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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Michael Zaremba: Christoph Martin Wieland. Aufklärer und Poet. Eine Biografie. Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2007.

    Jürgen Jacobs
    …Einleitung nicht mehr als eine zufällige Aufzählung einiger Titel. Für Friedrich Sengles große Monografie von 1949 fallen dabei nur sechs Zeilen ab (vgl. 18)… …„Schilddrüsenüberfunktion“ diagnostiziert (280). Das lässt sich kaum verifizieren und auch nicht mehr behandeln. Aber es bleibt unbefriedigend, wenn widersprüchliche… …Schriftsteller erscheint die Feststellung denn doch allzu salopp, es bleibe „ungeklärt, ob Wieland mehr Lust empfand bei der Hervorbringung seiner leiblichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Klaus-Michael Bogdal (Hg.): Orientdiskurse in der deutschen Literatur, Aisthesis, Bielefeld 2007.

    Oliver Simons
    …man hinzusetzen: Bereits Jean Paul nimmt den Orient nicht mehr als einfachen Gegenstand wahr, sondern als Diskursgebilde, das von Verfahren und… …einer Vielzahl von Textbelegen, die vielleicht mehr überrascht als Stamms These: die oft als hässlich beschriebene Orientalin stehe für etwas, was die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Leonhard Fuest: Poetik des Nicht(s)tuns. Verweigerungsstrategien in der Literatur seit 1800, Fink, München 2008.

    Carolin Benzing
    …Radikalität in der Entwicklung der Verweigerungsformen nach. Stellt der Müßiggang in Campes „Robinson der Jüngere“ (1779) noch nicht viel mehr als eine Art…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Alexander Reck: Friedrich Theodor Vischer – Parodien auf Goethes „Faust“, Winter, Heidelberg 2007 (Beihefte zum Euphorion, Heft 53)

    Volker Hoffmann
    …detaillierte, reich dokumentierte Studie zu Vischers produktiver Rezeption von Goethes „Faust I“ und „Faust II“. Mehr als ein halbes Jahrhundert (1833–1885/86)…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie, Siedler, München 2007 / Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben, Piper, München, Zürich 2007 / Hans Blumenberg: Der Mann vom Mond. Über Ernst Jünger, hg. v. Alexander Schmitz und Marcel Lepper, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2007.

    Claude Haas
    …. Eigentümlich ist es freilich dennoch, dass Autorenbiographien, anders etwa als Politikerbiographien, seit geraumer Zeit noch nicht einmal mehr den Anspruch… …darin, dass seine eigene Schreibweise zu der Jüngers mehr als nur oberflächliche Parallelen aufweist. Genau wie dieser entpuppt sich auch Blumenberg oft… …geschmäcklerischen) Dezisionismus: Dort, wo sich Jünger in dem „Weltwust des Unbedeutenden und nur Massenhaften“ mit bloßen „Enklaven der Bedeutsamkeit“ nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Verletztende Worte – verstümmelte Körper. Zur doppelten Logik spätmittelalterlicher Kurzerzählungen

    Christian Kiening
    …, Tübingen 1990 (Mannheimer Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft 18). 327 Christian Kiening hängten nicht mehr vor und muss sich ein zweites Mal an… …variiert das klassische erotische Dreieck, indem zum einen der Erste zugleich als Teil und nicht mehr Teil des Dreiecks des Begehrens agiert, zum andern mit… …nach mittelalterlichem Recht für verschiedene Vergehen mehr oder weniger geläufig waren. 28 Es kommt zu einer totalen Erniedrigung des Toten. Zugleich… …ihr jenen Tod, den sie eingangs erstrebt hatte, doch dieser Tod ist nun kein ,Nachsterben’ mehr, sondern eine Aburteilung, in der sich zugleich die… …Rahmenhandlung besitzen, von denen aber in der Regel nur eine (mehr oder weniger schmale) Brücke gebaut wird. Die Instrumentalität bleibt damit den Deutungsakten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Feindliche Fürsten – hilfreiche Grafen. Anmerkungen zur Personenkonstellation in „Wolfdietrich“ D

