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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Herr seiner Zeit

    Peter Handkes „Don Juan“ und das heilsame Abenteuer des Erzählens
    Thorsten Carstensen
    …Auseinandersetzung mit der Sprache als einem Medium, welches der Repräsentation von Wirklichkeit strikte Grenzen auferlegt. Auch dem Spätwerk Handkes ist diese… …. 71–80, hier: S. 76f. 2 Peter Handke: Gestern unterwegs. Aufzeichnungen November 1987–Juli 1990, Salzburg, Wien 2005, S. 90. [Diese Ausgabe wird im… …Handke: Das Gewicht der Welt. Ein Journal (November 1975 – März 1977), Salzburg, Wien 1977, S. 5. [Diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle GdW… …Handke: Don Juan (erzählt von ihm selbst), Frankfurt/Main 2004, S. 74. [Diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle DJ zitiert.] 7 Vgl. Ulrike Schlieper… …kurze Brief zum langen Abschied“ und „Die Stunde der wahren Empfindung“. Indem diese Geschichten Kausalitäts- und Fortschrittskonzepte subvertieren und… …Sainte-Victoire (1980), Frankfurt/Main 1996, S. 16. [Diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle LSV zitiert.] 283 Thorsten Carstensen schwellen auffliegend, hoch… …über die Jukebox, Frankfurt/Main 1990, S. 70. [Diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle VJ zitiert.] 284 Herr seiner Zeit Als ich mich dann von der… …Don Juan, eine Sache beim Betrachten zu fixieren, um sie stattdessen lediglich mit dem Blick zu streifen, könne „sich diese einem zeitweise einbrennen… …Beobachten, muss das Erzählen insgesamt handlungsarm und nach innen gerichtet bleiben. Offen angesprochen wird diese Erzählhaltung im „Bildverlust“, einer… …eines Schriftstellers, Salzburg, Wien 1987, S. 54. [Diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle NA zitiert.] 17 Peter Handke: Der Bildverlust oder Durch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Verloren im Netzwerk. Überlegungen zur Unlesbarkeit der „Römischen Octavia“ Herzog Anton Ulrichs

    Stephan Kraft
    …Pfalz und andere einen für sie gangbaren Weg gefunden zu haben, diesen Roman durchaus mit Genuss zu lesen. Den Ursachen für diese höchst merkwürdig… …zusammenfassenden Rückblicke finden, die ihm die Orientierung erleichtern könnten. Gerade für diese nicht seltenen Fälle von Diskontinuität im Aufbau der Erzählung… …zerstreuet beßer gegen einander halten könne“. 6 Beispielhaft für diese komplexe Textstruktur sei hier eine recht typische Passage aus dem zweiten Band… …, aus deren wechselnden Blickwinkeln man das Geschehen verfolgt. Gerade diese Figuren sind zudem aktuell selbst damit beschäftigt, sich in der… …die andre Seite hielten. Bey ihm waren der Mythridates aus Ponto / und alle die / so ihm ihre Treue gelobet hatten. Plautia Urgulanilla sahe diese um… …diese seine Gedancken dem Cingonius Varro / der noch die fünffte Rotte hinzu thäte / nemlich diejenigen / so aus ihren Verbannungen wieder nach Rom… …gekommen waren / und sich alle um den Piso Licinianus versammlet hatten: und diese nennete Nymphidius die Unwissende/ als die noch zur Zeit nicht begriffen/… …Wissensstand des Lesers: Nur wenn dieser in anderen Zusammenhängen bereits in die geheimen Pläne einer Figur eingeweiht worden ist, können diese auch in einer… …Gesprächssituation, in der sie nicht artikuliert werden, vom Erzähler zusätzlich zum eigentlich Gesagten präsentiert werden. Diese vom Horizont des idealtypischen… …Vorgeschichten hereingeholt. Diese Linearität und weitgehende Durchgängigkeit der Handlung ist so weit ausgeprägt, dass, obwohl im Roman nur wenige konkrete…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Wieland Eins: Muster und Konstituenten der Lehnwortbildung. Das Konfix-Konzept und seine Grenzen, Olms, Hildesheim, Zürich, New York 2008 (Germanistische Linguistik Monographien 23), VIII u. 332 Seiten

