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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Brigitte Weingart: Ansteckende Wörter. Repräsentationen von AIDS, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2002.

    Elisabeth Strowick
    …aufeinander zu beziehen, sondern verspricht überdies, das theoretische Konzept dieser Beziehbarkeit gleich mitzuliefern. So nimmt etwa Friedrich Kittler…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Predigt und Andacht als Textsorten der protestantischen Erbauungsliteratur des 17. Jahrhunderts

    Oliver Pfefferkorn
    …Kernbereich und Randzonen; zwischen ihnen existieren fließende Übergänge. Als Kriterien zur Differenzierung dieser erbaulichen Textsorten fungieren die… …vorzustellende 1 Dieser Aufsatz bietet eine thesenhafte Zusammenfassung einiger Ergebnisse meiner im Juni 2003 am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften… …Vorreden der jeweiligen Sammlungen betonen den engen Zusammenhang dieser Textsorten, indem sie als ihr gemeinsames Ziel die Erbauung und zwar der Kirche, der… …, historische Werbeanzeigen 7 , Rechnungsbücher der Hanse. 8 Das Korpus dieser Untersuchung besteht dagegen aus Texten, die einerseits sehr umfangreich sind… …unbedingt auf einer späteren Entwicklungsstufe dieser Textsorte noch auftreten. Nicht alle Merkmale besitzen den gleichen Stellenwert. 11 Es gilt also, die… …, Meditation, Intertextualität und Mystik. Auf die Relevanz genau dieser Prinzipien verweisen oft schon, wenn auch meist indirekt, die Titelblätter oder Vorreden… …Mehrfachadressierungen, die er jeweils weiter differenziert. Gerade die Differenzierung dieser verschiedenen Formen erwies sich für die Beschreibung der Erbauungsliteratur… …, während andere durchaus, von der Verarbeitung traditioneller Bezüge ausgehend, eigene Akzentuierungen setzen. 5.3. Die Heterogenität dieser hier nur… …konstitutiven Faktoren eines Kommunikationsereignisses und bilden Spezifikationen der Faktoren eines religiösen Kommunikationsmodells. Mit Hilfe dieser… …Bereich der frühen Neuzeit ist eine Kombination genau dieser Prinzipien nachweisbar. Andererseits prägen sie sich in den einzelnen erbaulichen Textsorten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung, Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf Schloß Eckberg, Dresden, 3.–6. 6. 2004

    Alexander Lasch, Christine Stridde
    …. Dieser provokante Auftakt schulte indes drei Tage lang den Blick für die literaturhistorischen, kulturanthropologischen und kommunikationssoziologischen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Michael Jaeger: Fausts Kolonie. Goethes kritische Phänomenologie der Moderne, Königshausen und Neumann, Würzburg 2004.

    Fritz Breithaupt
    …Schönes) nicht zu Wort kommen dürfen. Mit dieser Auslassung beraubt sich das Buch seines durchaus polemischen Impetus, denn es verschleiert, dass es Teil… …Selbstbewusstseins. Inkarnation dieser Moderne, so weiter Jaeger, ist Faust, vor allem der Faust der letzten beiden Akte des „Faust II“, der im ruhelosen Streben jeder… …übertäuben“ (Goethe nach Jaeger, 131). Jaeger sieht sich zu dem weitreichenden Schluss veranlasst, dass die Darstellung dieser Episode die „modernsten Zeilen im… …verstiegensten Uneigentlichkeit“ (131f.). Dieser vielfach im Buch wiederholten Schlussfolgerung könnte man vielleicht zustimmen, sofern man diese „Angst“ von der… …Ordnung vorbehalten. Andere Leser Goethes werden bei mehr als einer dieser Einordnungen widersprechen. Jaegers Aburteilung der „satanischen Kräfte des… …Beleg dieser These der Selbstflucht gerade die „Wette“ zitiert, in der es heißt: Kannst Du mich schmeichelnd je belügen, Daß ich mir selbst gefallen mag…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Dissoziationserfahrung und Totalitätssehnsucht. ‚Farbe‘ als Vokabel im „Diskurs des ‚Eigentlichen‘“ der klassischen Moderne – Zu Hugo von Hofmannsthals „Briefen des Zurückgekehrten“ und Gottfried Benns „Der Garten von Arles“

