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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Wernfried Hofmeister, Sprichwortartige Mikrotexte als literarische Medien, dargestellt an der hochdeutschen politischen Lyrik des Mittelalters. Bochum 1995 (= Studien zur Phraseologie und Parömiologie 5).

    Harald Burger
    …Bedeutung, und sie sind in der Regel nicht durch anaphorische bzw. deiktische Elemente an den Kontext angeschlossen. Aber gerade diese Autarkie motiviert den… …die Fähigkeit hat, „eine aktuelle Liedsituation über sich, aber auch über diese Liedsituation hinaus mit kollektiv anmutenden Vorerfahrungen zu 450… …Funktionstypologien, die in der Literatur angeboten werden, miteinander verknüpft (J.R. Searle, W. Koller, S.J. Schmidt). Da diese Typologien aber aus ganz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Ingrid Samel, Einführung in die feministische Sprachwissenschaft. Erich Schmidt Verlag: Berlin 1995.

    Heinz Sieburg
    …Sprachgewohnheiten. Diese resultieren vor allem daraus, daß Maskulina wie Bürger, Student oder Passagier zur Benennung von Frauen als problematisch angesehen und… …gemieden werden, weil sich hierin eine Ungleichbehandlung vermittels der Sprache ausdrücke. Diese, zuerst im Sprachfeminismus vertretene, inzwischen aber… …der Gesellschaft beizutragen. Daß diese Forderung Wirkungen nach sich gezogen hat und einen Sprachwandel auslöste, zeigt sich in besonderer Weise auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Schizophrenie oder Melancholie? Zur problematischen Differentialdiagnostik in Georg Büchners „Lenz“.

    Harald Schmidt
    …ihrer Varianten, der Katatonie. Diese eindeutige diagnostische Zuschreibung, der die meisten Büchnerphilologen gefolgt sind, entstammt einer frühen… …Büchners die Schizophreniediagnose. 3 Diese Festschreibung erscheint freilich aus mehreren Gründen fragwürdig – abgesehen von der der Antizipationsthese… …, 1996, H. 1, S. 59–111. 517 Harald Schmidt lancholie voraussetzt. Diese These erfordert vorweg einige Abgrenzungen, Einschränkungen und Erläuterungen. 1… …verstanden werden, die das Büchner vorliegende Quellenmaterial stellt. Diese Zuschreibung der Zeitgenossen und frühen Biographen des livländischen Poeten… …es gestattet war, in der ersten Person zu reden“. 10 Diese Dialogizität einer poetischen Sprache des Wahnsinns, die „als lyrischer Ausbruch“ die im… …Martina Wagner-Egelhaaf: Die Melancholie der Literatur. Diskursgeschichte und Textfiguration, Stuttgart 1997. 14 Just auf diese Interdiskursivität im Sinne… …differenziertes Verständnis etwa der naturdeskriptiven Passagen im „Lenz“ genutzt werden können, dürfte meine Studie u.a. gezeigt haben. Wer diese… …Oszillationspolen einer remittierten „stillen Schwermut“ und einer tobsüchtigen Demenz orientiert. Diese naheliegende These muß sich gleichwohl einem gewichtigen… …den Befund einer wahnhaft deterriorierten Melancholie, indem er ihn entschieden in die pathologische Sektion ihres Spektrums verschiebt. Diese These… …ihre geläufige Attribuierung als ‚melancholia attonita‘ durchzusetzen. 56 Nicht zuletzt diese noch mehr als drei Jahrzehnte nach Büchners Literarisierung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Peter von Matt, Verkommene Söhne, mißratene Töchter. Familiendesaster in der Literatur. Hanser Verlag, München 1995.

    Ingeborg Harms
    …Impuls verbirgt: „Die Dichtung unterzieht sich dem Formgesetz als einer Ordnung, die in Analogie steht auch zu andern Ordnungen. Diese Verse sind gehorsam… …erwachsener stark und verfällt im Alter wieder. Diese biologische Dialektik gibt Anlaß zu einem ewigen innerfamiliären Krieg um die Macht. Von Matt zeigt, wie… …wählt er den „Schwellenmoment“. Von Matt lokalisiert diese Zeitspanne jenseits dualistischer Machtpositionen unter anderem im „Amerika“-Roman. Am… …die mir nicht bewust, Voll fremden Leides, fremder Lust; Gnade mir Gott, wenn in der Brust Mir schlummernd deine Seele ruhet! Man darf diese Verse auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Rodney W. Fisher: Heinrich von Veldeke, Eneas. A Comparison with the Roman d’Eneas, and a Translation into English (Australian and New Zealand Studies in German Language and Literature, edited by Gerhard Schulz and John A. Asher; Vol. 17), Frankfurt a. M./New York/Paris/Wien 1992

    Ulrike Zellmann
    …kaum gesichert aus dem Blickfeld genommen (S. 2). Jüngste Untersuchungen zur Genese des ‚Eneasromans‘ bestätigen diese Vorgehensweise. 10 Die Behandlung… …Dafürhalten diese Einschübe „Veldeke’s desire to bridge the gap between the pagan warrior of classical antiquity and the courtly knight of his own time“ (S. 17)… …kriegerischen Eifer erliegen wird. (S. 17) Dieses Schicksal teilen Tarcho und Camilla mit vielen anderen. Fisher nimmt diese kleine Begebenheit heraus, um an ihr… …willkürlich aus der nicht immer nachvollziehbaren Gewichtung des Vergleichens ergeben. Man kann sich immer ein anders Buch wünschen, als man liest. Doch diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Eckart Conrad Lutz, Das Dießenhofener Liederblatt. Ein Zeugnis späthöfischer Kultur. Mit einem Faksimile, 19 Abb. und einer Tonbandkassette (Literatur und Geschichte am Oberrhein 3). Schillinger Verlag, Freiburg im Breisgau 1994.

