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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Na also, schreib deine Oden selber, Kanallje!“ Hans Magnus Enzensbergers frühe Elegien

    Christian Schlösser
    …Binäroppositionen in der Lyrik und realisieren darüber hinaus einen polyphonen Traditionsbezug, der den Anschluss an Romantisches, die Dichtung der Moderne und… …Zeitgenössisches für die ‚Wiederentdeckung der Wirklichkeit‘ in der deutschen Nachkriegslyrik fruchtbar macht, ohne die Vergangenheit zu verdrängen. Hans Magnus… …genommen damit nicht mehr zu den Geburtenjahrgängen der „skeptischen Generation“, einer Generation der „vorsichtigen, aber erfolgreichen jungen Männer“ 1… …misstrauischen und nach individueller Freiheit strebenden Generation der damals 15- bis 25-jährigen. Der Philosoph Günther Anders unterzieht diese… …Persönlichkeit unter einem ‚terroristischen Konsumangebot‘ erodiere und so den Menschen gerade unter dem Signum der Freiheit seiner Freiheit beraube. 2… …Enzensberger, der Mitte der 1950er nach seinem Studium in Erlangen, Freiburg, Hamburg und an der Pariser Sorbonne über „Das poetische Verfahren Clemens… …Brentanos“ (Erlangen, 1955) promoviert worden ist, debütiert literarisch in einer Hochphase des Kalten Krieges (Ungarn-Aufstand 1956), der sich gelegentlich in… …Stellvertreter-Kriegen (Korea) 1 Helmut Schelsky: Die skeptische Generation. Eine Soziologie der deutschen Jugend, Düsseldorf, Köln 1957, S. 488. Zur Modernisierung… …gesellschaftlicher Milieus in den 1950er Jahren vgl. auch Gerhard Schulze: Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart, Frankfurt/Main, New York 1992… …; sowie Axel Schildt: Moderne Zeiten. Freizeit, Massenmedien und Zeitgeist in der Bundesrepublik der 50er Jahre, Hamburg 1995. 2 Zu den intellektuellen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Burkhardt Wolf: Die Sorge des Souveräns. Eine Diskursgeschichte des Opfers, Diaphanes, Zürich, Berlin 2004.

    Marcus Twellmann
    …des Opfers“ verspricht der Untertitel von Burkhardt Wolfs 2004 in einer gekürzten Fassung erschienenen Dissertation. Zeigt dieser Methode und Gegenstand… …der Untersuchung an, spannt der Obertitel „Die Sorge des Souveräns“ ihren Rahmen auf: Als eine Tatsache, die durch das Reden über sie erst… …„Gouvernementalität“ im Zentrum. Ihr ist der mittlere von drei Teilen gewidmet, deren erster im Anschluss an Titelbild und Einleitung von der Enthauptung Karl Stuarts… …, des letzten göttlich legitimierten Souveräns, in der Mitte des 17. Jahrhunderts seinen Ausgang nimmt, d.h. in diesem Zusammenhang: am Beginn der Neuzeit… …. Der dritte, vom 19. Jahrhundert handelnde Teil endet an der Schwelle zum 20. Jahrhundert mit den Programmen rassistischer Sozialhygiene, deren… …deren Signatur ihre jeweilige Regierungsmentalität hervorgehoben wird. Der so verstärkte Rahmen gibt einer Geschichte der diskursiven Produktion des… …„Opfers“ Halt, der ein innerer Zusammenhalt nicht zugeschrieben wird. Das unterscheidet diese von Giorgio Agambens ähnlich interessierter Untersuchung über… …den homo sacer, deren Wirksamkeit sich nicht zuletzt einem Verfahren verdankt, das eine Deutung diverser Phänomene der abendländischen Geschichte durch… …den Rückbezug auf eine ursprüngliche, in der Antike entdeckte Figur ermöglicht. 1 Wolfs Diskursgeschichte dagegen nimmt streng nominalistisch eine… …Nomen. So kann der erste Teil von der martyrologischen Dimension souveräner Herrschaft wie den statistisch erfassten Opfern kontingent auftretender…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Timo Reuvekamp-Felber, Volkssprache zwischen Stift und Hof. Hofgeistliche in Literatur und Gesellschaft des 12. und 13. Jahrhunderts

