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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Constanze Breuer: Werk neben dem Werk. Tagebuch und Autobiographie bei Robert Musil, Olms, Hildesheim, Zürich, New York 2009.

    Corinna Sigmund
    …Erscheinen dieser Arbeit, in der die Tagebücher von Robert Musil als integrativer Bestandteil seines Œuvre gelesen werden, fällt zusammen mit der lange… …gerade dort, wo eine endgültige Textgestalt fehlt, ernst zu nehmen sind. Breuer zeigt einen bedeutenden Aspekt dieser Verflechtung, indem sie die so… …Geschwisterkomplex des „Mann ohne Eigenschaften“ bestimmt. Die sich in den Tagebuchheften abzeichnende Gegenbewegung ist in dieser letzten Phase gänzlich eine… …. v. Katharina Agathos, Herbert Kapfer, produziert v. Bayerischen Rundfunk 2004. Grundlage dieser Edition ist das damals noch nicht abgeschlossene…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Jörg Kreienbrock: Kleiner. Feiner. Leichter. Nuancierungen zum Werk Robert Walser

    Simon Roloff
    …scheint die Serie des Scheiterns unserer Liebe zu ihnen reichlich monoton, in dieser Wiederholung aber maximiere sich die Unterscheidungsfähigkeit, so… …jenseits von Entwicklung und ihrer Suspendierung leben, sondern beansprucht einen ontologischen Status jenseits dieser Dualität: 4 Gegen diese Auffassung… …Laufbahn und Richtung sich aus der Klammer von Anfang und Ende befreit haben. (32f.) Indem Walsers Prosa sich im Erzählen der Hervorbringung dieser minimalen… …seiner Diskussion einer Form diesseits ihrer Heraufkunft rückt Kreienbrock einen klug ausgewählten Brief Franz Kafkas. Dieser wird üblicherweise zur… …Unähnliche und Abweichende wahrnimmt. (129) Im Wachhalten dieser Spannung zu anderen Werken, in denen sich noch kein eigenständiges Werk gebildet hat, diesem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Ruth Kunz/Maria Vòllono, ‚Nordwörter‘ und ‚Südwörter‘ im Saar-Mosel-Raum. Alte Wortschichten in Toponymen eines exemplarischen Interferenzraums

    Rudolf Post
    …. Die zentrale Forschungsfrage dieser Monographie kann in etwa so beschrieben werden: Inwieweit zeigen sich frühe räumliche Sprachzugehörigkeiten anhand… …an dieser Studie ist ihr kombinierend historisch-geographischer Ansatz, der anhand einer großen Datenfülle in größtmöglicher historischer Tiefe und in… …der Anteil dieser Wörter ist. Die Abhandlung besteht aus vier Hauptteilen. Der einleitende Teil erörtert u.a. Forschungsstand, Methode… …‚Zuchtstier‘ Hinweise auf die Karten IV/5.39 und IV/5.01 des „Südwestdeutschen Sprachatlasses“, welche die genaue appellativische Verbreitung dieser Wörter im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Friedrich Balke: Figuren der Souveränität, Wilhelm Fink, München 2009.

    Sigrid G. Köhler
    …Entscheidungsmacht haben und mit dieser ein vor allem juridisch kodiertes Feld beherrschen, um solche Figuren soll es also in der 2009 erschienenen… …Balke die mediale Formation von Souveränität. Trotz dieser sprachlichdiskursiven Erweiterung des Figurenbegriffs bildet Kantorowicz’ einschlägige Studie… …auf andere historische Zusammenhänge beziehen und sie aus dem bildlichen Kontext in einen sprachlich-diskursiven verschieben zu können. Neben dieser… …Hobbes’ „Leviathan“ bzw. vor allem um das berühmte Frontispiz dieser Schrift. In der Gegenüberstellung dieser Herrscherszenen sind für Balke drei Punkte… …, dass der physische Körper des Königs zu sehen wäre. Vielmehr muss auch dieser, gerade in dem Moment, in dem die transzendente Legitimierung des Königtums… …. In dieser permanenten öffentlichen Zurschaustellung kündigt sich aber auch das Moment der Selbstregierung und Selbstbeherr- 617 Buchbesprechungen… …polizeiliche Ordnung überführt, wobei die „Hochragenden“ selbst im Anomischen agieren (468). Die Brisanz dieser Daseinsanalyse zeigt sich, wenn die Neugründung… …Studie ist, wie dieser Überblick verdeutlicht, keineswegs im Sinne einer historischen Abfolge angelegt. Damit beugt er dem Missverständnis vor, er würde… …, übernimmt in seiner Arbeit die Funktion einer Negativfolie, indem er als ein einschlägiges Beispiel für die juridische Macht firmiert. Balke folgt mit dieser… …. Sie möchte keine große Geschichte erzählen. Sie steckt vielmehr anhand von Einzelfällen ein weites Feld ab. Darin liegt sicherlich die Bedeutung dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Christian Schneider: Hovezuht. Literarische Hofkultur und höfisches Lebensideal um Herzog Albrecht III. von Österreich und Erzbischof Pilgrim II. von Salzburg (1365–1396)

