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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Uwe Schütte: Arbeit an der Differenz. Zum Eigensinn der Prosa von Heiner Müller

    Janine Ludwig
    …ausführlich und wiederholt beleuchtet: das in Müllers innovativer Textpraxis zunehmende Verschwimmen der Gattungsgrenzen, welches eine strikte traditionelle… …Zuordnung hochproblematisch, oft gar unmöglich macht. Gängige Prosaformen wie Kurzgeschichte oder Erzählung finden sich kaum, eine Novelle oder einen Roman… …Ausdrucksmodus, der eine Differenz ausbildet zu gebundenen Sprachformen“ (ebd.). Damit begegnet er nebenbei zugleich dem Problem der geringen Materialbasis, indem… …Theaterfestival „Steirischer Herbst“ verfasst wurde, in den Prosaband aufzunehmen – eine Entscheidung, der Schütte ausdrücklich folgt. Das somit versammelte… …Stücke einbaute oder mit Gegenentwürfen kommentierte. Eine „brutale Chronologie“, wie Müller es selbst für seine Werkausgabe forderte, ist ebenso… …besprochenen und unter dieser Rubrik zusammengefassten Texten, aber zugleich eine theoretische Herleitung der Zuschreibung „Kleine Prosa“, die auf viele andere… …denen allerdings nicht ganz klar ist, wie sie sich zu den kapitelweise vorgenommenen Unterteilungen verhalten (man könnte vermuten, dass es sich um eine… …Prosa wechseln, wenn selbst dies nicht (mehr) gegeben sei. Weiterhin sieht Schütte in den Stücken der 1970er-Jahre eine zunehmende „Entfremdung des Dramas… …der Zwischenüberschrift „Texturierung“ wird wiederum eine Dreiteilung vorgeschlagen: in heterogene Texte, deren „Konstruktionsprinzip […] der… …Spiel‘“ (234). „Anatomie Titus Fall of Rome…“ hingegen stelle eine Fortsetzung des Einschubs von Intermedien mit anderen Mitteln dar (insofern, als hier der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Olaf Kramer: Goethe und die Rhetorik

    Constanze Breuer
    …nun der Erforschung von Goethes Rezeption und Adaption der Rhetorik eine umfassende, systematisch angelegte Studie gewidmet. Für eine solche Studie… …existieren. Die Studie unterteilt sich in Prolegomena, acht Kapitel und eine Zusammenfassung. Kramer geht es bei seiner Darlegung nicht um den Nachweis… …sichtbar. In den Prolegomena beschreibt Kramer die Rhetorik als ein „Rhizom“. Gemeint ist damit eine komplexe Verschlingung verschiedener rhetorischer… …„Rhizom-Metapher“ (19). Entscheidend ist jedoch, dass es nicht die eine rhetorische Tradition gibt, sondern eine Vielfalt asynchron verlaufender Entwicklungs- und… …„die Rhetorikgeschichte als beständiger Transformations- und Entwicklungsprozess vor Augen“ stand, die „Rhetorik […] für ihn eher eine rhizomatische… …„Pectus est enim quod disertos facit, et vis mentis.“ – eine klare Anweisung zur Selbstaffizierung, weil „die Empfindungen des Redners […] eine mögliche… …der imitatio“ (142) gedeutet. Dass der Stil „eine vom Künstler erkannte Wahrheit“ nachahmt, ist richtig, dass dies jedoch dasselbe sein soll wie… …„platonisch gesprochen, die Idee der Natur“ (147) nachzuahmen, geht dann doch an Goethe vorbei, dem man hier zumindest eine ambivalente Haltung unterstellen… …kann. Nicht nur die Evidenz-Ästhetik macht eine solche Platonisierung des Stilbegriffs zweifelhaft. Umgekehrt müsste vielmehr die Frage lauten, welche… …Transformationen und auch Verzerrungen die „Idee“ bei Goethe erlebt, damit sie mit seinem anschauenden Denken kompatibel wird und überhaupt eine mögliche Antwort auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Andreas Stuhlmann: "Die Literatur - das sind wir und unsere Feinde". Literarische Polemik bei Heinrich Heine und Karl Kraus

