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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Bettine Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän – das Treuerspiel – Konstellationen – Ruinen; Romain Jobez: Le Théâtre baroque allemand et français

    Claude Haas
    …Säkularisierung, in letzter Instanz sogar die Interferenz dieser beiden Phänomene sollte Benjamin zum bedeutenden Gewährsmann einer Relektüre der barocken Dramatik… …Trauerspiels vor diesem Hintergrund entfaltet; dies auch und gerade insofern, als das Trauerspiel just von der Untrennbarkeit dieser Ebenen im Augenblick ihrer… …gesamte Buch kennzeichnenden stilistischen Präzision in der Auslegung und Umschreibung Benjamin’scher Denkfiguren führt dieser Passus eindringlich vor… …zufolge maßgeblich doch im Umgang mit dieser Aporetik. Gryphius etwa erkenne gerade im Märtyrer eine Figur, mit der sich ein restauratives… …versuche (vgl. 248). Dieser „Rettung der politischen Theologie“ (312) mache die moderne Funktionsweise der allegorischen Repräsentation in ihrem Bruch mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Jürgen Brokoff: Geschichte der reinen Poesie. Von der Weimarer Klassik bis zur historischen Avantgarde

    Cornelia Zumbusch
    …seinen Endpunkt erreicht. Es ist die große Leistung dieser Studie, die historische Avantgarde des 20. Jahrhunderts auf klassische Intentionen zu beziehen… …und vor dieser Folie zu zeigen, dass sich das häufig als ,abstrakte Dichtung‘ beschriebene Programm einer absoluten Kunst im 20. Jahrhundert um eine auf… …dieser Verschiebung des Dichterischen vom genus sublime zum sanften, gemäßigten und sprachreinen genus medium wird die Reinheit auch für den poetischen… …Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen… …, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Konfigurationen des Weges in der Christophorus-Legende

    Corinna Dörrich
    …Entwicklung dieser Legende von einem Kynokephalen zu einem Riesen, bis er als Getaufter den Namen ‚Christophorus‘ erhielt. 10 Angeregt von dieser Namengebung… …wurde der Erzählung vom Martyrium des Heiligen später, wohl erst im 13. Jahrhundert, eine andere Erzählung vorangestellt, die davon berichtet, wie dieser… …. aus der ‚Julianus Hospitator-Legende‘: Dieser ist ebenfalls Heiliger der Reisenden und Pilger, er soll sich – entsprechend der Version in der „Legenda… …erprobt, indem er eines Nachts unerkannt einen Boten Gottes hinüberträgt und beherbergt. Dieser verkündet ihm die Anerkennung der Bußleistung durch Gott… …sukzessiven Enthüllung des Ziels der Suche. Christophorus’ Weg offenbart in den diversen Stationen, dass der mächtigste Herr dieser Welt Christus ist. Der… …, sondern allein als Handlungsform eines paradigmatischen Umschlags erscheint. Signifikant ist dabei aber, dass dieser Umschlag thematisch jeweils sehr… …. 8–10 u. 13–15) Die Wirte-Episode dient der erzählerischen Bestätigung dieser heroischen Identität. Und damit verweist sie zugleich auch auf den Akzent… …in dieser Fassung weniger um die traditionellen Stufen von Macht als vielmehr um die Frage von Ebenbürtigkeit, um Identitätsbestimmungen. Offerus sucht… …Abschied. Weil dieser Graf seinerseits einem König dient, der Offerus für seinen Hof begehrt (V. 91f.), dient er fortan diesem. Der König bringt den Heiden… …zum Hoftag des Kaisers, mit dem Resultat, dass dieser den Riesen für das rîche beansprucht (V. 132) und Offerus ihm als einem noch mächtigeren Herrn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Zur gegenwärtigen Situation mediävistischer Fiktionalitätsforschung. Eine kritsche Bestandsaufnahme