    Rüdiger Schnell
    …. Jahrhunderts, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2003 (Kölner Germanistische Studien N. F. 4), VIII und 414 Seiten 1 In der vorliegenden Studie geht es „um die… …Hofgeistliche gespielt haben. Obwohl die Studie damit dem Forschungsparadigma ‚Sozialgeschichte der Literatur’ angehört, die ihren Höhepunkt in den 70er und 80er… …Kleriker) gehören die Autoren der deutschen Texte des 12. und 13. Jahrhunderts an? Welchen Bildungshintergrund (Lateinkenntnisse?) dürfen wir für diese… …aktuelle Frageansätze besitzen: das Fragen nach Autorbildern; das Fragen nach der ‚Aufführung‘ bzw. Performativität volkssprachlicher Dichtung; die… …; das Fragen nach dem Grad von Fiktionalität der narrativen Texte. Neben der Sozial- und Bildungsgeschichte nimmt die Gattungsgeschichte einen hohen… …Stellenwert in der Arbeit von Reuvekamp-Felber ein, weil er bemüht ist, die zahlreichen oft widersprüchlichen Belege zum Bildungsniveau der Laienwelt in… …Abhängigkeit von der jeweiligen Gattungszugehörigkeit zu deuten. Überhaupt geht diese Studie mit ihren (historiographischen und literarischen) Quellen sehr… …reflektiert um, zuweilen vielleicht etwas zu kritisch. Die Quellenarbeit und die Argumentation des Verfassers zielen vor allem gegen zwei in der germanistischen… …Mediävistik (immer noch) weitverbreitete Vorstellungen: 1. der mittelalterliche Königs- oder Fürstenhof mit seinen Kanzleien als Schreiborten würde das Zentrum… …der Produktion und Rezeption volkssprachlicher Dichtung bilden. Doch das Quellenmaterial, das der Verfasser anführt (S. 15–77), lässt berechtigten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Damaris Nübling, Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Eine Einführung in die Prinzipien des Sprachwandels. In Zusammenarbeit mit Antje Dammel, Janet Duke, Renata Szczepaniak

    Norbert Richard Wolf
    …und, mit Verlaub, auch interessanter“ ist, „als dies manche Sprachgeschichtseinführung vermittelt“ (S. 1). Sie wollen deshalb keine neue Darstellung der… …. Warum-Fragen [...] stellen und möglichst auch [...] beantworten“ (o. P.). Allerdings, bei den „Warum-Fragen“ kann es nicht um Frage nach der Kausalität, der… …causa causalis im Sinn der aristotelisch-scholastischen Philosophie, gehen, sondern viel mehr um eine Finalität, die causa finalis. Eugenio Coseriu hat… …festgestellt, dass die Frage nach der Kausalität eine Frage der Naturwissenschaften sei, während die Geisteswissenschaften, die es ja mit Kulturobjekten zu tun… …hätten, nach der Finalität – etwa des Sprachwandels – zu fragen hätten. 1 Obwohl Derartiges in dem vorliegenden Buch nicht explizit angesprochen wird – der… …„Zwiebelmodell von der mehrschichtigen Struktur der Sprache“ (S. 2) geht es um die Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Lexik, Pragmatik und Graphematik… …. Jede einzelne Ebene wird mit ausführlich gebotenen und diskutierten Beispielen behandelt. Thema von Teil II ist der „Ebenenübergreifende Sprachwandel“ (S… …einen großen Teil der Darstellung und die Auswahl an Beispiel- und Problemfällen ausmacht, bestimmt: Es ist nicht so sehr eine ‚philologische‘… …Fragestellung, die in historischen Epochen von überlieferten Sprachproben, also von Texten, zunächst von schriftlichen, doch in der jüngsten Sprachgeschichte auch… …vielmehr deduktiv vom Allgemeinen ausgeht und jedes Einzelphänomen vor diesem Hintergrund beschreibt und erklärt. Aus diesem Grund, wohl auch aufgrund der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Günter Saße (Hg.): Schiller. Werk-Interpretationen

