Almanachs- und Bücherliteratur, Hannover: Wehrhahn 2019 (= Journalliteratur 2).

    Christopher Busch
    …„eine subtile Analyse der neueren medialen Erscheinungen auf dem belletristischen Markt“ (S. 236), so vermag es andererseits nicht mehr durch literarische…
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