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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Spiele des Zufalls

    Interne Metalepsen in Romanen der Frühromantik („Heinrich von Ofterdingen“, „Florentin“, „Lucinde“), ausgehend von „Wilhelm Meisters Lehrjahre“
    Adrian Renner
    …narratologischen Diskussion zusammenfassen, zwei Elemente: Zum einen die Transposition eines Elementes von einer narrativen Ebene in eine andere. Diese Verschiebung… …Überschreitung zwischen zwei unterschiedenen Ebenen innerhalb der erzählten Geschichte. Diese Überschreitung oder Verschiebung kann auch nur 2 Vgl. Gérard Genette… …Metalepse verstanden werden kann. Diese Öffnung, von Ryan „métalepse rhétorique“ genannt und von einer „métalepse ontologique“ unterschieden, erfolge, ohne… …Gestaltung des Er- 15 Diese Beschreibung der Ereignislogik des Romans ist von der ebenfalls für narrative Prozesse verwendeten Terminologie der kausalen und… …zurückreichende Verbindung insinuiert. Diese Andeutung wird jedoch nicht weiter ausgeführt: Florentins Vorgeschichte steht in einem narrativ noch unverbundenen… …metaleptische Neukonstitution des narrativen Verlaufs angezeigt, bei der antizipierte, zukünftige Ereignisse die bereits erzählte Geschichte verändern. Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Beschränkte Universalität?

    Friedrich Schlegels Wiener Vorlesungen zwischen Nation und Konfession
    Jakob Christoph Heller
    …, aber dieser hohe Standpunkt ist doch immer der Glockenthurm einer katholischen Kirche. Und bey allem, was Schlegel sagt, hört man diese Glocken läuten… …; manchmal hört man sogar die Thurmraben krächzen, die ihn umflattern. 1 Diese Abrechnung, im Kontext seiner Kritik am Katholizismus der Romantischen Schule… …werde eingeschränkt durch den zugleich katholischen und nationalpolitischen Zuschnitt. Wie aber diese beiden Einheitsfiguren nebeneinander stehend Geltung… …Vorlesungen sind – bei aller weltliterarischen Universalität – perspektivisch beschränkt, weil sie katholisch und national argumentieren. (ii) Diese Begründung… …konvertierte Meilenstein [Anm. 4], S. 44, sowie Polaschegg [Anm. 18]. Diese performative Verklammerung von Kulturpolitik und Literatur(-historiographie) in… …Stellen erfolgen – diese bei jedem Aufsatz gültige Vorsichtsregel muss umso mehr betont werden bei der Untersuchung einer Vorlesung, die ihren Gegenstand… …, zweitens auf die katholische Konfession. 27 Diese Verengung und Assoziation des Katholischen mit einem transnationalen und geeinten Europa geschieht schon… …Zentrum, eine höhere Idee. Dagegen seien die späten griechischen Dichtungen nur „entartete[ ] Sophistenkünste“. 52 Diese Wertung ist mit Blick auf den… …Variante der Erstfassung im Haupttext wieder und kennzeichne diese durch eckige Klammern ([ ]). 48 Vgl. auch Polaschegg [Anm. 18], S. 109. 49 Ob der Aufsatz… …Ausdifferenzierung und Dispersion unterworfen sind. Mithin also zwischen ‚regulativer Idee‘ und (National-) Sprache. Diese Doppelgestalt bestimmt auch Schlegels…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Arzt und Artista

    Zu Jean Pauls (Gegen-)Ästhetik
    Thomas Emmrich
    …verbesserter Werkchen, in: Ders.: Sämtliche Werke, Bd. I/6, hg. v. Norbert Miller, 4. Aufl., München, Wien 1987, S. 77–363, hier: S. 83. Diese Ausgabe basiert… …auf diese große Figur des Menschenfressers zurück. 22 Das Monster ist indes nicht nur ein ästhetisches Skandalon. Entgegen der Rationalisierungstendenz… …darum zu tun, diese zu befördern: In seiner biopolitischen Agenda schlägt Kallipädie, die Lehre von der Zeugung schöner Kinder, in Terapädie um. Bei einem… …dasjenige in einer affirmativen Art und Weise, was um 1800 ästhetisch sowie biopolitisch sanktioniert und ausgeschlossen wurde. Diese Strategie ist an einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Formen, Grenzen, Ideale

