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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    "Es war ihm, ihm als ob ..." Zur Theorie und Geschichte des ,erlebten Vergleichs'

    Johannes F. Lehmann
    …spezifischer Vergleich analysiert, der zwischen Erzählstimme und Figur changiert und der erlaubt, das Erleben der Figur punktuell als eine imaginäre Szene zu… …Wendung im 20. Jahrhundert folgt unvermittelt auf eine zweite Hochkonjunktur um 1900. An Hand von Texten Robert Musils wird die hochfrequente Verwendung… …den Augen den Sätzen folgte, war ihm, als drehe eine alte, knöchernde Hand ihm das Gehirn in Schraubenwindungen aus dem Kopfe.“ 4 Es handelt sich ganz… …Vergleichs auf eine komplexe Weise verklammert. Ich möchte im Folgenden versuchen, das Funktionieren dieser Wendung möglichst genau zu beschreiben und… …und Fußnoten verstand er kein Wort, und wenn er gewissenhaft mit den Augen den Sätzen folgte, war ihm, als drehe eine alte, knöchernde Hand ihm das… …des konjunktivischen Vergleichs Erzählte auf das Erleben der Figur und nicht auf eine von der Aussageinstanz verbürgte objektive Realität in der… …das Feuer seiner Brust. Dann saß er wieder eine Weile stille und dachte sie hinter ihren Vorhängen, im weißen Nachtkleide mit dem roten Band um den Kopf… …– das Ende der Musik negativ als Steigerung seiner Liebes-Unruhe. Dann fängt er sich, indem er, mit Hilfe von Fetischen, eine Szene imaginiert, die… …eine Mittelstellung, denn der Experiencer ist weder ein Agens (von dem eine Handlung ausgeht) noch ein Patiens (der eine Handlung erleidet), sondern der… …. v. Rolf Kailuweit, Tübingen 2004, S. 377–401. 8 Die Möglichkeit, das Verb ‚sein‘ mit Dativobjekt als psychisches Verb zu brauchen, ist eine Eigenheit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Die Lehre der Philomele. Nachdenken über Philologie, nach Karl Philipp Moritz

    Hans-Georg von Arburg
    …, verschreiben? Im griechischen Wort φιλία (philía) herrscht zwischen dem uneigennützigen Herzensbund und dem erotischen Begehren eine eigentümliche Spannung. Das… …Kunstwerk als Freund. Eine Leitidee Winckelmanns mit Folgen für die frühe Kunstgeschichte, in: Ars et amicitia. Beiträge zum Thema Freundschaft in Geschichte… …distanzierende Arbeit des Philologen? Lässt sich eine affektive bis libidinöse Beziehung zum Gegenstand des Wissens wissenschaftlich überhaupt legitimieren und… …den Schlussteil des Erstdrucks (der eine harsche Kritik an Winckelmanns beschreibender Kunstkritik enthält) gekürzt und unter dem veränderten Titel „Die… …kontaminierten Doppeltitel als eine in der Sache begründete Herausgeberentscheidung. 500 Die Lehre der Philomele Dieser Versuch sei im Folgenden gewagt. Er kündigt… …nach, dann isst Philomele nämlich ganz einfach nur gerne Früchte. Sie ist eigentlich gar keine Freundin des mélos, sondern eine Liebhaberin von Obst, der… …geht es mir zuerst um eine spezifische Haltung, die den Vordenker der klassizistischen Autonomieästhetik jenseits von stil- und literaturhistorischen… …Kategorien zu einer intellektuellen Autorität macht. Symptomatisch für diese Haltung ist die Freundschaft mit Goethe, eine nicht unproblematische Freundschaft… …Liddell und Robert Scott: A Greek-English Lexicon. With a revised Supplement, Oxford 1996, S. 1937. Im Übrigen hat das Substantiv το μῆλον auch eine… …Tätigkeit wendet, denn da wird er allerliebst. Seine Grillenfängereien haben alsdann eine wahre Unterlage und seine Träumereien Zweck und Sinn. Jetzt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Liebessemantik und Geschlechterdifferenz in der Marionszene von Georg Büchners Drama "Dantons Tod"

