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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2022

    Bericht zur Tagung: „Mentale Konzepte der Stadt in Bild- und Textmedien der Vormoderne“, 10.–12. Juni 2021, Kiel

    Maximilian Nöldner, Wiebke Witt
    …dieser im Kern konstanten Vorstellungen variiere: Je nach Autor, literarischer Gattung 471 Tagungsbericht und Epoche können diese topischen Elemente der… …Gesellschaftsordnung integriert werden kann, wird durch diese Deutungsmöglichkeiten erst erfahrbar. Mit ihrem Bedeutungsgewinn im 13. Jahrhundert emanzipiert sich die… …Organisationsmuster für die heilsgeschichtliche Botschaft. Diese Konzeption ist ein wirkmächtiges Muster für die Wahrnehmung und Imagination von Städten, was auch in… …Herrschaft über die heiligen Stätten hin. Diese Möglichkeiten der Stadtdarstellung als historischer wie auch kontemporärer Orientierungspunkt für Geschichte… …greift diese Idee in seinem „Buch von den Kaiserangesichten“ auf, das eine ausgestellte Münzsammlung im Stadtbesitz beschreibt. Solche Münzen… …repräsentieren den Kaiser und sein Herrschaftsgebiet, wobei Städten als zentralen Orten der Münzzirkulation eine besondere Rolle zukommt. Diese würden somit… …konstruiert, da die Heiligen der Stadt gleichzeitig die Heiligkeit der Stadt konstituieren; beispielhaft wird diese Vereinigung in der Darstellung des… …nahelegt. Darin erreicht der irische Heilige mit seinen Gefährten eine Insel, in deren Zentrum eine unbewohnte Stadt liegt. Im narrativen Kontext ist diese… …, Topographie sowie Materialität lenken den Fokus gerade nicht auf Innerlichkeit. Diese beiden signifikant unterschiedlichen Funktionalisierungen von Urbanität… …wird sie, rekurrierend auf Aristoteles’ politeia, als feste Größe im politischen System verankert. Diese identitätsstiftende Funktion zeigt sich auch am…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2022

    Zur Problematik

    Carolin Struwe-Rohr
    …soziale Abweichungen als potenziell teuflische Gefahren aufmerksam achten. Wie genau diese teuflischen Gefahren aussehen, ist dabei variabel, doch scheint… …Bocksfuß, der Teufel als dämonisch-verführerische Frau etc. 2 Diese Konkretisierungen sind geprägt durch den kulturellen Bildvorrat und disponieren damit… …, Bilder zu produzieren und zu reproduzieren; zusammen bilden diese den screen bzw. das ‚Feld des Sichtbaren‘ 5 aus. 6 Dieses Feld ist historisch… …Anzahl zwar hoch, aber letztlich doch begrenzt ist. Diese Darstellungsparameter legen fest, was und wie die Angehörigen unserer Kultur sehen – wie sie… …‚Bildschirm‘ bezeichne ich die ganze Bandbreite der zu einem bestimmten 4 Diese Begriffe entlehnt sie Jacques Lacan: Das Seminar Buch XI (1964): Die vier… …diese angewiesen ist der individuelle Blick, der look, tritt er doch in das vom Blickregime strukturierte Feld des Sichtbaren ein. Mit look ist dabei der… …nicht auf, sondern über diese hinaus und kann in seiner Spezifität und Einzigartigkeit mit diesen in Widerspruch geraten“. 17 Es ist demnach auch vom… …wurd ir er verhauen, das sie zu schanden wurn vorn leuten, als ich euch wil hernach pedeuten. (vv. 3–6) Das Epimythion unterstreicht diese… …. 107–109). Die durch diese Rahmung erzeugte Erwartung wird jedoch gerade nicht erfüllt. Vielmehr erzählt das Märe davon, wie die illegitimen Vorgänge in einem… …Kloster – trotz eines für alle sichtbaren Beweises – weder erkannt noch sanktioniert werden. Zunächst werden eben diese angekündigten Vergehen ausführlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    „Tödliche Narretei“

