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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Subversives weibliches Wissen im „Nibelungenlied“

    Ingeborg Robles
    …gefangengenommen hat. Liudeger weiß auch nicht, dass es Sivrit ist, gegen den er kämpft. Aber er kennt wohl sein Wappen, und als er es erblickt, weiß er, wer dieser… …konstituiert sich in dieser Welt als Einheit dieser drei Elemente. Der Ausschluss von Wissen wie gleichermaßen von Macht und Handlung dagegen charakterisiert das… …, daran lässt der Erzähler keinen Zweifel: Die Ausdeutung durch Uote sagt voraus, was passieren wird. Kriemhilt versucht zwar, dieser Deutung gemäß zu… …zugleich irre. 20 Sie führen näher als alles andere bislang an die Wahrheit heran, aber die scheinbar offensichtlichen Schlüsse, die sich angesichts dieser… …rühren. So wird in dieser Szene erneut die ungleiche Macht- und Wissensverteilung deutlich, zugleich aber kündigt sich eine Transformation dieser… …geteilt. Sie glauben, Kriemhilt habe ihren Zorn überwunden. Wenn Hagen nun beschließt, sich den Burgunden anzuschließen, so ist dieser Entschluss nicht mehr… …Rumolt noch unterstrichen wird, lautet, die Burgunden sollen ihr Leben nicht aufs Spiel setzen und die Reise folglich unterlassen – und dieser Rat wird…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Das Elch-Kapitel in der

    Reiner Hildebrandt
    …das Lemma nicht in dieser für ihn nur noch im „Nibelungenlied“ – also mittelhochdeutsch – belegten Form elch an, sondern in der nur einmal von Rückert… …vermerkte dazu: „es ist übel, daß dieser, allem anschein nach, Slaven abgesehne name, unsern heimischen, welcher ahd. ëlah oder ëlaho, mhd. elch [...] lautete… …Textgestalt in den beiden späten Handschriften Paris (P) 11 und Vatikan (V) 12 überliefert ist. Dieser Grundtext ist wohlgegliedert, er weist die Einteilung in… …lat. Kapiteldubletten am Ende von Buch I, wo das Abschreiben einiger dieser Kapitel unterblieben ist mit dem ausdrücklichen Hinweis auf ihr… …die Sinnzusammenhänge zu beachten. Im Gegensatz zu F hat dieser Schreiber auch viele Zusatztexte außer Acht gelassen, andererseits hat er den Grundtext… …lässt sich nichts Genaueres sagen. Dafür, dass F sie aber so gut wie vollständig in den Grundtext integriert haben dürfte, spricht das Vorkommen dieser… …Texte im vollen Umfang auch in der singulären Hildegard-Handschrift „Cause et Cure“ 20 , in deren drittem und viertem Buch viele dieser Texte als buntes… …Sammelsurium zusammengestellt sind. Für die Autorschaft Hildegards auch dieser Nachtragstexte sprechen wiederum die integrierten deutschen Wörter in Hildegards… …langjährigen Sekretärs („Symmista“) der Hildegard, Volmar, aus, dass dieser für die Endfassung ihrer Werke in korrekt formuliertem Latein zuständig war und dass…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    „Todesfuge“ – „Todesorgel“: Zu Paul Celan und Robert Schindel

    Martin A. Hainz
    …Gruppe formt, ist also nur so zu beantworten: ein Irrtum jener, die die Existenz dieser homogenen Gruppe postulieren und das Wesen derselben definieren… …verwandt zu betrachten, ohne auf die Objektivierung dieser Erfahrungen einzugehen, sei doch auf Ähnlichkeiten der Lebensläufe hingewiesen, gehören Celan und… …gedacht und gefühlt haben dürfte. Dieser lobte sich die Ketzerei, etwa in der Begegnung mit Nelly Sachs. 15 9 Emmerich [Anm. 5], S. 39. 10 Vgl. ebd., S. 43… …geworden“ 38 … Celans Kunst ist zwar „um einer Begegnung willen“ 39 entstanden; doch wie und wo sie den Leser trifft – und nur dieser Kontakt wird sich… …. Bernhard Böschenstein et al., Frankfurt/Main 1999, S. 113; vgl. ebd., S. 200. 36 Vgl. zu dieser Deutung Martin A. Hainz: Die „Todesfuge“ – als Polemik… …Schindel – Lamping hat dies aufgreifend betont, dass dieser Hiatus eine Herausforderung und „zu überwinden“ 53 , gleichwohl nicht zu schließen sei. 54 Der… …Unausweichliche sozusagen ausweichlich. Dieser Prozess eines Zerfalls greift schließlich in die Mechanik der Todesorgel selbst ein: Man könnte auch sagen Man könnte… …Todesorgel“ zeigt – „Abgründe […] angepeilt“ 71 … Damit ist das, was eingängig an dieser Dichtung ist, von der Eingängigkeit der satirischen „Todesfuge“, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Zur Sprache des „Münchner Minnekästchens“