    Johannes Erben
    …. confixe) zu erfassen sucht. Diese wird von Rostislav Kocourek (1982) vor allem für „diejenigen bedeutungstragenden Elemente“ gebraucht, „die (aus den… …(Dokumentation germanistischer Forschung 6), S. 203, s. auch ebd. S. 29. 2 Müller [Anm. 1]. 443 Buchbesprechungen Enthusiasmus für diese Morphemkategorie nicht… …anhand zugegebenermaßen sehr beschränkten Datenmaterials“ (S. 268) interessant sein können. So führt diese Monographie am Ende nicht zu einer überzeugenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Zweimal „Erec“ am Anfang des deutschen Artusromans?

    Einige Folgerungen aus den neugefundenen Fragmenten
    Sonja Glauch
    …. 3 Jedoch schlägt sich diese Prominenz in der 1 Der Beitrag geht auf einen Vortrag zurück, den ich anlässlich meines Habilitationskolloquiums in… …Erfolgsromane als Repräsentanten der großen Literaturwende zu einer ahistorischen, dafür formal exquisiten Ritterunterhaltung: diese Literaturwende der Jahre… …Passagen aus einem nicht-hartmannischen „Erec“ entpuppt. Deshalb hat man sich der Frage zu stellen, ob diese einzigartige Fassungsproblematik mit der… …diese Hofliteratur ihre Existenz nicht in Form von Buchstabenfolgen, von schriftlich fixierten Wortlauten hatte. Peter Strohschneider nennt dies „einen… …Substanz. 15 Diese bestand vielmehr im Vortrag, wohl auch in gelegentlicher, partieller Improvisation. Dass daneben bei höher geschätzten Stoffen wohl auch… …Initialenschmucks zu genießen. Diese Art der Wahrnehmung schließt den Akt der individuellen Lektüre nicht prinzipiell, aber für den Moment des Schauens aus. 16… …diese Romane dieselben Maßstäbe textueller Festigkeit anlegen dürfen wie an klassisch-antike Epen oder moderne Romane. Die Buchstaben auf dem Pergament… …verwechselt. Trotzdem sind diese Überreste alles, was wir haben. Im Sinne einer Spurensuche darf ich deshalb mit den handfesteren Dingen, den Fakten der… …in der Tabula, f. 1* r a , lautet diese Überschrift: Aber von kunig Artus · vnd seinem Hofgesind · auch Helden vnd handlungen · Als von her Gabein ·… …Texten jedoch diese Überschriften erscheinen (allein schon die Anlage einer Tabula forderte dies), liegt es nahe, dass Ried selbst für ihre Formulierung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    „Mittelpunkt deutscher Geschichten“

    Zur politischen Symbolik der „Karte von Schwaben“ in Achim von Arnims „Die Kronenwächter“
    Matthias Buschmeier, Christian Fieseler
    …, diese „dauernd bezeichnet und gründet“. (11) Solchermaßen entsteht ein gewachsener und unhinterfragter Traditionszusammenhang des alltäglichen Lebens. In… …, erleuchteten Betrachtungen“ (13) vor den Dichter. Greift er diese auf und nutzt sie für seine eigene Tätigkeit, so entsteht aus Geschichte Dichtung: Sie ist „aus… …, Frankfurt/ Main 1989, S. 9–328, hier S. 11. Alle in Klammern stehenden Seitenangaben im laufenden Text beziehen sich auf diese Ausgabe. 9 Vgl. dazu Klaus… …Matthias Buschmeier, Christian Fieseler Heiligen Geistes im Pfingstereignis stellt 11 , erfährt sie selbst eine chiliastische Aufwertung. Diese wendet die… …. 406–442, hier S. 430. 13 Arnim [Anm. 12], hier S. 440–442. 14 Bereits Wilhelm Grimm erkannte in seiner Rezension der „Kronenwächter“ diese politische… …Erzählung. Zum einen sei sie aus dem „Bemühen, diese Zeit in aller Wahrheit der Geschichte aus Quellen kennen zu lernen“ (15), entstanden, womit er auf seine… …der Geschichtsschreibung immer noch wesentlich Hagiographie von Herrscherdynastien war, sind diese „Lücken“ das bürgerliche Leben jenseits der Höfe –… …poetische Werk des jungen Arnim und die eschatologische Wirklichkeit der „Kronenwächter“, Tübingen 1990, S. 176– 183, sowie ders.: „…diese Zeit in aller… …zerstörend geregt haben, diese Vollendung in einem gewissen Sinne erreichten sie nicht wieder und so reiht sich das Bild des Unterganges unmittelbar an den… …nationalistische Bewegung ihre Ziele zu artikulieren vermochte: Diese Sage, die der ganzen Wehmut der Nation um die entschwundene heilige Macht der mittelalterlichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Call for Papers: Sonderheft der Zeitschrift für deutsche Philologie, hg. v. Eva Geulen und Stephan Kraft: Grenzen im Raum – Grenzen in der Literatur