    Dünengeschichten im Realismus
    Jana Vijayakumaran
    …Markierungen auf Handlungsebene vorgenommen werden, so vehement arbeitet die „Texttiefe“ diesen Markierungen entgegen. An welchem Ort diese „Texttiefe“… …Struktur gebe, ist für diese Logik der Transgression bezeichnend. In ihrem simultanen Begehren nach ‚Poesie‘ und ‚Prosa‘, idealistischer Sinnstiftung und… …, gefährdet auf diese Weise aber die metonymisch produzierten Realitätseffekte, die daraufhin erneut die Oberhand gewinnen, um schließlich abermals in… …Oszillierung ab. Diese transgressive Dynamik artikuliert sich indes – und dies soll im Folgenden näher beschrieben werden – nicht nur in bestimmten semiotischen… …permanent verschieben kann, verstärkt das Bild der Instabilität und Unbeständigkeit. Dass diese Haltlosigkeit zum Ausgangspunkt von Unterhaltungen wird, durch… …zusammengeführt und durch diese Vernetzung auf epistemische Dimensionen abgestimmt, die ihnen beiden gemein sind. Wie der Sand, der besonders in der… …stetig neu relationiert und kombiniert werden – und auf diese Weise paradigmatisch die Propositionskerne des Sandes und der Reihe spiegeln –, die… …sich erst besinnen, daß diese goldenen, fein gearbeiteten Brücken und Leitern wirklich die Ranken seien, die er so oft gesehen hatte.“ 46 Es zeigt sich… …Vonseiten der fiktiven Zuhörer*innen wird diese Entsagung als Ausdruck paradigmatischer Poetizität erklärt: Die Entsagung, die Evers vorgenommen habe, mache… …und des Sandes, die die Rahmenhandlung prägt, vernetzt werden. Da diese 59 Klappert [Anm. 9], S. 83. 60 Ebd. 61 Lewald [Anm. 10], S. 224 f. 62 Ebd., S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Epochen-Diagnose und Epigonen-Syndrom

    Zur Mythen-Demontage in Joseph Roths Roman „Radetzkymarsch“ und seinen intertextuellen Bezügen zu Grillparzer und Stifter
    Barbara Neymeyr
    …Roths „Radetzkymarsch“ entfaltet im vorliegenden Aufsatz das VI. Kapitel, das diese intertextuellen Parallelen erstmals eruiert und ihre Relevanz für die… …Zusammenlebens der Völker in der Monarchie – der ‚Friedenskaiser‘ an der Spitze. (GW 939) In seinem Epochenroman „Der Mann ohne Eigenschaften“ schreibt Musil diese… …„Radetzkymarsch“, in: Thomas Mann Jahrbuch 28, 2015, S. 211–229. 583 Barbara Neymeyr Diese Obsession durch die Imago des Ahnen zeigt die Unentrinnbarkeit der Memoria… …„den dunklen Blick des Großvaters im Nacken“ fühlt (RM 424), spricht dafür, dass diese Last seine Identitätsbildung behindert, obwohl er selbst das… …296). Und dem befreundeten Arzt Demant gesteht er mit Blick auf das Ahnenporträt: „Ich lebe vom Großvater“ (RM 220). Diese Eindrücke des Enkels sind… …(vgl. RM 141), empfand diese Karriere aber als Negativzäsur, weil sie ihn seiner Herkunftswelt entfremdete. Ausgerechnet der Helden-Mythos führte für ihn… …(RM 148). 585 Barbara Neymeyr junge, unerschrockene Monarch leicht der immer schwächer werdenden Angriffe erwehren“ konnte (RM 145). Diese strategisch… …Sardinischen Krieges. Der Gedanke an den „unglücklichen italienischen Feldzug“ (RM 345), der durch diese Schlacht erstmals den „Untergang“ der Monarchie… …. Da der Roman die Helden-Imago des Enkels auch durch diese Schatten-Metapher als realitätsferne Projektion ausweist, wird bei ihm ebenfalls die mentale… …Österreich. (RM 424) 41 Von der Anstrengung, diese neue Identität zu wahren, zeugt der von nostalgischer „Wehmut“ und einer „knöchernen Härte“ bestimmte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Dennis Borghardt, Sarah Maaß, Alexandra Pontzen (Hg.): Literaturpreise. Geschichte, Theorie und Praxis, Würzburg: Königshausen & Neumann 2020.

