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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Die inneren und die äußeren Verhältnisse

    J. W. Goethes poetologischer Begriff des Motivs
    Jan Lietz
    …Lietz Verhältnisse der Personen, wodurch sie von einem Orte zum andern gebracht, oder auf diese und jene Weise durch gewisse zufällige Begebenheiten… …verbunden werden […] 1 Für die Umarbeitung des Stücks hat diese Unterscheidung weitreichende Konsequenzen. Während die inneren Verhältnisse laut Wilhelm… …Verhältnissen – „gar nicht zu rühren, […], aber diese äußern, einzelnen, zerstreuten und zerstreuenden Motive alle auf einmal weg zu werfen und ihnen ein Einziges… …äußeren Verhältnissen aufmerksam macht. 5 Um diese theoretischen Implikationen aufzuzeigen, werde ich erstens auf Goethes breitere Auseinandersetzung mit… …Feststellung, dass es ein Motiv sei, keinen Unterschied aus.“ 11 Auch wenn diese Bemerkung in Hinblick auf die Begriffsverwendung des späten Goethe plausibel… …gattungsspezifische Verhältnis zweier formaler Funktionsebenen. Um diese formalen Funktionen des Motivs beim früheren Goethe genauer beschreiben zu können, ist es… …unterschieden, 16 Elisabeth Frenzel: Motive der Weltliteratur, Stuttgart 1980, S. X. 17 In diese Sinne wird das Motiv auch von Wolfgang Kayser den ‚Grundbegriffen… …der Poetologie im engeren Sinne widmen, indem ein Text sich strukturell aus Motiven aufbaut, wie diese verflochten sind, wie sie sich voneinander lösen… …[Z]weitens die entferntere Welt, wozu ich die ganze Natur rechne. Diese bringt der epische Dichter, der sich überhaupt an 21 Vgl. Rüdiger Campe: Die Zeit des… …ihrer physiologischen und pathologischen Einfalt dargestellt. 3) die Welt der Phantasien, Ahnungen, Erscheinungen, Zufälle und Schickale. Diese steht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Ästhetischer Imperialismus?

    Zum ‚lyrischen Wir‘ in Rilkes Sonetten
    Christoph Schmitt-Maaß
    …gegenwärtig auf alle Lebensbereiche übergreifen und deren Bruchlinie entlang einer ‚Wir‘-/‚Ihr‘- Demarkation verläuft. Diese Beobachtung nehme ich zum Anlass… …und die ihm historisch geworden sind und daher erst nach dem literarischen Erfolg von „Das Jahr der Seele“ (1897) veröffentlicht werden. Diese frühen… …„ästhetischer Imperialismus“. 35 Diese sicherlich sehr zugespitzte Interpretation verdeutlicht jedoch eine Tendenz des ‚lyrischen Wir‘, das nicht nur… …, schreibt diese Tendenz fort. Dem „Maximin“-Zyklus, das eigentliche Zentrum des „Siebenten Rings“, ist eine Vorrede beigegeben, in der es heißt: „Wir hatten… …Durchsetzung des ‚lyrischen Wir‘ auch eine autoritäre Form begegnet, diese jedoch eher die Ausnahme als die Regel ist. Dieses ‚lyrische Wir‘ ist historisch, und… …mich, nebenbei, kaum zu entscheiden hatte. So sehr war sie gestellt und trug ihre Lösung in sich. 53 Diese eigentümliche Spannung von ‚Freiheit‘ und… …Bibliographie, München 1983 (Studien zur Kunst des neunzehnten Jahrhunderts 31), S. 99–160, hier: S. 105, 374. Auch Braungart [Anm. 57], S. 232 verweist auf diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    „[I]m beherrschenden Mittelpunkte einer bestimmt umgrenzten dichterischen und künstlerischen Welt“

