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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Oblique Lektüren. Ein Versuch zu: Jan-Dirk Müller, Höfische Kompromisse. Acht Kapitel zur Höfischen Epik, Niemeyer, Tübingen 2007

    Hartmut Bleumer
    …Grundfigur vor allem von Müllers jüngeren Lektüren. Sie müsste strittig sein, denn mit eingeübten Forschungsetiketten lässt sich eine Lektürepraxis gerade dann… …nach den eigenen Interpretationskategorien, „höfische Kompromisse“ genannt hat. Die hier enthaltenen Studien führen nämlich nicht nur eine… …führt anfangs zu einer konzeptionellen Schwierigkeit und einem Vermittlungsproblem. Die äußerlich als eine Kette von acht Kapiteln präsentierten Lektüren… …ergeben in wiederholten, sich verschränkenden Streifzügen durch Epen und Romane eine Art Kollage eines bestimmten Niveaus von imaginären Konfliktensembles… …vornherein gerade keine einfache, aber eben darin eine hoch gewinnbringende Lektüre. II. Integration des Bruchs als semantisches Vermögen Die heterogenen… …aufgewertet. Paradoxerweise verleiht damit gerade der Bruch der genealogischen Denkform mit ihrem semantischen Unmittelbarkeitspostulat eine… …Genealogie nämlich immer auf die eine oder andere Weise auf ihren Bruch angewiesen bleibt, hat ihr zentrales Paradigma schon in der Heiligen Familie: „Die… …Störung par excellence ist die Jungfrauengeburt. Die Zeugung durch den Heiligen Geist ist eine Herausforderung der gewöhnlichen patrilinearen Ordnung“ (69)… …Gegensatz, der den Namen aufzuheben droht und daher im Text nicht zulässig sei. Dies zeigt, dass die Aporie für Müller eine Gefahr für jede Sinnkonstitution… …. Die Rede des Erzählers hebt die semantischen Oppositionen dialektisch auf, sie bedeutet darum kein Ende, sondern eine sprachliche Versöhnung von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Ruth Kunz/Maria Vòllono, ‚Nordwörter‘ und ‚Südwörter‘ im Saar-Mosel-Raum. Alte Wortschichten in Toponymen eines exemplarischen Interferenzraums

    Rudolf Post
    …Saar-Mosel-Raumes innerhalb der Westgermania.“ Es handelt sich hierbei um eine wort- und namensgeographische Studie zur Aufhellung sprach- und… …, sind für eine solche Studie besonders geeignet, weil sie wegen ihrer Zugehörigkeit zur sprachlichen Grundschicht, ihrer sicheren Datier- und… …. Bei letzterer Beleglage fragt man sich, ob hier eine Karte nötig ist. Jeder Artikel zeigt eine gut reflektierte und transparente Mikrostruktur: A… …wird eine Belegauswahl getroffen, doch es gibt immer noch zahlreiche Artikel, deren Belegreihen sich über mehrere engbedruckte Seiten erstrecken. Die… …Buchbesprechungen zeigt, die gesamte Wort- und Sachgeschichte innerhalb der Westgermania. Eine beträchtliche Arbeitsleistung steht auch hinter den Abschnitten C, die… …werden, die sich als „Bausteine für eine Sprach- und Siedlungsgeschichte kleiner Räume“ (S. 419) prädestinieren. So zeigen sich im untersuchten Gebiet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Ralf Simon: Der poetische Text als Bildkritik

    Stefan Greif
    …eine Antwort dringlich geboten scheint, erläutert Simon im Rückgriff auf Roman Jakobsons Forderung, „der Gegenstand der Wissenschaft von der Literatur“… …. 273). An ihnen gemessen, habe die traditionelle Literaturwissenschaft in ihren Interpretationen lediglich eine „Poesie“ entworfen, die „mit der Poesie“… …Monolog zu etablieren versucht. Eine bildkritische Interpretation, also die textnahe Reflexion über die poetische Zerstörung textimmanenter Bilder, müsse… …demgegenüber wieder „den poetischen Text als Individuum behandeln“ und seine „monadische Ganzheit betonen“ (286). Ob solch eine generalisierende Infragestellung… …. Mit Blick auf das Bestreben, Textlinguistik, Systemtheorie und eine Phänomenologie des Bildes zusammenzubringen, steht die hier bildpoetologisch… …spiegeln und eine Poetik zu entwerfen, welche nicht die der Literatur ist. (284) Gleichwohl bleibt zu betonen, dass sich Simon sehr genau des Problems… …bewusst ist, seine Ausführungen über die poesieinterne Interpretation des Bildlichen und deren poetisches „Register“ könnten als „Plädoyer für eine… …immanente Interpretation im alten Sinn“ missverstanden werden. Ihr zufolge entwarf ja jedes individuelle Werk eine unverwechselbare ‚Poetik‘, was eine… …gesellschaftsferne, hermetische Literaturbetrachtung insbesondere nach 1945 begünstigte. Gleiches gilt für eine antihermeneutische Literaturwissenschaft, die nach… …Eindrücke zu Grunde […], so entsteht eine Sprachphilosophie, die von vornherein aus dem Kreuzungspunkt von Bild und Sprechen gedacht ist. (118) Wie Simon im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Dorothee Ader: Prosaversionen höfischer Epen in Text und Bild. Zur Rezeption des ‚Tristrant‘ im 15. und 16. Jahrhundert

