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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Friedrich Schiller und sein Verleger Johann Friedrich Cotta – Zur Gründungsgeschichte der „Horen“

    Zur Gründungsgeschichte der „Horen“
    Bernhard Fischer
    …offen und harmlos schien, er also Göschen nicht mehr sagen konnte und musste, ja vielleicht war bis dahin sogar von ihr noch gar nicht die Rede gewesen… …ihm die eigenen Produktivitätskrisen nichts mehr hätten anhaben können, die immer wieder die „Thalia“ heimgesucht und seinen Ruch der Unzuverlässigkeit… …schon lange, genauer: seit seinem Umzug nach Weimar im Jahr 1787 und seinem Kontakt zu Wieland verfolgte. Die „Thalia“ von Heft zu Heft mehr oder minder… …dessen „Journal des Luxus und der Moden“, „vielleicht ein Mittel ihm 300 Käufer mehr zu verschaffen“ 26 , um dann wieder an eine Reform des „Merkurs“ 27… …, dessen Teilnehmer, gleich ob auf Autoren- oder Publikumsseite, nicht mehr an die frühere Gelehrtenrepublik gebunden waren. Mit der Anonymisierung des… …Cottas Verlag. Aber es ging bei den Verträgen wohl auch noch um etwas anderes. Beiden war bewusst, dass dem anderen dessen Lieblingsprojekt viel mehr am… …den ehemaligen Gegenständen seiner Brotschreiberei nichts mehr zu tun haben, er strebte nach einem literarischen, neu-humanistischen Programm, das alle… …ich Ihnen auf der Rückreise von Untertürkheim sprach, scheint mir noch immer eine trefliche Unternehmung, und zu dieser könnte ich Ihnen 3mal mehr… …, der gestern eingieng, nicht beantworten wolte. Ich müßte mein Interesse mehr als Ihre Gesundheit lieben, wenn ich nicht nach Ihren vorgelegten Gründen… …von dem ZeitungsPlan abstehen wolte: desto mehr wollen wir nun auf die Horen unsre Kräfte verwenden, mit denen also auf den Januar der Anfang gemacht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    „Documenta Orthographica“ – Stationen des Bemühens um die deutsche Rechtschreibung vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart

    Stationen des Bemühens um die deutsche Rechtschreibung vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart
    Horst Sitta
    …Vorarbeiten zu einer Reform ging es nun nicht mehr nur um die (forschungsorientierte) Frage „Was ist Wahrheit?“, sondern zumindest auch um die… …keine mögliche Lösung. Sie traten – mehr oder weniger im Zorn – aus den Kommissionen aus – eine weitere Spaltung. Beide Gruppen begannen sich an dieser… …solche Situation – von Opfersymmetrie. Deutlich gesagt: Alle waren gleichermaßen unzufrieden, die meisten hatten sich anderes und vor allem mehr gewünscht… …. Gegenstand der Auseinandersetzung war nicht mehr die Fülle der graphematischen Möglichkeiten, sondern das einmal als Regel Festgeschriebene; es ging viel mehr… …Verfügung stellte – aus allen Rohren, konzentriert auf bestimmte publizistisch gut verwertbare Teilbereiche der Neuregelung; zu Forschung kamen sie nicht mehr… …Weise des Eingriffs in bestehende Normen, wobei sehr deutlich wird, dass dem Autor mehr wünschbar erscheint, als er setzt. Hieronymus Freyer hat durch die… …Anerkennung seiner Arbeit in den Franckeschen Stiftungen und in deren Umfeld eine breite Wirkung erzielt und sich hohes Ansehen erworben, mehr wohl, als er… …Orthographie schreiben wollen / ist eine Sache / wobey sich im Fortgange mehr Schwierigkeiten äußern / als man anfangs dencken möchte. Man hat zu thun / daß man…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Subjektivität, Fiktion und Realität in Reinmars Frauenliedern