    Zum literarischen Familienarchiv der Arnims
    Dennis Schäfer
    …in Verbindung stehenden Objekte in der Morgan Library & Museum in New York City. Diese Platzierung in Murray Hill in Manhattan ist einer insgesamt drei… …der Autorenbibliotheksforschung ist diese Verwicklung bereits präsent, siehe Anke Jaspers: (Frau) Thomas Manns Bibliothek? Autorschaftsinszenierung in… …durchaus Nachlass im engeren Sinne sein kann, haben diese Unterlagen oftmals eine ihrem, nicht notwendigen, Eingang ins institutionalisierte Archiv… …begreift. Diese Auseinandersetzung erreicht insofern ein weiteres Relevanzniveau, als das Arnim-Familienarchiv, wie zuvor dargelegt, in solcher Form nicht… …„eifersüchtig auf diese Blätter [macht], denen Goethe eine ausgezeichnete Teilnahme geschenkt hatte.“ 22 Während die Papiere also einerseits als private… …Briefwechsel mit einem Kinde“, die eine ganze Reihe von Lesespuren und anderen Inskriptionen aufweist. 25 Neben einem Besitzvermerk, demzufolge diese Ausgabe… …. Technisch gesehen wären diese Briefe, die aus dem Familienarchiv in Grimms Hände gelangen, zu diesem Zeitpunkt noch nicht als Nachlass zu identifizieren. In… …Familienarchivs gehorchen und sich entlang eines eigenen, sie von anderen Goethe-Briefen trennenden Überlieferungspfades bewegen. Welchen genauen Weg diese drei… …sowie Jadwiga Kita-Huber: „Diese Papiere […] für Sie aber sind sie frisch“. Der Sammlungsgedanke und Sammlungspraktiken im Briefwechsel zwischen Helmina… …lediglich diese zwei Sonette gezeigt. Books and Manuscripts from the Heineman Collection, New York 1963, S. 72–74. 40 Vgl. Reinhold Steig: Goethische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Doppelt lesen

    Armin Mohlers legitimatorischer Umgang mit Gottfried Benn als Blaupause für neurechte Literaturpolitik
    Samuel Müller
    …einen Persönlichkeitsentwurf für gewaltaffine Rechtsradikale. Diese beiden Benn-Bilder sind noch heute im neurechten Kreis um Götz Kubitschek nachweisbar… …Blick, dass Mohler sich zeitlebens in sehr unterschiedlicher Weise auf Benn berufen hat, und dass diese Annäherungen als ein Bündel aufeinander bezogener… …. Gerhard Schuster, Stuttgart 1989, S. 12–20, hier: S. 17 f. (Diese Ausgabe wird im Folgenden unter der Sigle SW I–VII/2 zitiert). Kanal Schnellroda: Punkte… …Selbstbezeichnung ist diese Einschätzung anzupassen. 30 Vgl. Georg Dörr: Muttermythos und Herrschaftsmythos. Zur Dialektik der Aufklärung um die Jahrhundertwende bei… …namhaften zeitgenössischen Literaten auf die Bewegung abstrahlen lässt. „Ewe“, Wiederkehr, „Interregnum“, diese Begriffe sind von Benn nicht in der von Mohler… …. Diese Lehre scheint“ Benn „weit revolutionärer und weit mehr die Kraft eines harten und fiten [sic] Mannes erfordernder“, außerdem „weit radikaler, weit… …Einlassungen in der Kunst führe zu einer radikaleren Ermächtigung als die politische Betätigung selbst. Diese mit gendercodierter Coolness vorgetragene Volte… …überhaupt keine politische Strömung sei. Noch vor Ernst Jünger kommt der kanonisierte Literat Benn als „Zeuge“ 50 für diese Behauptung zu Wort, der ein… …Faschist par excellence sei, an dem man das Wesen des Faschismus ideal studieren könne – diese Provokation steht am Anfang des Essays. Mohler relativiert den… …. Da Mohler hier den beschwörenden Ton der Rede übernimmt, ist es mir nicht erklärlich, weshalb Enno Stahl diese Begriffsdimensionen als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Der „ungekrönte Dichterfürst der Gegenwart“

    Der Lyriker Rolf Schilling im Kontext der ‚Neuen Rechten‘
    Jonas Meurer
    …Widders. Gedichte 1977 bis 1980, München 1990, S. 52 f. 88 Vgl. Sven Reuth: Diese Reichsbürger kennen Sie noch nicht, in: Compact vom 12.12.2012… …Vertreter eines „Geheimen Deutschlands“ 90 wird in diesem Zusammenhang regelmäßig aufgegriffen und er wiederum zum Gewährsmann für diese auf den George-Kreis… …Aster“ betreibt. Naumann postuliert: „Diese Republik hat keine sinnstiftende Idee. Das zeigt sich in der Kunst. Es fehlt der Wille zur großen Geste, die… …Goethe-Lektüre“. Gleichwohl könne von seinem Werk „eine Debatte darüber ausgehen, was eine ‚rechte Ästhetik‘ sein könnte.“ 112 Diese Debatte gilt es auch innerhalb… …man dabei nicht herumkommen, in dem Strauß – und ohne Weiteres könnten diese Formulierungen in den Elogen auf Schilling integriert werden –, 113…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Vergangenheit oder Geschichte?