    …miteinander verschränkt werden kann. Auffällig ist, dass diese Wissenschaftskonjunktur genau in eine Zeit fällt, in der wirkliche, im Sinne von territorialen… …lokalisierbaren Trennlinie zwischen zwei distinkten Räumen – seien diese nun staatlich verfasst, natürlich gegeben oder auf andere Weise konstituiert. Dabei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Annette Gerok-Reiter: Individualität. Studien zu einem umstrittenen Phänomen mittelhochdeutscher Epik (Bibliotheca Germanica 51), A. Francke Verlag, Tübingen und Basel 2006, IX und 350 Seiten.

    Dieter Kartschoke
    …in deutlichem (aber nicht explizitem) Rückbezug auf diese Stelle den Kampf, „den Wolfram als Scheingefecht bloßer Worte desavouiert“ (S. 226). Das ist… …NichtExemplarische als Signatur eines Protagonisten bleibt in einem Schwebezustand der Wertung, der diese ungewohnte Signatur dem Begreifen anheim stellt und ihr die… …ausgestattet, aber diese Ausstattung betrifft in ihrer Konkretheit nur eine Nebenfigur. Ihr wird kein eigener Handlungsraum zuteil. Sie bleibt Kostprobe eines… …sowie Ambivalenz und Disproportionalität der Qualitäten“ (S. 128). Diese „Widersprüchlichkeit“, die „kein zu überwindendes Defizit darstellt, sondern –… …anvisiert, doch in der unmittelbaren Darstellung bleiben sie weitgehend leer.“ (S. 146) Es folgt ein letzter Absatz, der diese Einschränkungen wieder ins… …. 211); der Ruf zur Bekehrung als „der prinzipielle Zuspruch von Individualität“ (S. 215); der Sippenkonflikt „als Bedingung der Individuation“ und diese… …, denn wie anders sind diese Formulierungen zu verstehen? Auch für die Interpretation des Feenromans von „Partonopier und Meliur“ hat man in der Forschung… …auch diese Argumentation wieder nicht im Einzelnen referieren und zitiere nur noch einen Satz aus den Schlussbemerkungen: „So lässt sich auch am Ende von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Edith Feistner, Ina Karg, Christiane Thim-Mabrey: Mittelalter-Germanistik in Schule und Universität. Leistungspotenzial und Ziele eines Faches, V & R unipress, Göttingen 2006, 247 Seiten