    Zu Hugo von Hofmannsthals „Briefen des Zurückgekehrten“ und Gottfried Benns „Der Garten von Arles“
    Antje Büssgen
    …Leistungsvermögen der Sprache gemeint, und – führt man Nietzsches Aphorismus für den hier zu entwickelnden Themenkomplex weiter aus – so muss die Sprachskespis dieser… …ein Einheits- oder Ganzheitserlebnis einstellt, 1882–1884, München 1988, S. 86. Nietzsches Werke werden zitiert nach dieser Ausgabe unter der Sigle KSA… …Ritter, Frankfurt/Main 1991, S. 45–55. Hofmannsthals Werke werden nach dieser Ausgabe zitiert (Sigle HSW mit Angabe des Bandes in arabischer Ziffer). – Zur… …Geschäftsmann verbracht hat, nach Deutschland, in seine Heimat, zurückkehrt. Von den außerordentlichen Erlebnissen, die ihm bei dieser Rückkehr widerfahren… …, handeln die Briefe. Dass dabei das Phänomen Farbe den entscheidenden und thematisch innovativen Punkt dieser Brieferzählung ausmacht, erhellt schon aus der… …. 523 Antje Büssgen Krankheit, einer tiefen „innere[n] Krise“. 10 Den Grund und die Symptome dieser Krise versucht er seinem Briefpartner darzulegen… …, bei dem an die Stelle der Gottesminne ‚Weltfrömmigkeit‘ getreten ist.“ 22 In den „Briefen des Zurückgekehrten“ wird dieser Totalitätswunsch immer wieder… …Betrachtung dieser Kunstwerke kommt ihm einer Offenbarung gleich, die ersehnte und lebensweltlich so bitter vermisste Fülle und Ganzheit des Daseins stellt sich… …nun angesichts dieser Gemälde ein. Ästhetische Erfahrung gewährt also, was die moderne – deutsche oder europäische – Lebenswelt versagt. Mit Blick auf… …überstürzter Form zu berichten vermag: Warum schien mir [...] die Farbe dieser Dinge nicht nur die ganze Welt, sondern auch mein ganzes Leben zu enthalten? [...]…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Fabian Stoermer: Hermeneutik und Dekonstruktion der Erinnerung. Über Gadamer, Derrida und Hölderlin, Wilhelm Fink, München 2002.

    Silke-Maria Weineck
    …Erscheinung treten, dann nicht als „Gegenstand einer Wahl, sondern nur einer Ausarbeitung.“ (S. 377) Dieser Ausarbeitung widmet sich Stoermer mit Präzision und… …Markierung des Singulären. (S. 18) In Stoermers Analyse dieser und verwandter Differenzen erweist sich die genealogische Abhängigkeit beider Autoren von… …wichtigsten Lektüren dieser Texte – neben Heidegger geht es hier auch um Adorno, Binder, Böschenstein, Hamlin, Henrich, Lacoue-Labarthe, Santner, Jochen Schmidt… …ist, die die ‚Rückverwandlung [...] in lebendigen Sinn‘ ermöglicht, ob dieser Bewegung, die von der Struktur der wiederholbaren Spur selbst provoziert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Letale Liebe und das Phantasma idealer Mütterlichkeit in Grillparzers Trauerspiel „Des Meeres und der Liebe Wellen“

    Brigitte Prutti
    …. Alle Textzitate des Stückes nach dieser Ausgabe; Seitenangaben erfolgen im Text. Die empfindsame Traditionslinie betont Friedrich Sengle: Biedermeierzeit… …heimliche Hochzeit. In einer stürmischen Nacht verlöscht Heros Lampe, die Botin und Zeugin dieser verbotenen Liebe, und Leander ertrinkt. Hero stürzt sich… …eben dieser Verheißung der primären lebensspendenden Qualität einer mütterlich konnotierten Oralität, wie sie David E. Wellbery in seiner großen Studie… …Autonomieverlangen und erotischen Verschmelzungswünschen. Die individualpsychologischen Voraussetzungen dieser widersprüchlichen Wünsche lokalisiert er in der… …folgerichtig mit einer skeptischen Frage im Angesicht der Leichen des jungen Paares: „Versprichst du [Amor] viel, und hältst du also Wort?“ (94) Trotz dieser… …dieser Melancholiker abends im Ruderkahn auf den Wellen und richtet den Blick wehmütig nach den Sternen. Die Erfahrung von infantiler Geborgenheit in einer… …quasi-sakrale Erfahrung dieser Begegnung befreit ihn schließlich von der Fixierung auf die tote Mutter. Sie markiert das Ende der männlichen Trauerarbeit, deren… …daran, dass Hero als dieser Mutterersatz für Leander zu betrachten ist, deren auratische Präsenz gerade in ihren mütterlichen Prädikaten zu suchen ist… …. Diese symbolisch überdeterminierte Geste, mit der dem männlichen Subjekt in dieser Szene das „Glück der warmen Strahlen“ (42) von Seiten der jungen… …Freude entgegen: „Mutter! Mutter!“ (18) /„O süßer, süßer Klang, / So lange nicht gehört.“ (19) Trotz dieser spontanen Anziehung widersetzt sie sich den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Andreas Maier: Die Verführung. Thomas Bernhards Prosa, Wallstein Verlag, Göttingen 2004.

