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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Zeitschriftenpublikation als ästhetisches Versuchsfeld oder: Ist Kleists "Verlobung" eine Mestize?

    Nicola Kaminski
    …der Ersten, der die Büchse ergriff, und, eingedenk der Tyrannei, die ihn seinem Vaterlande entrissen hatte, seinem Herrn die Kugel durch den Kopf jagte… …die Rettung seines Lebens erkenntlich zeigende „Weiße“, der doch dem im ersten Satz benannten Gesetz der Zeit – daß „die Schwarzen die Weißen… …Auflage erschienenen ersten Band der „Chronik des neunzehnten Jahrhunderts“: Aber wie das Mutterland [d.i. Frankreich], ward auch diese schöne Kolonie durch… …ersten Abschnitt von „Schwarzen“ oder „Negern“ die Rede, nicht weniger als fünfmal von „Weißen“. Mit andern Worten: Kleists Exposition ruft die den… …Deutungsmuster, macht damit jedoch buchstäblich Ernst, stellt es als Schwarzweißzeichnung sprachlich aus. Warum aber diese auf den ersten Blick reißerische… …„List“ sogar besonders perfide aus (und also in der Semantik des ersten Abschnitts: besonders ‚schwarz‘). Zum hermeneutischen Problem werden die… …, denn 1805 hatte Dessalines „in der ersten Verfassung des unabhängigen Staates […] für alle Haitianer […] die einheitliche Bezeichnung ‚Noir‘ festgelegt… …ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ein Beitrag zum deutschen Bild vom Schwarzen, Köln, Weimar, Wien 1992, S. 39. Diesen Bezug stellt auch her Remy Charbon… …des Menschen“ differenzierter wieder hineinkommt: „Kreolen heissen die in Amerika gebohrnen Europäer ersten Geschlechts, aus deren Vermischung mit den… …Vater und eine schwarze amerikanische oder ostindische Mutter haben, oder auch umgekehrt. Die Ersten heißen gelbe, die Zweyten rothe Mestitzen.“ Das gilt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Die Affenhaut Yuruparis

    Bemerkungen zu der Bearbeitung ethnografischen Materials in Alfred Döblins "Amazonas"/"Das Land ohne Tod" nebst einer Entdeckung
    David Midgley
    …des Erstdrucks vorgenommen hat: Es handelt sich um den am Ende des Kapitels „Das Ende“ im ersten Band (S. 264 in der Werkausgabe) hinzugefügten Satz, in… …Zuversicht feststellen, dass Döblin „vor allem im ersten Roman […] eine eindringliche und überzeugende Darstellung indigener Kulturen“ 8 gelungen sei. Auf dem… …ethnografischen Materials gestellt werden. In den beiden ersten Abschnitten wird auch auf die Bedeutung von französischen Quellen hingewiesen, die von der Forschung… …Stromes“ Sukuruja gefunden hat. 19 (Die Elaboration der Sukuruja-Figur zu einer mythischen Personifizierung der übermächtigen Naturkraft, die im ersten Band… …Döblins zur „Ausdrucksweise der Indianer“ und seine damit verbundenen Äußerungen zum „mythisch[en]“ Milieu im ersten Teilroman lassen sich unter… …Stromes hätten sich die „Weibervölker“ (A I, 47) genannt. 28 Gegen Ende dieses ersten Kapitels findet man auch den ersten Hinweis auf das für den Haupttitel… …Yuruparis im Schlusskapitel des ersten Bandes persönlich in Erscheinung treten und an der letzten großen Schlacht zwischen Frauen und Männern entscheidend… …mitwirken würde (vgl. A I, 279–281). Merkwürdig ist dabei, dass der Name im Erstdruck bei der ersten Erwähnung „Yurupari“, im Schlusskapitel dagegen, wo der… …vor dem Eindringen der Europäer durch die Kombination von Elementen aus diversen Quellen zusammengestellt hat. Neben diesem ersten Anklang an Frazer… …ist die Geschichte von der Unterwerfung Cundinamarcas, wie sie Döblin im zweiten Buch seines ersten Bandes schildert. Sowohl Alexander von Humboldt als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Zu den Quellen von Veldekes "Servatius"