    Abenteuerliches und pikareskes Erzählen in Gottfried Kellers Bildungsroman „Der grüne Heinrich“
    Oliver Grill
    …(Abenteuer- vs. Bildungsroman). 14 Diese Gemeinplätze haben natürlich eine gewisse Berechtigung. Zweifel aber regen sich hinsichtlich der allzu schematischen… …Schmähruf: „‚Seht den Schelm!‘ […] ‚Ein artiger Schelm, der grüne Heinrich!‘“ (GH 185), vernehmlich auf diese Traditionslinie abenteuerlichen Erzählens hin… …Buchstaben ‚P‘ mit dem „Wort Pumpernickel“ – für einen „durchtriebenen und frechen Schalk“ (GH 80). Er wird hart bestraft, doch diese Ungerechtigkeit fällt in… …Doppelsinn von Form- und Stillosigkeit (genus humile) transparent. Diese Vorgeschichte wandert über das lumpige Gewerbe der Frau Magret in das Innere von… …Einschlag gab. In der Tat muß ich auf diese erste Kinderzeit meinen Hang und ein gewisses Geschick zurückführen, an die Vorkommnisse des Lebens erfundene… …auf ältere Mitschüler abzuwälzen. Der autodiegetische Erzähler bezeichnet diese Lügen als „Märchen“ und „Abenteuer“, dem Kind jedoch erscheint „der… …unbewusst, teils manipulativ auf diese einwirken, wodurch sich das Traumgewebe35 aufs Engste mit der Romantextur verflicht. Keller reflektiert damit einen… …Roman eingegangen, doch umgekehrt bleibt dieser dem Realitätsprinzip des „wirklichen Lebens“ stets verpflichtet. Insofern Keller diese poetologische… …und Kolportageware zusammensetzt (GH 154 f.). Diese Lektüren, mit denen Keller die einleitend erwähnten Lesegewohnheiten seiner Zeit porträtiert… …Personen projiziert werden. Doch wie schon bei der Denunziationsgeschichte sind auch alle diese Wunsch-Abenteuer mit dem pikaresken Problemkreis von Schuld…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Dennis Borghardt, Sarah Maaß, Alexandra Pontzen (Hg.): Literaturpreise. Geschichte, Theorie und Praxis, Würzburg: Königshausen & Neumann 2020.

    Sarah A. Nienhaus
    …weite Literaturpreislandschaft, entwickeln für diese einen Methodenkompass und verdeutlichen eindrucksvoll: Literaturpreise stellen kein Nischenphänomen… …symbolisches Kapital‘ eilen dabei dem Namen voraus, der nicht allein in der Literaturpreisforschung prominent ist: Pierre Bourdieu. Sinnvoll ist diese Konnexion… …, vorzugsweise mit dem Ausdruck ‚literarische Prämierung‘ zu arbeiten. Die historisch divergierenden Auszeichnungspraktiken können auf diese Weise… …das Versprechen stehen, „literarische[ ] Qualität“ auszuzeichnen, bleibt diese oftmals undefiniert (ebd.). Andreas J. Wiesand zeichnet nach, wie die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    Till Breyer: Chiffren des Sozialen. Politische Ökonomie und die Literatur des Realismus, Göttingen: Wallstein Verlag 2019.

    Nathan J. Taylor
    …Resonanzen zwischen Literatur und Ökonomie – eben, wie der Titel sagt: ihre Chiffren. Breyer sucht diese weniger in den jeweiligen Bildern von Wirklichkeit… …komprimierte Wahrnehmung einer keineswegs natürlich gegebenen Realität registriert wird. Diese Ausrichtung auf formelle Dimensionen entspricht dem Konsens… …Bedeutung als „Vorführung“. Diese Spannung zwischen buchstäblicher und übertragener Bedeutung des Begriffs zieht sich durch das ganze Buch und beginnt hier… …geht. Diese Fragen aber dürfen zunächst getrost offenbleiben. Denn neben den zahlreichen neueren und älteren wissenspoetologischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2022