    Patrick Fortmann
    …unternimmt eine Neulektüre der enigmatischen Marionszene in Georg Büchners „Dantons Tod“. Verfolgt werden drei miteinander verwobene Fragestellungen, nämlich… …Szenenkomposition im Verein mit dem Rätsel, das ihre Leitgestalt umgibt, eine sich stetig vermehrende Reihe von Auslegungen hervorgerufen. Trotz der Fülle der… …Literatur und der Vielzahl der angebotenen Perspektiven ist allerdings eine gewisse Ratlosigkeit zu beobachten. 1 Der Grund 1 Bei der Kurtisane Marion handelt… …es sich wohl um die am umfänglichsten kommentierte Gestalt in Büchners Dramen. Eine vergleichbare Prominenz kann die von ihr dominierte Szene I,5 für… …Büchners und ihre Entfaltung im „Woyzeck“, Stockholm 1972, S. 62–80; Jürgen Sieß: Zitat und Kontext bei Georg Büchner. Eine Studie zu den Dramen „Dantons… …Profil und/oder eine andere Geschichte haben als Büchners Marion“. 3 Daneben ergeben sich gewisse Analogien zur deutschen Frühromantik, nämlich einmal zur… …hier trotz des bestehenden Angebots eine Neulektüre versucht wird, so kann dies unter drei miteinander verschränkten und aufeinander bezogenen… …das Verhältnis der Geschlechter, so wie es sich in dieser Szene ausprägt, zum Thema. Bereits eine kursorische Befragung der irritierenden Szene und der… …abgetrotzten Umschlag zur Erotik, mit dem die Szene ausklingt. Dramentechnisch vollzieht sich parallel dazu eine von der Tradition kaum legitimierte Umgestaltung… …mit der Verkehrung gekennzeichneten Ordnungen des Szenenraums und der Redemuster korrespondiert auf der Seite der Geschlechterverhältnisse eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Erinnerungsarbeit und Geschichtspolitik. Die Modellierung der Befreiungskriege in der Erzählprosa zwischen Restauration und Vormärz (1815-1848)

    Dirk Göttsche
    …Gefolge des Nationalliberalismus eine neue Welle historischer Romane zum Thema einsetzt, in denen der Mythos vom ‚Volksaufstand‘ 1813 und die Antizipation… …der Geschichtspolitik des 19. Jahrhunderts eine wichtige, phasenweise sogar eine vorrangige Rolle spielten und die einschlägigen Romane und Novellen… …nach Jahren eine Erinnerung [zu] gewähren“ und die „Begebenheiten“ aus „frischem Andenken“ für „die Geschichte“ aufzubereiten. 26 Regionalgeschichtliche… …der deutschen Dichtung. Aus den Quellen, Bde. 6–7, Dresden 1898–1900. 25 Leider fehlt eine gedächtniskulturelle oder zumindest diskursgeschichtliche… …. 81. 551 Dirk Göttsche Neuen“ 45 markiert eine geschichtsphilosophisch begründete appellative Geschichtspolitik, an die der nationalliberale… …unseres Vaterlandes ist für uns nur noch eine Frage der Zeit“, wie es in Große und Ottos „Vaterländischem Ehrenbuch“ (1863) heißt. 48 Dazu bedarf es nun… …Nicolais multiperspektivischem Briefroman „Robert von der Osten. Eine Begebenheit aus den Zeiten der neuern Kriege“ (1817) zwei Jahre später bereits eine… …Folie der kollektiven Erfahrung der Kriegsjahre als ein beschleunigter „Sturz der Zeit“ und radikaler „Umschwung der Zeit“ 59 sucht der Roman eine… …verbundenen Hoffnungen auf eine liberale Verwirklichung politisch-gesellschaftlicher Aufklärungsutopien. Angesichts der raschen Historisierung der jüngsten… …, 63 58 Ludwig von Baczko: Die Familie Eisenberg oder die Gräuel des Kriegs, Halle, Leipzig 1815, S. 269. 59 Carl Nicolai: Robert von der Osten. Eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Der Sternenhimmel als Reklamefläche. Die Vereinnahmung des Weltalls durch die Ware bei Walter Benjamin, Grandville und Villiers de l'Isle-Adam

