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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Herr seiner Zeit

    Peter Handkes „Don Juan“ und das heilsame Abenteuer des Erzählens
    Thorsten Carstensen
    …weitermachen, durfte keinen Umweg unbegangen lassen.“ (Philippe Jaccottet: Der Spaziergang unter den Bäumen.) Abstract Dieser Beitrag untersucht Peter Handkes… …dabei erzählbaren Sinn verneinen, wenden sie sich einem intertextuellen Erzählspiel zu, das Handke in dieser Radikalität kaum mehr praktizieren wird… …, sondern sich fortwährend ermannt, je länger er sich in sein Gegenüber vertieft, dieser Vertiefung zu folgen; daher das Prozeßhafte, das Dramatische seiner… …erneuten Schauen aus der Distanz, gewinnt der Berg die alte Faszination zurück: 14 Überzeugend erläutert wird dieser Kontext von Anne-Kathrin Reulecke: Die… …, werden epischer und theoretischer Diskurs zur Einheit verwoben. 21 In dieser Orientierung an Evidenzen wird, wie von Husserl postuliert, die Deskription… …Norden, wo die neuen Städte der Ile de France lagen, Wohnblöcke um Wohnblöcke, in den Zentren fast nur Bürohäuser, die nächstgelegene dieser Neustädte mit… …Anspruch auf Authentizität gerecht. Mit dieser Art des Schreibens findet Handke Anschluss an den Magischen Realismus Franz Kafkas oder Jorge Luis Borges: Die… …Handlung, indem er die „Weltlandschaft“ in Gang setzt. (NB 33) Anders als seine frühesten Vorgänger im 17. Jahrhundert42 ist dieser Don Juan kein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Die „Lokulamente“ des Gehirns

    „Schoenschreiben“ bei Goethe
    Jens Loescher
    …versieht sie mit einem zentralen Modus literarischer Produktivität. Dass Goethe (neben Jean Paul und Lichtenberg) dieser Autorengruppe, also dem… …Quellengelehrsamkeit, die eine Ausnahmepersönlichkeit wie die Goethes verfehlen musste. So wenig nachvollziehbar und überspannt einige dieser George- und… …, Hermann Grimm und der Einzelbandherausgeber Max Morris sind die meistzitierten Gewährsmänner dieser Neuauflage der Quellengenetik. Liest man die Kerntexte… …dieser Forschungsrichtung, besonders zu den Paralipomena des ‚Faust‘, so wird deutlich, dass hinter Datierungs- und Zuordnungsfragen erstens… …Geflohene zu gewinnen: [I]ndem er schrieb, ergriff ihn das Gefühl, sein Höchstersehntes nahe sich, es werde nun gleich gegenwärtig sein. Zu dieser Türe wird… …wird, derart auffällig seine Meinung zum ungeliebten Jünger? In dieser Arbeits- und Lebensphase, 1814–1819, sieht man den Übersetzer des… …suchte. Dem aufmerksamen Leser wird die Einwirkung dieser geistig technischen Bemühungen bey näherer Betrachtung der Gedichte nicht entgehen. 35 Einiges…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch, hg., übers. und komm. v. Elisabeth Lienert, Reclam, Stuttgart 2007 (RUB 18508), 671 Seiten

    Jan Cölln
    …Handschrift des „Straßburger Alexander“ ist zudem 1870 verbrannt, so dass dieser Text nur nach den Ausgaben des 19. Jahrhunderts ediert werden kann. Es ist ein…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Jessika Warning, Neidharts Sommerlieder. Überlieferungsvarianz und Autoridentität, Max Niemeyer, Tübingen 2007 (MTU 132), 244 Seiten

    Anna Kathrin Bleuler
    …Buchbesprechungen Die bei Franz Josef Worstbrock entstandene Münchener Dissertation von Jessika Warning setzt bei dieser Frage an. Ausgehend von einem… …historischen Rezipienten. Aus dieser Sicht ist Neidhart in zweifacher Hinsicht als Autor des unter seinem Namen überlieferten Liedguts anzusehen: zum einen, weil… …als Neidhart rezipierten Lieder darstellen (S. 23). An dieser Größe (*RC/RB) 5 will Warning in einem zweiten Schritt die Positionen der verbleibenden… …der Reuentaler zugleich die Figur ist, über die sich die Opposition dieser beiden vrevde-Konzeptionen konstituiert, und die, die über dieser Opposition… …steht, indem sie mit ihr spielt (S. 92). Weitere Merkmale dieser Liedgruppe sind die Mehrfachgerichtetheit der Sängerrede – ihr Changieren zwischen… …rekonstruierten Fassungen des 20. Jahrhunderts aus, ohne die dahinter liegenden methodischen Probleme offen zu diskutieren. 10 Trotz dieser Kritikpunkte empfiehlt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Zweimal „Erec“ am Anfang des deutschen Artusromans?