    Walter Kofler
    …dessen Beteiligung überhaupt von VI an mehr und mehr wachsen (die C-Teile ausgenommen). 17 Ist nun der D-Redaktor zugleich auch ein eigenständiger Dichter… …hilfreiche Grafen ren muss, befürchtet Sidrat, dass künftig keine Dienstmänner mehr zur Verfügung stehen könnten: Do kam die keiserin gegen ym gegan: „horent…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Vom Scheitern der Nützlichkeit. Handlungskalküle und Erzählverfahren im „Lalebuch“

    Gert Hübner
    …damit unterstellten Einspruch gegen frühneuzeitliche Sozialdisziplinierungsprozesse zu erkennen: Die Deutung verdankt sich m. E. mehr Bachtin als dem… …, ist kaum dazu geeignet, einen der „Utopia“ vergleichbaren Ordnungsdiskurs zu entfalten. 12 Stattdessen konzentriert sich das „Lalebuch“ mehr auf die… …aber keine Einwände mehr habe vorbringen wollen, da Hythlodeus solche offenbar nicht gut ertragen konnte; allein aus diesem Grund hätte er, Morus, die… …kann kein gutes Leben mehr führen, es sei denn, als Leser.“ 19 M. E. beschäftigen sich „Lalebuch“-Interpretationen generell zu wenig mit der Frage, worin… …Urlale muss seine Heimat verlassen haben, weil die Lalen nicht mehr in Griechenland leben. Also war er ein Fall dieser Regel und deshalb weise. Die… …Behauptung, dass gespielte Torheit immer mehr zu echter würde. Sie unternimmt dies durch die Art und Weise, wie sie das Verhältnis zwischen kalkulierter und… …schnell, weil wir uns alle mehr für die Torheit als für die Weisheit interessieren, dieweil wir alle zu Lalen worden sind / in dem wir die rechte Weyßheit… …Anagramm von ‚alle‘ verstanden werden soll, lässt sich an dieser Stelle kaum mehr übersehen. 30 Die moralsatirische Sinnkonstruktion ist auf den Zusammenhang… …dem Kaiserbesuch vergleichbare, kontinuierliche Handlungsfolge entwickelt, sondern nur mehr Episoden reiht, lässt sich kaum bestreiten; konzeptionslos…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Ein Plädoyer für Dalila? Bemerkungen zur geistlichen und weltlichen Rezeption bei Gottfried von Admont und Jans von Wien

    Maria E. Dorninger
    …Deutungen von diesen traditionell negativen Einschätzungen und Bestimmungen Dalilas gibt es kaum. Umso mehr fallen die exegetische und die poetische… …Germanica 10), S. 224–248, 235 ff. 3 Nicht einmal Agrippa von Nettesheim, der Verteidiger der Frauen, konnte Dalila wirksam entlasten, wiewohl er Samson mehr… …versinnbildlicht Dalila nun nicht mehr allein die menschliche Natur, sondern all jene vor der Epoche des Gesetzes, die auserwählt sind 19 , all jene Auserwählten… …bzw. einer dieser Dalilen als Mutter Christi, Maria, nur folgerichtig erscheint. 25 Das Drängen Dalilas, das Samson schließlich nicht mehr ertragen kann… …Verehrer aus, als sie das Versprechen erhält, Samson werde nicht getötet. Mehr als fünf Jahre, solange bis ein prächtiger Palast für Dalila fertig gestellt… …sie Samson erst aus, als sie nicht mehr um sein Leben fürchten muss. Gerade diese Szene erscheint bewusst ähnlich Judas’ Verrat und 54 Der heidnische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Zwischen Konservierung, Restaurierung und Aktualisierung. Zur Frage nach dem Verwendungszweck der Berliner Neidhart-Handschrift c

    Ann-Kathrin Bleuler
    …der Virgeln mit mehr Bedacht vorgehen müssen. Zumal die farbliche Hervorhebung der Virgeln in korrekter Setzung für den Vortrag durchaus hätte nützlich… …sich dabei in vielen Fällen um Wendungen handeln, die zwar nicht mehr prägnant verstanden wurden, aber als ‚neidhartische‘ Formeln für bestimmte Kontexte… …schon keine Melodie mehr zur Verfügung stand – an den Reimen orientierte: da die erste und zweite Strophe Reimklangidentität der letzten drei Zeilen… …übrigen Abteilungen ebenso, obwohl hier die Reimklänge keinen Anlaß mehr boten“ (Hans Becker: Die Neidharte. Studien zur Überlieferung, Binnentypisierung…
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