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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Joachim Knape, Poetik und Rhetorik in Deutschland 1300-1700

    Karl-Heinz Göttert
    …Buchbesprechungen Joachim Knape, Poetik und Rhetorik in Deutschland 1300-1700, Harrassowitz, Wiesbaden 2006 (Gratia 44), VIII und 227 Seiten In der… …1300-1700. Nachdem der Renaissance-Humanismus das Thema Kommunikation wiederentdeckt hatte, kam es mit Riederer 1493 zum Anschluss in Form einer… …in der Poetik zunächst lediglich autochthone Traditionen wie den Meistersang gepflegt, ehe Opitz der Durchbruch gelang. Dann folgte eine Phase enger… …Anlehnung der Poetik an die Rhetorik, bis die gemeinsame Fixierung auf Normen bzw. Modelle schließlich an den Natürlichkeits- und Authentizitätspostulaten des… …18. Jahrhunderts zerschellte. Man kann Knape bescheinigen, 9 Horst Haider Munske: Ist das Deutsche eine Mischsprache? Zur Stellung der Fremdwörter im… …, S. 46–74. 10 Zusammenfassend in: Grundzüge einer deutschen Grammatik. Von einem Autorenkollektiv unter der Leitung v. Karl Erich Heidolph u. a… …Neuland. Auch die „Narrenschiff“-Darstellung, eine Neufassung seines Kommentars zur Edition des Werkes, ist richtungweisend. Eine Gesamtschau der Zeit von… …1300 bis 1700 aber ergibt sich daraus nicht, die ‚verbindenden’ Stücke (vor allem der Anfang) bleiben schemen-, ja lückenhaft. Wenn man die Rhetorik- und… …lateinsprachliche Texte europäischer Autoren, die in Deutschland (z. B. als Schullektüre) gelesen werden – Globalisierung in der Wissenschaft vor derjenigen in der… …Wirtschaft. Knape konzentriert sich verdienstvollerweise auf die deutschsprachige Diskussion und beschränkt sich bei der lateinsprachigen auf Hinweise. Bei der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Verletztende Worte – verstümmelte Körper. Zur doppelten Logik spätmittelalterlicher Kurzerzählungen

    Christian Kiening
    …spätmittelalterlicher Kurzerzählungen von Christian K i e n i n g , Zürich So sehr die Forschung der letzten Jahre in einer differenzierten Beschreibung kleinerer… …narrativer Formen des Spätmittelalters vorangekommen ist, so sehr müht sie sich noch, die diskursiven Bezüge der Texte und ihre autoreferentiellen Momente in… …ein Verhältnis zu setzen. Der Beitrag argumentiert, dass viele der Texte in konstitutiver Weise von einer doppelten Logik der Selbst- wie der… …Weltreferenz bestimmt sind. Und er demonstriert dies an einer neuen Lektüre der „Witwe von Ephesus“ und „Der Rache des Ehemanns“ (Kaufringer). Recent research… …presented in this article show that many short narratives function by means of a double logic of self- and world-reference. I. „Wenn Texte töten“ lautet der… …kulturwissenschaftlicher Perspektive aufgreift. Nicht um das spezifische Phänomen der Gewaltförmigkeit moderner (Massen-)Medien geht es, sondern um die allgemeinen… …Bedingungen, die Medien Macht über die Wirklichkeit verleihen. Diese Bedingungen werden an einer historischen Situation konkretisiert: der Eigenart und Wirkung… …„eine Sympathie zwischen dem Leser, den Figuren des Textes und der Natur“ herstellt. 1 Er verfolgt zum andern die Angleichungen an die Textwelt seitens… …der Rezipienten – bis hin zu den berühmten Selbstmorden. Und er skizziert schließlich eine Geschichte imitatorischen Lesens, die auf Platon, Augustinus… …, Ps.-Bonaventura und Theresa von Avila zurückführt und in die These mündet, von einer Emotionalisierung der Lektürebeschreibung abgesehen, habe sich am Muster eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Deutsche Lyrik des späten Mittelalters, hg. v. Burghart Wachinger