    Einige Folgerungen aus den neugefundenen Fragmenten
    Sonja Glauch
    …Gattung wurde. Nach Ausweis dieser Gattungsentfaltung scheint Hartmanns „Erec“ im 13. Jahrhundert ein gut bekannter, ein prominenter Roman gewesen zu sein… …ich mit dieser Formulierung vorläufig bewusst. Vgl. unten S. 365 und Anm. 62. 3 Auch die nicht seltenen Zitate und Anspielungen in der höfischen… …Abschriften vom 13. bis zum 15. oder sogar 16. Jahrhundert. Mit dieser Größenordnung zwischen grob 10 und 80 können zwar selbst die Bestseller der höfischen… …verballhornen in dieser Zeit den Namen Erecs, wo er als Figur in anderen Artusromanen vorkommt, weil er ihnen offenkundig nichts mehr sagt. 10 Der Roman war also… …einzige fast vollständige Abschrift des „Erec“ aus dieser späten Zeit. Wir kennen aus dem 13. und 14. Jahrhundert zahlreiche Rezeptionszeugnisse des Romans… …ein Signal dafür, dass der Text seit seiner Entstehung auch sonst kaum Wirkung entfaltet hatte. Aber dieser besonderen Überlieferungskonstellation, der… …, insofern dieser Roman im 13. Jahrhundert allgemein bekannt war und offensichtlich gelesen wurde; wir besitzen von ihm – anders als von den genannten… …Überlieferungsnachzüglern – eine Handvoll kümmerlicher Fragmente aus dieser Zeit. Es kommt jedoch ein zweiter Umstand hinzu, der die Überlieferung des „Erec“ noch schütterer… …und merkwürdiger aussehen lässt. Denn nicht sämtliche dieser wenigen Fragmente weisen überhaupt denselben Text auf, den die unikale späte… …Textualität der volkssprachigen Epik im 12. und 13. Jahr- 12 Edrich-Porzberg [Anm. 10]. Absicht dieser Arbeit war es, „Licht in das Dunkel der frühen Text- und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Gebet und Geschlecht bei Theodor Fontane

    Franka Marquardt
    …Folgenden mit der Sigle EB nach dieser Ausgabe zitiert. 548 Gebet und Geschlecht bei Theodor Fontane allerdings quer zu einem „weitgehende[n] Konsensus“ der… …ausgewählten Romanen, Diss. Masch., Köln 1991, S. 55. 36 Eine Ausnahme von dieser Regel ist der dubiose Konventikler und mehrfache Beter Melcher Harms in… …. Helmuth Nürnberger, 3. Aufl., München 1990, S. 103–212, hier: S. 113, S. 146, S. 151 u. S. 194. Im Folgenden mit der Sigle E nach dieser Ausgabe zitiert. 37… …, Nachgelassenes, Bd. 3, 2. Aufl., München 1971, S. 693. Im Folgenden mit der Sigle VdS nach dieser Ausgabe zitiert. Bei Tubals letztem Gebet handelt es sich um das… …. 21. Im Folgenden mit der Sigle GM nach dieser Ausgabe zitiert. 39 Vgl Theodor Fontane: Quitt, in: Ders.: Große Brandenburger Ausgabe. Das erzählerische… …Werk, Bd. 12, hg. v. Christina Brieger, Berlin 1999, S. 115 u. S. 283. Im Folgenden mit der Sigle Q nach dieser Ausgabe zitiert. 40 „Zum Schluß stirbt… …gewappnet zu sein. Bei früherer Gelegenheit hatte sie die Errettung aus Seenot, vor allem aber aus der Gefahr, die in dieser misslichen Lage von jenem Neffen… …Brandenburger Ausgabe. Das erzählerische Werk, Bd. 8, hg. v. Christine Hehle, Berlin 1997, S. 31. Vgl. ebd., S. 12. Im Folgenden mit der Sigle UB nach dieser… …Hehle, Berlin 2000, S. 148. Im Folgenden mit der Sigle C nach dieser Ausgabe zitiert. 46 Theodor Fontane: Graf Petöfy, in: Ders.: Große Brandenburger… …Ausgabe. Das erzählerische Werk, Bd. 7, hg. v. Petra Kabus, Berlin 1999, S. 224 u. S. 191. Im Folgenden mit der Sigle GP nach dieser Ausgabe zitiert. 47…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Uwe Wirth: Die Geburt des Autors aus dem Geist der Herausgeberfiktion. Editoriale Rahmung im Roman um 1800. Wieland, Goethe, Brentano, Jean Paul, E. T. A. Hoffmann, Fink, München 2008.

    Natalie Binczek
    …der textuellen Rahmung und mit dieser der literarischen Selbstreferenz wird. Zudem lässt sich bereits anhand der Semantik der schöpferischen Autorschaft… …Buchbesprechungen In Frage steht daher, wie die Lektüre dieser Paratexte bzw. Parerga zu organisieren, wie sie angemessen zu leisten sei. Die Antworten, die hier… …griechischen Autors“ (S. 224). Nicht zuletzt aufgrund dieser Spiegelung jedoch wird im „Agathon“ eine Gleichrangigkeit der beiden Funktionen Autor und… …werkkonstitutiven Leistung des Herausgebers ab, insofern dieser insbesondere in der zweiten Fassung „nicht nur als Quasi- Autor“ auftritt, sondern „auch als Erzähler“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Hadrien France-Lanord: Paul Celan und Martin Heidegger. Vom Sinn eines Gesprächs, Übersetzung von Jürgen Gedinat, Rombach, Freiburg im Breisgau, Berlin, Wien 2007.