    Jan Goossens
    …wenig problematisierten Vita-Text als Ausgangspunkt für seine Inventarisierung und Deutung der Varianten im ersten Teil der Veldeke-Dichtung. 1 Ludwig… …Walter: Quellenkritische Untersuchungen zum ersten Teil der Servatiuslegende Heinrichs von Veldeke, Diss. Münster 1970 4 Wolff, Schröder [Anm. 1], Sp. 906… …Übersichten. 5 Allerdings ist die in der Geschichte der Forschung benutzte Terminologie auf den ersten Anblick verwirrend. 6 Gabriele Schieb: Henric van… …nicht untergebracht werden konnten, bilden auf S. 273–278 den ersten Anhang des Buches. Für einen Teil der in die Legende eingebauten Monulphusvita und… …Taten des ersten Nachfolgers des Servatius, Agricolaus, mit einer Liste von neun Namen weiter. Sie reicht von Ursicinus bis Domitianus, über den kurz… …. In der Veldekehandschrift (vv. 3714–3806) finden sich ebenfalls 20 Namen, z. T. ohne lateinische Endung. Die ersten drei in der ersten Liste weichen ab… …, 10–17, vgl. Nr. 7; T 275, 38–43 und A 6, 11–15, vgl. Nr. 33; schwach ausgeprägt auch T 275, 7–16 und A 5, 7–17, vgl. Nr. 30. Nach diesem ersten Teil, in… …ersten Hälfte der Dichtung Veldekes zusammenfällt. In diesem Teil (A 7, 3– 16, 20; in T ist der entsprechende Text aus den Abschnitten 12–14 auf S. 37–62… …Legende das Ende des ersten Teiles. In der Beschreibung der Zerstörung Galliens mit den Ereignissen in Tongeren, Maastricht, Metz und Reims sind in der Vita… …, 4–7. Im ersten und dritten Fall stimmt A mit dem Actus überein (im ersten mit anderer Formulierung), im vierten überraschenderweise die AASS. Der zweite…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Erkundungen eines fremden Zustands. Demenzdarstellungen in Ulrike Draesners Erzählungen "Ichs Heimweg macht alles alleine" (2006) und "Ichs Heimweg macht alles allein" (2011)

    Fabian Hutmacher
    …ersten Blick logisch, die beiden Erzählungen nicht als zwei getrennte Erzählungen, sondern als zwei Fassungen derselben Erzählung zu begreifen. Die… …Grundgerüst“ 13 . Strukturell wird das daran deutlich, dass sich beide Erzählungen – wenigstens auf den ersten Blick – klar in zwei Teile gliedern lassen… …: Während im ersten Teil aus der Sicht einer dementen Frau erzählt wird, kommt im zweiten Teil der Mann der Erkrankten zu Wort. Da der erste Teil im Stile… …Verstehen des im ersten Teil Beschriebenen. Mit dieser Doppelstruktur markiert die Erzählung nicht nur „das Prozesshafte der Krankheit“ 14 , sondern erlaubt… …geklettert und von dort hinuntergestürzt. Hier beginnen jedoch bereits die Divergenzen zwischen den beiden Erzählungen: Während es dem Mann in der ersten… …Böden ausgestattet erscheint. Drittens unterscheidet sich das optische Erscheinungsbild des ersten Teils zwischen den beiden Erzählungen erheblich: Sind… …in der früheren Erzählung lediglich die ersten sechs und später immer wieder einzelne Zeilen wie Verse gesetzt, „prägt das unregelmäßig-graphische… …. Angesichts dessen lässt sich ohne Weiteres argumentieren, dass sich von der früheren zur späteren Erzählung die gesamte poetische Form des ersten Teils… …Demenz bei Sarah und Soffi Im ersten Teil der Erzählung spricht streng genommen nicht Sarah oder Soffi, sondern „ein entzweites Ich […] von sich selbst in… …die Annäherung an das Thema Altersdemenz im ersten Teil beider Erzählungen „über eine mimetische Darstellungsweise“ 24 . Dies wird an zahlreichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Wat den bin Ic?

    Zu einem anonymen Minnelied in einer Halberstädter Priscian-Handschrift (Domschatz Inv.-Nr. 468)
    Norbert Kössinger
    …, ic), der am Bundsteg dagegen zweifellos hochdeutsch (herze, ich). Sie sind offenbar im 13. Jahrhundert (eher in der zweiten Hälfte als in der ersten… …, das ursprünglich umfangreicher gewesen sein könnte. Ich fasse den Beginn der ersten, niederdeutschen Strophe als Frage eines männlichen Ichs auf, auf… …. IX, Tübingen 2005, S. 86f.; Lang [Anm. 3] versteht nur den ersten Teil als Frage, den zweiten als Affirmation. 13 Andere Beispiele, die mit einer… …, hochdeutsche Strophe, die weder Böhme noch Lang bekannt war und bislang nur in Gustav Schmidts Katalogisat abgedruckt war, variiert den Inhalt der ersten Strophe… …3–b / 4a / 3–b), so dass es sich bei der Neumierung der ersten Strophe wohl um eine Melodievorgabe für beide Strophen handelt. Im übrigen ist Böhmes… …3–5 und 7 offen bleiben: 21 Als neumenartige Zeichen könnte man allenfalls das anzusetzende dritte Wort in der ersten Zeile interpretieren, die aber… …sehr wahrscheinlich nur die erkennbaren Reste von c und h des ich sind. Die Neumierung nur der ersten Strophe eines mehrstrophigen Liedes ist kein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Demian Berger: Nacim Ghanbari: Patronage und deutsche Literatur im 18. Jahrhundert