    Monika Schausten
    …, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2010 (Beiträge zur Älteren Literaturgeschichte), 381 Seiten. Eine publikumssoziologisch ausgerichtete Rezeptionsgeschichte von… …einen Vergleich der Prologe und Epiloge sowie schließlich über eine Analyse von Überschriften und Text-Bildrelationen. Die Aufarbeitung der je eigenen… …Akzentuierungen des Stoffes in Inkunabeln und Drucken erlaube es, so die Hypothese, eine an den jeweiligen Rezipienten orientierte Profilierung des Tristrant-Plots… …genauer zu erschließen, behauptet der Bearbeiter doch gegen die Differenz der Fassungen eine Übereinstimmung der Tristan-Versionen Thomas‘ und Eilharts2 und… …interpretatorischen Akzentuierung des Geschehens, wenn er in ihnen eine eigene Umschrift der Vorlage kenntlich macht, also etwa die gegen Eilhart erzählte eheliche… …Verbindung Ribalins und Blanceflors (S. 77 u. 81). Für den ersten Teil akzentuierten die Summarien gegenüber Cpg. 346 explizit eine (adelige) Vorbildhaftigkeit… …Erzählens, sondern die als ideal imaginierte Erfüllung seiner sozialen Funktion, sein Eintreten für Recht und Ordnung (S. 91). Eine Umakzentuierung erfolge… …zudem im Hinblick auf die Tristanliebe: Diese werde gegen die magische Trankliebe als „natürliche[…] Liebe“ inszeniert (S. 96). Der Text gewähre eine… …Innensicht auf den emotionalen Zustand der Protagonisten und ermögliche eine identifikatorische Lektüre, eine „Flucht“ der Leser vor der eigenen Wirklichkeit… …voraussetze (S. 101), spreche dafür, dass der Text nicht allein für eine adelige Käuferschaft produziert worden sei. Auch die Bilder wiesen eine gewisse…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Hohe Kunst und Zeitungswaren

    Christian Meierhofer
    …Verschiedenartigkeit der bedienten Gattungsmuster bezwecken nicht nur eine vordergründige Unterhaltung beim Lesen, sondern auch die kritische Reflexion… …: Wassermänner, Sirenen und andere Monster. Fabelwesen im Spiegel von Kleists „Berliner Abendblättern“, in: Ebd., S. 162–182. 161 Christian Meierhofer „eine… …. Jahrhunderts für das Überdenken aufklärerischer Ziele und politischer Zusammenhänge eine neue Relevanz gewinnen. Die Varianz und Fülle des Materials, so die… …These, wiegt die an Eindeutigkeit, Objektivität und Wahrheit orientierten und politisch getragenen Strategien des Pressewesens auf. Statt eine geradlinige… …Müller und Kleist begonnenen „Phöbus“ in einem Brief an Eichstädt kommentiert, gibt zweierlei zu bedenken: zum einen den hohen Produktionsaufwand, um eine… …zu bestehen. 7 In der Tat ist die zeitgenössi- 2 Michael Rohrwasser: Eine Bombenpost. Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Schreiben, in… …. Die Herausgeber der Isis wünschen in beiden eine Ausnahme zu machen. Sie versprechen Unterhaltung zu gewähren, doch nur gebildeten Lesern, die in keinem… …einzelnen Textunternehmen eine Legitimationsbasis verschaffen sollen. Dazu einige Hinweise: Der erste Jahresband des „Jason“ (1808) etwa enthält gleich zu… …. Eine Monatschrift von Deutschen und Schweizerischen Gelehrten, Bd. 1, Zürich 1805, S. 2. Hervorhebung hier und in allen weiteren Zitaten im Original. 9… …. Eine Zeitschrift, hg. v. dem Verfasser des goldenen Kalbes [i. e. Karl Christian Ernst Graf von Bentzel-Sternau], Bd. 1, Gotha 1808, S. 3f. 163 Christian…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Felix Mundt: Beatus Rhenanus Rerum Germanicarum libri tres (1531)