    Max Schiendorfer
    …Friedrichs des Schönen auf. Diese Bindung an die Landesherrschaft und ans Königshaus 140 Buchbesprechungen »erlaubt nicht nur den Aufbau von Vermögen und… …gerade hier zur Aufführung gelangt waren. Wie mögen sie geklungen haben? Auch auf diese Frage versucht der besprochene Band mögliche Antworten zu liefern…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Die verlorene Heimat in der Fremde. Franz Kafkas „Ernst-Liman“-Fragment

    Hartmut Vollmer
    …seiner Gewohnheit – er machte diese Reise schon zum zehnten Mal – ohne sich um irgendetwas sonst zu kümmern durch die im übrigen leeren Gassen zu dem Hotel… …, bleibt seine Identität im dunkeln. Diese schon zu Beginn evozierte Spannung zwischen Fremdheit und Vertrautheit ist konstitutiv für die ganze Erzählung. Zu… …sich Liman über diese unsinnige Bitte, dann erfährt er, daß man für frühere Hotelgäste als 259 Hartmut Vollmer „Ersatz“ „schöne Zimmer in… …dem Leben auf den Straßen und in den Basaren noch ein Abglanz größerer Zeiten zu erkennen sei, – aber nein, diese Stadt ist ein Beispiel vollkommener… …Konstantinopel nur 5 Tage, für diese Zeit werde ich mich doch nicht in einer Privatwohnung einrichten, nein ich fahre in ein Hotel.“ (129) Wie er befürchtet, würde… …des Autors austrägt. Den ersten Schlüssel für diese Deutung liefert der 8 Franz Kafka: Briefe 1902–1924, hg. v. Max Brod, Frankfurt/Main 1983, S. 14. 9… …Diese Verfremdung zeigt sich augenfällig etwa darin, daß Liman – im Gegensatz zu seinem Autor – von „gedrungener Gestalt“ und offensichtlich schon… …Individuums wird dort behindert und eingedämmt. Diese Spannung zwischen grenzenloser Freiheit und eingegrenzter Existenz, zwischen unendlicher Sehnsucht und… …mit Kopf und Händen, Knien und Ellenbogen, wenn sie einmal durch diese Frauen an der Flucht aus dem brennenden Teater gehindert sind. Da schweigen… …anschließend entbrennt, eröffnet ihm dann ein „Abenteuer“ ganz anderer Art. Gewagt mag es erscheinen, diese Konfrontation im „schau- 16 Vgl. den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Noch einmal: Die Heiden als Kinder Gottes in Wolframs, Willehalm‘

    Joachim Heinzle
    …diese Interjektion eine 9 ZfdA 123 (1994), S. 304. 10 Karl Bertau, Über Literaturgeschichte. Literarischer Kunstcharakter und Geschichte in der höfischen… …. Diese Widersprüchlichkeit fügt sich in das Bild eines Nebeneinander divergierender Anschauungen, das konstitutiv für den Text ist und die Forschung… …Verständnis für das Recht der Heiden keinen Zweifel daran“ läßt, „daß der Kampf gegen diese im Kreuzzug auch in seiner Sicht verdienstvoll ist“ 16 15 Vgl. ZfdA…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Wîpliche man, manlîchiu wîp. Zur Konstruktion der Kategorien Körper und Geschlecht in der deutschen Literatur des Mittelalters. Internationales Kolloquium der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft und der Gerhard-Mercator- Universität Duisburg, 8.–10. Oktober 1997 in Xanten

    Ricarda Bauschke
    …trägt diese Paradoxie in sich und scheitert, wogegen Eneas mit seinem männlichen Begehren normenkonform bleibt und überlebt. – Die „Genderkonstruktionen… …eine individuelle Akzentuierung mit amour als Bezugsmatrix. Im Ausprobieren von Formen, welche die bekannten Muster nuancieren, werden diese abermals… …weibliches Begehren der tanzlustigen Alten. Die konventionalisierte Perspektive gibt Neidhart selbst vor, und er steuert auf diese Weise den Blick des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Deutsch-amerikanische Mediävistentagung in Seattle/Friday Harbor 19.–21. 9. 1997: „Ordnung und Unordnung: Zur Konkurrenz offener und geschlossener Formen in mittelalterlicher Literatur“

    Andreas Kraß
    …. Doch lassen bestimmte narrative Strategien diese makrostrukturelle Finalität im weiteren Verlauf zunehmend in produktive Spannung zu einer autonomen… …Redundanz auf diese Weise abgebaut wird, erweist sich die Geschlossenheit des Texts als dialektische Bedingung seiner semantischen Öffnung. Offenheit und… …. In ihrer Zusammenschau partizipieren die Erzählungen an einem Diskurs der Heimlichkeit, wobei diese sowohl im traditionellen Verständnis Index sozialer…
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