    Cornelia Ilbrig
    …mit seiner zweibändigen Monographie einen neuen wissenschaftlichen Maßstab gesetzt, der sicherlich nicht sehr schnell überholt werden wird. 1 Der Stand… …der wissenschaftlichen Diskussion wurde in verschiedenen Studienbüchern aufbereitet, so von Rüdiger Zymner und Michael Hofmann und mit umfassendem… …jahrzehntelangen Beschäftigung mit dem Autor kanonische Geltung beansprucht. 3 Als Einführung auch für Studierende sind die Neufassung der Rowohlt Monographie und… …spezifischen Interessen ihrer Leser und von klaren Vorgaben der Verlage ausgehen, gibt es andere, die keinem starren Konzept unterworfen sind und die trotz eines… …gewissen Interesses an Systematik und einem Anspruch auf erschöpfende Textauswahl Freiheiten nutzen, eigene Akzente zu setzen. In diese Reihe lässt sich der… …vorliegende Sammelband „Schiller. Werk-Interpretationen“ einordnen. Er ist aus einer Ringvorlesung des Deutschen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität… …Freiburg hervorgegangen und umfasst zehn Aufsätze. Der Schwerpunkt dieser Arbeiten zu Schiller liegt auf einer umfassenden und differenzierten Betrachtung… …ins Nahe“ (9) geholt und es solle dabei verdeutlicht werden, wie der Autor – entgegen dem Klischee vom weltfremden Moralisten und Idealisten, als der er… …Aufsätzen entworfene Panorama des Schillerschen Œuvres durch Überlegungen zur Rezeption Schillers in lyrischen Parodien. Viele der Interpretationen legen… …besonderen Wert auf Schillers sensiblen Umgang mit menschlichen Verhaltensweisen sowie deren Motivierungen und auf seine Menschenkenntnis, mit der er in alle…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Das ‚verstrickte‘ Gottesurteil. Praktische Überlegungen zur mittelalterlichen ‚Präsenzkultur‘

    Florian Kragl
    …DAS ‚VERSTRICKTE‘ GOTTESURTEIL Praktische Überlegungen zur mittelalterlichen ‚Präsenzkultur‘ von Florian K r a g l , Wien Abstract: Der Beitrag setzt… …an bei der gegenwärtig intensiv geführten zeichentheoretischen Diskussion, die neuerdings einen Fluchtpunkt in dem Begriffspaar von ‚Sinn-‘ und… …‚Präsenzkultur‘ (Gumbrecht) gefunden hat. Ziel ist es, die theoretische Debatte anhand eines konkreten Beispiels zu reflektieren: der Schilderungen von… …Gottesurteilen in der mittelhochdeutschen Literatur. Fokussiert werden dabei die dichotome (?) Natur des Begriffspaars sowie mögliche kulturhistoriographische… …theoretischer Paradigmen nicht nur der altgermanistischen Forschung auf 8 , die – epistemologisch gesehen – als Versuche einer Historisierung… …sprachlich-kognitiver Operationen umschrieben werden können. Grob gesprochen, weist der gemeinsame Fluchtpunkt der verschiedenen Ansätze in Richtung einer historischen… …Relativierung der de Saussure’schen Arbitrarität der Signifikat-Signifikant-Struktur. Ihren terminologischen Niederschlag hat diese epistemologische Komponente… …vor allem im Begriff der ‚Präsenz‘ gefunden. 9 1 Schrift und Gedächtnis. Beiträge zur Archäologie der literarischen Kommunikation, hg. v. Aleida und Jan… …Kiening: Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur, Frankfurt/Main 2003 (Fischer-Tb. 15951). 6 Performanz. Zwischen… …. Literaturhistorische Anmerkungen zu Schriftpraxen in der religiösen Literatur des 12. und 13. Jahrhunderts, in: Regeln der Bedeutung. Zur Theorie der Bedeutung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die widerständige Apostrophe: Göttliche Autorschaft in Rilkes „Sonetten an Orpheus“