    Dirk Rose
    …, Königshausen & Neumann, Würzburg 2010. Die Ausgabe 20/2012 des Hamburger Wochenblattes „Die Zeit“ brachte eine kleine Stilkunde als Beilage. Unter den… …Stuhlmann, die auf eine 637 Buchbesprechungen Hamburger Dissertation von 2005 zurückgeht und bereits in ihrem Titel auf diesen Zusammenhang aufmerksam macht… …. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Dabei wird zunächst eine Klärung des Begriffs Polemik in rhetorischer und literarästhetischer Hinsicht versucht, welche die… …heikle Gattungsfrage – ist die Polemik eine eigenständige Textsorte? – zwar benennt, eine eindeutige Antwort aber schuldig bleibt. Immerhin ließe sich… …Polemik mit Aristoteles (vgl. 25) als eine ,Redeweise‘ denken, die einen Text mehr oder weniger stark dominiert; und dort, wo sie konstitutiven Charakter… …Stenzel entwickelte Polemikmodell zurück, welches ein „polemisches Subjekt“ (Polemiker), „polemisches Objekt“ (Angegriffener) und eine „polemische Instanz“… …. Denn Geheimnis 638 Buchbesprechungen und Skandalon literarischer Polemik dürften letzten Endes darin bestehen, eine spezifische Öffentlichkeit auf einen… …liegt, wie er selbst betont, ein „ästhetischer Kern“ (140) zu Grunde, da es sich um Konflikte zwischen Autoren handelt, die jeweils eine ähnliche Position… …im ‚literarischen Feld‘ einnehmen. Eine ideale Schlachtordnung also für den Kampf ums ‚symbolische Kapital‘; und zugleich – das arbeitet Stuhlmann… …ein öffentlichkeits- bzw. publikumsbezogenes Kommunikationsmodell überhaupt in der Lage ist, eine hinreichende Begründung für literarische Polemik in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Inhaltsverzeichnis / Impressum

    …. Eine kritische Bestandsaufnahme ....................................... 417 Buchbesprechungen Armin Schulz: Erzähltheorie in mediävistischer Perspektive…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Autodiegetisches Erzählen in der mittelhochdeutschen Literatur oder: Warum mittelalterliche Erzähler singen müssen, um von sich erzählen zu können

    Katharina Philipowski
    …Erzählen in der ersten Person ist in der mittelhochdeutschen weltlichen Literatur nicht verbreitet. Zwar ist die erste Person eine konventionalisierte… …Michel Behaim. The article discusses a number of reasons for this. Wer eine Geschichte erzählen möchte, kann prinzipiell zwischen zwei Grundformen der… …Kritik und Anregungen bin ich Sonja Glauch sehr zu Dank verpflichtet. Mit ihr zusammen bereite ich derzeit eine Tagung zum Thema vor, die den Titel „Von… …noch in der Literaturtheorie Übereinstimmung darüber herrscht, was eine Ich-Erzählung ist und was sie zu einer solchen macht. Maßgebliches Kriterium… …hierfür kann die Erzählperspektive sein – eine Ich-Erzählung wäre dann jede Erzählung eines Ich-Erzählers, unabhängig davon, wovon bzw. von wem er erzählt… …. 3 Genette nimmt deshalb eine Differenzierung in Bezug auf die Diegese vor – er unterscheidet homo- von heterodiegetischen Erzählungen, also solche… …Kategorie der homodiegetischen Erzählung führt er dann eine weitere Differenzierung ein, die er folgendermaßen begründet: 2 Routledge Encyclopedia of… …eine Figur ist, handelt es sich um eine Ich-Erzählung. Diese terminologische Wirrnis wird von Genettes Terminologie (Homo-/ Heterodiegese) geschickt… …Ich-Erzähler wird, dass er „eine Figur“ ist – das ist der Erzähler Wolframs von Eschenbach im „Parzival“ oder im „Willehalm“ auch. Doch er bleibt außerhalb der… …, die er mit einer jeweils anderen „ontologischen Basis“ in Verbindung bringt: „Das Erzähler-Ich hat diesseits und jenseits dieser Grenze eine andere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Konfigurationen des Weges in der Christophorus-Legende