    Klaus-Peter Wegera
    …dieser Form möglich war und um Fragen der Datierung und Lokalisierung. Von der Hagen hegte keinerlei Zweifel an der Echtheit des Kästchens. Er datiert es… …Vorsicht auch dieser Methode gegenüber – das Fälldatum des Baumes, aus dem das Holz des Kästchens stammt, auf das 13. Jahrhundert festgelegt (vgl. Rudolf… …kritisieren. Allzu auffällig ist dieser bemüht, die sprachlichen Besonderheiten des Textes in alle möglichen Sprachregionen zu verstreuen: swo (pro swâ) ist… …eine grundsätzlich bodenständige Verbreitung dieses i angenommen werden kann, obgleich das Nebensilben-i in dieser Massierung auch in den Urkunden nicht… …abgegrenztes südliches o/ou-Gebiet bis Weißenburg und Ettlingen gegenüber nördlichem au. Auch die Form stan ist laut HSS (Karten 44/45) nur bis zu dieser Grenze… …bestätigt 24 die Beherrschung der Schriftprinzipien, bemängelt aber das Fehlen von Spielformen bei N, V und M, die dieser Schrift einen ornamentalen Charakter… …angesehen werden. Die einmal abgesehen von dem Kästchen früheste dieser Mischformen, die sog. „Minneklage aus Thüringen“, wird auf ca. 1300 datiert, die… …Vergleichsmaterial fehlt. Damit könnte auch das massive Auftreten von Formen, wie wir es aus den mittelhochdeutschen Handschriften so nicht kennen, das in dieser Form…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Die „richtige Frequenz“: Ernest Hemingway und Raymond Carver in Ingo Schulzes Roman „Simple Storys“

    Friedhelm Marx
    …Ebd. Eine erste Andeutung dieser Nacherzählung findet sich in Schulzes Döblin-Essay. Dort trägt der Immobilienmakler noch den Namen „Paul Schulze“. Vgl… …dieser Geschichte nicht anzumerken, dass sie sich einem Leseerlebnis verdankt. Er habe versucht, schreibt Ingo Schulze rückblickend, Hemingways „Up in… …einem Urlaubserlebnis mit Schlägerei. Nur die junge Frau hört zu, sie findet Gefallen an dieser Geschichte wie vermutlich an all denen, die Edgar schon… …leicht übersehen, dass die Motive dieser scheinbar simplen Geschichten miteinander arbeiten wie Muskeln beim Laufen: „Plötzlich offenbart sich die… …gleichzeitig. [...] Das treibt sich gegenseitig voran.“ 37 Die Nachbarn wissen mit dieser Auskunft nicht viel anzufangen und brechen das Gespräch wenig später ab… …. Umso mehr verrät diese Bemerkung über die dem Roman inhärente Poetik: In ihr offenbart sich tatsächlich die „Spiel- 32 Wenn man will, kann man in dieser… …. Was sie an dieser umständlichen Form des Erzählens schätzt, versucht sie noch einmal zu beschreiben, diesmal mit Hilfe eines Zahlenspiels: „Ich frag… …sieben“ gehört. Was die Romanfiguren sich an Geschichten erzählen, folgt dieser Poetik erzählerischer Umwege. Jennys Formel „vier plus sechs minus drei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Stephan Kraft: Geschlossenheit und Offenheit der „Römischen Octavia“ von Herzog Anton Ulrich. „der roman macht ahn die ewigkeit gedencken, denn er nimbt kein endt.“ Königshausen & Neumann, Würzburg 2004.