    Gert Hübner
    …dies weder an seiner Wiege noch an der der Germanistik gesungen war, der Kanonisierung teilhaftig werden. Im Extremfall fünfbändig wie beim… …„Prosa-Lancelot“ kristallisiert hier die veränderte Einschätzung vor allem der spätmittelalterlichen deutschsprachigen Literatur, eine Neubewertung, die zwei… …Philologengenerationen weniger durch emphatische Umdeklarierung als mehr durch historische Detailarbeit bewerkstelligt haben. Die Traditionen der lyrischen Gattungen vom… …mittelhochdeutschen Grammatik, in: Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, 2., vollständig neu bearbeitete und… …Lebensleistung und rechtfertigt jeden Respekt vor ihr. Der Lyrikbegriff ist mit Recht – anders als etwa in der Anthologie von Eva und Hansjürgen Kiepe, die auch… …Reimpaarreden enthält1 – auf Lieddichtung begrenzt. Dem Kanonisierungswillen der blauen Dünndruckbände kommt die Entscheidung entgegen, die Textauswahl nach… …Wolkenstein – herausgestellt. Der Kommentar erhebt freilich, eher en passant, nur drei als „Große“ zur Ehre der Altäre, nämlich Neidhart, Frauenlob und Oswald… …folgt. Nachteilig wirkt sich das in der Regel nicht aus, weil es zur Präsentation aus je verschiedenen Gründen interessanter Texte führt. Fragwürdig… …Wirkungsmacht, die den Mönch nicht hinter der literarhistorischen Größe Neidharts und Frauenlobs zurückstehen lässt. Insgesamt erreicht die Dichterselektion ein… …Höchstmaß an Treffsicherheit. Verzichten könnte man vielleicht auf Otto von Botenlauben, der am Anfang den Anschluss an die vorangehende Minnesangtradition…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Alexander Reck: Friedrich Theodor Vischer – Parodien auf Goethes „Faust“, Winter, Heidelberg 2007 (Beihefte zum Euphorion, Heft 53)

    Volker Hoffmann
    …Ein halbes Jahr vor dem Centenar-Jubiläum von „Faust I“ (Erstdruck Ostermesse 1808) legte Alexander Reck seine Studie zu einem der wichtigsten Vertreter… …der „Faust“-Rezeption im 19. Jahrhundert vor, dem schwäbischen „self-made-Ästhetiker“ in Hegels Spuren und eigenwilligen Literaten Friedrich Theodor… …Vischer (1807–1887). Der in Sachen Vischer schon bestens ausgewiesene Verfasser1 bietet in der Druckfassung seiner Stuttgarter Dissertation eine… …Theologenzeit zurückreicht (1833) und nur in der Abschrift von seinem Freund Mörike erhalten ist. Unter dem Titel „Christians Schmerz und seine Heilung oder: die… …außerordentlichste Leistung der neueren Logik. Ein sehr gutes Fragment aus den Papieren eines Denkers“ wird 1 Alexander Reck: Vischer, Friedrich Theodor, in… …Situation des Protagonisten Christian als hegelianischer Theologe der umstrittenen F. Chr. Baur-Schule auszurichten. Obschon es sich hier noch um keine… …Ausführungen des Verfassers deutlich, dass in der sich übermütig genialisch gebenden, männerbündnerischen Geselligkeitskultur – Vischer gehörte wie D. Fr. Strauß… …zu der so genannten „Geniepromotion“ in Blaubeuren von 1821 – eine wichtige Grundlage für die bei allem kritischen Engagement stets witzige Anlage der… …Hutzelmännlein“ (1853) und in der zweiten Fassung von „Faust. Der Tragödie dritter Teil“ (1886) auf frühen brieflichen Austausch über die „Stiefelognomik“ zurück2… …„Deutobold Symbolizetti Allegoriowitsch Mystifizinsky“ als „Faust. Der Tragödie Dritter Theil“ zuerst 1862 in kleinem Format und wenig beachtet, dann 1885…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Sylvia Kohushölter, Die lateinische und deutsche Rezeption von Hartmanns von Aue „Gregorius“ im Mittelalter. Untersuchungen und Editionen, Max Niemeyer, Tübingen 2006 (Hermaea 111), 321 Seiten

