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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Caroline Emmelius: Gesellige Ordnung. Literarische Konzeptionen von geselliger Kommunikation in Mittelalter und Früher Neuzeit

    Anja Becker
    …, einerseits Untersuchungen zur literarischen Inszenierung höfischer Kommunikation, andererseits zur Institutionalität vormoderner Literatur. Diese werden über… …ordnungsgebende Struktur, die die Verstetigung der Interaktion und damit ihre – wenn auch nur temporäre – Stabilität in der Zeit sichern helfen kann. Indem diese… …Ordnungsstruktur als hierarchische praktiziert wird, tritt sie in Konkurrenz zur Konzeption der Gleichrangigkeit und hebt diese partiell wieder auf. (S. 50) Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    King Rother and His Bride. Quest and Counter-Quests

    Rabea Kohnen
    …Diskussionen und Reflexionen gesehen wird. 4 Diese Ansätze machen aber nur umso deutlicher, dass für diese 1 Neben diesen zählen noch „Orendel“, „Salman und… …beginnt die germanistische Mediävistik auf diese Desiderate zu reagieren 6 und mit seiner aktuellen Studie widmet Thomas Kerth dem vielleicht prominentesten… …Diese Desiderate hat zuletzt Rüdiger Brandt zusammengefasst (Spielmannsepik: Literaturwissenschaft zwischen Edition, Überlieferung und Literaturgeschichte… …wird und eine eigene Werbungshandlung in Gang bringt. Diese Werbungshandlung, so seine These, sei wie die Rückentführung der Braut durch ihren Vater, die… …. Hier hätte jedoch, wie vergleichbar auch in Bezug auf die dargestellten Text-Kontext Beziehungen, eine methodische Fundierung Not getan. Ohne diese… …selten irritierend ist. Diese Leerstelle in der von Kerth vorgenommenen Weise interpretativ zu glätten, verstellt aber die Möglichkeit, die dahinter…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Natalie Binczek, Georg Stanitzek (Hg.): Strong ties / Weak ties. Freundschaftssemantik und Netzwerktheorie, Winter, Heidelberg 2010 (Beihefte zum Euphorion, Zeitschrift für Literaturgeschichte, Heft 55).

    Christine Weder
    …Vernetzungsimperativ, dessen Kehrseite diese Drohung ist, lautet die Devise im social web: Gewinne Freunde! Eine solche Verquickung von Freundschaft und Netzwerk ist… …Irritation zum Anlass gegenwartsdiagnostischer Klage zu nehmen (etwa: ,Was sind denn diese Vernetzten heutzutage noch für Freunde?!‘), sucht der von Natalie… …darstellen als ‚starke Beziehungen‘. Gerade weil diese titelgebenden Kategorien geeignet erscheinen, um Freundschaften nicht nur im emphatischen Sinn als… …gewesen. Den siebzehn Beiträgern meist literaturwissenschaftlicher Provenienz stellte diese Versuchsanordnung streng genommen die schwierige Aufgabe, die… …auch die selbstreflexive Bezugnahme auf die Netzwerke des Wissenschaftsbetriebs an. Diese würde man sich im Band noch verstärkt wünschen. Remigius Bunia…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Balázs J. Nemes: Von der Schrift zum Buch – vom Ich zum Autor. Zur Text- und Autorkonstitution in Überlieferung und Rezeption des ‹Fließenden Lichts der Gottheit› Mechthilds von Magdeburg

    Gisela Vollmann-Profe
    …Anteil an der Entstehung des FL hinwies. Diese Überlegungen führt Nemes nun in der Dissertation weiter. Unter Einbeziehung der gesamten Überlieferung soll… …Text verstreuten ‚biographischen‘ Angaben begründen, unterzieht Nemes diese einer eingehenden Prüfung mit dem Ergebnis, dass sie kein belastbares… …Fundament für eine Biographie abgäben und ebenso wenig ein Argument für „die Verfechter der Tagebuch- These“ (S. 125) lieferten. Gegen diese These sprächen… …sieht er im ursprünglichen Schlusskapitel des sechsten Buches, wo in der Überschrift von einer „Schwester Mechthild“ gesprochen wird. Diese Stelle könnte… …Doch sind all diese respektablen Ergebnisse für Nemes ja nicht Selbstzweck, sondern dienen der Hinterfragung des Autorbegriffs mit dem Ergebnis, dass er… …Bemerkungen zu einzelnen Textstellen, auf die hier nur hingewiesen werden kann, ohne dass – aus Platzgründen – eine kritische Würdigung möglich wäre. 8 Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Zwei Desiderate zu Oswald von Wolkenstein: Revision der Textausgabe und Kommentar

