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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Jutta Breyl: Pictura loquens - Poesis tacens. Studien zu Titelbildern und Rahmenkompositionen der erzählenden Literatur des 17. Jahrhunderts. Von Sidneys "Arcadia" bis Ziglers "Banise", Harrassowitz, Wiesbaden 2006.

    Herfried Vögel
    …–, und es verweist auf eine Grundfunktion barocker Romantiteleien, die hier freilich nicht – wie gelegentlich sonst in der Forschung – als Ergebnis… …, Autorenporträt einerseits; Titelblatt, Vorrede andererseits), wobei eine typologische Kategorisierung paratextueller Elemente im Sinne Genettes vermieden wird… …Architekturtitel durch eine Szenenillustration. Sie stellt dem Leser die Vermählung des Heldenpaares vor Augen und präsentiert so diesen ‚Staatsroman‘ erstmals als… …hervorgegangen: das ‚Liebespaar am Altar‘. Im dritten Kapitel („‚Argenis‘ und die Folgen“) untersucht Breyl eine Serie von Titelblättern, die das „Bildzeichen“… …„Assenat“ (1670) und Grimmelshausens „Proximus und Lympida“ (1672). Eine – anstelle flammender Herzen – auf dem Altar liegende Bibel, deren Strahlen die sich… …Zesens „Adriatischer Rosemund“ (1645) weist, obwohl zeitgleich und im selben Verlagshaus erschienen, eine gänzlich andere Bildstruktur auf als die… …„Adriatischen Rosemund“ ganz grundsätzlich eine Sonderstellung in der Gattungstradition des historischen Romans. Dem Leser, der es zu entziffern versteht (vgl. S… …des ‚hohen‘ Romans in Deutschland entscheidend voran und schaffen sich in der Rahmenkomposition zugleich ein „Forum [...], das ihnen eine repräsentative… …zum Text, d.h. zum Roman selbst“ (S. 116). Im fünften Kapitel („Variationen zum Thema Liebe“) interpretiert Breyl eine Reihe von Titelbildern zu… …vorstellen. Amor, Venus, Cupido verweisen hier auf eine prekäre Liebesauffassung, die von der Theorie des ‚hohen‘ Romans nicht gedeckt ist. Die Erklärungen der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Michael Zaremba: Christoph Martin Wieland. Aufklärer und Poet. Eine Biografie. Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2007.

    Jürgen Jacobs
    …Buchbesprechungen Michael Zaremba: Christoph Martin Wieland. Aufklärer und Poet. Eine Biografie. Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2007. Für eine… …Michael Zaremba angenommen, der bereits im Jahre 2002 eine Herder-Biografie veröffentlicht hat. Sein neues Wieland-Buch ist nicht ganz ohne Verdienste. Es… …Jahrzehnte erscheinenden „Teutschen Merkur“. Zarembas Absicht ist es, eine „Annäherung an die soziale, geistige und physische Befindlichkeit“ Wielands zu… …seines Geistes und Herzens, und in gewissem Sinne seines ganzen Lebenslaufs.“ (10) Wenn dem so ist, dann müsste eine Darstellung Wielands sich auch… …Individual-Charakter am genauesten bekannt wird“. 3 Eine solche Bemerkung sollte es für einen Wieland-Biografen unumgänglich machen, sich mit den Horaz-Übersetzungen… …Einleitung nicht mehr als eine zufällige Aufzählung einiger Titel. Für Friedrich Sengles große Monografie von 1949 fallen dabei nur sechs Zeilen ab (vgl. 18)… …Gattungsbegriffen tut sich Zaremba offensichtlich schwer. Den Roman „Das Fräulein von Sternheim“ der Sophie LaRoche nennt er eine „Erzählung“ (158), der „Aristipp“… …sich kaum als eine „Autorin ersten Ranges in der europäischen Literatur“ bezeichnen (159). Irritierend sind schließlich die immer wieder auftretenden… …differenziertes Bild entstehen. Nicht streiten möchte man mit Zaremba, wenn er bei Wieland aufgrund von dessen Reizbarkeit und einiger anderer Symptome eine… …Charakterisierungen einfach nebeneinandergestellt werden. So soll er bald Stoiker, bald Kyniker sein (vgl. 292), bald wird ihm eine „klaustrophile Neigung“ zugesprochen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Klaus-Michael Bogdal (Hg.): Orientdiskurse in der deutschen Literatur, Aisthesis, Bielefeld 2007.