    Ulrich Ernst
    …Editionen, Max Niemeyer, Tübingen 2006 (Hermaea 111), 321 Seiten Zu den großen Epikern im Rahmen der höfischen Kultur um 1200 gehört zweifellos Hartmann von… …Aue, der als Mediator der französischen Literatur und Innovator auf dem Feld poetischer Gattungen für die deutsche Literatur eine große Bedeutung… …gewonnen hat. Bei dem Transfer der französischen Erzählkunst sind vor allem zwei Genera beteiligt, der Artusroman und die Legendendichtung, folgen doch… …. Hartmanns Gregoriusdichtung, die von einem Inzestsünder erzählt, der nach Lebensphasen als Findelkind, puer oblatus, Herzog und büßender Anachoret am Ende… …Feld. Durch das Thema des doppelten Inzests öffnet sich die Dichtung nicht nur Problemstellungen der mediävistischen Psychohistorie, sondern bietet zudem… …auch ausgezeichnetes Quellenmaterial für das nicht zuletzt von der Mentalitätsgeschichte besonders exponierte Paradigma ‚Familie‘, kommt es doch infolge… …zukommt, lässt sich das Werk auch unter der Perspektive der Grenzüberschreitung verstehen1 , der sich letztlich auch das Phänomen der sexuellen… …Transgression zuordnen lässt. Sofern man die Handlung anhand des Leitsymbols der Schrifttafel verfolgt, über deren Existenz Gregorius zunächst in Unkenntnis ist… …, deren strengem Gesetz er sich später aber unterwirft und die er am Ende als Zeichen der wieder gewonnenen Gnade Gottes in erneuerter Form zurückerhält… …orientiert sich an Fragestellungen der rezenten Mediävistik, indem sie von der modernen Rezeptionsästhetik ausgeht und bei der Analyse jeweils die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Regesten deutscher Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts, hg. v. Uwe Meves unter Mitarbeit v. Cord Meyer, Janina Drostel, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2005, CXXXVII und 1075 Seiten sowie eine CD.

    Helmut Tervooren
    …de Gruyter, Berlin, New York 2005, CXXXVII und 1075 Seiten sowie eine CD. In der Minnesang-Forschung stand das Werk immer vor der Person. Das wird sich… …auch nicht ändern. Zu spärlich sind die Nachrichten zum Leben der Minnesänger. Allerdings war auch das Interesse der Literaturwissenschaftler an ihrem… …heimatlichen Region nicht immer die nötige Distanz zu ihrem Gegenstand hatten. Und so wundert es nicht, dass bei Recherchen zum Leben der Minnesänger bis heute… …Minnesangs Frühling“, Walthers und der „Liederdichter des 13. Jahrhunderts“, wo die Ergebnisse der biographischen Forschung seit Friedrich Heinrich von der… …Hagen zusammengestellt worden sind). In den letzten Jahrzehnten ist allerdings die Abstinenz etwas kleiner geworden. Der sozialhistorische Ansatz Joachim… …Bumkes, welcher die Bedeutung urkundlicher Bekundungen für die Herkunft der Dichter heraushob und ihre Einbindung in mäzenatische Netze deutlich machte… …dem Interesse für das Werk auch wieder das für die Lebensumstände der Minnesänger entwickelte. Bei schweizerischen und österreichischen Minnesängern z.B… …Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts“, nicht „Regesten der deutschen Minnesänger“, mit anderen Worten: Der Herausgeber hat eine Auswahl getroffen (oder… …mit dem Zeitraum abgedeckt sind und für die spätere Zeit die Lebenszeugnisse der Liederdichter immer dichter werden. Aber es wird eine weitere Auswahl… …, weil jede Auswahl anfechtbar ist. Am wenigsten anfechtbar ist in diesem Fall der Ausschluss von Dichtern, zu denen bereits Standardwerke vorliegen oder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Die entgötterte Welt. Religion und Ökonomie in Goethes „Lehrjahren“