    Die Metaphysik der Bundesrepublik

    Erinnerungen an die BRD in den Romanen Andreas Maiers, Jan Brandts und Frank Witzels
    Stephan Pabst
    …von Literaturpreisen. Diese Bücher über die BRD zeichneten sich durch einige Gemeinsamkeiten aus. Ihre Autoren waren ebenso wie ihre Erzähler und ihre… …, das Fahrrad von ‚Andreas Maier‘ orangefarben. 27 Die Geschichte des NS spielte für diese Texte eine untergeordnete, häufig ostentativ unangemessene… …verständlich wird, von der diese Texte nichts zu sagen wissen. Der klare Abschluss des historischen Terrains, den sie häufig durch Bezugnahmen auf das Datum 1989… …von Erinnerungen an ein „Früher“ begleitet, in dem alles noch besser war. Datiert wird dieses Früher auf das Ende der 80er Jahre. Ob diese… …literarischer Reflexivität korrespondierte mit den Angeboten der Sinnbildung, die diese Autoren textuell und paratextuell machten. Alle drei legten religiöse oder… …Erzählerfiguren handelt, konnte diese Differenz zwischen dem, was die Bundesrepublik war und dem metaphysischen Konstrukt, das ihre Erzähler daraus machten, auch… …anderes, als daß die Literatur den Zweck hat […], die Wahrheit zu sagen, nicht explizit, sondern anders.“ 36 Und man könne, schrieb er, für diese Wahrheit… …den Entzug von Zeit, an dem die Texte arbeiten, weil sie das für die herausragende phänomenale Eigenart der Kindheit halten und diese Phänomenalität… …auf, in dem sie diese Ironie nicht mehr auszuhalten droht. Als sein Protagonist ‚Andreas Maier‘ erfährt, dass das Anwesen, auf dem er seine Kindheit… …weg. Einig sind sich Mutter und Sohn über diese Differenz hinweg aber in der paranoiden Überzeugung, dass es diese Botschaften gibt. Auch Stefan erweist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2022

    Lea Schäfer: Hessisches Jiddisch. Quellen zur Sprache der Juden im zentralhessischen Raum, Wiesbaden: Harrassowitz 2019 (Studien zur Geistesgeschichte, Religion und Literatur 33), 214 S.

    Heidi Stern
    …Einflüsse des Zentralhessischen nachweist. Diese Textzeugen bestehen zunächst aus einer westjiddischen Handschrift des Marburger Staatsarchivs in Brieflänge… …von christlichen Autoren des 19. Jahrhunderts verfasst, die das lokale Westjiddische – häufig in einem Kontext der Verspottung – nachahmten. Diese…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2022

    Anna Karin: Männliche Hauptfiguren im Tristan Gottfrieds von Straßburg. Charakterisierung, Konstellation und Rede. Berlin, Boston: De Gruyter 2019 (Lingua Historica Germanica 20), 388 S.

    Julia Stiebritz-Banischewski
    …Dissertation von Anna Karin (vgl. S. 11). Thematisch setzt diese einen ähnlichen Schwerpunkt wie die drei Jahre zuvor publizierte Studie Teresa Cordes’ (2016) zu… …: Figur und Person. Beitrag zu einer historischen Narratologie, Berlin, New York 2004; Reuvekamp [Anm. 3]. 136 Buchbesprechungen Diese wendet sich zunächst… …Schritt zunächst auf die implizit und explizit über sie vermittelten „Figurenmerkmale“ befragt (S. 92). Und diese Attribute werden dann in einem zweiten… …oder Figurengruppen auf sich“ (ebd.). Drittens ermögliche Tristans Bildung ihm aber sprachlich auch „eine enorme Wandelbarkeit“ (S. 251). Diese drücke… …rhetorisch-syntaktisch überaus komplexes Sprachverhalten aber handlungsübergreifend auch „durch einen enormen Grad an Souveränität aus“ (S. 254). Diese Souveränität komme…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Beschränkte Universalität?