    Überlegungen zum Neuen Historismus in der Literatur und Medienkultur der Gegenwart
    Claude Haas
    …mehr abgewinnen will. Diese Aufgabe scheinen derzeit eher historische TV-Serien zu übernehmen, mit denen der historische Roman abschließend konfrontiert… …diese Produktion national, medial und kulturell dann doch sehr unterschiedlich ausnimmt. 5 Dass sich die Wendung ‚Neuer Historismus‘ bisher nicht… …diese der Geschichte eine strenge und v. a. notwendige Entwicklung unterstellte, versuchte der Historismus die Geschichte als eine Größe eigenen Rechts zu… …ihr Synonym. Gerade diese historisch gewachsenen Spannungen rechtfertigen den Gebrauch des Historismusbegriffs für neuere Boom-Phänomene nicht nur… …historische Roman diese über weite Strecken aufgegeben zu haben scheint. bis Meinecke, hg. v. Jens Nordalm, Stuttgart 2006; Der Sinn des Historischen… …Bezüge zur britischen Geschichte der letzten Jahre herstellen, doch würden diese zwangsläufig angestrengt und konstruiert wirken, was nicht zuletzt an der… …interessiert, als dass er diese Vergangenheit in eine einheitliche 14 Vgl. Herfried Münkler: Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, Deutsches Trauma… …– einzufügen versuchte. 17 Angesichts der Tradition des historischen Romans ist dieser Verzicht bemerkenswert. Als ausgemacht darf gelten, dass diese… …Gegenwart lassen solche Lektüregewohnheiten meist jedoch leerlaufen; gegen ihre eigene Gegenwart scheinen sie sich vielmehr regelrecht abzukapseln. Diese… …. 89.) 21 Vgl. hierzu Potthast [Anm. 3], S. 118–166. 599 Claude Haas auf diese Gegenwart, die diese Selbstverständlichkeit so verbürgten, dass die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Sean Franzel (Hg.): Writing Time. Studies in Serial Literature, 1780–1850

    Florian Gödel
    …vorher nicht gekanntes Ausmaß an. Es ist diese Beobachtung, die am Anfang von Sean Franzels umfangreicher Forschungsarbeit steht, wenn er nach dem… …schon auf die Verwandtschaft mit einem weiteren seriellen Bildtyp, nämlich der Karikatur, zu sprechen, bildet diese den Fokus in seiner Analyse von… …Tageszeitungen erstpublizierten Pariser Briefe mit zeitlicher Verzögerung in Buchform brachten, fragt Franzel danach, wie diese „republication experiments work… …Digitalisierung, die nicht nur die media landscape, sondern auch den Zugang des Forschenden zu seinem (historischen) Gegenstand transformiere. Diese methodischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Michael Auer: Souver

    Oliver Grütter
    …es die „medialen Möglichkeiten“ des Buchdrucks (S. 16), die der odischen Dichtung Souveränität verliehen: Die Zirkulation der Ode macht diese für ein… …stellt Auer an den Beginn des zweiten Kapitels, das mit Gottscheds Jubiläumsode auf die Buchdruckerkunst einsetzt. Diese konstituiere sich als ,heißes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Oliver Grütter: Krankheit und lyrische Selbstsorge. Dichtung, Medizin und Theologie in der Frühen Neuzeit (1490–1720)

    Stefanie Arend
    …Gryphiusforschung in Frage zu stellen, demzufolge auch Gedichte wie „An sich Selbst“ zwangsläufig „heilsgeschichtlich“ motiviert sind (158). Diese Diskussion sollte… …viel selbstverständlicher war als heute. Die Möglichkeiten der Poesie angesichts ernster und letzter Dinge unterstreicht diese Arbeit in vorzüglicher… …kunstvoll behandelt, ist sie ein großer Schatz, den diese Dissertation sorgsam und respektvoll ausgegraben hat. Prof. Dr. Stefanie Arend Universität Rostock…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Eva Eßlinger: Fremde Heimkehr. Studien zu einem Literaturprogramm der Moderne

    Susanne Scharnowski
    …erzählen vermögen oder aber, dass diese Erfahrungen während der Abwesenheit von den Daheimgebliebenen nicht aufgenommen werden können. Besonders anschaulich… …wird diese Unvermittelbarkeit der Fremde in der Analyse von Kellers „Pankraz der Schmoller“ und Raabes „Abu Telfan“. Eßlinger erklärt dies zum einen…
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