    Marcel Krings
    …r i n g s , Heidelberg Abstract Goethes „Lehrjahre“ handeln nicht von der Bildung zu schöner Humanität, sondern schildern realistisch-empirisch den… …Übergang von Feudalismus zu moderner Ökonomie in Deutschland. Profitable Tätigkeit und Zweckrationalität sind das Gesetz der neuen Zeit, der Religion nichts… …mehr gilt. Wer sich dem Geist des Säkularen nicht fügt, wird in der modernen Gesellschaft keinen Platz mehr haben. Goethe’s “Wilhelm Meister’s… …have a place in modern society. I. Immer noch gelten die „Lehrjahre“ als Bildungsroman. Die communis opinio ist der Auffassung, der theatralisch… …nützlichen Glied der schönen, humanen Welt des Turms und entsage am Ende sogar seinen ästhetischen Schwärmereien. 1 Damit werde er endlich doch zum citoyen –… …Kontext. Kunst und Humanität, Naturwissenschaft und Politik von der Aufklärung bis zur Restauration. Ein Symposium, hg. v. Wolfgang Wittkowski, Tübingen… …‚Bildungsroman‘ vgl. Rolf Selbmann: Der deutsche Bildungsroman, Stuttgart 1994. 161 Marcel Krings für eine Bildung zum Bürger plädiert, zu dessen Schaffensfreude… …und freier Entfaltung der Anlagen er den Leser überreden wolle. Schon Schiller, bekanntlich der erste Leser der „Lehrjahre“, hatte in diesem Sinne… …auf den Typus des reüssierenden jungen Mannes: Der „Grüne Heinrich“ etwa wird am Ende zwar nur ein kleiner, dafür aber nützlicher Amtmann, und noch… …Stendhals und Balzacs Romane kreisen um das Thema der Integration des Einzelnen in die Gesellschaft. Bei soviel Bürgerethos macht indes nachdenklich, dass die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Harald Haferland, Mündlichkeit, Gedächtnis und Medialität. Heldendichtung im deutschen Mittelalter, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, 480 Seiten

    Heike Sahm
    …, Göttingen 2004, 480 Seiten Harald Haferland greift in seinem Buch ein seit den Arbeiten von Milman Parry und Albert B. Lord in der Mediävistik intensiv… …. Untersuchungen zum Motiv der Himmelsbetrachtung in lateinischen Texten der Antike und des Mittelalters, Hildesheim 2001, S. 225 ff. 134 Buchbesprechungen Zeit… …mehrfach geäußert worden 1 , doch Haferland baut die These von der Mündlichkeit heldenepischen Erzählens zu einem umfassenden Erklärungsmodell für die… …Fassungsvielfalt der überlieferten Heldendichtung aus und sucht sie übergreifend in der Faktur der Texte zu belegen. Die erhaltenen Handschriften seien als… …Gedächtnisstützen vor dem Vortrag verwendet worden und die Fassungen als Diktate eines oder mehrerer Sänger zu erklären. Charakteristika der Texte wie die… …etablierten Schriftkultur, sondern als Gedächtnisstützen in einer fortexistierenden Mündlichkeit. 2 Dieser in der Einleitung (Kap. 1) knapp umrissene Ansatz… …wird in der kritischen, kulturhistorisch breit fundierten Auseinandersetzung mit den Thesen von Parry und Lord und ihrer Diskussion in der Forschung (Kap… …, dass als Ursprung mündlicher Tradierung die Kunst des Memorierens anzusprechen sei. Erst auf der Grundlage dieser Tradition hätte sich dann eine Gruppe… …von Berufssängern ausgebildet, deren Kunst im Sinne der Oral poetry-Theorie auf der Improvisation beruht hätte. Nachdem diese formelhafte… …Stegreifdichtung mit der Einführung der Schriftlichkeit gegen Ende des 10. Jahrhunderts ausgestorben wäre (S. 99), hätte sich bis ins 16. Jahrhundert die Tradition…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Disteljäten. Zu Wolframs „Willehalm“ 98,18 f.