    Rüdiger Schnell
    …Erzbischof Pilgrim II. von Salzburg (1365–1396), Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2008 (Beiträge zur Älteren Literaturgeschichte), 260 Seiten In dieser… …, die selbst bewirkt, was sie sprachlich bezeichnet“ (S. 34). Entgegen dieser prononciert formulierten Absicht schweigt sich Schneider jedoch in seinen… …dieser beiden letzten Abschnitte vermisst man aber auch hier Aussagen zur ‚Aufführungsform‘ der einzelnen spätmittelalterlichen Texte, d.h. zu den… …, Köln, Weimar, Wien 2004, S. 85–152, bes. S. 115–147. 139 Buchbesprechungen rer funktionaler Freiraum (hin zum Spielcharakter) eröffnete. In dieser Frage… …vorgestellt). Immer wieder ist man bei der Lektüre überrascht von der Subtilität und Stringenz der Argumentation. Insofern lohnt sich eine Lektüre dieser… …gewidmet ist, ohne weiteres darauf schließen, dass dieser Text „für den Hof“ bestimmt war (S. 214), also mit der Lektüre durch die ganze Hofgesellschaft zu… …sund“ sei das Körperbild „des höfischen Menschen“ wiedergegeben. Doch dieser Bußtraktat spricht nur von der mensch, man, ein mensch. 11 Nebenbei wird hier… …Wertvorstellungen verpflichtet sei und deshalb eine einheitliche Lehre präsentiere. 14 Dieser Eindruck wird vor allem dadurch hervorgerufen, dass Schneider zu den… …moraltheologischer Texte in die Volkssprache kennt als der Wiener Hof und dennoch in gleicher Weise religiös geprägt war wie dieser (weil am Salzburger Hof die… …mit Aussagen einer Chronik oder einer Minnerede zu verrechnen. 18 Trotz dieser ‚Mängelliste‘ bleibt festzuhalten: Christian Schneider hat ein gescheites…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Hanna Sofia Hayduk: Rechtsidee und Bild. Zur Funktion und Ikonografie der Bilder in Rechtsbüchern vom 9. bis zum 16. Jahrhundert

    Henrike Manuwald
    …. Einleitung: S. 1–11) erfolgt im ersten Hauptteil eine Neuinterpretation des Bildprogramms dieser Handschrift (II. Behem-Kodex: S. 13–95). Der zweite Hauptteil… …restlichen Miniaturen jedoch ursprünglich nicht von Text umgeben waren. 3 Wie Hayduk ausführt (S. 2f.), standen bei der Erforschung dieser deutschsprachigen… …gewichtet sie das Faktum nicht genug, dass überhaupt nur dieser Teil der Handschrift mit Bildern versehen wurde4 , was den Zünften wiederum einen besonderen… …Rechtsbuch (S. 198f.). Angesichts dieser Sachlage kann man sich fragen, ob illustrierte Rechtsbücher so selbstverständlich als Betrachtungskontext anzunehmen… …Bebilderung gravierender sind als der Geltungsbereich des jeweiligen Rechts. 9 Bei dieser Entscheidung haben auch nachvollziehbare pragmatische Gründe eine… …, in dieser allgemeinen Form nicht haltbar. Dem Anspruch, zur Klassifikation von Bildern in Rechtsbüchern einen Beitrag zu leisten, wird die Arbeit aber…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Die spätalthochdeutschen „Wessobrunner Predigten“ im Überlieferungsverbund mit dem „Wiener Notker“

    Teil II: Quellen
    Ernst Hellgardt
    …seines Vorbehalts, mit dem er nicht behaupten will, „dass jede dieser Gruppen [A, B und C] einstmals eine Sonderexistenz geführt haben müsse.“ 1 Sammlung A… …neue Thematik ein: „Werkzeuge für gute Werke“ (instrumenta bonorum operum). Inhaltlich stimmt dieser Passus weitgehend zum vierten Kapitel der… …wie Predigt B1 (s.o. zu dieser), jedoch unabhängig von ihr. Der Sache nach wären B1 und C7 jedoch als Dubletten zu betrachten. Sammlung C macht… …. 37–40. 11 Schmid Bd. 2 S. 78, S. 83 und S. 93. 12 Editionstext S. 46, Z. 8. 13 Vgl. zur – möglichen – Position dieser beiden Stücke in der Handschrift die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Das Schreiben und die Schrift bei Peter Handke – Beobachtungen zur Genese des erzählerischen Werks anhand der Reisetagebücher 1975–1990