    Corinna D�rrich
    …aufweisen. So wie für den Ritter in der âventiure das „Unterwegssein“ als „Lebensform“ gilt, er „auf eine programmatische Weise landlos und heimatlos ist, bis… …gar die des griechischen Liebesromans, des höfischen Romans sowie der Legende kombiniert. 8 Eine besondere Konfiguration von Wegen zeichnet auch die… …. Jahrhundert fest geprägten Gestalt charakterisiert durch eine strukturelle Zweiteilung, die entstehungsgeschichtlich begründet ist. Der zweite und ältere Teil… …erzählt die passio des Heiligen, die als eine Art Sprosslegende an eine in den Bartholomäusakten erwähnte Nebenfigur geknüpft worden war: Ein Helfer des… …wurde der Erzählung vom Martyrium des Heiligen später, wohl erst im 13. Jahrhundert, eine andere Erzählung vorangestellt, die davon berichtet, wie dieser… …: Der Hl. Christophorus. Seine Verehrung und seine Legende. Eine Untersuchung zur Kultgeographie und Legendenbildung des Mittelalters, Leipzig 1937, zur… …, Julianus und seine Frau sterben bald darauf. 355 Corinna Dörrich Leidensnachfolge im buchstäblichen Sinne auf den Spuren des Herrn, er verkörpert darin eine… …spezifische Form der Nachfolge, die nach Mk 8,34 (Mt 10,38) im engeren Sinne ursprünglich das konkrete ‚Hinter-Jesus-Hergehen‘ der Jünger als eine Lebensform… …Martyriums stellt eine für die Erzählform ‚Legende‘ typische, für die Christophorus-Legende also gänzlich unspezifische Erscheinungsform eines christlichen… …des Jacobus de Voragine, aus dem Lateinischen übersetzt von Richard Benz, Heidelberg 1979, S. 498–503. 14 Das Passional. Eine Legendensammlung des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Welchen Status hat thâr im altsächsischen und althochdeutschen Relativsatz?

    Natalia Pimenova
    …Relativsatz oft mit dem Status der westgermanischen Relativpartikel *þe gleichgesetzt wird. Das as. thâr weist eine syntaktische Autonomie und eine konsequente… …deiktische Rolle in der Opposition mit hêr („hier“) auf; beim ahd. thâr im Relativsatz ist ein partieller Verlust der deiktischen Empfindlichkeit, eine… …altenglische þe morphologisch und syntaktisch eine typische nicht satzgliedfähige Partikel darstellt, besteht die Schwierigkeit der Interpretation von *þâr darin… …Partikel im engeren Sinne verstanden, d.h. eine „nicht flektierende, nicht satzgliedfähige Wortklasse, die keine (oder wenig) selbständige lexikalische… …Komplexes erscheint. b) Thâr ist ein unterordnendes Element (ein satzgliedfähiges Relativwort oder eine Relativpartikel). 7 Das subordinierende Potential des… …(von einem Vollwort zu einem Dienstwort) aufweist. Bei der Grammatikalisierung zu einem Dienstwort (c) wäre ein Verlust der syntaktischen Autonomie (eine… …Regelung der syntaktischen Position) und eine semantische Abschwächung des Wortes zu erwarten. 9 Im Folgenden soll den Anhaltspunkten für diese Prozesse… …. 57; Helgander [Anm. 3], S. 273f. 385 Natalia Pimenova noch eine bestimmte Ortsangabe verdeutlichend anschließt“. 11 In der Tat kann thâr sowohl in… …, dass die fehlenden Ortsangaben noch kein Zeugnis für eine syntaktische Funktion von thâr in entsprechenden Relativsätzen darstellen. Zugleich muss man… …deiktische Umschaltung auf hêr herbeiführen. 11 Otto Behaghel: Deutsche Syntax: Eine geschichtliche Darstellung, 4 Bde, Heidelberg 1923–1932, Bd. 3: Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Dis gelt ist ouch den burgern genzlich vergulten

    Christoph Landolt
    …noch dessen Herkunft geklärt. Eine umfassende Auswertung der 16 vorliegenden Bände des „Schweizerischen Idiotikons“ einerseits, dessen Belege einen… …kombinierte Interpretation des schriftlich-historischen und mundartlich-rezenten Materials zeigt nun, dass Partizipialablaut /u/ vor /l/ + Konsonant eine in der… …ostmitteldeutschen /u/ in gleicher Position, das eine lautgesetzliche Basis hat. In South Alemannic Middle and Early New High German sources, the past participle of… …Formen genannt, die mhd. /o/ gegenüberstehen, eine weitere Interpretation bleibt indes aus. Von den Sprachstadien-Grammatiken thematisieren zuerst die… …a-Umlaut unterworfene Lautung, teils von der Feststellung, dass das /u/ mundartlich sei, und teils mit der Vermutung, dass auch „eine Analogie nach den… …ist, enthält seit seiner unter Albert Bachmann erfolgten und ab der Mitte des vierten Bandes umgesetzten Neukonzeption eine solche Vielfalt und Fülle an… …. Verben bëlgen, gëllen, swëlhen, tëlben, wëllen fehlen im „Idiotikon“ oder sind nur mit schwacher Flexion belegt; quëllen ist eine junge Entlehnung aus dem… …späteren 13. Jahrhundert fassbar, und im rezenten Schweizerdeutsch umfasst er eben gerade nicht die konservativen Dialekte; er kann also nur eine Neuerung… …damit nicht, zumal eine solche keineswegs generell gilt, wie Wörter wie /xnol(ː)ə/ ‚Knolle(n)‘, /folː/ ‚voll‘, /folx/ ‚Volk‘, /folgə/ ‚gehorchen‘, /holts/… …Idiotikon“ (Bände I bis XVI bzw. bis und mit Lieferung 221) sehen wie folgt aus (für das 18. Jahrhundert wird auf eine Auszählung des -folen-Typus verzichtet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Zur gegenwärtigen Situation mediävistischer Fiktionalitätsforschung. Eine kritsche Bestandsaufnahme