    Bernd Fischer
    …hinzugeben, sich aufsaugen zu lassen. Der Leser genießt eben statt des durchsonnten „Nachsommers“ einen genial-grotesken Horrorfilm. An dieser Stelle des… …deshalb so unbeirrt auf ihre Wahrheit und Gültigkeit hin verfolgt, um hinterrücks just die Unsinnigkeit dieser Rede von Gültigkeit zu demonstrieren, um… …parasitär und destruktiv bedienen. Wenn an die Schwelle dieser Erkenntnis den Leser zu führen das von Maier ironisch verfolgte Ziel ist, dann mag auch eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Tradition, Traditionsbruch und das alte Medium Gedicht – Zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger

    Zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger
    Jürgen Brokoff
    …. In dieser Perspektive geht es der Tradition darum, das Gegebene und Überlieferte möglichst ohne Veränderungen und fremde Zusätze weiterzugeben. Denn… …Gesellschaften scheint dies sogar der Regelfall zu sein. Ja, man könnte sagen, dass sich unter anderem in dieser Tätigkeit die Modernität einer Gesellschaft… …Beantwortung dieser Frage reicht die in den angeführten Theorien gegebene Definition der Tradition aus. Die Infragestellung der Tradition kann zur Tradition… …halten, soll im Nachfolgenden das Thema der Tradition an einem literarischen Beispiel abgehandelt werden, einem Gedicht. Die an dieser Stelle vorab zu… …wieder Busch und Tal, oder: Einsamer nie als im August, oder auch: Die Nacht schwingt ihre Fahn, der kommt mit wenig aus. 20 Sechsundzwanzig dieser… …zukommt, muss an dieser Stelle noch offen bleiben. Sie erschöpft sich jedoch keineswegs darin, dass der angenommene Erwartungshorizont des Lesers zum… …handelt. 20 Der Bezug dieser Zitate zur Tradition liegt auf der Hand. Hier wird die hohe Tradition der Dichtkunst aufgerufen und das in einer für moderne… …„Hardware“ (V. 24). Zum anderen wird vor dem Hintergrund dieser Ernsthaftigkeit der vermeintliche Mangel, die vermeintliche Armut des Mediums Gedicht („wenig“… …. Jahrhunderts, die sich zu einem wesentlichen Teil den Reduktionismus auf ihre Fahnen geschrieben hat. Dieser Reduktionismus muss nicht notwendigerweise den… …nicht die Sprache dieser Zi- 22 Es ist das Verdienst Michail Bachtins, dass er in seinen Arbeiten intertextuelle (dialogische) Relationen nicht auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    „Geltung ohne Bedeutung“ – Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben

    Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben
    Susanne Lüdemann
    …dieser Weise von Legendre bezeichnete Unterschied lässt sich auch aus dem Gegensatz von christlicher Verkörperungslogik und jüdischem Verkörperungsverbot… …gewährleistet werden sollte, ist in dieser naturrechtlichen Überwölbung staatlicher Gesetzgebung nicht mehr normativ gesetzt, sondern nur noch ‚problematisch‘… …praktischen Vernunft zu unterwerfen. Die Regel dieser Unterwerfung selbst ist nach Kant der kategorische Imperativ, der den Handelnden dazu bestimmt, sich die… …Wahrsprüche der „fleischgewordenen Macht“ (des absoluten Monarchen), so steht dieser Textualität des Gesetzes in foro externo (im politischen Raum) ein… …, postierten Türhüter. Dieser versagt ihm den Eintritt, obwohl „das Tor zum Gesetz offensteht wie immer“, woraufhin der Mann vom Lande fragt, „ob er also später… …Jahren niemand außer mir Einlaß verlangt hat?“ – „Hier konnte niemand sonst Einlaß erhalten“, lautet die bekannte Antwort, „denn dieser Eingang war nur für… …sie ihn verstellt oder blockiert. Dieser paradoxen Struktur einer verschließenden Eröffnung oder eröffnenden Verschließung – die Präambel selbst ist… …moralische Folgen der Tat; in welcher Qualität wir dieser ihre Macht (als Weltherrschers) durch unsere Vernunft nicht weiter verfolgen, sondern nur das… …dieser aschkenasisch-jüdischen Konzeption ist das wahrhafte Gottesgesetz verborgen – und nur wer es in dieser Verborgenheit aufsucht, kann dem… …Gerichtshof-Metapher oder vielmehr zusätzlich zu dieser auch Züge einer Geheimpolizei trägt (die für Josef K. ganz willkürlich erfolgende Verhaftung, die wiederholten…
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