    Sarah A. Nienhaus
    …weite Literaturpreislandschaft, entwickeln für diese einen Methodenkompass und verdeutlichen eindrucksvoll: Literaturpreise stellen kein Nischenphänomen… …symbolisches Kapital‘ eilen dabei dem Namen voraus, der nicht allein in der Literaturpreisforschung prominent ist: Pierre Bourdieu. Sinnvoll ist diese Konnexion… …, vorzugsweise mit dem Ausdruck ‚literarische Prämierung‘ zu arbeiten. Die historisch divergierenden Auszeichnungspraktiken können auf diese Weise… …das Versprechen stehen, „literarische[ ] Qualität“ auszuzeichnen, bleibt diese oftmals undefiniert (ebd.). Andreas J. Wiesand zeichnet nach, wie die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Lena Kugler: Die Zeit der Tiere. Zur Polychronie und Biodiversität der Moderne, Konstanz: Konstanz University Press 2021.

    Dr. Patrick Stoffel
    …vornherein nicht ausstopfen konnte“ (S. 264), weswegen gerade diese fossile Fauna in Museen und anderen Ausstellungsformen als erste mittels neuartiger…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2022

    Das Wissen von Utopien in Mandevilles

    Tilo Renz
    …diese Geschichte eingeordnet oder mit einem Verweis auf kommende Zeiten verbunden. Erzählt wird lediglich von der Übernahme des Namens durch die Herrscher… …möglich, diese günstigen Lebensumstände im Diesseits anzutreffen. ‚Diesseits‘ ist dabei nicht nur im räumlichen, sondern auch im zeitlichen Sinne als Teil… …idealen Orten eine Reihe weiterer Merkmale. Das Utopie-Verständnis der Frühen Neuzeit für diese Heuristik heranzuziehen, gründet auf der Beobachtung von… …geographischen Lage der Insel nicht präziser ausfielen. 35 Dabei bedient er sich allerdings einer so unglaubwürdigen Begründung, dass nicht nur diese Information… …Göhler zum 65. Geburtstag, hg. v. Hubertus Buchstein, Rainer Schmalz-Bruns, Baden-Baden 2006, S. 55–72, hier: S. 62 f. Diese Ebene der Klassifikation… …steinernen Fluss, Bäume in der Wüste, die an einem Tag wachsen, Früchte tragen und wieder vergehen (vgl. MandV S. 155). Diese Elemente gehören insofern zur… …. Diese Form des Gemeinwesens sei ein Zeichen dafür, dass Gott den Bewohnern des Landes gewogen sei und dass er ihr Verhalten honoriere: [D]a was nie kain… …Wort. Auf diese weitere Stimme und ihre Funktion komme ich noch zurück. An der Behauptung, der Erzähler von Mandevilles „Reisen“ sei vor Ort gewesen, hat…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2022

