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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Bildintensität – Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“

    Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“
    Hans Jürgen Scheuer
    …Rekonstruktion dieser Bildintensität aus den Spuren, die sich im Text ablesen lassen, ist die hirnanatomische ‚Drei-Ventrikel-Lehre‘, die Ioan Petru Culianu nach… …. Ferdinand Leopold, Frankfurt/Main 2001, S. 36. 25 Hans Jürgen Scheuer Auch in umgekehrter Richtung kann dieser Prozess verlaufen: Wenn dem vorderen Ventrikel… …die Tatkraft folgen, die Ehrgewinn ermöglicht; dieser geht einher mit dem Erwerb von guot, das wiederum zur Quelle höfischer milte wird und – so füge… …mit dem Problem der Verstetigung dieser Eindrücke konfrontiert ist. Auf der Roman-Ebene des Strickerschen Erzählens von Artus wird der Prozess der… …. Analysiert man nun die Kombination dieser Merkmalspaare, indem man die Äquivalenzen mit ‚+‘, die Kontrarietäten mit ‚– ‚ kennzeichnet, ergibt sich daraus… …Illuminatoren. Entscheidend an dieser Beobachtung ist nicht der spekulative Schluss auf ein im 13. Jahrhundert angeblich wachsendes Publikumsbedürfnis „nach… …befremdenden Berichten, nach allerart Kuriositäten, [...] nach Märchenhaftem und Sagenhaftem“. 16 Vielmehr geht es an dieser Stelle deutlich um eine Darstellung… …vrouwe, der Tochter des Herzogs vom Trüeben Berge, die sich dem Ritter bittflehend nähert, als dieser beim Versuch, wie ein zweiter Iwein dem Artushof im… …von Zögerlichkeit streift ihn nur deshalb, weil dieser einzige Zugang zu Matûrs verschlossenem Reich von einem Wächterriesen verstellt wird, dem Bruder… …des Riesenboten, der wie dieser durch 23 Vgl. dazu aus komplementärer kunsthistorischer Sicht Georges Didi-Huberman: Fra Angelico. Unähnlichkeit und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2005

    Zur Interpretation des „Gürtels“ Dietrichs von der Glezze

    Petrus W. Tax
    …auch delikaten Themas in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit der internationalen Forschung auf sich gezogen. 1 Dieser Beitrag versucht einmal, auf… …Verfasser dieser Geschichte, über den kaum etwas bekannt ist, entpuppt sich als ein sehr belesener Erzähler. 2 Obwohl Hans-Friedrich Rosenfeld in seinem… …dieser Reime. 48 Zur Interpretation des „Gürtels“ Dietrichs von der Glezze sowie an Gottfrieds „Tristan“ 6 und Wolframs „Parzival“. 7 Wenn auch der… …bed (93–101). The implied message, of course [!], is to emphasize the potential fertility of the sexual union” (S. 113). Aber Nachwuchs spielt in dieser… …handelt sich bei dieser descriptio pulchritudinis um den Typ ‚vom Scheitel bis zur Sohle‘, den Helmut Tervooren innerhalb einer Schönheitstypologie… …der höchsten Gunst, die von der Frau oder Dame gewährt werden kann. 13 Dieser Sachverhalt wird sehr deutlich, wenn man etwa diese Thematik in der X. und… …dieser Szene auch gewiss ein weibliches Symbol, denn Laudine hofft ja, dass Iwein sein Wort hält und binnen Jahresfrist zu ihr als seiner Gattin… …geritten) und dieser sie dann sogleich verlässt, ohne auch nur ein Wort mit ihr gewechselt oder sie befragt zu haben 22 , bleiben die Gaben bei der Herrin… …dieser Geschichte als ihrem Manne menschlich überlegen dargestellt, ja er verleiht ihr zu Beginn ironischerweise geradezu Züge der Heiligkeit. 24 Wie vor… …riten (v. 709). Dieser Wachposten liegt wahrscheinlich außerhalb der Stadt in der Landschaft und bildet wohl auch einen Nachklang zum locus amoenus des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Die Rolle des überregionalen Sprachkontakts bei der Genese regionaler Umgangssprachen