    Angela Mielke
    …Unterricht darauf verzichtet werden kann, sondern nur die Zuständigkeit dafür in die Hände der Unterrichtenden gelegt wird. Damit aber bekommen diese eine… …Deutschdidaktik als fachbezogene Unterrichtsforschung. Der Aufforderung, diese drei unterschiedlichen Gesichter der Deutschdidaktik und damit implizit auch die… …aufgrund persönlicher Bekanntschaft, handelt oder ob es Alternativen gab. Diese Ausgangssituation jedenfalls beeinträchtigt die Verlässlichkeit und… …nur eine marginale, illustrierende Rolle spielen – nicht. Dass diese massive Einschränkung der Evaluationsmöglichkeiten von den Autorinnen offen… …angesprochen wird, hindert sie nicht daran, sehr weit reichende positive Urteile über diese Unterrichtsreihe zu fällen, die die Leserin aufgrund der vorgelegten… …denen sich die Lerngruppe zunächst in arbeitsteiligen Gruppen selbstständig mit den Texten beschäftigen und diese diskutieren sollen. Das als Kontrapunkt… …Hinweis schließlich für Fallersleben klären, dass diese Version nicht die deutsche Nationalhymne darstellt. Die nächste Stunde ist dann schon wieder anderem… …. Köln Angela Mielke 6 Diese Befürchtung wird durch den nun (Juni 2008) vorliegenden Entwurf der Kultusministerkonferenz „Ländergemeinsame inhaltliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Kirk Wetters: The Opinion System. Impasses of the Public Sphere from Hobbes to Habermas, Fordham University Press, New York 2008.

    Irmela Schneider
    …den für ihn zentralen Kollektivsingularen – Geschichte, Revolution, Fortschritt – gezeigt hat, verleihen diese Begriffe denen, die in ihrem Namen… …noch als selbst-evidentes Ideologem fassen. Beide, die ideologische Denkfigur wie die idealistische, sind vielmehr ineinander verstrickt. Diese… …temporale Kontinuum re-inkludiert wird, aus dem er seine Idee ausgeschlossen wissen wollte. Diese ‚übertrumpfende Temporalität‘ macht die ‚kritische Meinung‘… …Meinung bislang keine Rolle spielte, für diese Belange entdeckt. Wetters’ Interesse richtet sich darauf, die epistemologischen Konfigurationen zu erkennen… …Kontingenz. Die Formulierung von Gedanken, so wird auf diese Weise deutlich, hat eine ästhetische Dimension. Im dritten Anlauf 617 Buchbesprechungen zeichnet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zum lyrischen Umfeld des Mädchenliedes Walther L. 49,25

    Derk Ohlenroth
    …Ohlenroth stattfindet) in die durch den Sang erzeugte Minne und Werbung hereingeholt wird, wird diese evozierte Welt ‚realistisch‘“ (S. 526); dabei jedoch… …seiner Hörerschaft. Will ein heutiger Interpret den Text verstehen, so ist er gehalten, ihn mit Rücksicht auf diese inhärenten Rezeptionsvorgaben… …‚Singen‘ wird demnach ebenso wenig in Minne und Werbung ‚hereingeholt‘ wie diese durch den Sang ‚erzeugt‘ werden, sondern der Sang ist immer schon deren… …, sie erzeugen vielmehr mentale Vorstellungen. Das Aussprechen des Wortes ‚ich‘ erzeugt die Vorstellung von einer Person, die mit ‚ich‘ gemeint ist. Diese… …der Ich-Figur im Text identisch ist. Diese Behauptung muß aber keineswegs im Sinne einer referentiellen Übereinstimmung zwischen dem Text-Ich und der… …Wechselseitigkeit nachzuspüren. Hausmann führt weiter aus: „Diese behauptete Gleichzeitigkeit kann der Sänger auf mehrfache Weise nutzen. Grundprinzip ist dabei die… …verletzt. Wie ‚real‘ hat man sich diese Gesellschaft, das Ich des Minnenden und schließlich die Auseinandersetzung selbst vorzustellen? Schweikle etwa… …anwesenden kritisch mitwirkenden höfischen Öffentlichkeit. 21 Stets im Blick bleibend, würde diese infolge der Brisanz der im Lied verhandelten These zum… …umschreiben. 28 Gegen diese schœne wird mit definitorischer Prägnanz der neue Programmbegriff liebe aufgeboten. Nicht schœne, sondern 24 Mit einer Einbettung… …versprochen (23 und suln als schône zieren dich […]). Öffnet diese Strophe einen freieren Blick in Verhältnisse, wie sie sich in L. 49,25 nur dezent andeuten? –…
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