    Olaf Simons
    …glauben können, dass gerade dieser Text in der Lage wäre, durch eine Mittelposition zwischen den Blöcken Barock und Aufklärung eine Art Missing link… …jedem Fall auf einen äußerst komplexen und neu zu entdeckenden Roman dieser Zeit. München Olaf Simons 615…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Sebastian Coxon, The Presentation of Authorship in Medieval German Narrative Literature 1220-1290, Clarendon Press, Oxford 2001 (Oxford Modern Languages and Literature Monographs), 254 Seiten

    Timo Reuvekamp-Felber
    …hagiographischen Schema entsprechend als ehemals sündiger Mensch und Autor dar, der nun aufgrund dieser Selbsterfahrung umso ‚authentischer‘ Trost und… …Autordarstellung auf wie großepische Werke. In ihnen begegnen das Buch selbst als Erzähler, der Verständnis für den Autor erweckt, da dieser sich trotz seiner…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Nicolai Riedel: Ernst Jünger-Bibliographie. Wissenschaftliche und essayistische Beiträge zu seinem Werk (1928-2002), Verlag J. B. Metzler, Stuttgart, Weimar 2003.

    Jan T. Schlosser
    …zum Werk“ ein. Innerhalb dieser zentralen Systemstelle berücksichtigt Nicolai Riedel die im In- und Ausland erschienenen Studien zum Gesamtwerk Jüngers… …Forschungs- und Wirkungsgeschichte Jüngers. Vor allem an dieser Stelle erhält der Leser wichtige Orientierungshilfen, die ihm einen Eindruck von der Breite des…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingrid Hove, Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (PHONAI 47, Texte und Untersuchungen zum gesprochenen Deutsch), IX und 197 Seiten

    Werner Besch
    …Aussprache-Vorschläge für die Deutschschweiz hineinstellt. Sie betreffen u.a. folgende Bereiche bzw. Regelungen (S. 172), die in dieser Zeitschrift nicht mit allen… …lag bei dieser Rezension sehr daran, den Untersuchungsansatz und die Ergebnisse des vorliegenden Bandes thematisch und wissenschaftsgeschichtlich in den…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Doppelgänger in der Literatur des Mittelalters? Doppelungsphantasien im „Engelhart“ Konrads von Würzburg und im „Olwier und Artus“

    Ute von Bloh
    …Verfügung, das zwischen Abbild, Ebenbild und Vorbild oszilliert. Dieser Terminus ist allerdings hochgradig theologisch besetzt, denn hier geht es zumal um die… …Beziehung steht. Allein dieser Typus steht im Zentrum der nachfolgenden Überlegungen. Weitere Sonderfälle wie Stellvertreter, die vorübergehend die Gestalt… …Bezeichnung entsprechend auch nicht vor. – Für die Diskussion dieser Frage danke ich besonders dem Mittelalterkreis in Bochum, der mich im Sommer 2001 zu einem… …profiliert sich zudem unter anderen Prämissen, aber als ein Treueexempel, zumal für junge Menschen, fungiert ausweislich auch dieser Text. 14 Was allerdings… …Ähnlichkeit, der auch im „Engelhart“ herausgestellt ist: auf die freie Wahl. Sie wäre nicht gegeben, würde es sich um ‚natürliche‘ Brüder handeln. Und dieser… …Tugend der Barmherzigkeit. Was die Freundschaften wiederum verbindet, ist die unbedingte Treue. Vgl. ebenfalls zu dieser Freundschaft Braun [Anm. 30], S… …dieser Bindung erweist sich letztlich auch im „Olwier“. Ihr eignet insofern zurecht etwas Rätselhaftes. Was sich hier aber gegenüber dem Allgemeinen zu… …werden Identitätsprobleme vorwiegend als Probleme der noch unentdeckten oder bestrittenen Genealogie entfaltet. 37 Auch unter dieser Voraussetzung… …eingelagert wird. Im Anschluss an die Auseinandersetzung mit den jeweils erzwungenen Trennungen sowie mit dieser außerordentlichen Nähe, welche die Ähnlichkeit… …Artus bereits zu Beginn der Geschichte an der Freundschaft Olwiers zweifelt, nachdem dieser heimlich den Hof verlassen hat, um den Nachstellungen der…
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