    Burghart Wachinger
    …erwünschte neue Gesamtausgabe der Melodien und Tonsätze realisiert sein wird; denn diese wird ganz anders angelegt und gezählt sein müssen. Die Kleinsche… …Ausgabe ist durch zwei gründliche Revisionen von 1975 und 1987 in vielen Punkten verbessert worden. Allerdings waren diese Revisionen ein „Tanz in Ketten“ 2… …ich den Apparat und den Kommentar auf diese Zählung. Mühsam zu benutzen ist die Ausgabe auch durch ihre sehr enge Anlehnung der Graphie an die… …eine einigermaßen angemessene Aussprache scheinen mir diese beiden Änderungen so wichtig zu sein, dass ich das Risiko einer falschen Deutung in seltenen… …sichtbar. Bei einigen wenigen Liedern, zu denen entschieden abweichende Fassungen außerhalb der Haupthandschriften überliefert sind, sollten diese in ihrem… …, da diese vom Erstdruck abhängig sind, nicht berücksichtigt. Da es mir hier zunächst einmal darauf ankam, die Fassung F als eigenständigen Text zur… …in eindeutigem Kontext gang, pach uns fledlin. Auch im Fastnachtspiel lässt sich diese Metaphorik belegen. 16 Oswalds hocherotisches Vogelfängerlied… …nicht gemeint sein kann. Wenn diese Überlegungen stimmen, könnte ainlitz am ehesten die Eindeutschung eines spanischen Ortsnamens sein. III, 16–22 Der… …. Trotz einer Reihe von einzelnen Anklängen an die Neidhart-Tradition lässt sich diese Inhaltsstruktur eher an den Tannhäuser anknüpfen, insbesondere an…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Ralf Simon: Der poetische Text als Bildkritik

    Stefan Greif
    …Annahme gelten, es seien in erster Linie poetische Bilder, die Dichtung nicht nur von anderen Textsorten unterscheiden, sondern diese überhaupt erst… …nicht anders als literarästhetisch gelesen werden können, ist die Tatsache, dass Dichtung diese Bilder andererseits wieder ‚zerstören‘ muss. Das… …. Begründet wird diese These in einer ausführlichen Betrachtung der Bildtheorien von Edmund Husserl, Gottfried Boehm und 307 Buchbesprechungen Hans Jonas… …Saussure und Maurice Merleau-Ponty bloß Unterschiede zwischen Objekten markiert und demgemäß keine ikonische Kohärenz besitzen kann. Dass diese inneren… …sprachbildnerischen Eigenheiten vorliegender Untersuchung. Diese Behauptung erklärt sich auch aus der nicht immer konsequenten Unterscheidung zwischen innerem Bild und… …ein Kunstwerk. Der Rückgriff auf phänomenologische Kategorien wie die des „Gespenstischen“ ersetzt diese epistemische und ästhetische Präzisierung… …innerer Bilder. Zwar konstituierten sich diese ‚grammatisch‘, würden aber erst im Augenblick ihrer poetischen Versprach- bzw. Verschriftlichung den… …. Aufrechterhalten lässt sich diese Behauptung aber nur, wenn allein dem poetischen Text attestiert wird, seine eidetischen Gegenstände ‚arbiträr‘ zu integrieren und… …damit eine metaliterarische Deutungsebene zu erschließen. Dass diese ‚Freiheit‘ gleichzeitig aber auch die durch Deixis gesteuerte Praxis poetischer Texte… …Leserverwaltung. Warum diese implizite Verpflichtung der Literatur im bürgerlichen Kunstdiskurs geflissentlich verschwiegen wird, darüber informieren bereits…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Peter Risthaus: Onto-Topologie. Zur Entäußerung des unverfügbaren Ortes, Diaphanes, Zürich 2009.

    Carsten Strathausen
    …Topoi in den Werken Heideggers und Derridas ermöglichen. Zum anderen aber führt eben diese Reichhaltigkeit des Materials unweigerlich zu gewissen… …. Heideggers Philosophie entspringt dem Versuch, diese szientistische Ortlosigkeit zu überwinden und das Denken – im Akt des Sprechens – erneut zu (ver)orten… …wie auch namenloser Ort, letztlich nur in der existierenden Sprache und anhand konkreter Orte gestiftet werden können. Diese grundlegende Paradoxie der… …, Heideggers ontologische Differenz als „Schaltplan der sprechenden Sprache“ (311, meine Hervorhebung) zu bezeichnen und auf diese Weise eine Analogie mit… …Kittlers „mathematischer Topologie“ (249) zu suggerieren. Ob und wie sich diese medien-szientistische Reduktion des Realen mit Heideggers… …Fundamentalontologie vereinbaren lässt, kann anhand von Risthaus’ punktuellem Vergleich beider Denker jedenfalls kaum entschieden werden. Diese verkürzte… …Tat kommen eben diese intellektuellen Ermüdungserscheinungen bezüglich aller metaphysischen Fragen über das Jenseits der Metaphysik in den jüngeren… …auch räumlich in Szene zu setzen – und zwar deshalb, weil diese „Verräumlichung und die Topologie der Einschreibung […] von Kritikern wie Adepten der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Dorothee Ader: Prosaversionen höfischer Epen in Text und Bild. Zur Rezeption des ‚Tristrant‘ im 15. und 16. Jahrhundert