    Oliver Simons
    …, wenn man Kultur nicht als geschlossenes System betrachtet – Abendland und Morgenland haben eine gemeinsame Geschichte. Der Leser bekommt es mit einem… …Entdeckung des maghrebinischen Orients in der deutschen Literatur, Dalia Salama Georg Ebers’ Roman „Eine ägyptische Königstochter“ – all dies sind durchaus… …ein vielfach verzweigtes Diskursgefüge versteht, das eben auch methodisch herausfordernd ist. Fast scheint es, dass der Sammelband somit auch eine… …als eine Projektion beschrieben habe, die vor allem der Konstitution und Stabilisierung der europäischen Identität dient, folge die Forschung auffallend… …Orients gefragt. Vergessen wird dabei jedoch, dass der Orientalismus ganz unterschiedliche Funktionen erfüllt, die sich keineswegs auf eine… …ist eine Bezugnahme auf das Morgenland, die ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen kann. Was Lindemann als Orientalismus beschreibt, sind diskursive… …Land.“ (25) Auch Kai Kauffmanns Beitrag über Herders und Rousseaus Poetik des Orientalismus führt zurück in eine biblische Landschaft. In der Bilderrede… …Europäerin nicht sein will, ihre stereotype Beschreibung sei folglich eine rassistische Abwertung und Abwehr. Zu erwähnen bleibt der Herausgeber mit seinem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Leonhard Fuest: Poetik des Nicht(s)tuns. Verweigerungsstrategien in der Literatur seit 1800, Fink, München 2008.

    Carolin Benzing
    …, in den zivileren Versionen eine Spielart devianten Lebensstils, in radikalen Varianten auch Vernichtungsstrategie, ist spätestens in der Moderne… …Geschehens eine Verweigerung, die bald auf sämtliche Themen und Motive im Text, bisweilen sogar auf dessen äußere Form Einfluss nimmt. Im Zeitalter der… …einen schönen wie treffenden Titel gefunden. Der Band ist ein Überblickswerk, in dem der Versuch unternommen wird, eine Art Motivgeschichte literarischer… …Textauswahl resultiert, der Ansatz, eine auch terminologisch gefasste Typologie der Spielarten literarischer Verweigerungen zu entwickeln. Mit deren Hilfe soll… …nicht zuletzt dem poetologischen Potenzial des „Nicht(s)tuns“ Rechnung getragen werden. Der typologische Ansatz erzwingt dabei eine Begriffsarbeit, die –… …Germanisten, eine prägnante Definition des Verweigerungsbegriffs zu liefern: Verweigerung zeigt sich als Distanzierung von einem als unzumutbar empfundenen… …Objekt. Dieses Objekt scheint sich dem Subjekt aufzudrängen. Und hinter diesem aufgezwungenen Objekt steht eine machtvoll oder als machtvoll empfundene… …Instanz, eine Autorität, eine Norm, ein Gesetz, eine Konvention. (17) 623 Buchbesprechungen Fuest definiert nicht bloß, er benennt auch klar die zentrale… …Radikalität in der Entwicklung der Verweigerungsformen nach. Stellt der Müßiggang in Campes „Robinson der Jüngere“ (1779) noch nicht viel mehr als eine Art… …pädagogisch aufgeladenes Feindbild dar, lässt sich in Schlegels „Lucinde“ (1799) schon eine durchaus radikale Verweigerungstheorie ausmachen, die jedoch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Alexander Reck: Friedrich Theodor Vischer - Parodien auf Goethes "Faust", Winter, Heidelberg 2007 (Beihefte zum Euphorion, Heft 53)

    Volker Hoffmann
    …Vischer (1807–1887). Der in Sachen Vischer schon bestens ausgewiesene Verfasser1 bietet in der Druckfassung seiner Stuttgarter Dissertation eine… …Rezeptionszeugnis macht eine kleine Sensation. Es handelt sich um die Erstpublikation einer dramatischen Gelegenheitsdichtung Vischers, die noch in seine… …York 2003, S. 1953–1956. 625 Buchbesprechungen „Faust I“ in Form einer fortlaufenden Kontrafaktur benutzt, um eine launige Satire auf die prekäre… …zu der so genannten „Geniepromotion“ in Blaubeuren von 1821 – eine wichtige Grundlage für die bei allem kritischen Engagement stets witzige Anlage der… …und noch für 1867 ist von Mörike eine korrigierende Bearbeitung von Vischers „Epigramme[n] aus Baden-Baden“ bezeugt. 3 Editorisch liegt eine bravouröse… …tatenlosen Spielball eines sich in Allegorien und Sprachkünsteleien verlierenden Autors in „Faust II“ wird. – Im selben Jahr schiebt Vischer eine ‚verbesserte‘… …6208) liegt seit 1978 eine von Fritz Martini besorgte Neuedition der zweiten Fassung von 1886 vor. 5 Friedrich Theodor Vischer: Zum zweiten Theile von… …, wünscht man sich neben einem Namenregister vor allem eine synoptische chronologische Übersicht über Vischers literarische und diskursive Auseinandersetzung… …„Christians Schmerz und seine Heilung“) und in einem Fall auch eine falsche Zuweisung erfolgt. 6 Reck arbeitet akribisch die Forschungsliteratur bis zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie, Siedler, München 2007 / Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben, Piper, München, Zürich 2007 / Hans Blumenberg: Der Mann vom Mond. Über Ernst Jünger, hg. v. Alexander Schmitz und Marcel Lepper, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2007.

