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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2021

    Der gen-Artikel im Prosa-Lancelot

    Thomas Klein
    …Texte durch das spätmittelalterliche mittelfränkisch-südniederfränkische Verbreitungsgebiet des gen-Artikels geführt haben muss. The definite article gen… …Klein Beide Theorien haben ihre Stärken und Schwächen. Ein Vorzug der Gutturalisierungstheorie liegt darin, dass sie die Beschränkung von gen auf… …scheint im Südniederländischen außer dem Limburgischen auch das Brabantische bis Antwerpen34 und am Niederrhein auch das Kleverländische35 umfasst zu haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2021

    Idiome im Wandel

    Hans Jürgen Heringer
    …zurückgehen. Für die Frühzeit des Deutschen hat sich die Basis in den letzten Jahrzehnten wohl nicht dramatisch vergrößert. Allerdings haben sich die… …gehetzten Eber im Bergwalde verfolgt, indem er immer jeden Aeußersten, der ihm in den Wurf kam, niederstreckte. (Schwab 1839, 158) Sicherlich haben Sie eine… …25, Bl. 26 v Beide Übersetzungen geben die gleiche Struktur wieder. Beide Belege haben die Vulgata als Quelle, der „Heliand“ wohl zusätzlich den… …Verbannte, welche Perlen vor die Säue zu werfen haben. (Keller 1854, 362) (19) Des Herzens heiligst Geheimniß von frecher Rohheit entweiht, eine Perle vor die… …Usus, aber nicht ganz blind. Wo es geht und nötig scheint, suchen wir weiter. Und wir haben auch Reserven: War ein Fund usuell oder okkasionell? seine… …: vor/ für, Sew/ Säue. Die Komponenten des Idioms haben Teil am allgemeinen Lautwandel: swîn/ swein. All dies bliebe dem Idiomkern wohl eher äußerlich… …sehen wir in rôtez golt, edel gesteine, edel gestain und muschgot, negelein. 10 In (1) dürfte der Reim die Wahl bestimmt haben, in (4) scheint vielleicht… …, berichtet der Handelnde von einem abgeschlossenen Tun und bewertet es dann; dann müsste es wohl heißen ‚die es nicht gewürdigt haben oder zu würdigen wussten‘… …Idee, es gebe synonymische Ausdrücke. In Bedeutungstheorie will ich hier nicht einsteigen. Zu viele haben schon gesagt: Synonymie gibt es in der Sprache… …nicht. Hedgende Retter haben das dann aufgeweicht in „echte Synonymie“. 12 Aber im Fall der Idiome läuft die Paraphrasentour sowieso nicht. Denn in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2021

    Augustin Speyer, Julia Hertel (Hgg.): Syntax aus Saarbrücker Sicht 3. Beiträge zur SaRDiS-Tagung zur Dialektsyntax, Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2020 (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, Beihefte 180).

    Stefan Rabanus
    …{haben, können, helfen}, wo die drei Verben in geschweiften Klammern als Infinitivsatz realisiert werden sollen (?geholfen haben zu können; ?helfen gekonnt… …zu haben; ?haben helfen zu können; S. 112), wobei weder die Form der Verben noch die Positionierung von zu eindeutig sind. Mit viel Esprit, manchmal… …der Äußerung als Frage auch ohne weitere Fragesatz-Marker sicherstellt: Daher haben diese Formen den Status von Frage- Partikeln (vgl. S. 274–275 zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Petra S. McGillen: The Fontane Workshop: Manufacturing Realism in the Industrial Age of Print, New York, London: Bloomsbury Academic 2019 (= New Directions in German Studies, Bd. 26).

    Philipp Böttcher
    …Vorzeichen gefährdeter Kunstautonomie betrachtet haben. 6 Das Buch reiht sich ein in jene jüngeren Arbeiten der medienhistorisch orientierten… …des Dichters, auf dieser Basis Singuläres und Originäres geschaffen zu haben. So mag Mc- Gillens Analyse des Kompilators Fontane zwar dazu beitragen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Erkundungen eines fremden Zustands. Demenzdarstellungen in Ulrike Draesners Erzählungen „Ichs Heimweg macht alles alleine“ (2006) und „Ichs Heimweg macht alles allein“ (2011)