    Stefan Bub
    …, darunter vor allem „Le pont des planètes“, als Beleg für das Ausgreifen von Technik und Mode (Ware) auf den Himmelsraum. Dieses Motiv erfährt eine markante… …zu Reklamezwecken dienstbar macht. Der Aufsatz schließt mit einem Blick auf das 20. Jahrhundert: Eine von Italo Calvinos Marcovaldo-Geschichten… …französischen Metropole. Während eine Verbindung wie „Haussmann oder die Barrikaden“ 1 auf einen historisch unmittelbar gegebenen Zusammenhang rekurriert – die… …des Zeichners und Karikaturisten Grandville (1803–1847), stattfand, erkennt Benjamin in dessen Darstellungsweise eine den Utopien der Weltausstellungen… …nicht so sehr eine „wahnsinnige“ Verfremdung des Gewohnten dargestellt als vielmehr eine „wahnwitzige“ Einverleibung karikiert wird, bei der es sich zudem… …es der Verfasserin geht, liefert dieser „stark auf eine Zeichnung von Grandville mmmmmm (Fortsetzung auf S. 566) 565 Stefan Bub kommener „Neu-Götter“… …phantastischen Kobolds“ (GS V/2, S. 1060) –, stößt auf seiner Reise durch das Weltall auf eine gigantische Brücke, eben jenen „Pont des planètes“, auf den sich die… …Zahl an Brückenpfeilern ironisch verzerrt wird, mit der für den Zeitgenossen gewohnten Behaglichkeit des bürgerlichen Alltags: Eine Brücke, deren beide… …verweist „Der Saturnring oder Etwas vom Eisenbau“ auf eine pointierte Ausprägung dessen, was Benjamin in einem Brief an Gretel Adorno vom 20. März 1938 in… …Glanzleistungen der Technik die Rede war.“ (GS V/2, S. 1060). Überdies stößt der Leser beim Blick in Grandvilles Werk noch auf eine weitere Illustration, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Können Offiziere fliegen? Die Drogen, das Wissen und die Literatur: Ernst Jüngers "Annäherungen" (1970)

    Marcus Hahn
    …, in: Ders.: Sämtliche Werke, 2. Abt., Bd. 11, Stuttgart 1978, S. 383. Im Folgenden zitiert mit der Sigle: AN, Seitenzahl. 577 Marcus Hahn „eine… …Rauschprotokolle5 und lässt vier Jahre später eine Generalapologie der Drogen mit dem Titel „Vom Rausch im Orient und Okzident“ (1966) folgen, während Hofmann erst… …Aspekte im Mittelpunkt stehen: erstens eine genauere Beschäftigung insbesondere mit dem Drogenbuch Jüngers (als dem literarischen Zentralgestirn dieses… …Männerbundes); zweitens eine von den Zusammenkünften in der Wilflinger Oberförsterei ausgehende Rekonstruktion der Austauschbeziehungen zwischen den literarischen… …und den wissenschaftlichen mitteleuropäischen Drogendiskursen im 20. Jahrhundert; sowie drittens eine Analyse der weitgehend auf dem Feld der… …sind dem Modell einer geographisch gegliederten Enzyklopädie nachempfunden. Auf eine umfängliche Einleitung folgt ein Kapitel zu Europa, d.h. zu… …„Annäherungen“ eine Reaktion zum einen auf Gottfried Benns 1943 geschriebenen (und 1949 gedruckten) Drogen-Essay „Provoziertes Leben“ dar, dem – so Gelpkes Urteil… …Meskalin-Experimente. Bereits das Publikationsjahr der „Annäherungen“ – 1970 – macht deutlich, dass es sich bei Jüngers Buch zugleich auch um eine Reaktion auf den… …stimulierenden und aktivierenden Einflüsse vor“, er konsumiert Mittel, „die eine bildlose Steigerung der Lebenskraft einbringen“ und „degradiert“ „die Droge [...]… …Offiziere fliegen? um äußerlich und innerlich unabhängig zu werden“; während der Orientale über eine „größere Instinktsicherheit“ und „‚Gegenwärtigkeit‘“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Christian Meierhofer: Alles neu unter der Sonne. Das Sammelschrifttum der Frühen Neuzeit und die Entstehung der Nachricht