    PD Dr. Demian Berger
    …vorhandenen Forschung und verschiedenen theoretischen Ansätzen zieht Ghanbari unterschiedlichste Textsorten heran. Nebst einschlägigen (darunter ‚ersten… …spezifischen Literarizität auch im Fall von nicht-genuin literarischen Formen Rechnung tragen zu können. Die wichtigsten Quellen Ghanbaris sind die ‚Ersten… …weiter berücksichtigt – erstere blitzen manchmal auf, z. B. wenn von Klopstocks ‚ersten Briefen‘ als „Anklagen“ (an den König) die Rede ist (S. 85) – ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Daniele Vecchiato: Verhandlungen mit Schiller. Historische Reflexion und literarische Verarbeitung des Dreißigjährigen Kriegs im ausgehenden 18. Jahrhundert, Wehrhahn Verlag, Hannover 2015.

    Thomas Prüfer
    …Rebmann, die vor Schillers Wallenstein-Dramen erschienen. Die Wallenstein-Trilogie selbst wird vor dem Hintergrund der in den ersten vier Kapiteln… …gewonnenen Erkenntnisse im fünften Kapitel behandelt. Die Darstellung des Historikers Schiller im ersten Kapitel bewegt sich auf der Höhe der Forschung, ohne… …Wallenstein nach. Allerdings fällt die Behandlung der „historischen Reflexion“ des Dreißigjährigen Kriegs mit 50 Seiten im ersten Kapitel und einigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Uta Degner: Bilder im Wechsel der Töne. Hölderlins Elegien und "Nachtgesänge", Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2008.

    Lars Meier
    …elegischen Differenz von Ideal und Wirklichkeit in den ersten beiden Strophen. Der Wanderer betrachtet die Landschaft aus einem naiven Blickwinkel, weil er die… …Bildlichkeit umzuschlagen [drohen]“ (S. 261). Auch hier interpretiert sie die Tatsache, dass sich die Gedichte ihrer These auf den ersten Blick nicht fügen… …zumindest auf den ersten Blick deutlich von den „Nachtgesängen“ abheben? Leider gibt uns die Autorin auf diese Frage keine Antwort. Trotz der genannten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Uwe Wirth: Die Geburt des Autors aus dem Geist der Herausgeberfiktion. Editoriale Rahmung im Roman um 1800. Wieland, Goethe, Brentano, Jean Paul, E. T. A. Hoffmann, Fink, München 2008.

    Natalie Binczek
    …Konstellationen. Sie weist eine strukturelle Zweiteilung auf, da die ersten vier Kapitel und damit mehr als ein Drittel des Gesamtumfangs des Textes dazu dienen… …und Schriftbegriff im ersten Teil der Abhandlung etwa werden Elemente der Semiotik Austins, mehr noch Pierces, mit grammatologisch-dekonstruktiven… …geboten werden, sind vielfältig. Als zentrales, gleichsam leitmotivisch die theoretischen Überlegungen im ersten und die Einzelanalysen der Romane im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Goethe-Handbuch, Bd. 4 (in zwei Teilbänden): Personen, Sachen, Begriffe, hg. v. Hans-Dietrich Dahnke und Regine Otto. Metzler-Verlag, Weimar, Stuttgart 1998.

    Martin Vöhler
    …Wissens in übergreifende Zusammenhänge. Dadurch verschiebt sich der Akzent von der Stichwortvermittlung auf die Werkpräsentation: Die ersten drei Bände… …‚Naturwissenschaften‘ behandelt werden. Ebenso fehlen fast durchgängig Verweise auf die ersten drei Bände. Zur lexikalischen Arbeit mit dem Handbuch fehlt darüber hinaus… …den ersten drei Bänden angesichts der textkritischen Probleme durchaus gerechtfertigt, so wird gerade in demjenigen Teil des Handbuchs, der (nur) als…
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