    Mark-Georg Dehrmann
    …Sonette an Orpheus sind durch ein Paradox geprägt. Einerseits verlässt ihre Sprache die Funktion der Referenz, ihr Dichten vollzieht sich als ein… …Sprachhandeln, das allein geeignet sei, das Leid des menschlichen Daseins zu heilen. Andererseits legitimiert das Ich der Gedichte diese Macht seiner… …dichterischen Sprache durch den Bezug auf ein Äußeres, den Gott Orpheus, und die von ihm empfangene Inspiration. Diesem Paradox geht der Aufsatz vor allem in… …Deutungen der Sonette I 3 und I 26 nach. A paradox lies at the centre of Rilke’s Sonnets to Orpheus. Their language rejects its referential function in favour… …Rilkes fünfundfünfzig „Sonetten“ kündet eingangs vom Gesang des Orpheus. Es tut dies, indem es selbst Orpheus und seinen Gesang sprachlich von der… …Vergangenheit des „stieg“ in die Präsenz führt: Er „singt“. Orpheus ist gegenwärtig im Moment der Lektüre. Der anschließende Halbvers weist diese Gegenwart… …lautliche, hörbare. Der Baum, das scheinbar identifizierbare Objekt einer äußeren, primär sichtbaren Welt, ist ein Baum im und für das Ohr. Die Versetzung ins… …aus der Sprache, die er ist und die ihn umgibt: aus dem Sprechen des Gedichts. Die ersten beiden Verse, mit denen der Zyklus eröffnet, führen ein… …orphisches Sprechen vor, das offenbar mit einer Befreiung der Dinge in die Sprachlichkeit zu tun hat, mit ihrer Transformation in diejenige Präsenz, die sich… …„Sonette“, bereits der Titel sagt es, an den mythischen Ursänger, von dem sie künden. Sie sprechen Orpheus – wie es beispielsweise im zweiten Sonett heißt –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Mai und Beaflor, hg., übersetzt, kommentiert und mit einer Einleitung v. Albrecht Classen, Peter Lang, Frankfurt/Main u.a. 2006 (Beihefte zur Mediaevistik 6), xxxix und 500 Seiten

    Christian Kiening
    …zustande. Von einer seit 2002 für die ATB vorbereiteten und bei der Berliner Akademie gemeldeten Ausgabe hatte der Herausgeber der vorliegenden keine… …einem „vorsichtigen Verfahren“ der Textkritik unternommen, folgt aber im Ganzen den normalisierenden und kompilierenden Gepflogenheiten der Zeit. Dass… …eine Neuausgabe ein gewisses Interesse beanspruchen darf, liegt aufgrund der Forschungen der letzten Jahre nahe: Unter neuen kulturanthropologischen und… …wiederum einem solchen Unternehmen editorisch relativ enge Grenzen gesetzt sind, ergibt sich aus der Überlieferungslage: Von den beiden erhaltenen… …, welche den Cgm 54 aufgrund von Blattverlust beeinträchtigt haben. Ein Editor hat also, will er nicht den einheitlichen, aber originalfernen Text der… …späteren Handschrift mit- 36 Joachim Heinzle: Einleitung, in: Wolfram-Studien 12, 1992 (= Probleme der Parzival-Philologie. Marburger Kolloquium 1990), S. 7… …f., hier S. 8. 37 Hinzu kommen noch Heinzles Kommentar 1972 [Anm. 12] und der von ihm herausgegebene Band mit den Handschriftenabbildungen [Anm. 31]… …. 124 Buchbesprechungen teilen, keine andere Wahl, als die Münchner Handschrift zugrunde zu legen und die Lücken aus der Fuldaer zu ergänzen. Das ist es… …erfolgt so, dass der Herausgeber „dem Original absoluten Vorrang ein[räumt]“ (S. xxxiii); er nimmt also nur die üblichen Veränderungen vor: Auflösung von… …aufbereitete Transkription. Es gibt keinen Apparat, Besonderheiten der Handschriften werden nur punktuell, substantielle Abweichungen von Vollmer/Pfeiffer sehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Zu den Quellen von Veldekes „Servatius“