    Nicola Kaminski
    …entgegen „Alles neu unter der Sonne“, eine Position, die ihre Legitimation aus der Freisetzung allseitig interessierter menschlicher curiositas aus einer… …Genrezusammenhängen herausgelöst werden und eine andere Valenz erlangen. Zum andern ist das untersuchte Sammelschrifttum nicht nur dadurch gekennzeichnet, daß es… …, ebensowenig zu entziehen wie dem grundsätzlichen Postulat der Übersichtlichkeit, so daß sich eine Gratwanderung zwischen gegenstands- und darstellungsbezogenen… …, daß es sich „nicht um eine lineare Entwicklung handelt, an der sich ein kontinuierlicher Wandel der Kompilationsliteratur zu nachrichtenjournalistischen… …(358) und „nicht mehr“ (359), „Höhepunkt“ (ebd.) und Rückschritt (vgl. 366 f. zu den Moralischen Wochenschriften) moduliert wird. Dem entspricht eine im… …erwähnenswerten Vorkommnisse; vgl. 112–118) die Klassifizierung als Kompilation überhaupt ist. Eine ähnliche Heterogeneität kennzeichnet auch die einzelnen Kapitel… …Eigenarten ihres Untersuchungsgegenstandes womöglich nicht ganz zu vermeiden, so wären eine Reihe von ärgerlichen philologischen Patzern hingegen sehr wohl… …Einklang mit dem Buchtitel, eine ganze Menge Neues, Anregendes, Erhellendes geboten. Dem Verfasser gelingt es, den Blick auf die frühneuzeitliche… …Übersetzung jedesmal „Geschichten“ wird, eine Ungenauigkeit, die sich in die analytische Rede von „den Historien“ fortschreibt. Oder S. 203, wo aus Alsteds…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Bettine Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän - das Treuerspiel - Konstellationen - Ruinen; Romain Jobez: Le Théâtre baroque allemand et français

    Claude Haas
    …Trauerspiel-Buch von Walter Benjamin. Hatte Benjamin nämlich eine „Immanenz“ des barocken Herrschaftsmodells behauptet1 und galt ihm die Allegorie als Meisterfigur… …das Trauerspiel- Buch für eine Erforschung des schlesischen Barock kaum anschlussfähiger machen konnte. 2 Nun hat zumindest die Benjamin-Forschung eine… …Jahrhundert ihnen versagte, um an deren Stelle eine weltliche ihnen abzufordern oder aufzuzwingen.“ 4 Der grundlegend problematische Status von Religion und… …folglich prädestinieren. Dies zeigen gleich zwei neuere Publikationen, die das Trauerspiel-Buch für eine systematische Erforschung des barocken Theaters zu… …verknüpft sie eine differenzierte Präsentation des Trauerspiel-Buchs konsequent mit aktuellen Theoriedebatten insbesondere zur Souveränität, zu Trauer und… …wird. Zum anderen geht Menke dabei insofern über eine reine Benjamin-Forschung hinaus, als sie seine Positionen permanent in die barocke Dramatik… …Zusammenhang von Religion, Politik und Säkularisierung, den Menke ihrem gesamten Argumentationsgang als eine Art Folie zugrunde legt. In der Konfrontation… …wie Rezeption des barocken Dramas dominiere: Die Allegorie ist nicht eine Trope, die das eine sagt oder vorstellt [...], sie bedeutet nicht bloß (immer… …jede weitere Beschäftigung mit Benjamin und dem barocken Drama eine unverzichtbare Hilfe bleiben, obwohl die Studie ihrer Anlage nach für die… …Barock-Forschung weder ein geschmeidiges Hilfsmittel noch eine Art Benjamin-Kompendium bereitstellt, in welchem man sich beliebig und bruchstückhaft bedienen könnte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    John T. Hamilton: Musik, Wahnsinn und das Außerkraftsetzen der Sprache