    Timo Reuvekamp-Felber
    …DISKUSSION ZUR GEGENWÄRTIGEN SITUATION MEDIÄVISTISCHER FIKTIONALITÄTSFORSCHUNG. EINE KRITISCHE BESTANDSAUFNAHME von Timo Reuvekamp-Felber, Kiel… …worden. Allerdings fehlt bislang eine bilanzierende Diskussion der ausgesprochen heterogenen und sich bisweilen widersprechenden Positionen. Der… …bemüht sich seit den 70er Jahren um eine adäquate Historisierung des Fiktionalitätsbegriffs. Dabei geht es seit Beginn der Debatte weniger um eine… …Ansätze. Erst in den letzten Jahren kommt eine bis dato eher verhinderte Debatte in Gang, die sich allerdings weiterhin nahezu ausschließlich auf die Genera… …Reuvekamp-Felber der ‚Schönen Literatur‘ zuweisen könnte. 1 Zwei grundsätzliche Positionen lassen sich in dieser vielstimmigen ‚Diskussion‘ unterscheiden: Die eine… …Dying Well in Laurent d'Orléans, S. 433–450, der mit seiner Rekurrenz auf eine monastisch geprägte mittelalterliche Imaginationstheorie nicht nur seine… …Fiktionalitätstheoretische Überlegungen zu den „Visiones Georgii“, in: Fiktion. Zur Geschichte und Fiktion fiktionaler Texte, hg. v. Remigius Bunia. 2 Eine analoge Diskussion… …Moderne eine Vergleichbarkeit der jeweiligen literarischen Systeme, ihrer kulturellen Implikationen und anthropologischen sowie epistemologischen… …verschiedene Formen des Umgangs mit Fiktion sind die Folge. Zum einen wird bezweifelt, dass Fiktionalität überhaupt eine Kategorie sei, die mittelalterlicher… …Theorie auf mittelalterliche Literatur ge- auch zeichentheoretisch begründeten Epochenschwelle perpetuiert, die eine Applikation narratologischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Armin Schulz: Erzähltheorie in mediävistischer Perspektive

    Gert Hübner
    …, Berlin, Boston 2012, XIII und 431 Seiten. Gegenüber der Frage, wie eine Rezension berücksichtigen soll, dass der Autor des zu rezensierenden Werks nicht… …, verpflichtet eigentlich dazu, im Buch die Lebensleistung zu würdigen. Das kommt mir aber anmaßend vor, weshalb ich mich auf eine Rezension des Buchs beschränke… …erzählter Geschichten (histoire, Sujetfügung, Emplotment) ihre Besonderheiten nicht erfasse. Die Kapitel 2 bis 6 entwickeln deshalb eine histoire-Narratologie… …Formulierungen lassen eine kulturwissenschaftlich modifizierte Sozialgeschichte der Literatur als Rahmenmodell anklingen, das Antagonismen zwar von der sozialen… …Wirklichkeit ins kulturelle Imaginäre verschiebt, den in den Texten entwickelten ‚Kompromissen‘ jedoch eine genuin ideologische Funktion zuschreibt („Die… …scheint („Eine Seelenlehre, wie sie uns vor allem seit Sigmund Freud vertraut ist, gibt es im Mittelalter nicht“, S. 37), die Hauptverantwortung für… …histoire-Narratologie 30 Seiten discours-Narratologie folgen. Generell geringe Relevanz wird der Vermittlungskategorie für heldenepisches Erzählen zugeschrieben: Eine… …dies vor allem für die Deutung von Abweichungen und nicht schemarelevanten Handlungselementen: Hatten Erzählschemata eine inhärente Semantik, mussten… …ihrer Struktur (vgl. die Beantwortung der Frage „Was ist eine Handlung?“, S. 166– 191). ‚Die Handlung‘ lässt sich mittels der Zuschreibung von Funktionen… …an Verlaufspositionen als Begriffsstruktur fassen (Propp, Greimas), die eine logische Abstraktion vom zeit- und situationsgebundenen Handeln ist, auch…
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