    Harald Haferland
    …Gedichttext nicht mehr vorkommen muss – abgesehen davon, dass er ihn natürlich hergestellt hat. Das Subjekt wäre dann eine poetische Form oder Instanz, die der… …Interpretationshilfe mehr dar. 14 Vgl. Fernando Pessoa: Alberto Caeiro. Dichtungen. Ricardo Reis, Oden, Zürich 1986. 370 Subjektivität, Fiktion und Realität in Reinmars… …selbst auf den Leib schrieb. 26 Weshalb sie ihm denn auch zugeschrieben werden – und zwar allesamt! –, und das noch von uns Lesern, die wir ihn nicht mehr… …vortragen sehen. Zumindest schreiben wir sie allesamt einem und nur einem Subjekt zu. Dies ist die uns gebliebene Restform, da wir Reinmar nicht mehr vor uns… …stilisiert auch immer – für sich selbst sprechen, beim Singen von Frauenliedern war das nicht mehr möglich. Der Sänger ließ also die Rede einer Frau hören, die… …nicht hier und jetzt sprach. Je mehr er allerdings die Frau spielte – wenn er es denn tat –, desto mehr konnte er ihr Sprechen vergegenwärtigen. Sang er…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Mhd. +moysel, mndl. damoyseel – Zum Wortschatz des „Zwettler Erec“

    Zum Wortschatz des „Zwettler Erec“
    Eberhard Nellmann
    …insgesamt mehr als 2000 Verse in der altfranzösischen Vorlage! 112 Miszellen kriptionen korrigiert. 8 Der Text ist insgesamt sicherer geworden. Allerdings… …niederländischen Sprachraum zu erklären. Der genaue Wortlaut des Zwettler Textes lässt sich freilich nicht mehr ermitteln: Am Zeilenbeginn von 8 r fehlt ein Stück… …schadhaft gewesen war. Hat der Schreiber die fehlende Silbe da vielleicht separat geschrieben, also da moysel? Oder hat er das ihm unbekannte Wort nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Peter Glasner: Die Lesbarkeit der Stadt. Kulturgeschichte der mittelalterlichen Straßennamen Kölns. Lexikon der mittelalterlichen Straßennamen Kölns

    Walter Hoffmann
    …von Arnold Mercator von 1570/71 genommen, zusätzlich Namenbelege aus dem Tagebuch des Hermann Weinsberg (1517–1597), die also durchaus nicht mehr aus… …geschichtswissenschaftliche Auswertung der 295 erfassten Straßennamen Kölns mit ca. 4600 (?, nach I, 306: 4382) Belegformen wird in mehr oder weniger ausführlichen Erörterungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Thomas Bohn: Gräfin Mechthild von Sayn (1200/03–1285). Eine Studie zur rheinischen Geschichte und Kultur

    Helmut Tervooren
    …Gegenden verbunden werden kann. Das gilt aber heute nicht mehr als sicher. Auch dieser Gönnerspruch Reinmars wird die literaturgeschichtliche Konstellation… …. Heinrich III., seine Gattin und sein Haus sind daran nicht mehr beteiligt. Was bisher besprochen wurde, hat mit der Gräfin nicht direkt zu tun. Es sind…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „quasi jenseits der Zeit“ – Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald

    Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald
    Torsten Hoffmann, Uwe Rose
    …Fotografie bis zu „Austerlitz“ prägend ist (mehr dazu unten). Der ausladende Baum auf dem Foto erinnert darüber hinaus an Gustave Courbets in der vierten… …als eine wechselseitige Entwertung (vgl. Albes [Anm. 4], S. 298). Unserer Ansicht nach kann davon nur in einzelnen Fällen die Rede sein; mehr dazu unter… …fungieren, stehen sie für mehr als das auf ihnen abgebildete Objekt. 20 Insbesondere Bilder von Friedhöfen, Skeletten oder verfallenen Häusern erinnern dabei… …einem Aufenthalt in der ostenglischen Küstenstadt Lowestoft, bei dem er plötzlich das Gefühl gehabt habe, dass sich nichts mehr bewege, „weder in der Luft… …und Bild zu einem sinnhaften Ganzen zusammenführen – was nicht mehr möglich ist, wenn etwa in den englischsprachigen Ausgaben von Sebalds Werken nicht… …das Bedürfnis zu regen, mehr über die Lebensläufe der auf ihnen Abgebildeten in Erfahrung zu bringen“ (DA 103). Hier motivieren alte Fotos seiner… …, der für „Die Ausgewanderten“ charakteristisch ist. Fotos dienen hier nicht mehr der Beglaubigung des Erzählten, sondern werden zum expliziten und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Notker der Deutsche: Notker latinus zu den kleineren Schriften, hg. v. James C. King, Petrus W. Tax. Die Werke Notkers des Deutschen. Neue Ausgabe, Bd. 7A