    Christoph Gerhardt, Ralf Plate
    …MISZELLE DISTELJÄTEN Zu Wolframs „Willehalm“ 98,18 f. von Christoph G e r h a r d t , Ralf P l a t e , Trier Bernhard Schnell zum 65. Geburtstag Der… …eigenwillige Sprach-, Denk- und Erzählstil Wolframs, der durch syntaktisch und lexikalisch ‚krummes Deutsch‘ („Willehalm“ 237,11), ausgefallene Bildlichkeit und… …, die selbst gute Kenner ratlos lassen oder sogar zu krassen Fehldeutungen verleiten können. Dies gilt insbesondere für den „Willehalm“ 1 , der lange… …hinter dem „Parzival“ zurückstand in der Aufmerksamkeit der Forschung, seit den 1960er Jahren aber Gegenstand intensiver editorischer, kommentierender und… …übersetzerischer Bemühungen um Text und Textverständnis geworden ist. Eine prominente Stelle, von der sich Herausgeber, Übersetzer und Interpreten immer wieder… …befragen (auch gegen Festlegungen durch Herausgeberinterpunktion) und die narrative Funktion der betreffenden Stelle zu bedenken; ferner aber auch, wie sich… …., in der eine wichtige Figur in einem paradox erscheinenden Vergleich charakterisiert wird, scheint uns in diesem Sinne ebenfalls näherer Betrachtung… …die gefallenen Helden (93,9 ff.), und beide stellen Überlegungen zur Verteidigung der Stadt an (94,19 f.), deren Belagerung jetzt beginnt: Nû 1 Vgl… …„Willehalm“ 377,4ff., in: ZfdPh 121, 2002, S. 424–432. Zur bislang üblichen Auffassung der Stelle vgl. die maßgebliche Wolfram- Gesamtdarstellung: Joachim Bumke… …Orange auf (97,11ff.). Von der fünften heißt es (98,11–24) 3 : der pflac der künec Halzebier. noch mêr ist ir benennet mier; Amîs und Kordeiz, und der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Neidhart-Lieder. Texte und Melodien sämtlicher Handschriften und Drucke, hg. v. Ulrich Müller, Ingrid Bennewitz, Franz Viktor Spechtler. Unter Mitarbeit von Annemarie Eder, Ute Evers, Elke Huber u. a. Endredaktion: Ruth Weichselbaumer

    Horst Brunner
    …(SNE) durch Ulrich Müller in dem Sammelband „Literatur zur Zeit der Babenberger“, hg. v. Alfred Ebenbauer u. a., Wien 1977, S. 136–151. Nunmehr liegt das… …opus magnum in drei großformatigen Bänden, die das gesamte Material auf über 1500 Seiten in opulenter Weise ausbreiten, vor. Band I enthält die Texte der… …Pergamenthss. R, B, C mit der gesamten jüngeren Überlieferung und den Melodien, Band II bietet die lediglich in den Papierhss. und den „Neithart Fuchs“-Drucken… …überlieferten Texte und Melodien, Band III liefert die Lesarten der Melodien und der Texte mit durchgehenden Verweisen auf die Lesungen der wichtigsten… …vorausgehenden Editionen, ferner Erläuterungen zum Textverständnis (S. 7–493), das Verzeichnis der Hss. und Drucke (S. 497–537), zusammenfassende Bemerkungen zur… …Neidhart-Überlieferung und -Philologie (S. 538–550), Ausführungen über die Editionsgrundsätze und die Einrichtung der Ausgabe (S. 551–563: diesen Teil würde man eher zu… …achtziger Jahren etwas ins Stocken geratene) Neidhart-Forschung. Das gesamte Text- und Melodiematerial – was die Texte der sog. Pseudo-Neidharte anging… …, musste man sie bisher in Aufsätzen sowie unterschiedlichen alten und neueren Textausgaben zusammensuchen (darunter noch der 1838 erschienene 3. Teil der… …„Minnesinger“ von der Hagens!) – wird nunmehr übersichtlich, ausführlich kommentiert, nach einigermaßen einheitlichen Kriterien dargeboten. Vorgearbeitet wurde… …der Ausgabe, großenteils aus dem Kreis der Editoren, durch Faksimilia der wichtigsten Hss., durch eine Reihe diplomatischer Textabdrucke, eine…
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