    Michael Elmentaler
    …Verhältnis zu setzen zu außersprachlichen Parametern wie Sozialschicht, Ausbildungsniveau, Geschlecht, Adressat oder Situation. Ausgangspunkt dieser aus der… …Umgangssprachenforschung gerade für die varietäteninterne Variation und deren kommunikative Funktionen. Im Mittelpunkt dieser aus der Ethnomethodologie und… …aufgrund von Interferenzprozessen zwischen dem jeweils örtlichen Dialekt und der überdachenden Standardsprache herausgebildet. Als Auslöser dieser… …auf dem Lande so effektiv und allgemein wurde, daß er zu einer verbreiteten Kenntnis dieser Varietät als zweiter, und zwar höher bewerteter… …segmentalphonetische 16 Merkmale dieser beiden niederrheinischen Regiolekte sind in Abb. 1 zusammengestellt. 17 15 Vgl. Heinrich J. Dingeldein: Sprachvarietäten in… …der Koronalisierung geht aus den Ergebnissen dieser Befragung nicht eindeutig hervor; Cornelissen nimmt an, dass dieses Merkmal in den Regiolekten in… …dieser Weise auch einige andere hier angeführte Varianten zurückgeführt werden, z.B. die spirantische Aussprache von g im Wortinlaut wie in saren ‚sagen‘… …ausgesprochen werden muss, verwendet hierfür aber nicht den stimmhaften Reibelaut [ ], sondern das stimmlose [ ], wie er es in dieser Stellung aus Wörtern wie… …Dialektinterferenz erklärt werden, sondern beruht vielmehr auf einer bewussten oder unbewussten Bevorzugung dieser Varianten seitens der Sprecher. 21 21 Gerade die… …Sprechmerkmale ist nur auf dem Wege eines direkten und kontinuierlichen Sprachkontakts denkbar. 24 Als Träger dieser Prozesse kommen vor allem die mobilen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Von Drachentötern, Quellenfiktionen, Pastourellen und Lehnwörtern – Kritische Notizen zu jüngeren Thesen über deutsch-spanische Beziehungen im Mittelalter

    Kritische Notizen zu jüngeren Thesen über deutsch-spanische Beziehungen im Mittelalter
    Victor Millet
    …unmittelbar neben ihr stehenden kleinen Palast Königs Alfons I. ‚el Batallador‘ (der Streitbare, † 1134) gehörte. Dieser schenkte 1131, wohl im Kontext der… …Zeugnissen vorkommende Regin gedeutet. Die Identifizierung dieser Plastiken mit Sigurd und Regin geht offenbar vom Zusammentreffen des Schmieds und des… …, scheinen die Hände vor der Brust gefaltet. Kein einziges Element dieser Gruppe weist in irgendeiner Form auf den skandinavischen Regin. Der Vergleich mit der… …Tieres wendet sich vom Menschen ab, der Kopf dagegen dreht sich zu ihm zurück und steht dem des Kämpfers gegenüber. Dieser hält den linken Arm waagerecht… …Tieres stehende rechte Bein; nur hält dieser Kämpfer einen Schild vor sich. Eine weitere Darstellung auf einem Kapitell im Kreuzgang der Kirche San Pedro… …wieder ein Drache, dessen Gestalt mit dem der Drachentöter-Szene übereinstimmt, nur dass dieser hier die Flügel ausbreitet. In der Figurenreihe darüber… …Siegfriedsage erneuert. 21 In dieser Debatte hat man jedoch fünf Tatsachen verkannt oder verschwiegen: erstens, dass die Darstellung des Drachentöters, wie… …daher keine Beziehung dieser Gruppe zum Drachentöter hergestellt werden kann, ohne diese Begleiter überzeugend ikonographisch zu erklären; viertens, dass… …Halbinsel weit mehr Aufsehen erregen als eine mögliche Sigurd-Figur. 27 Aber weder Weber noch Müller erklären, wie dieser Kampf in San Pedro ikonographisch… …Hinweise auf Thor schließen lassen bzw. was sie zu dieser Identifizierung gebracht hat. 28 Das Problem besteht darin, dass es in der stark verfallenen Kirche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Thomas Weitin: Notwendige Gewalt. Die Moderne Ernst Jüngers und Heiner Müllers, Rombach Verlag, Freiburg im Breisgau 2003 (Rombach Wissenschaften, Reihe Cultura, Band. 34).

    Gabriele Hundrieser
    …Terrorzusammenhang konvertiert. Inwiefern dieser Gewaltzusammenhang bei Müller oftmals in grausam-groteske Theaterbilder umschlägt, zeigt das Folgekapitel (vgl. S. 276… …sozialistischer Gesellschaftsformationen und der Utopie der kommunistischen Gemeinschaft.“ (S. 345 f.) Dieser grundsätzliche Strukturzusammenhang von dargestellter… …nicht auflösbaren subjektiven Widersprüche der Jünger’schen ‚Ganzheitsphantasien‘. Während eben „dieser Zug zur Öffnung“ (S. 377) bei Jünger undenkbar… …, so die Studie abschließend, in grundsätzlicher Perspektive auf die „Dekonstruktion von Totalität“ (ebd.). Will man die Ergebnisse dieser zweifelsohne…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Beiheft zur ZfdPh 2007, Themenschwerpunkt: „Tiere, Texte, Spuren“, Herausgeber: Norbert Otto Eke und Eva Geulen