    Erparmen und List

    Zu den figurenkonzeptionellen Funktionalisierungen des Wortfelds des ‚Höfischen‘ in Hartmanns „Ereck“ und Gottfrieds „Tristan“
    Julia Stiebritz-Banischewski
    …historischen Narratologie zu fesseln vermochte. 2 Aufgrund einer auffallend formalistisch-strukturalistischen Prägung fokussierten diese sich anfänglich nämlich… …Straßburg. Charakterisierung, Konstellation und Rede, Berlin, Boston 2019. Während diese beiden Arbeiten sich in thematischer Hinsicht grundsätzlich… …. Jahrhunderts in den Antikenromanen Heinrichs von Veldeke und Herborts von Fritzlar festgestellt werden. 19 Diese steigert sich im Artus- und Tristanroman mit der… …textspezifischen – Menschenideals inszeniert werden. Auf diese Weise lässt sich nämlich zeigen, dass die von der Forschung traditionell als sehr polyvalent… …. 30 Diese veränderte Grundanlage ermöglicht bei Hartmann im Weiteren einen deutlich markanteren Wandel des Protagonisten, der viele seiner zentralen… …kommende und als ‚unhöfisch‘ zu übersetzende Negationsbildung unhofewär/unhofebare (v. 4627/ 3636, 6050/5064). 39 Im Folgenden sollen diese Formen nun… …die Konzeption der Ereckfigur befragt werden, auf welche sich sämtliche Belegstellen des Romans beziehen. Auf diese Weise lässt sich auch eine mögliche… …auch mit einer kalkulierten semantischen Restriktivität der Hartmann’schen Begriffsverwendung. So beschränkt sich diese nämlich durchgängig auf nur ein… …‚höfisierende‘ Rückübersetzung enthöveschet (v. 4197) der eigentlich frühneuhochdeutschen Verbform enthofweiset (v. 5185; Ereck) in älteren Editionen. Diese beiden… …. 6381/5395) und nicht mit Schwertern bewaffneten Riesen ab. 48 Während diese vom allwissenden Erzähler daher zusammenfassend auch als die ungGten (v. 6380/5394)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2022

    Zur Problematik

    Carolin Struwe-Rohr
    …soziale Abweichungen als potenziell teuflische Gefahren aufmerksam achten. Wie genau diese teuflischen Gefahren aussehen, ist dabei variabel, doch scheint… …Bocksfuß, der Teufel als dämonisch-verführerische Frau etc. 2 Diese Konkretisierungen sind geprägt durch den kulturellen Bildvorrat und disponieren damit… …, Bilder zu produzieren und zu reproduzieren; zusammen bilden diese den screen bzw. das ‚Feld des Sichtbaren‘ 5 aus. 6 Dieses Feld ist historisch… …Anzahl zwar hoch, aber letztlich doch begrenzt ist. Diese Darstellungsparameter legen fest, was und wie die Angehörigen unserer Kultur sehen – wie sie… …‚Bildschirm‘ bezeichne ich die ganze Bandbreite der zu einem bestimmten 4 Diese Begriffe entlehnt sie Jacques Lacan: Das Seminar Buch XI (1964): Die vier… …diese angewiesen ist der individuelle Blick, der look, tritt er doch in das vom Blickregime strukturierte Feld des Sichtbaren ein. Mit look ist dabei der… …nicht auf, sondern über diese hinaus und kann in seiner Spezifität und Einzigartigkeit mit diesen in Widerspruch geraten“. 17 Es ist demnach auch vom… …wurd ir er verhauen, das sie zu schanden wurn vorn leuten, als ich euch wil hernach pedeuten. (vv. 3–6) Das Epimythion unterstreicht diese… …. 107–109). Die durch diese Rahmung erzeugte Erwartung wird jedoch gerade nicht erfüllt. Vielmehr erzählt das Märe davon, wie die illegitimen Vorgänge in einem… …Kloster – trotz eines für alle sichtbaren Beweises – weder erkannt noch sanktioniert werden. Zunächst werden eben diese angekündigten Vergehen ausführlich…
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