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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich Schmidt Verlag

    Stefan H. Kaszyíski
    …BUCHBESPRECHUNGEN Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich… …Schmidt Verlag, Berlin 2001. Der Titel des Buches von Lada Lubimova-Bekman, „Rezeption von Aphorismen“, lässt vermuten, dass es sich hier um eine… …literaturwissenschaftliche Untersuchung handle, doch der Untertitel „Eine textlinguistische Studie“ korrigiert die falsch geortete Einordnung. Die Arbeit ist eindeutig… …Untersuchungen nicht einmal bibliographisch erfasst, ist der sprachwissenschaftlichen Aphorismusforschung immerhin eine wichtige, diesmal textlinguistische Studie… …Studie weder eine eigene Aphorismusdefinition noch die Definition der Rezeption auf und verlässt sich im Umgang mit diesen Begriffen ganz auf die… …. Die Autorin erkennt schon deutlich, dass die 285 Buchbesprechungen Aphorismen eine außergewöhnliche Textsorte mit „verdichtetem“ Informationsgehalt und… …einer „spezifischen Struktur“ sind, die vom Leser eine besondere „Anstrengung im Prozess der kognitiven Textverarbeitung“ fordern. Es ist also nicht so… …gleichen wie die, zu denen man über eine poetologische Textuntersuchung kommen kann. Die vorliegende textlinguistische Studie zur Aphorismusrezeption wird… …Aphorismen haben, wie das Schaffen von E. Canetti oder St. J. Lec zeigt, eine besonders intensive intellektuelle Nachwirkung. Das dritte Kapitel, das für einen… …Rezeptionsästhetik kein einziges Mal verwendet wird. Lada Lubimova-Bekman hat aber mit ihrer Studie sehr deutlich nachgewiesen, dass es eine sehr starke Verbindung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman "Doktor Faustus" (Literaturwissenschaft/Kulturwissenschaft)

    Volker C. Dörr
    …Buchbesprechungen Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“… …„intertextuellen Annäherung“ an ihren Objekttext zunächst, im Sinne einer methodologischen Reflexion, eine sehr konzise und hilfreiche Übersicht über eine Fülle von… …Voraussetzung bedeutet es tatsächlich eine „Störung der literarischen Kommunikation“, wenn ein Zitat nicht erkannt wird: weil die Autorintention an einer solchen… …entscheidenden Einfluss Adornos – desavouiert wird. Dieser Widerspruch des Romans, der doch tatsächlich eine intertextuell konstituierte „Spannung“ ausmacht (die… …nicht um Zitate handelt, sondern um ein „fiktives Zitat“, dessen „Autorin“ eine Romanfigur ist, im einen Falle (ebd.), um eine von einer Figur… …ausgesprochene gereimte Lebensmaxime, die wie eine Volksweisheit klingt, im anderen Falle (vgl. 107). Da aber beide Male nicht die Herkunft aus einem anderen… …, führt die Verfasserin eine Vielzahl weiterer Stellen aus Manns Roman an, die tatsächlich als Zitate aus dem Drama Goethes gelesen werden können, wenn… …(259). An dieser Stelle, im abschließenden dritten Teil der Studie, erfolgt dann eine Differenzierung von Phänomenen der Intertextualität nach ihrer… …Studie liefert – trotz einiger Schwächen in der Argumentation auf insgesamt überzeugende Weise – eine Vielzahl von neuen Einzelbeobachtungen, klammert… …Zitats weitgehend aus. Zudem wäre – gerade weil es sich um eine Studie zur Intertextualität handelt, innerhalb derer die Genauigkeit der Zitation eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Eric Baker
    …Buchbesprechungen Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer… …und Kant noch eine Landkarte mit vielen weißen Stellen. Ziel dieser Studie ist die Neuvermessung dieses unübersichtlichen Terrains“ (S. 5). Hinter der… …des Rhetorisch-Erhabenen und des auf empirische Subjektivität Bezogenen handelt es sich vielmehr um eine dem Erhabenen immanente Opposition, deren… …Rhetorisch-Erhabenen nur einer von zwei entgegengesetzten Lesarten. Die eine Lesart versucht, Longins hypsos-Konzept ins Schema des hohen Stils innerhalb der… …dennoch bekommt das Bekannte aufgrund des bis zu diesem Punkt Erörterten neue Resonan- 605 Buchbesprechungen zen. (Unklar ist allerdings, warum eine… …emanzipiert sich endgültig aus rhetorischen Vorgaben: Bezeichnend dafür ist, daß Longin weder bei Edmund Burke noch bei Kant eine entscheidende Rolle spielt (S… …Epochen – das schiere Wissen, welches eine Studie solchen Ausmaßes erfordert – sind beeindruckend. Die Klarheit der Exposition, sowie ihrer… …Hindernis zum Verständnis der Rezeptionsgeschichte Longins aus dem Weg geräumt. Aber gerade hier, bezüglich der kritischen Leitthese, ist auf eine… …. Problematisch dabei aber ist, dass der Rhetorik-Begriff, der diesen Arbeiten zugrunde liegt, eine ganz andere Funktion hat, als derjenige der antiken Tradition… …abwertenden Sinne zu verbrämen, hat also mehr mit Willen als mit Einsicht zu tun: eine ornamentale Auffassung des Erhabenen als bloßer Zierrat wird…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Ein Held, der keiner mehr sein wollte. König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden

    Björn Klaus Buschbeck
    …Abstract: EIN HELD, DER KEINER MEHR SEIN WOLLTE König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden von Björn Klaus B u s c h b e c k… …mittelhochdeutschen Heldenepik setzen sich im Allgemeinen nicht zur Ruhe. Ihre sich auf Exorbitanz 1 gründende Figurenanlage mündet in eine Permanenz heroischen… …ausgeblendet, spielt eine zentrale Rolle“, Udo Friedrich: Held und Narrativ. Zur narrativen Funktion des Heros in der mittelalterlichen Literatur, in: Narration… …. Klaus Zatloukal, Wien 1997, S. 151–170, hier: S. 161. 365 Björn Klaus Buschbeck Erzählkonventionen der mittelhochdeutschen Heldenepik in eine Aporie… …der Geschichte final steuern“. 10 Ablauf und Ausgang gattungstypischer Erzähleinheiten, das sind beispielsweise eine Episode nach dem Schema der… …folgend eine Perspektive einzunehmen, die „das Gewicht des Handlungsverlaufs von der Handlungsstruktur wegverlagert und als Teil einer fundamentalen… …denken. Ortnit erscheint zuletzt als widerwilliger Held, wobei ihm, anders als in anderen heldenepischen Texten, eine resignierende Erkenntnis der… …nachgeordnet erscheint“ (Haug [Anm. 2], S. 150). 13 Elisabeth Lienert: Mittelhochdeutsche Heldenepik. Eine Einführung, Berlin 2015, S. 9. Lienerts… …: Mittelhochdeutsche Heldendichtung, Berlin 1974. Hoffmann definierte den Helden als eine Figur, die ihr „Leben der Tat weiht und der Ehre und dem Ruhm, die aus der Tat… …als ausreichender Grund, eine Heldenkarriere an ihr Ende kommen zu lassen. Doch wenn ein Held sich weder zur Ruhe setzen noch nach dem Erreichen eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Fritz Peter Knapp: Grundlagen der europäischen Literatur des Mittelalters. Eine sozial-, kultur-, sprach-, ideen- und formgeschichtliche Einführung

    Seraina Plotke
    …BUCHBESPRECHUNGEN Fritz Peter Knapp: Grundlagen der europäischen Literatur des Mittelalters. Eine sozial-, kultur-, sprach-, ideen- und… …abstrakten Denk- und Formmuster, auf denen die literarischen Zeugnisse basieren und aufbauen“ (S. 11f.). Im Vordergrund steht dabei eine komparatistische… …(Ältere deutsche Literatur. Eine Einführung, hg. v. Alfred Ebenbauer, Peter Krämer, Wien 1985; Dorothea Klein: Mittelalter. Lehrbuch Germanistik, Stuttgart… …handelt es sich bei Knapps Einführung jedoch um ein lesenswertes Buch, das eine informative Annäherung an die Literatur des Mittelalters bietet. Basel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung, Eine ,Minnereden-Tagung' auf Schloß Eckberg

    Alexander Lasch, Christine Stridde
    …Tagungsberichte Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf… …Reproduktionsvorgänge finden, die eine vorgegebene Minnerede ‚verbessern‘ oder für andere Kontexte umdeuten. Ann Marie Rasmussen (Durham/NC) verfolgte den umgekehrten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    John Greenfield, Lydia Miklautsch, Der "Willehalm" Wolframs von Eschenbach. Eine Einführung, de Gruyter, Berlin/New York 1998 (de Gruyter

    Annette Gerok-Reiter
    …Buchbesprechungen John Greenfield, Lydia Miklautsch, Der „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach. Eine Einführung, de Gruyter, Berlin/New York 1998 (de…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    Jan Urbich: "Heimwärts kam ich spät gezogen". Das Subjekt der Heimkehr in Dichtung und Philosophie der Moderne. Eine kurze Problemgeschichte