    Claude Haas
    …Sommer 1993 wird der 98jährige Ernst Jünger von einer Zecke gebissen. Am 25. August desselben Jahres ist die Episode „Bild Berlin“ eine längere Meldung… …Jahre später der Fall sein –, gelingt der „Bild“- Zeitung eine gewohnt konzise Bestandsaufnahme des Jünger’schen Œuvre und seiner Rezeptionsgeschichte… …Literaturwissenschaftlers aus. So ist ihm denn auch eher eine Werkmonographie mit biographischen Passagen als eine klassische Biographie gelungen. Seine Ausführungen können… …Jahrzehnte eher zu seinen Gegenfiguren aufgebaut hatte. Die Rede ist insbesondere von Walter Benjamin, dessen Heilserwartungen etwa Kiesel des Öfteren in eine… …simplen wie raffinierten Kunstgriff. Er zitiert zunächst eine politisch höchst fragwürdige Äußerung Jüngers, kritisiert dieselbe sodann kurz vor dem… …problematischen Vaterfixierung und einer aus dieser angeblich resultierenden lebenslänglichen „Außenseiterrolle“ (48 u.ö.) eine viel zu große Erzählung zu basteln… …geduldigen Analysen literarischer Texte genauer als mit zudringlichen Empathieversuchen für die Person nachzuerzählen vermag, zeigt eine Gegenüberstellung der… …Werk-Analysen sind durchaus lesenswert und der kontinuierliche Blick auf familiäre Konstellationen erlaubt nicht zuletzt eine genauere Konturierung von Jüngers… …zufrieden gibt, überführt ihn Blumenberg der fehlenden „Sicherheit des Griffs, des Geschmacks“ (87). Eine „Lücke im Meridiannetz der Bedeutsamkeit zu lassen“… …Kiesel und Schwilk gegen Blumenberg ließe sich wiederum anführen, dass die Zeit für eine rein epikureische Auseinandersetzung mit Jünger vielleicht dann…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Inhaltsverzeichnis

    …Zusammenschreibung (Johannes Erben) .............................................. 437 Damaris Nübling, Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Eine Einführung… …fotomechanischen oder eines anderen Verfahrens sowie das Recht zur Lizenzvergabe. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Verletztende Worte - verstümmelte Körper. Zur doppelten Logik spätmittelalterlicher Kurzerzählungen

    Christian Kiening
    …von Goethes „Werther“. Andree beschreibt zum einen die Subtilitäten einer Rezeptionslenkung, die auf eine divinatorische, emphatische Lektüre zielt und… …„eine Sympathie zwischen dem Leser, den Figuren des Textes und der Natur“ herstellt. 1 Er verfolgt zum andern die Angleichungen an die Textwelt seitens… …der Rezipienten – bis hin zu den berühmten Selbstmorden. Und er skizziert schließlich eine Geschichte imitatorischen Lesens, die auf Platon, Augustinus… …die Situation, in der Literatur sich anschickt, eine Autonomie zu gewinnen, die es zumindest denkbar macht, dass die von ihr erzeugte Energie auf… …und die Sündhaftigkeit eines nicht regelkonformen Sprachgebrauchs5 – sie alle lassen eine Energie des Destruktiven nur negativ fassbar werden… …eine der wesentlichen Ermächtigungsformen der literarischen Rede darstellt. Zwar sind die Sprachhandlungen in literarischen Texten immer mittelbare: (1)… …generell durch Schrift möglich ist. Sein lebensweltlicher Vollzug verschiebt sich ins Imaginäre, genau in dieser Verschiebung aber gewinnt der Text eine… …eigene Dynamik. Der Rechtsakt, im Rahmen einer Schwankerzählung von den Figuren selbst erzählt, stiftet eine intradiegetische Geltung, die zu setzen sich… …dieser postmodernen Radikalisierung liegen, dass Blochs Buch nur spärlich und mit einiger Verzögerung rezipiert worden ist11 , oder auch daran, dass eine… …(Jahrbuch für Internationale Germanistik. Reihe C, Bd. V,1), S. 11–129, hier S. 65 f. 11 Eine konsequent psychoanalytisch-lacanianische Lektüre bei Monika…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Feindliche Fürsten - hilfreiche Grafen. Anmerkungen zur Personenkonstellation in "Wolfdietrich" D