    Timo Reuvekamp-Felber
    …Reuvekamp-Felber der ‚Schönen Literatur‘ zuweisen könnte. 1 Zwei grundsätzliche Positionen lassen sich in dieser vielstimmigen ‚Diskussion‘ unterscheiden: Die eine… …u.a.m. aus dem wissenschaftlichen Diskurs weitestgehend aus, obwohl sich gerade bei vielen dieser Genera die Frage nach ihrem epistemologischen Status in… …differierenden Fiktionalitätskonzepte, der unterschwellig vorhandenen Prämissen und der jeweils spezifischen Methodik dieser drei Arbeiten lassen sich die… …kategorial unterscheiden sollen. Dieser Ablehnung liegt als Axiom zugrunde, dass der traditionell ideengeschichtlich begründete Bruch zwischen Vormoderne und… …differiert; 7 gravierender ist indes doch, dass von dieser Kategorisierung narrativer Texte in lateinischen Poetiken keineswegs zwangsläufig auf das… …mediävistischen Forschung. Dabei wäre dieser kommunikationspragmatische Untersuchungsansatz der mögliche Schlüssel für die Konturierung fiktionaler Texte und… …spielerischen Umgang mit diesen Formen bei Autoren und Rezipienten ausgehen. 10 Dieser pragmatische Ansatz mit seiner metaphorischen Rede vom ‚Fiktionsvertrag‘… …in seinen Arbeiten auch auf eine Unterscheidung zwischen den angeblich unterschiedlichen Formen von Fiktionalität in Vormoderne und Moderne: Dieser… …unlesbar scheinen also die auf Zeichensetzung verzichtenden Manuskripte nicht gewesen zu sein. Wenn Glauch aus dieser prekären Argumentation dann auch noch… …Mündlichkeit‘ als Moment des Schrifttextes an. Mit dieser verlöre sich das Interesse an den Formen mimetischer Mündlichkeit – also den spielerischen Dialogen des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Welchen Status hat thâr im altsächsischen und althochdeutschen Relativsatz?

    Natalia Pimenova
    …(„dieser“). Man vergleiche: (3) te alôsienne thea liudi, the hêr nu lango bidun an thesara middilgard (Hel. 523f.) „um die Leute zu erlösen, die hier schon… …lange warteten in dieser Welt“ (4) bist thu than thoh Elias, the hêr an êrdagun uuas untar thesumu uuerode? (Hel. 920f.) „Bist du denn Helias, der hier… …, sondern in anderen (benachbarten) Sätzen, man vergleiche Hel. 1673 (1668 an thesoro uueroldi „auf dieser Welt“), 1694 (1696 an thesom gardon „auf dieser… …Welt“), 1952, 1956 (1950 thius uuerold „diese Welt“), 3046 (3045 undar thesumu gumskepie „unter diesen Leuten“), 5820 (5823 thesa stedi „dieser Platz“)… …. Mit Hilfe von these wird der unmittelbare Sachverhaltsort, das ‚Hier‘ unterschiedlich weit gefasst: Es gibt sowohl sehr allgemeine („auf dieser Welt“… …, „unter diesem Volk“) als auch sehr konkrete, ‚enge‘ Ortsangaben (1983: „auf diesem Berg“, 2326: „in dieser Halle“, 5480: „dieser Mann da“). Der starke… …am Äußerungsort befinden. Der größere Kontext steht mit dieser Disposition im Einklang, vgl. Hel. 4392f.: „ ‚kommt ihr‘, wird er (der Gott im Himmel)… …in mih giloubent [...]. (Tat. 94,4) „Wer aber Ärgernis gibt einem dieser Kleinen, die (dort) an mich glauben [...].“ Des Weiteren lässt sich… …lexikalischen Mitteln, die die gleiche Bedeutung tragen, den grammatischen Status dieser Einheit nicht ganz aus. In einigen Sprachen ist es beispielsweise nicht… …Mehrheit der Kombinationen dieser Wörter weist die regelmäßige Wortfolge PRONOM > PROREFL > PRODAT/AKK > PROGEN > (ADV) auf. 24 Diese Wortstellungsregelung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Poetische willekür

    Historiographie zwischen Inspiration und rhetorischer Produktion in Rudolfs von Ems „Weltchronik“
    Moritz Wedell
    …Erschaffung der Welt durch Gott) mit dem Schöpfungsakt (der Erschaffung der Welt durch Gott) auf eine Ebene gehoben und von dieser Parallele her gedeutet werden… …seinen Prologen eine Poetik entwickle, die auf die lateinische rhetorisch-poetische Tradition bezogen ist und an dieser gemessen werden könne. Der… …ist Ehrismanns Gliederungsentwurf vor allem an den adressierten Inhalten orientiert. 22 Dieser Lesart widerspricht Lutz entschieden, der eine… …dieser Perspektive bereits Lutz 1984 [Anm. 9], S. 301–303, die Gliederungsübersicht ebd., S. 304f. 6 Poetische willekür wertung des poetologischen Entwurfs… …Ausführungen Hubert Herkommers27 , eine Abwertung des zweiten Prologteils einher. Andererseits bietet dieser eine Vorschau auf die Profangeschichte und ist damit… …. Victor Junk, Leipzig 1928, 1929, hier am Beginn des 2. Buchs, v. 3139-3170. 36 Grundsätzlich zu dieser Stelle Werner Schröder: Die von Tristande hant… …sich wirklich zugetragen hat. / Alles, was ich damals / von dieser Liebesgeschichte gelesen habe, / das lege ich jetzt, so wie es mich gut dünkt, / den… …edlen Herzen / zu ihrer Unterhaltung vor.“, Xenia von Erxdorff: „Ich habe mich entschlossen, das, was ich von dieser Liebesgeschichte dort gelesen habe… …dieser Ausdrücke seit dem 13. Jh. herausgearbeitet (zu Rudolf von Ems, wenn auch nicht zur „Weltchronik“ S. 263–276 und 332–336). Die Studie macht deutlich… …durch die Gottfried-Reminiszenz mit einem produktionsästhetischen Akzent versehen wird, ist hier einzuordnen. Für die Bewertung dieser autopoetischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Frühneuhochdeutsche und mittelniederdeutsche Syntax im Kontrast