    Christoph Deupmann
    …BUCHBESPRECHUNGEN Jan Urbich: „Heimwärts kam ich spät gezogen“. Das Subjekt der Heimkehr in Dichtung und Philosophie der Moderne. Eine kurze… …anthropologische ‚Erkenntnis‘ (S. 19) in Hinsicht auf eine Situation geht, die – mit archetypischen Textbelegen in Homers „Odyssee“ oder im Neuen Testament (die… …Hegel, heißt: „spekulative[r]“ (S. 41) – Art, indem er „eine bestimmte idealtypische Grundsituation der Heimkehr in der Dichtung der Moderne“… …(S. 18). Das qualifiziert die Heimkehr für eine problemgeschichtliche Untersuchung, die darin eine poetische oder philosophische Verdichtung des… …Holocaust“ (S. 142) – stellvertretend für eine moderne „Verzweiflung und Resignation“ (S. 155), die auch für Franz Kafkas nach dem Ersten Weltkrieg verfasste… …Daheimgebliebenen als endlose Verzögerung und Verharren auf der Schwelle in Erscheinung, ohne dass der Text dem Heimkehrer eine Perspektive eröffnet. Kafkas Erzählung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Ulrike Schilling, Kommunikative Basisstrategien des Aufforderns. Eine kontrastive Analyse gesprochener Sprache im Deutschen und im Japanischen, Max

    Haruo Nitta
    …Buchbesprechungen Ulrike Schilling, Kommunikative Basisstrategien des Aufforderns. Eine kontrastive Analyse gesprochener Sprache im Deutschen und im… …funktional äquivalente sprachliche Erscheinungsformen des Deutschen und des Japanischen, indem sie eine schriftliche Befragung bei jeweils 300 Informanten… …Kontext die größere Rolle. Die Folge ist eine striktere Zuordnung bestimmter sprachlicher Realisierungsmuster zu bestimmten Partnerkonstellationen im… …offensichtliche Markierungen für soziative Bezüge bereit, bietet aber innerhalb der weit gefassten Kategorien eine große Vielfalt an Realisierungsmustern der… …der Befragten eine wichtige Rolle (S. 269), was in ähnlichem Maße auch im Deutschen gilt. Solche Beobachtungen bauen klischeehafte Vorstellungen ab und… …Kennzeichnung der Modalität nicht ausreichend umschrieben werden kann. Es soll auch eine Vermengung mit dem Begriff Modalwort vermieden werden. Bei der Aussage… …: „Er (= der Begriff ‚Imperativ‘) umfaßt einerseits die konkrete morphologische Form eines Verbs und andererseits umfaßt er eine ganze Dimension von… …Pragmatik nicht konsequent auseinandergehalten sind. Der Terminus Imperativ stellt eine morphologische Unterscheidung des Modus zwischen dem Indikativ… …des Bittens sagt die Autorin: „Eine Verbform im Präteritum erzielt einen ähnlichen indirekten Effekt wie die Verwendung des Konjunktivs II“ (S. 89). Sie… …Japanischen eher die Bewegungsverben, in denen eine die räumlichen Beziehungen darstellende Komponente enthalten ist. Beispiele: hairu ‚in etwas…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Kontaktfelder literarischer und gelehrter Kommunikation im Kulturraum Hessen-Thüringen im Mittelalter. Bericht über eine Fachtagung auf Gut

    Stephan Müller
    …TAGUNGSBERICHTE Kontaktfelder literarischer und gelehrter Kommunikation im Kulturraum Hessen-Thüringen im Mittelalter Bericht über eine Fachtagung… …chronologischen Spektrum – von den Anfängen thüringischer Sagentradition bis hin zur Mittelalterrezeption – sollten den Gesprächen eine breite Basis geben. Mit der… …Paradigmen einer sozialund kommunikationshistorisch geprägten Literaturwissenschaft verpflichtet, aber mit einer methodischen Anknüpfung an eine soziologisch… …Iringsage in Historiographie und Dichtung als eine schlüssige Entwicklung charakterisierte, die den Stoff im Zuge der Verschriftlichung durch verschiedene… …für eine Interpretation des Parzival – warf er grundsätzlich die Frage nach den Bedingungen mündlichen Erzählens im Mittelalter auf und dokumentierte… …anthropologische Theorien zur ‚Logik der Gabe‘, daß Walthers eigentliches Thema eine Aporie höfischer Freigiebigkeit sei, von der her er soziale Geltung und… …Sündenbocks eine verbindende Beschreibungsebene fand. Den chronologischen Schritt ins späte Mittelalter machte Bettina Marquis (München). Sie stellte, als… …die anzunehmenden Rezipienten, ins Leere greifen. Sichtbar wurde vielmehr eine vielseitige Produktionsleistung Rothes, der in verschiedensten… …verschiedenen Ämtern Anteil nahm, ist die Voraussetzung für eine adäquate literarhistorische Würdigung des Eisenachers. Vor dem Hintergrund dieser Problemlage… …Filiation, als Verweis auf ein zu rekonstruierendes Original zu untersuchen, und plädierte dagegen für eine Würdigung der Stadtrechtsbücher als jeweils…
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