    Erich Kleinschmidt
    …eine grundlegende Lesbarkeit wieder herzustellen, kann insgesamt als gelungen betrachtet werden. Die Vor- und Frühgeschichte Deutschlands, zu deren… …imaginierte1 Plattform für eine Landeskunde Deutschlands, deren ‚altgermanische‘ Grenzkartierung ein dabei wesentlich mit zu klärendes Problem darstellte. Beatus… …zuletzt auch eine kulturell interessierte und lebenspragmatisch mobilisierte Philologie problemlos verbinden lassen. Anstoß und Rahmung hatte Conrad Celtis… …Beatus Rhenanus sind in Ansatz und Leistung bisher (trotz einer im Vergleich zu anderen Humanisten ganz passablen Forschungslage) für eine substantielle… …Auseinandersetzung unterschätzt worden. Eine wissenschaftlich wirklich erschöpfende Aufarbeitung und Würdigung unterblieb – nicht zuletzt auch durch die Sprachschranke… …registrierend als dass eine substantielle Auseinandersetzung erfolgte. Die Zugänglichkeit des nur in fünf alten Drucken (zu ihnen vgl. S. 1–5) des 16. (Basel 1531… …und 1561) und 17. Jh.s (Straßburg 1610 und 1670) sowie als letztes eine vom Ulmer Juristen Jakob Otto um nachgetragene Literatur adnotierte Fassung im… …realisierte 12 , spielte zwar auch eine Rolle, aber kaum die zentrale, denn gerade das Fehlen einer größeren Auflagenzahl verweist auf den begrenzten… …, aber er blieb letztlich eine ‚Schattenfigur‘ in der Geschichte der Historiographie, die andere Wege ging und ihn weitgehend vergaß. Nur die elsässischen… …des Schlettstädter Humanisten illustriert und entbindet aber eine Diskursordnung anderer Art als die uns geläufigen Ordnungen. Sprache und Literatur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Zu Herkunft, Sprache und Übersetzer des Vocabularius Sti. Galli

    Thomas Klein
    …‚Abrogans‘ eine Hauptquelle des ältesten Ahd. und gilt als sprachlicher Zeuge der angelsächsischen Mission des 8. Jahrhunderts. Die vorherrschenden… …alemannisch, sondern durch eine fränkisch-oberdeutsche Mischung gekennzeichnet; sie könnte sich aus der Heterogenität der Althochdeutsch- Kenntnisse des… …28.11. 2011 eine Vorfassung dieses Aufsatz zur Diskussion stellen zu können, und den Diskussionsteilnehmern für ihre förderlichen kritischen Hinweise… …nicht ausgeschlossen. Jedenfalls kann wie so oft auch hier ein Teil der sprachlichen Heterogenität auf Änderungen des Abschreibers beruhen. Eine wichtige… …. 9 Eine Handschrift dieser Her- 5 Nachvollziehbar ist die Wertung als „Gesprächsrest“ allenfalls bei Indiga zeigo 7,11, das Baesecke (1933: 68) mit… …. besonders auch Lapidge 1986: 53ff.; 2007: 31ff.; Pheifer 1987; 1988. 12 *Vat, eine Vorstufe der Hermeumata-Handschrift Rom, Vaticana Lat. 6925 (10. Jh.)… …Cleopatra I Stryker E123 (WW 394,17); hier handelt es sich nach Lindsay im Corpus- Glossar um eine Hermeneumata-Glosse, doch ist die Quelle der Cleopatra… …Falerarum hyrsta Stryker F273 (WW 405,38); nach Stryker („Aldhelm batch“) und Lendinara (2001: 198 u. Anm. 66) ist Letztere eine Aldhelm-Glosse, während… …: nach Stryker eine Isidor-Glosse, nach Kittlick zur Schicht S4 gehörig: „Ein zum Teil mit den frühaltenglischen Glossaren (besonders Cp) verwandtes… …Vorstufe herleiten muss. VocAlph ist dagegen ebenso wie die Hauptmasse von EE nur nach dem ersten Buchstaben sortiert (= a-Ordnung) und setzt daher eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Peter Risthaus: Onto-Topologie. Zur Entäußerung des unverfügbaren Ortes, Diaphanes, Zürich 2009.