    Die Abfolge des akkusativischen und dativischen Personalpronomens in der ältesten Luther- und Bugenhagen-Bibel
    Jürg Fleischer
    …„Datengewinnung“) habe ich selbst unternommen, den Vergleich mit der Luther-Bibel von 1534 und der Bugenhagen-Bibel Lea Schäfer, der an dieser Stelle für ihre genaue… …Pronomen weisen eine besonders hohe Affinität zu dieser Abfolge auf (vgl. Fleischer 2010a, 2010b). Darüber hinaus können areale Differenzen bestehen… …Niederdeutsche transponierenden Bugenhagen-Bibel, unternommen. Die Analyse dieser beiden Zeugnisse hat den Vorteil, dass Bibelstellen miteinander kontrastierend… …, dass systematische Abweichungen beobachtet werden können, die vor der Folie des hochdeutschen Textes gut zu interpretieren sind. In dieser Hinsicht ist… …Suchen in dieser elektronischen Version die neuhochdeutschen Schreibungen verwendet werden. Rein kombinatorisch ergeben sich für die untersuchten Abfolgen… …Belegstellen mit der Luther-Bibel von 1545, der letzten Vollbibel, an deren Text Luther selbst noch beteiligt war, verglichen. Der Vergleich mit dieser Version… …hat praktische Gründe: Von dieser Vollbibel ist auf der genannten CD-ROM ein maschinenlesbarer Text vorhanden (was für die Version von 1534 leider nicht… …war), wurde dieser exzerpiert. Die auf diese Weise gewonnenen Belege wurden sodann in Bezug auf die Graphien der pronominalen Kombinationen analysiert… …Resultate, als in dieser durch die verwendete Methode nicht systematisch erfassxxxx (Fortsetzung auf S. 55) 54 Frühneuhochdeutsche und mittelniederdeutsche… …Jürg Fleischer entsprechenden Stellen der editio princeps der Bugenhagen-Bibel verglichen. Bei der Genesis geschah dieser Vergleich zunächst anhand der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Uwe Schütte: Arbeit an der Differenz. Zum Eigensinn der Prosa von Heiner Müller

    Janine Ludwig
    …Vernachlässigung der Prosa Müllers an, u.a., dass dieser selbst sich in Interviews abwertend über Prosa geäußert und sie als eher nebensächlich abgetan hat (vgl… …natürlich die Frage aufwerfen muss, ob unter dieser Perspektive nicht alle Interviews (immerhin die Bände 10–12 der Ausgabe) einbezogen werden müssten, was er… …besprochenen und unter dieser Rubrik zusammengefassten Texten, aber zugleich eine theoretische Herleitung der Zuschreibung „Kleine Prosa“, die auf viele andere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Sibylle Peters: Der Vortrag als Performance

    Peter Brandes
    …Performanz-Vergessenheit aus. Als Symptom dieser Vergessenheit kann man mit Peters den Begriff der Visualisierung ansehen, der das klassische Modell der Repräsentation eines… …berühmt-berüchtigten ‚[sic]‘ verleiten wird: „Die Liste dieser Verfahren ist offen, sie beansprucht keine Vollständigkeit im Sinne eines abzusteckenden Feldes, sondern… …, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung… …der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Olaf Kramer: Goethe und die Rhetorik

    Constanze Breuer
    …Struktur“ (350) hatte und er diese sogar „als ein vielschichtiges theoretisches Modell betrachtet“ (354) haben soll. An dieser Stelle hätte gezeigt werden… …. Die Verwendung dieser Figur ist bei Goethe kontinuierlich nachzuweisen, so dass Kramer später sogar von einer mimetisch fundierten „Evidenz-Ästhetik“… …überhaupt noch viel Raum für neue Forschungen zur Material-, Form- und Schreibaktrhetorik bei Goethe. Dieser positionierte sich im Fraktur-Antiqua-Streit… …große Verdienst dieser Studie, mittels einer möglichst großflächigen Bearbeitung des Themas diesem endgültig einen festen Platz in der Goethe-Philologie…
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