    Boris Previsic
    …und Einstimmigkeit, sondern in der Koinzidenz verschiedener Stimmen. Eine solche inter- und intrasubjektiv konfigurierte Polyphonie ermöglicht eine… …deutsche ‚Dichterpapst‘ des 18. Jahrhunderts, Johann Christian Gottsched, wendet darum ein, dass die Musik nur eine dienende Rolle übernehmen dürfe und die… …versteht, stellt dieser für Diderot immer eine Differenz dar mit dem Ergebnis, dass „uns“ nichts weniger ähnelt „als wir selbst“ (118). Der Neffe ist mit der… …Wahnsinn und musikalischen Phänomenen herstellten, machten Diderots Dialog überhaupt ‚salonfähig‘. Dennoch ortet der Autor der Monographie eine Fehllektüre… …des ‚Jetzt‘ („Indem ich ‚ich‘ schreibe, muss ich eine Selbstleugnung hinnehmen“ [140]) und sieht im Neffen die Zerrissenheit zwischen Ich und Ich. Doch… …Musikpraxis. Während in der katholischen Lesart die Konjunktion „oder“ im Titel von Kleists „Legende“ das eine mit dem anderen erklärt, insistiert die… …protestantische Interpretation auf dem Wechsel vom einen zum anderen (von der „Heilige[n] Cäcilie“ zur „Gewalt der Musik“). Die Reverenz an eine ‚prima prattica‘… …. So können Wörter einerseits konkret eine Sache bezeichnen und sich somit auf eine außerhalb der Sprache liegende Wirklichkeit beziehen, oder sie können… …und geschaffen werden – von seinem Ritter Gluck bis hin zu Manns Doktor Faustus. 623 Buchbesprechungen Vielleicht hätte der eine oder andere Hinweis auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Dietmar Goltschnigg, Hartmut Steinecke (Hg.): Heine und die Nachwelt. Geschichte seiner Wirkung in den deutschsprachigen Ländern. Texte und Kontexte

    Ritchie Robertson
    …. Texte und Kontexte, Analysen und Kommentare. Band 3: 1957–2006, Erich Schmidt, Berlin 2011. Mit diesem Band wird eine gewichtige wissenschaftliche… …, die eine Resonanz jenseits der Universität finden, im Vordergrund stehen. Versuche, eine Zwischenbilanz der Forschung zu ziehen, rücken dabei besonders… …Dietmar Goltschnigg in Graz veranstaltete internationale Tagung „Heinrich, Henri, Harry Heine“ eine so verspätete wie willkommene Ausnahme darstellt. Das… …,Judentum‘ zwar eine kritische Auseinandersetzung mit Klaus Brieglebs These zu Heines ,Marranentum‘ geboten wird, Prawers gewichtige, immerhin 841 Seiten… …, Hölderlin oder Büchner angezogen. Eine Ausnahme bietet Christoph Hein, der es noch vor der Wende wagte, in seiner an der Universität Jena gehaltenen… …„Vorlesung über einen Satz Heinrich Heines“ eine wunde Stelle, nämlich Heines im Vorwort zu „Lutezia“ geäußerte ambivalente Einstellung zum herannahenden Sieg… …des äußerst produktiven Forschers Joseph A. Kruse, der 1975 in der Nachfolge von Eberhard Galley die Leitung des Heine-Instituts übernahm, eine… …vertretenen Germanisten zur Wehr setzten. Eine gewisse Begründung hatte allerdings der Einwand, dass Heine im Gegensatz etwa zu Justus Liebig, dessen Name die…
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