    Monika Schausten
    …, Straßburg und Frankfurt vor. Wenngleich diese Anzahl der Textzeugen nicht mit den deutlich häufiger gedruckten zeitgenössischen Romanen wie Melusine oder… …Fassungsvergleiche zu zeigen. Diese beziehen sich auf die drei in Augsburg bei Sorg (A 1), Schönsperger (A 2) und Zimmermann (A 3) besorgten Auflagen aus dem 15. (A 1… …Wirklichkeit“ (S. 53) zu sehen. Wie sehr diese holzschnittartig zusammengetragenen Ergebnisse Aders vergleichende Analysen der einzelnen Drucke leiten, mag ein… …zudem im Hinblick auf die Tristanliebe: Diese werde gegen die magische Trankliebe als „natürliche[…] Liebe“ inszeniert (S. 96). Der Text gewähre eine… …gestalterische Mittel für diese Stoffe erst neu erschlossen werden musste. Gerade wenn man die Affinität des adeligen Publikums zu den Romaninhalten sowie auch die… …Einzelbeobachtungen einschränkt. Führen die einzelnen Analysen besonders für die Durchsicht von A1 zu durchaus differenzierten Befunden, so werden diese im Blick auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Christian Schneider: Hovezuht. Literarische Hofkultur und höfisches Lebensideal um Herzog Albrecht III. von Österreich und Erzbischof Pilgrim II. von Salzburg (1365–1396)

    Rüdiger Schnell
    …Hofe entworfen haben. „Auf diese Weise will die Arbeit aus literarischen Quellen den Zusammenhang zwischen literarischer Hofkultur, gesellschaftlicher… …einheitliche höfische Lebensideal auffinden lässt. Diese Spannung wird erhöht aufgrund der kulturellen Differenz zwischen Wiener und Salzburger Hof. Denn für… …Geselligkeit“ (S. 195–205) und zur „ritterlichen Lebensform“ (S. 205–212), soweit diese sich im Textkorpus Schneiders niederschlagen. Entgegen den Überschriften… …Verf. diese Antworten: Mittels der Literatur vollziehe sich Aneignung von Wirklichkeit; Literatur trage zur Herstellung und Propagierung einer… …kollektiven höfischen Identität wie auch eines individuell-personalen Selbstverständnisses bei; diese Identität werde vor allem introspektiv (reflexiv)… …lässt, als „höfische Literatur“ zu bezeichnen? Darf eo ipso unterstellt werden, dass diese Literatur Verhaltensweisen für „den höfischen Menschen“… …sich in diese Vorstellung von ‚höfisch‘ bei Schneider immer wieder eine ganz andere Semantik: höfisch ist demnach alles, was irgendwie mit dem Hof zu… …. 145–147). Auch Aufrichtigkeit werde „von einem höfischen Wert zu einem religiösen Wert“ (S. 131f.). Diese Einschätzungen Schneiders verdanken sich zwei… …über ‚Männlichkeit‘ zu einem Gesamtkonzept ‚Männlichkeit‘ zusammen und nennt dieses Konzept dann ‚neu‘ (S. 147). Diese ‚Kunst des Kombinierens‘ wird bei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Ingo Stöckmann: Der Wille zum Willen. Der Naturalismus und die Gründung der literarischen Moderne 1880–1900, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2009

    Johannes F. Lehmann
    …, Wedekind) oder einer noch jüngeren Generation (geboren um 1875) beziehen, wie Hofmannsthal, Rilke oder Thomas Mann. Gerade diese unübersichtliche Gemengelage… …Kritik oder Überwindung des Naturalismus begriffen wird. 2 Hier setzt die Arbeit von Ingo Stöckmann an, um gegen diese, die Selbstbegründungen der Moderne… …Willen gegenüber auch vorgängig und der Wille auf diese Energie angewiesen und von ihr abhängig – und also schwach oder unfrei oder als ‚Wille zum Willen‘… …, der sich je und je in den Erscheinungen objektiviere, liegt nach Stöckmann die ästhetische Modernität Schopenhauers, insofern diese Unterscheidung ein… …Analogie zur Entropie mit ihrer Beschreibung molekularer Auflösungserscheinungen zeigt Stöckmann, wie tief und grundlegend diese thermodynamische Denkfigur… …des Unentschiedenseins in erlebter Rede oder in inneren Monologen darzustellen. Gemeint ist andererseits, dass diese Romane in ihrer ästhetischen… …Vorstellens, Wollens, usw.“ 4 gedacht werden, wenn auch für diese Energie die materiellen Gesetze der Äquivalenz von Ursache und Wirkung gelten? 5 Wenn also…
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