    M.E. Auer
    …Gedichtband von Celans Freund Klaus Demus (Typoskript S. 201; Faksimile S. 255). Die dieser Kontaktaufnahme von Seiten Celans vorangegangene Auseinandersetzung… …Festschrift zum 75. Geburtstag des Philosophen wegen eines Beitrags kontaktiert zu werden. Erst auf dem Hintergrund dieser wechselseitigen Bemühungen um das… …, mit dieser ‚Geworfenheit‘ in die Muttersprache umzugehen. Damit wendet sich France-Lanord gegen die übliche Gegenüberstellung von Celans… …eine Forderung an Heidegger gelesen, der dieser nicht nachgekommen sei. Wenn hier jedoch eine Forderung gestellt wird, dann ergeht sie, argumentiert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zwischen Typik und Individualität. Eine Relektüre der Autobiographie Ludwig von Diesbachs

    Simon Wenger
    …, in: 2 VL 5, 1985, Sp. 993–997). 65 Simon Wenger dividualität an. Er bezieht sich dabei auf Horst Wenzel und dieser wiederum referiert auf den Nestor… …äußeren Begebenheiten als durch die subjektive Brechung des Geschehens in der Dimension persönlicher Erfahrung“. 7 Mit dieser graduellen Differenzierung… …Ausmaß erkennen, das innerhalb des betrachteten Raumes und Zeitausschnittes doch wohl einmalig ist. 14 Zur Deutung dieser Brüche zieht Zahnd die… …Nähe zum Tod von Ludwigs erster Gattin Antonia. Dieser Todesfall stellt nach Zahnd das zentrale Ereignis dieses Teils dar. Der zweite Teil ist… …wahrscheinlich 1518, eventuell etwas später verfasst worden. Auch dieser Teil, so legen die gleich bleibende Schrift und Tintenverwendung nahe, ist offenbar in… …Autobiographie ein „literarischer Rang“ zeige, dann mit Abstand vor allem in dieser Partie. 25 In der Arbeitsweise Ludwigs macht Zahnd weitere Indizien aus, die… …. 34], S. 81. 31 Ebd., S. 83. 32 Ebd. S. 84, 88. – Verwiesen sei an dieser Stelle noch auf die Interpretation aus psychogenetischer Optik von Ralph… …Verunsicherung‘ des Autors zu finden. Wenn dieser Eindruck nicht täuscht, wird man der Autobiographie vielleicht doch nicht ganz gerecht, wenn man sie hinsichtlich… …, alss ir harnach w8tter werdend h=ren. 37 Dieser zweite Satzbauplan erleichtert den Einbezug der Publikumsanrede. Mehrheitlich hat der Autor diese… …wird. Welche dieser Deutungen im Einzelfall auch plausibel erscheinen mag – hinsichtlich der Frage nach dem Schreibbewusstsein des Autors ist diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Konrad IV. und die „Weltchronik“ Rudolfs von Ems: ewiclich memorial und imperiale Agenda vor neuem Quellenhorizont

    Mathias Herweg
    …ewig währt und immer war, mit dieser Geschichte beginnen. Ich will berichten und dichten, will 397 Mathias Herweg dichtend berichten im Dienst eines… …Legendenroman ging verloren) scheint er dauerhaft dem deutschen Stauferhof verbunden gewesen zu sein, der zu dieser Zeit unter der Patronage des Reichsschenken… …Heinrich VI., für sie wirkte und in dieser Zeit vier hofgebundene, zum Teil versifizierte Chronikwerke schuf. 12 Er stellte die staufische Herrschaft auf ein… …dieser Entscheid handfeste Vorteile, auf die sogleich zurückzukommen ist. 2. Politik und Publizistik Zunächst interessiert die exakte Datierung. Der… …erwähnten Innsbrucker Fund, doch seit diesem Fund um einiges besser, wie souverän und geschickt Konrad mit dieser unkomfortablen Ausgangslage umzugehen… …überquerte die Alpen, um die kuriale Position zu verbreiten. 28 Entscheidend ist: Die schlichte Abkunft von diesem Vater, dieser Sippe war zu Konrads Kainsmal… …gegenkönigliche Lager zu wechseln, sowie an potentielle Interzessoren, im Sinne dieses Anliegens zu wirken 30 , belegen die Energie, die die Kurie in dieser Absicht… …bildet für Rudolfs von Ems letztes episches Werk. Wirksamer publizistischer Rückhalt wurde in dieser Lage für Konrads Hof ein Desiderat purer politischer… …mit dessen eigenen Waffen zu schlagen, mithin die eigene Sache auf der gleichen Basis zu rechtfertigen wie dieser die seine: rechtlich, religiös und… …dritter für die erste deutschsprachige Königsurkunde, zwei machten ihre Höfe zu produktiven Zentren deutscher Liebeslyrik), wird auch in dieser Hinsicht…
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