    Walter Kofler
    …Repräsentanten eines Stoffkreises. „Wolfdietrich“ D nimmt in der Überlieferung allerdings eine nicht nur quantifizierbare Sonderstellung ein. Anhand der… …Repräsentanten eines Stoffkreises zu sehen. Eine mehrfache Sonderstellung innerhalb der uns bekannten Überlieferung nimmt „Ortnit“/„Wolfdietrich“ D ein. Mit zehn… …Handschriften und sechs Druckausgaben zeigt diese Version die breiteste Überlieferung. 3 Zudem handelt es sich bei diesem Text eindeutig um eine Kompilation… …Großteil von „Ortnit“ A (Str. 1-521) geht weitgehend parallel mit D (Str. 1-566), doch sind die Übereinstimmungen zwischen C und D enger. 6 Eine längere… …und trifft auf eine Wöchnerin) 8 – Wol. D 1626-1628 = B 683-685 (Wolfdietrich kämpft gegen das Drachenmännchen) – Wol. D 1868-1871 = C 60-63… …überlieferten Form eine Dichtung mit durchaus eigenständigem Gepräge.“ 10 Während aber in der ersten Hälfte des Doppelepos (Ort. D: 1-569 / Wol. D: 1-839) die… …Abenteuer besteht. Schneider schloss die Möglichkeit aus, dass der D-Redaktor (von Schneider mit bezeichnet) eine derart lange Passage selbstständig… …gewesen oder nicht? Am besten wird man eine Antwort darauf geben können, wenn man untersucht, wie sich D gegenüber C, B, A2 und der „Þiðreks saga“ verhält… …. Übereinstimmungen mit C bzw. mit B und A2 können als Indiz für gemeinsame bzw. verwandte Quellen (*C bzw. eine *B-Gruppe) gewertet werden. Unterschiede könnten auf… …. Lassen sich typische Stilelemente finden, dann wäre dies ein klarer Hinweis auf eine nicht nur marginale Tätigkeit des D- Redaktors als Dichter und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Vom Scheitern der Nützlichkeit. Handlungskalküle und Erzählverfahren im "Lalebuch"

    Gert Hübner
    …ausdrücklich eine Deutung dieser Geschichte nahe, nämlich dass Verstellung durch Gewohnheit zur Natur wird. Es sind zunächst die Figuren, die diese Deutung… …sich ein Lale an seine frühere Weisheit und belehrt die anderen darüber, dass Gewohnheit eine zweite Natur sei (S. 51); zu diesem Zweck zitiert er die… …. Jahrhundert sowohl auf Latein wie auf Deutsch weit verbreitet. In Gestalt der Auffassung, dass Verhaltensweisen auf den Körper zurückwirken, gab es auch eine… …allen 114 Holzschnitten des Drucks Basel 1494, hg. v. Joachim Knape, Stuttgart 2005 [RUB 18333], S. 270). 5 Schmitz [Anm. 3], S. 170. 6 Eine Ausnahme ist… …„Geschichtklitterung“, Trier 2006 (LIR 39), S. 259–344. Bachorski beschreibt im Kontext seiner an Bachtinschen Kategorien orientierten Interpretation eine Dekonstruktion… …– bei aller Überzeugungskraft, die durch die verschiedenen Allusionen des „Lalebuchs“ auf die „Utopia“ begründet wird – eine Schwäche: Das „Lalebuch“… …Jahre die Häuser, damit kein Privateigentum entsteht. 11 Eine Episode des „Lalebuchs“ erzählt, wie zwei Lalen ihre Häuser tauschen; sie haben nämlich… …vornherein allein auf den Eigennutz. Das „Lalebuch“ gibt gewissermaßen der „Utopia“-Figur Morus gegen die „Utopia“-Figur Hythlodeus Recht, indem es eine andere… …, ist kein wirckliches, sondern erdichtetes moralisches Land. Man hat es aus dreyerlei Absichten erdacht. Einige stellen darunter eine gantz vollkommene… …auf sieben vermehrt sind; es sind dieselben sieben wie im „Lalebuch“. 15 Das ermöglicht eine andere intertextuelle Lektüre: Die Beispielfiguren belegen…
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