    Friedrich Schlegels Wiener Vorlesungen zwischen Nation und Konfession
    Jakob Christoph Heller
    …, aber dieser hohe Standpunkt ist doch immer der Glockenthurm einer katholischen Kirche. Und bey allem, was Schlegel sagt, hört man diese Glocken läuten… …; manchmal hört man sogar die Thurmraben krächzen, die ihn umflattern. 1 Diese Abrechnung, im Kontext seiner Kritik am Katholizismus der Romantischen Schule… …werde eingeschränkt durch den zugleich katholischen und nationalpolitischen Zuschnitt. Wie aber diese beiden Einheitsfiguren nebeneinander stehend Geltung… …Vorlesungen sind – bei aller weltliterarischen Universalität – perspektivisch beschränkt, weil sie katholisch und national argumentieren. (ii) Diese Begründung… …konvertierte Meilenstein [Anm. 4], S. 44, sowie Polaschegg [Anm. 18]. Diese performative Verklammerung von Kulturpolitik und Literatur(-historiographie) in… …Stellen erfolgen – diese bei jedem Aufsatz gültige Vorsichtsregel muss umso mehr betont werden bei der Untersuchung einer Vorlesung, die ihren Gegenstand… …, zweitens auf die katholische Konfession. 27 Diese Verengung und Assoziation des Katholischen mit einem transnationalen und geeinten Europa geschieht schon… …Zentrum, eine höhere Idee. Dagegen seien die späten griechischen Dichtungen nur „entartete[ ] Sophistenkünste“. 52 Diese Wertung ist mit Blick auf den… …Variante der Erstfassung im Haupttext wieder und kennzeichne diese durch eckige Klammern ([ ]). 48 Vgl. auch Polaschegg [Anm. 18], S. 109. 49 Ob der Aufsatz… …Ausdifferenzierung und Dispersion unterworfen sind. Mithin also zwischen ‚regulativer Idee‘ und (National-) Sprache. Diese Doppelgestalt bestimmt auch Schlegels…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2022

    Praktiken des Selbst in der „Historia von D. Johann Fausten“

    Christiane Krusenbaum-Verheugen
    …zentraler Referenzpunkt gilt jedoch die protestantische Konzeption des „Melancholische[n] Teufel[s]“: 19 Diese überblende die moraltheologische Todsünde der… …: Representing Torture [Anm. 25], S. 139, wirft diese Fragestellung auf, konzentriert sich in ihrer Analyse aber auf die Machttechnologie der Folter, welche eine… …anleiten. 67 Die ersten beiden Weheklagen nutzen diese Selbstadressierung dabei – im Rekurs auf die Rezeption der Ps.-Augustinischen „Soliloquia animae ad… …auf die Transzendenz überträgt und so die transzendente Inversion immanenter Wertmaßstäbe gerade negiert. Wenn die Präsenz des Mephostophiles auf diese… …untreglich und unvormeydliche[n] […] hellen und ewige[n] vordamnFß (SBS 686,32–35), die Luther als der Todesstunde unangemessen ausweist, da diese dazu führen… …nicht auf ihre Individualität, sondern Exemplarität zu befragen ist. Zugleich ist diese Verschiebung innerhalb der Präsentationsform – von der Erklärung… …anhand von Mollers „Soliloquia de Passione Jesu Christi“ (1587) 94 rekonstruiert werden, da diese nicht allein aufgrund ihrer immensen Verbreitung (der… …die Entwicklung der Meditation in der Frühen Neuzeit grundlegend wurde, 98 eigenständig aus und überführen diese aus der Gebetsform in das meditative… …Selbstgespräch. 99 Moller gibt dabei für diese „Eigentümlichkeit“ 100 seiner Meditation in der Vorrede ausführliche Begründungen: Im Unterschied zu den zahlreichen… …zugleich als in den Psalmen gelesen zu erfahren. Diese Applikation des biblischen Textes auf das Ich manifestiert sich dabei in einer Selbstbesprechung der…
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