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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Poetik der Zerspannung. Die erzählerische Konfiguration der Zeit nach Paul Ricœur in Manns „Zauberberg“ und Kubricks „The Shining“

    Nicolas von Passavant
    …, S. 20 ff. 263 Nicolas von Passavant blem indes nicht gelöst, denn je mehr man seine Aufmerksamkeit auf diese Zeit-Ereignisse in seinem Bewusstsein… …konzentriere, so Augustinus, desto mehr zerspanne sich dieses. Augustinus bilanziert somit: „Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich es; wenn ich es einem… …und die in seinem Kopf abgelagerten Zeitbezüge nicht mehr sortieren kann. 4 Und das Nicht-Fassen figuriert als wichtiger Wendepunkt: Dem tristen Bild… …gibt es in Bezug auf das übergreifende poetologische Konzept vermutlich nicht mehr viel Neues herauszufinden. Es seien aber kurz jene Punkte… …blicken (Abb. 1.4), dann erneut der Lift mit noch mehr Blut (Abb. 1.5). Wiederum ist Danny zu sehen, nun mit aufgerissenem Mund vor einem schwarzen… …Film mehrere höchst beunruhigende, langsame Zooms auf Jacks Gesicht, wobei man nun gar nicht mehr immer zu sehen bekommt, was sich vor seinem geistigen… …von „Welt als Irrgarten“, die seit dem 16. Jahrhundert dominierte, in die Richtung einer labyrinthischen Gedächtnisarchitektur: 66 Nicht mehr nur die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Zwischen Theorie und Performanz. Schillers Begriff der „Form“

    Dirk Oschmann
    …positiv besetzt, mehr noch, Form ist neben Freiheit das zweite Zauberwort in Schillers ästhetischen und anthropologischen Reflexionen. Und in den „Briefen… …er erneut, aber anders in „Über die tragische Kunst“ von 1790 bzw. 1792 zur Sprache, indem er den Gattungsunterschied nicht auf die mehr oder minder… …. Im Vergleich zu voraufklärerischen Poetiken erwächst daraus eine wesentliche Differenz in der Form-Stoff-Relation, sofern nun gilt, dass nicht mehr… …jeder Stoff in jeder Form behandelt werden darf. Danach soll es nicht mehr möglich sein, einen Stoff beliebig als Roman zu erzählen, als Drama auf die… …der Dichtung“ bezeichnen 49 Die Prognose hat sich einigermaßen bewahrheitet: es gibt wesentlich mehr Leser Schillers als Fichtes. Sieht man sich den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2017

    „Man hat hier alles in Bild und Schrift beisammen“: Wissenserzeugung in Theodor Fontanes Notizbüchern und Werk

    Svetlana Efimova
    …semantischen Komplementarität von beiden medialen Komponenten beruhen. In den meisten topographischen Skizzen Fontanes wird aber die bildliche Komponente mehr… …oder weniger auf Linien und abstrakte Signaturen reduziert, sodass aus einem Panoramenblick reine Lagepläne entstehen. Solche Pläne können nicht mehr als… …von Hubertus Fischer gezogener Vergleich zwischen den „Wanderungen“ und dem „Großen ADAC General Atlas“ 34 nicht mehr ganz so ironisch scheint. Fontanes… …ehemaligen Rundturmes“, „Steinwürfel. Nicht mehr vorhanden“, „Kanzlei. Hart am Wall gelegenes Haus, aber noch innerhalb der Stadt“ etc. 55 Zwei Schlachtskizzen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Das Sieges- und Friedensschwert Palmunc.

    Eine Studie zum Anlaut in „Nibelungenlied“ und „Klage“
    Peter Andersen
    …poet’s mouthpiece. I. Die Auslegung von ‚Balmung‘ als ‚Kind der Felsenhöhle‘ Obwohl das „Nibelungenlied“ (NL) 1 in der allgemeinen Bevölkerung nicht mehr… …muss. Ihre orthographischen Eigentümlichkeiten lassen sich zwar nicht mehr mit Gewissheit rekonstruieren, können aber wahrscheinlich gemacht werden, wenn… …sind immer mehr Textzeugen als frei abrufbare Digitalisate ins Netz gestellt worden, aber die Suche nach Lesarten bleibt eine lästige Arbeit. Deshalb…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2017