    Carsten Strathausen
    …beider Autoren auch eine Fülle weniger bekannter und selten verhandelter Texte, die im motivgeschichtlichen und thematischen Kontext moderner Literatur und… …Ort des Denkens. Die Hütte in Todtnauberg spielt hier eine ebenso zentrale Rolle wie das Motiv des Risses, der Hand und der Gabe und schließt auch die… …Eingedenkens gebunden. Genau an dieser Stelle wird die zentrale Problematik der Heidegger’schen Philosophie deutlich, denn sie fordert einerseits eine (lautlose)… …von Backofen und Feuer als eine quasi direkte Deixis jenseits von Sub- und Objekten und ohne rhetorische Übertragungsleistung und den Einsatz von… …die Schriften Heideggers nur selten, und Risthaus’ Frage, ob „das Geviert eine Faltung, ein barockes Haus der Differenz“ (254) sei, wurde bisher auch in… …, Heideggers ontologische Differenz als „Schaltplan der sprechenden Sprache“ (311, meine Hervorhebung) zu bezeichnen und auf diese Weise eine Analogie mit… …oder Sage (vgl. 37, 215, 279, 244) – „eine unhintergehbare, nicht ,verwundene‘ Präsenz“ und damit den „Rückfall in eine Metaphysik, deren Voraussetzungen… …: „Keinesfalls soll die unsägliche Debatte wiederholt werden, ob die Dekonstruktion bloß ein nichtargumentatives und metaphorisches Spiel, eine literarische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Die spätalthochdeutschen „Wessobrunner Predigten“ im Überlieferungsverbund mit dem „Wiener Notker“

    Teil II: Quellen
    Ernst Hellgardt
    …seines Vorbehalts, mit dem er nicht behaupten will, „dass jede dieser Gruppen [A, B und C] einstmals eine Sonderexistenz geführt haben müsse.“ 1 Sammlung A… …sich quellenmäßig auf Caesarius von Arles bzw. den Überlieferungskomplex seiner Sermones zurückführen. 2 Die Fegefeuer-Predigt mündet allerdings in eine… …Benediktsregel, und man kann fragen, ob hier nicht mit Höreranrede Mina liebistun bruodera 3 eine neue Predigt beginnt, angezeigt durch rote Initiale – wenn auch… …Predigten hier eine selbständige Predigt anzusetzen, das wäre dann Predigt 3a. 5 Sammlung B: Alle vier Stücke sind exegetische Predigten („Homilien“) zu… …mit den Stücken B 2, 3 und 4 eine lückenlose Reihe von Predigten zu Lesungen an den drei Sonntagen Septuagesima, Sexagesima und Quinquagesima (= B2, 3… …fragen, ob es sich bei diesem Stück überhaupt um eine Predigt handelt und nicht um eine geistliche Prosa, die gut vergleichbar ist den „Geistlichen… …Kleindruck je an ihrer Stelle in die Quellendokumentation eingeschaltet. Für eine Untersuchung der Frage, wie die Wessobrunner Texte ihre mittelbaren oder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Lyrische Oberflächen – Hermeneutik und Gattungspoetik bei Wolfgang Hilbig

    Annika Hildebrandt
    …dem lyrischen Frühwerk. Er zeichnet nach, wie Hilbig am Motiv des Wassers eine topologische Struktur von Oberfläche und Tiefe entwickelt, an der sich… …Hilbig. Materialien zu Leben und Werk, hg. v. Uwe Wittstock, Frankfurt/Main 1994, S. 229–246 und von Sylvie Marie Bordaux: Literatur als Subversion. Eine… …: „Welch eine Simulation war doch diese Wirklichkeit!“ Wolfgang Hilbigs literarische Verklärung des Gewöhnlichen, in: text + kritik 123, 1994, S. 37–43, hier… …bereits vorliegend – wird im Folgenden direkt im Text mit der Sigle WA, gefolgt von Band und Seitenzahl, zitiert. Eine kritische Edition von Hilbigs Werken… …steht noch aus. Hilbigs „novalis“-Gedicht hat eine Reihe von Interpretationen angeregt, die sich primär daran interessiert zeigen, Hilbigs positive… …getrennten, fernen Zonen / Ein heiliges, geweihtes Band.“ Novalis und Hölderlin in der Lyrik der ehemaligen DDR, in: Romantik – eine lebenskräftige Krankheit… …Erich Rothacker eine Metapherngeschichte der „Welt als hermeneutische[m] Problem“, s. Erich Rothacker: Das „Buch der Natur“. Materialien und… …Gegenstand initiiert eine interne Reflexion von Lese- und Verstehensprozessen, die zugleich die textuellen und aisthetischen Eigenschaften von Lyrik semantisch… …, das in einem ersten Schritt als Träger hermeneutischer Fragestellungen vorgestellt werden soll: eine Konstellation von Oberfläche und Tiefenraum, welche… …die Welt dichotomisch in einen rätselhaften, sichtbaren Teil und eine verborgene Tiefe entzogener Bedeutung aufspaltet. Hermeneutik im Bild: Oberfläche…
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