    Nils Kasper
    …Prosawerk des Dichters ist dieser Einschnitt vor allem durch eine veränderte Erzählweise zu begründen, die auf der Oberfläche der edierten Textfassungen… …Literaturarchiv Marbach ermöglichte. Auch den Mitarbeitern des Literaturarchivs sei an dieser Stelle für ihre stets entgegenkommende Unterstützung gedankt. 2 Peter… …entgegenhält, dass dieser berufsbedingt „über etwas schreibt“ 4 . Diese Unvorherbestimmtheit im dichterischen Schaffen Handkes scheint zudem von einem prospektiv… …wichtigsten dieser Stellungnahmen, bezogen auf die Arbeit an einzelnen Werken, sind versammelt bei Georg Pichler: Die Beschreibung des Glücks. Peter Handke… …dieser Experimentalcharakter zugunsten einer Auffassung von Sprache, die ihn als schon existierende „klassische“ 11 Literatursprache im Schreiben leitet… …. 14 Vgl. Müller 1971 [Anm. 8], S. 19. In dieser Stellungnahme betont Handke den Aspekt des Konstruierens beim Schreiben noch erheblich stärker als in… …. Darin ist die These nahegelegt, dass mit der Genese dieser Erzählung auch die dichterische Arbeitsweise eine grundlegende Neuorientierung erfährt. Im… …eigener Auskunft auch für das spätere Schreiben prägend war, als Problem dieser Schreibtätigkeit zu fassen. Im Dezember dieses Jahres ruft er seinem Freund… …. Ferner gehören diese Tagebücher – das ergibt sich aus reichlich intertextuellen Bezügen – zum engsten Entstehungszusammenhang dieser Erzählungen. Ein – so… …kürzlich erschlossen worden sind. 29 Aus dieser Quellenlage ergibt sich die Konsequenz, dass einige der Beobachtungen und aufs Ganze der Werksentstehung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Oblique Lektüren. Ein Versuch zu: Jan-Dirk Müller, Höfische Kompromisse. Acht Kapitel zur Höfischen Epik, Niemeyer, Tübingen 2007

    Hartmut Bleumer
    …der mittelalterlichen Gesellschaft fokussiert. Das Spezifische dieser historischen Ensembles besteht dann in ihrem Versuch, die ihnen inhärenten… …zu dieser Deutungsfigur insofern einen Höhepunkt, als hier mit der Galaad-Gestalt ein Bruch der Genealogie auftritt, der zwar sowohl heroisches Ethos… …Gegensätzen. Dass Müller hier unterhalb der Ebene dieser poetischen Möglichkeit des Textes operiert, gehört zum Ansatz. Aber an dieser Stelle heißt das sogar… …wiederfinden. Auch wenn das Wiederfinden inklusiv gedacht wird, setzt es eine Dissoziation voraus. Müllers Lektüren favorisieren an dieser Paradoxie die… …dieser auf der mittleren Ebene der Lektüren noch unproblematischen These beginnt für Müller aber der Wahrheitsbegriff zunehmend schwierig zu werden (313)… …wiederholt, werden Sinn und Geschehen in eins gesetzt (349). Nicht zuletzt aber in der Lancelot-Figur des „Prosa-Lancelot“ zeigt sich eine Spielart dieser… …letztlich in der Aporie aus („Aporien passionierter Liebe“, 418). Die großen Beispiele dieser Kompromisslosigkeit sind die Tristan-Figur, der „Trojanerkrieg“… …und der „Prosa-Lancelot“, bei denen Minne nicht als Triebkraft der höfischen Kulturanstrengungen gilt, sondern in ihrer passionierten Form zu dieser… …gewiss gibt der Glaube an die Aufhebung dieser Aporien der Lancelot-Minne ihren Sinn. Und so ist die Privilegierung dieses Scheiterns für Müllers Buch… …, aber auch dessen Nuklei sein, und das hieße, im Gegensatz zum Segmentbegriff: Miniaturen einer Ganzheit. Dieser terminologische Widerspruch zwischen Teil…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Daniel Weidner: Bibel und Literatur um 1800, Wilhelm Fink, München 2011 (Reihe Trajekte).

    Michael Niehaus
    …Weidner gibt in seiner Einleitung eine Auskunft, durch die sich das Unternehmen vollends dem Verdacht der Uferlosigkeit aussetzt: Es handle sich bei dieser… …das Ganze zusammenhält. Dieser Bezug ist aber vor allem negativ bestimmt. Im Grunde ist Weidners Buch der Versuch, auf jedem der von ihm untersuchten… …Vorgeschichte dieser radikalen Textkritik schon mit dem Oxforder Professor Richard Bentley um 1700 beginnen (nicht ohne den Zwang zu verspüren, immer wieder auf… …, selbstverständlichen Evidenz des Textes orientiert ist“ (ebd.). Am Ende dieser Entwicklung steht, wie Weidner herausarbeitet, die ‚reine Philologie‘ Karl Lachmanns, des… …Überlegungen zu Schillers Drama, wo das Thema des verlorenen Sohnes ja eher Folie als Zitat ist, sehr weitherzig gebraucht wird. Und erst dieser weitherzige… …Akt, das Selbstopfer [...] zelebriert“ (362). Es sei dahingestellt, ob man dieser Verallgemeinerung Beifall zollen soll, zumindest ‚Zelebrieren‘ und…
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