    Lothar Ehrlich, Detlev Kopp (Hgg.): Innovation des Dramas im Vormärz: Grabbe und Büchner. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2016 (= Vormärz-Studien XXXVIII)

    Julian Kanning
    …naturalistische, das expressionistische, das epische Drama Brechts oder auf postmoderne Theatertexte“ (S. 160) gesetzt sind. Ehrlich führt kenntnisreich durch mehr…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Tagungsbericht: „Mäzene als Akteure im historischen Feld und literarisches Textkonzept“, 1.–3. März 2016, Kiel

    Margit Dahm-Kruse
    …des ‚cultural turn‘ eine Neubewertung erfahren, indem Gönner-Angaben nicht mehr (nur) als Hinweise auf tatsächliche mäzenatische Beziehungen gelesen… …mediävistischen Erforschung nicht mehr nur eine rein positivistische Beschreibung des Mäzenatentums erfolgt, sondern zunehmend die Frage nach Mustern und Modellen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Applikation: Eine nützliche Kategorie für die empirische Erforschung der Rezeption literarischer Texte. Am Beispiel der Erstrezeption von Goethes „Stella“

    Jan Borkowski
    …wahrgenommen wurde und beträchtlich von den Rezeptionserwartungen abwich. In mehr als der Hälfte der Fälle war mit vertretbarem Aufwand eine Autopsie der bei… …Schaubühne eben so sehr als beim Lesen. Mehr als einen Zuschauer haben wir bei der Vorstellung im Parterre rufen hören: Fernando ist und bleibt ein Bösewicht!… …‚exemplarischen Lektüre‘ die Einsicht hinzukommt, dass die Aussagen literarischer Texte „nicht mehr unvermittelt auf die reale Welt des Lesers bezogen werden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Die „Klage“ zwischen Szondi und Lacan. Zur Modellierung tragischer Problemkerne

    Zur Modellierung tragischer Problemkerne
    Sophie Marshall
    …, nicht alle antiken Dramen gleichermaßen nach dem aristotelischen hamartia-Konzept normiert sein; die „Poetik“ des Aristoteles besage nicht mehr, als dass… …Märtyrerlegenden und andere Darstellungen unschuldigen Leidens [...] umfassen, wäre demnach so offen, dass man die behandelten Phänomene kaum mehr präzise… …sich hatte – zehn und mehr –, das war ihr alles ein Nichts. Der Sohn Sigmunds hatte sie mit seinem Dienst dazu gebracht, dass sie früh und spät nur… …sünde / engulten und niht mêre [‚ich glaube, sie bezahlten für ihre alte Schuld und keinen Deut mehr‘] – offen bleibt, ob etwa der Mord an Siegfried 47…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2017

    Robinson-Motive in Haushofers „Die Wand“. Kontrastive Analyse einer Postapokalypse

    Wolfgang Odendahl
    …, die ihr ebenfalls zuläuft, allein und in engem Kontakt zur Natur. Nach mehr als zwei Jahren dringt ein verwahrloster Mann in ihr Revier ein, tötet Luchs… …Crusoe“ realisiert oder mehr oder weniger explizit abgewandelt, negiert bzw. in ihr Gegenteil verwandelt. Ein radikales Negativbeispiel zu Defoes Version… …, die Isolationssituation jedoch endgültig ist, da es bei der Postapokalypse keine Hoffnung auf Rückkehr in die Herkunfts-Zivilisation mehr gibt. Wenn… …wieder gleich wiederholt haben, damit der Papagei sie in dieser Situation herausplappern kann. 53 Die Rolle des Untertanen wird später – nach mehr als 25…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2017

    Prometheischer Heroismus. Zu Friedrich Schillers Konzeption des dramatischen Helden

    Nikolas Immer
    …mehr zu finden. Zu diesem Ergebnis kommt der schottische Prediger John Lane Buchanan in seinen „Travels in the western Hebrides from 1782 to 1790“, die… …Mitte des Jahrhunderts weiß zumindest Lessing genau, wie die künftigen dramatischen Helden nicht mehr gestaltet sein sollen: nämlich nicht als „schöne… …unarticulirte Töne von sich geben. […] Unser Geschmack müßte sehr verderbt seyn, wenn uns dieser Anblick nicht weit mehr rührte, als der Anblick einer…
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