    Jan Goossens
    …, Leuven Abstract In der Forschung wird angenommen, die Quelle von Veldekes „Servatius“ sei die sog. Vita, eine gekürzte Fassung der Gesta von ca. 1130. Die… …Zweitquelle die Gesta benutzt, ist durch die Annahme zu ersetzen, dass seine Zweitquelle der Actus war. In the literature it is assumed that the source of… …the assumption that his second source was the Actus. 1. Zur Vita-Überlieferung Der Abschnitt über Veldekes „Servatius“ in der zweiten Auflage des… …„Verfasserlexikons“ ist noch von Ludwig Wolff († 1975) verfasst worden 1 , der allerdings neuere Ergebnisse der niederländischen Forschung, vor allem die Arbeit von… …Petrus C. Boeren 2 , nicht mehr berücksichtigt hat. Für seine Darstellung der Vorlagen stützt sich Wolff auf die Dissertation von Kai Walter. 3 Die Vorlage… …„war laut Walter eine in nicht ganz entsprechender Gestalt überlieferte Fassung der Vita S. Servatii, vielleicht die Vorlage der aus dem Servatiusstift… …wenig problematisierten Vita-Text als Ausgangspunkt für seine Inventarisierung und Deutung der Varianten im ersten Teil der Veldeke-Dichtung. 1 Ludwig… …Walter: Quellenkritische Untersuchungen zum ersten Teil der Servatiuslegende Heinrichs von Veldeke, Diss. Münster 1970 4 Wolff, Schröder [Anm. 1], Sp. 906… …. 1 Jan Goossens Was die Veldeke-Forschung unter der Bezeichnung ‚Vita‘ versteht5 , ist von Gabriele Schieb6 prägnant zusammengefasst worden: „Die… …, klassisch geschulten Autor verfasst, der seine Gelehrsamkeit gerne zur Schau trägt und ausführliche Parenthesen nicht scheut. Petrus C. Boeren7 und Adrianus M…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Elvira Topalović, Sprachwahl – Textsorte – Dialogstruktur. Zu Verhörprotokollen aus Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts, WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2003, 279 Seiten

    Robert Peters
    …Osnabrücker Hexenprozessen. In den Jahren 1636 bis 1639 wurden in Osnabrück mindestens 59 Frauen und fünf Männer Opfer des Hexenwahns. Die Verhörprotokolle der… …Hexenprozesse bilden eine wichtige Quelle für verschiedene Bereiche der Sprachgeschichtsforschung. Die Gerichtsschreiber verschriftlichen gesprochene, meist… …die Ansicht der Verfasserin, in besonderer Weise zur Untersuchung des historischen Verhältnisses von gesprochener und geschriebener Sprache… …. Untersuchungsort und -zeitraum führen des Weiteren zur Frage nach der ‚Sprachwahl‘, denn in Norddeutschland, so auch in Osnabrück, ist das Hochdeutsche in den 40er… …Jahren des 17. Jahrhunderts bereits amtliche Schriftsprache, das Niederdeutsche in fast allen Domänen der Mündlichkeit nach wie vor die gesprochene Sprache… …Verhörprotokollen die Entwicklung verwaltungssprachlicher Textsorten aufzeigen. Den Hauptteil der Studie bilden die Kapitel 3-5 mit den Themen „Sprachwahl“… …, „Textsorte“ und „Dialogstruktur“. Eine Einleitung in die Themen der Arbeit (Kap. 1) und eine umfassende Ausführung zum geschichtlichen Hintergrund und den… …rechtlichen Grundlagen der Hexenprozesse (Kap. 2) gehen voraus. Den Abschluss der Arbeit bilden ein Resümee (Kap. 6), ein ausführliches Quellen- und… …Literaturverzeichnis, ein Anhang mit 30 Seiten Transkriptionen von Verhörprotokollen und dazugehörigen Dokumenten, eine Tabelle der angeklagten Osnabrücker Frauen und… …Männer sowie ein Sach- und Ortsregister. In Osnabrück sind seit der Mitte des 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts im Bereich der…
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