    Stefan Sonderegger
    …. Damit eröffnet sich auch ein neuer Zugang nicht nur zu Notker dem Deutschen, sondern „weit mehr auch zu Notker dem Lateiner“ im…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Leidenschaft als konstitutives Element im Schreib- und Leseprozess von Hamanns „Aesthetica in Nuce“

    Eva Kocziszky
    …seine Muster deutlich zu erkennen, rollst du ihn zusammen, siehst du sie verzerrt oder überhaupt nicht mehr. 1 kaì ¦ gélwß páqoß ™n £donñ2 An der Schrift… …selbst zum Schaffensprozess äußerte. Seine durchaus sinnliche, erotische Beziehung zum Schaffen, die er mit den Termini des Zeugens oder noch mehr des… …den letzten Jahren immer mehr Widerhall, so etwa bei Klaus Hurlebusch: Klopstock, Hamann und Herder als Wegbereiter autorzentrischen Schreibens. Ein… …Kocziszky zung des Gehirns. 19 Lessing war der Ansicht, dass nichts mehr unsere Erkenntnis verdunkeln könne als die Leidenschaft. 20 Kant ging in seiner… …Denkens kann ich jedoch nicht mehr folgen. Terrence J. German: Hamann on Language und Religion, Oxford 1981, S. 51f. u. S. 63. 41 N II, S. 204. 42 ‚Reife‘… …Sprache weit mehr imstande ist, unser Denken zu gestalten, als es die diskursive Sprache kann. Bestimmte Bilder oder Metaphern vermögen sogar so tief in… …aber, dass der Text in einem Maße offen wird, dass man ihn kaum mehr deuten kann. So haben die wenigen leserorientierten Interpreten Hamanns (Geier…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „Der kranke Jude und der große Künstler“ – Richard Dehmels Gedicht

    Richard Dehmels Gedicht „Ein Heine-Denkmal“
    Christian Neuhuber
    …Kunstwirkung auch nur in dem Mehr oder Weniger der gelungenen Naturnachahmung sehen will“. 10 Für Dehmel freilich bedeutet die pejorativ verstandene Funktion der… …entzückende Ausstattung den Dichter etwas näher, den ich bisher mehr künstlerisch bewundert habe, als ich ihn menschlich lieben konnte.“ 27 Die Zeilen… …Allmacht zu ihrer Verschönung; / Drum will der Mensch, je mehr allein, / Mit aller Macht ein Allmensch sein, / Drum will der Menschenseele Sinn / Mit allen… …offen hält. Der Herrscher, Symbol für den „lebensmüden Adelsgeist“ 39 , nimmt es nicht mehr für selbstverständlich, dass der Künstler seinem Ruf Folge… …Liebeslieder mag ich nicht mehr, weil sie mir nicht echt erscheinen. Als Satyriker und deutscher Prosaschriftsteller (deutschen Prosa-Sprachkünstler) halte ich… …, sind unter Umständen sogar berechtigt, ihm unser Mitgefühl zu versagen, umso mehr aber moralisch wie ästhetisch verpflichtet, die ungewöhnlichen… …. 416. 573 Christian Neuhuber Nun sind die Juden von heute ja freilich ein verkommenes, durchaus nicht mehr rassereines, sondern früher mit dem Auswurf… …Forderungen. Dehmel war überzeugt, dass die vollkommene Assimilation der Juden nur mehr eine Frage der Zeit war, denn das altersschwache Judentum selbst hätte… …nach jahrhundertelanger Unterdrückung keine Kraft mehr zu einer eigenständigen Erneuerung. Wie Heine dem Siechtum verfallen, läge die Zukunft des…
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