    …gegenwärtig einen prominenten Platz in der politischen Diskussion. Das fängt bei Greenpeace an und hört beim geklonten Schaf Dolly längst nicht auf. Dieser von…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Inhaltsverzeichnis

    …, Bearbeitungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift… …usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche Namen im Sinne der Markenzeichenund…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Weltbild, Kartenbild, geometrische Figur – Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten

    Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten
    Hartmut Kugler
    …inhärente, aus ihrer Struktur abgeleitete Systematik darstellen“ (S. 66). Mit dieser Aussage vollzieht Englisch eine Abkehr von der bisher üblichen Auffassung… …‚Basisorte‘ Karthago und Konstantinopel sowie einen ‚Schnittpunkt SP‘ bestimmt. Dieser kommt dadurch zustande, dass die Verbindungslinie zwischen Karthago und… …Kugler mit einem anderen Mittelpunkt und folglich auch einem anderen Verlauf des ‚Entstehungsortstrahls‘. Dieser weist dann nicht mehr, wie von Englisch… …Beatuskarte, aufgrund des Traditionsbezuges der frühmittelalterlichen Kartenzeichner sicherlich noch anders darbot“ (S. 292). Dieser Erklärungsversuch… …Basiskonstruktion, die Englisch zu entschlüsseln meint, haben sie, so scheint mir, nichts gewusst. Dieser Eindruck verstärkt sich, wenn man die Aussagekraft des… …viel Spielraum. Dieser Spielraum musste, um die Dreieckskonstruktion plausibel zu machen, bis an den Rand des Zumutbaren ausgenutzt werden. Bei Karthago… …Orte Reichenau, Braunschweig und Ebstorf berühren. Dieser Befund gibt der Autorin die Gelegenheit, eine Forschungshypothese vorzutragen, wonach die… …entstanden sei. Abgesehen vom hohen Spekulationsgrad dieser Deszendenzthese liegen die drei ‚Entstehungsorte‘ jedoch keineswegs auf einer Linie. Der Eindruck…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Die mittelhochdeutschen Gedichte vom „Wartburgkrieg“

    Ludger Lieb, Stephan Müller
    …Sängers, der in der Realisierung von Rhythmus und Tondauer frei war, einen Spielraum auch der ‚szenischen‘ Gestaltung eröffnete. Dieser eröffne… …. Dieser offene Textbegriff – aber auch der Schritt hinter die Überlieferung zurück – muss das Strophenensemble immer vor dem Hintergrund des Wissens um eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Über das Unsagbare in der Literatur – Zur Poetik von W.G. Sebald und Günter Grass

    Zur Poetik von W.G. Sebald und Günter Grass
    Peter Philipp Riedl
    …entsprechend hervorgerufene gemischte Gefühl von Schrecken und Lust. Dieser paradoxen Verbindung, die in Oxymora wie delightful Horrour (John Dennis) ihren… …, hg. v. Christine Pries, Weinheim 1989, S. 55–73. 263 Peter Philipp Riedl und des Selbstverlusts zur Folge hatten. Das Erhabene wurde in dieser… …und Lust schwanken und keine Harmonie zulassen. In dieser Ästhetik des Erhabenen, die Kant zunächst in seinen „Beobachtungen über das Gefühl des Schönen… …dieser Frage der Ästhetik beimisst, zu unterschätzen. Das Verhältnis von Schock und Ästhetik hat Sebald bereits 1980 in seiner Monographie über den „Mythus… …der Zerstörung im Werk Döblins“ wissenschaftlich analysiert und ideologiekritisch zu bewerten versucht. In dieser von Benjamin und Adorno beeinflussten… …, Frankfurt/Main 1977. Er findet sich nun auch in Kluges „Chronik der Gefühle“, Bd. II: Lebensläufe, Frankfurt/Main 2000, S. 27–82. Nach dieser Ausgabe wird im… …Vater, von den Nationalsozialisten ermordet worden ist. Bei dieser Spurensuche stößt der Autor-Erzähler ernsthaft an die Grenzen des Erzählbaren: „Es war… …geplagt wurde von einem immer nachhaltiger sich bemerkbar machenden und mehr und mehr mich lähmenden Skrupulantismus. Dieser Skrupulantismus bezog sich… …, der sich zu dieser Frage folgendermaßen geäußert hat: „Ich habe nie einen Roman geschrieben, sondern einfach mehr oder weniger lange Prosatexte, und ich…
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