    Fabian Hutmacher
    …Nachahmung greifbar zu machen, können literarische Demenzdarstellungen denjenigen eine Stimme geben, die sonst keine Stimme haben und dazu beitragen, den… …Leben gekommen ist (SE 183). Abgesehen davon haben sich auch die Namen mancher Figuren und ihre Beziehungen zueinander geändert: In der früheren Erzählung… …heißt die demenzkranke Protagonistin Sarah, in der späteren Soffi; in der früheren Fassung haben sie und ihr Mann Hans eine gemeinsame Tochter namens… …(FE 69) – offenbar jenes Ferienhaus in Frankreich, das Sarah und Hans gemeinsam bewohnt haben. Dieses verbindende Gelenk zwischen den beiden Teilen, das… …. Außenansichten der Demenz bei Hans Die vorangegangenen Abschnitte haben deutlich gemacht, wie schwierig es ist, die Innenperspektive von Sarah-Soffi zu entwirren… …Verbindung zu Sarah-Soffi scheint aus seiner Sicht weitgehend abgebrochen, sie haben sich beide in ihren je eigenen Kokon zurückgezogen. Dennoch gibt es auch… …die Lippen bewegte, ein friedliches Bild, ein Bild wie aus einem Traum“ (SE 181). Im Grunde genommen haben Hans und Sarah-Soffi beide den Wunsch nach… …der Fortsetzung ihrer Be- 566 Erkundungen eines fremden Zustands ziehung, haben beide zwischendurch Angst vor dem, was noch kommen wird und machen beide… …sich Vorwürfe – denn auch Hans schämt sich, die Krankheit seiner Frau nicht früher bemerkt zu haben („Ich habe nichts geahnt, lange nichts gewusst… …, nichts verstanden, dann nachgelesen, noch immer nichts verstanden“ (FE 70), „mein schlechtes Gewissen besänftigen, so lange nichts bemerkt zu haben, was…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Liste eingesandter Bücher

    …, Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms 2020. Gerstenbräun-Krug, Martin: „Dichter haben mit dem Publikum nichts zu schaffen.“ Zu Autorschaft und Paratext…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Moderne Epigonen

    Die kreative Aneignung der Vergangenheit in Hugo von Hofmannsthals frühen Renaissancedramen im Kontext ihrer Zeit
    Sebastian Böhmer
    …Gegenwart] spielt Komödie wie keine andre, sagte Wilhelmi. Die alten Jahrhunderte haben uns ihre Röcke hinterlassen, in die steckt sich die jetzige Generation… …Vergangenheit ist es. Dies illustriert Hofmannsthal, indem er eine bi-direktionale Genealogie konstruiert: Alles, was sie [die Väter-Generationen] haben, haben… …sie von uns; wir haben ihnen unser bestes Blut in die Adern geleitet; wir haben diese Schatten umgürtet mit höherer Schönheit und wundervollerer Kraft… …Leben, schale, öde Wirklichkeit, flügellahme Entsagung. Wir haben nichts als ein sentimentales Gedächtniß, einen gelähmten Willen und die unheimliche Gabe… …Generationen sich in den Urwald hinaus-, in’s goldene Zeitalter zurückgeträumt haben, so träumen wir uns auf gemalte Fächer“ (SW 32, 106 f.). 28 Althaus, Fauser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Ingo Stöckmann (Hg.): Texte zur formalistischen Ästhetik. Eine Quellenedition zu Johann Friedrich Herbart und zur herbartianischen Theorietradition, Berlin: de Gruyter 2019.
    Carole Maigné: Une science autrichienne de la forme. Robert Zimmermann (1824– 1898), Paris: Vrin 2017.

    Alexander Nebrig
    …der Kunst eine Möglichkeit, das Absolute zu verkörpern. Hegel und seine Schüler haben deshalb die schöne Form des Kunstwerks immer schon als historisch… …programmatischen Aufsatz von Zimmermann. Es folgen zwei Monographien, die den Anspruch haben, Herbarts Ästhetik systematisch darzustellen, und die von Stöckmann…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Dirk Sangmeister, Martin Mulsow (Hg.): Deutsche Pornographie in der Aufklärung, Göttingen: Wallstein 2018.

    Hans-Edwin Friedrich
    …Rezeption. Er weist auf Phänomene hin, die bisher noch kaum Aufmerksamkeit gefunden haben, wie die Rolle der Leihbibliotheken und nur selten überlieferte… …als Autorinnen, Rezipientinnen, Verlegerinnen, Buchhändlerinnen ziehen, wovon sich einzelne Spuren dennoch erhalten haben. Die weitere Forschung wird an…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2021

    Inge Pohl: Vornamen als Indikatoren gesellschaftlicher Entwicklungen. Nachgewiesen an einer Ahnenlinie vom 17. Jahrhundert bis 2018, Berlin: Peter Lang 2019 (Sprache – System und Tätigkeit 72), 240 S.

    Daniela Pelka
    …an. Im Auge behaltend, dass die Hochweiler über sechs Generationen hindurch ihre Sprache bewahrt haben, versucht sie den Gründen für diesen… …Untersuchungsergebnisse haben kann. Auch wenn hier einige Mängel angeführt wurden, verdient die Studie von Pohl mit Sicherheit viel mehr positive als negative Kritik. Zwar… …Wertschätzung erfahren haben, so dass sie von ihnen aufgegriffen und somit regional bedingt vergeben wurden. Interessant für die II. Zeitspanne ist wiederum die…
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