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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Gertrud Maria Rösch: Clavis Scientiae. Studien zum Verhältnis von Faktizität und Fiktionalität am Fall der Schlüsselliteratur, Niemeyer, Tübingen 2004 (Studien zur deutschen Literatur, Band 170).

    Stephan Kraft
    …Klaus Kanzog im „Reallexikon“ an3 , der Verschlüsselung nicht mehr vordringlich als Textqualität zu fassen versucht4 , sondern vor allem als… …Ergebnisse leider nicht (mehr?) in die Studie Röschs eingegangen sind. Vgl. Olaf Simons: Marteaus Europa oder Der Roman, bevor er Literatur wurde. Eine… …differenzierteren Blick führen können. 5 Seit dem 18. Jahrhundert geriet das Prinzip der Verschlüsselung dann selbst immer mehr in Misskredit, verlor aber in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Wilhelm Heinse: Die Aufzeichnungen. Frankfurter Nachlass, hg. v. Markus Bernauer u.a., 5 Bde., Hanser, München 2003 und 2005.

    Charis Goer
    …, Politik, Archäologie, Medizin und vielem mehr. Seit Walther Brechts Urteil, nicht „die gedruckten Schriften, deren Wertvollstes oft nur fragwürdige… …Leistung der Arbeitsgruppe um Hauptherausgeber Markus Bernauer, so ist es der Kommentar noch umso mehr: Den zwei Textbänden (Bd. I und II), im 200. Todesjahr… …Deutungsaspekte erschließenden Kommentar enthält. Umso mehr ist zu hoffen, dass diese Ausgabe Anstöße liefert zur gründlicheren Erforschung der Aufzeichnungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Vom Hochzeitslied zum Höllenbrand. Mörikes Novelle „Mozart auf der Reise nach Prag“ im Interferenzbereich zwischen biedermeierlicher Musikkultur und romantischer Musikästhetik

    Thorsten Valk
    …mehr möglich ist. Da das neue Kunstverständnis die Musik einem jenseitigen Daseinsbereich zuweist, sehen sich die im Mittelpunkt romantischer Dichtungen… …der Tonkunst und den Niederungen des profanen Kulturbetriebs. Die vom Geist der Romantik affizierten Komponisten ziehen sich mehr und mehr in ihre… …. Gleichwohl kommt es auch in diesem Bereich mehr und mehr zu Wechselwirkungen, wie ein Blick auf das Werk des späten Beethoven zeigt, der mit seiner zunehmend… …, dessen Individualstil keine epochengeschichtliche Zuordnung mehr erlaubt, illustriert Thomas Manns „Doktor Faustus“ das Autonomiepostulat der romantischen… …zwar noch die Eleganz barocker und klassizistischer Bauwerke besitzt, jedoch schon nicht mehr jenen ostentativ zur Schau gestellten Luxus evoziert, mit… …nicht weiter in Betracht mehr kommt“ (601). Die Tonkunst steht im Dienste der geselligen Konversation und konterkariert damit die romantische Forderung… …festliche Stimmung des adeligen Zirkels und initiieren zuletzt ein spontanes Tanzvergnügen, das einmal mehr vor Augen führt, wie eng sich auf dem Schloss des… …aus erfüllte. (601) Die Komposition, die Mozart nach seiner Rückkehr aus Prag an die Grafenfamilie sendet, belegt einmal mehr die enge Verbindung… …Existenz nicht mehr zu überspringen vermag. 16 V. Mörikes Erzählung reflektiert den Antagonismus zwischen romantischer Kunstauffassung und biedermeierlicher…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Anke van Kempen: Die Rede vor Gericht. Prozeß, Tribunal, Ermittlung: Forensische Rede und Sprachreflexion bei Heinrich von Kleist, Georg Büchner und Peter Weiss, Rombach, Freiburg 2005.

    Thomas Weitin
    …Grimms, Bd. 7], S. 556–562, hier S. 561. 305 Buchbesprechungen Weimar ein Desaster und brauchte mehr als ein Jahrhundert, um sich als Komödienklassiker… …. 256) begründet. Dass die Arbeit damit ohne Urteil mehr abbricht als zum Schluss kommt, bringt sie freilich ihren Gegenständen nahe und umgeht eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Sylvia Heudecker, Dirk Niefanger, Jörg Wesche (Hg.): Kulturelle Orientierung um 1700. Traditionen, Programme, konzeptionelle Vielfalt, Niemeyer, Tübingen 2004 (Frühe Neuzeit, Bd. 93).

    Florian Gelzer
    …fügen sich so zu einem vielseitigen Panorama der Zeit um 1700 (wobei das ‚um‘ ca. 1680–1730 bedeutet). Von mündlichem Vortragsduktus ist kaum mehr etwas… …die Relevanz der heterogenen Orientierungsbestrebungen an der Wende zum 18. Jahrhundert. Es versteht sich von selbst, dass im Folgenden nicht mehr als… …mehr Spielräume offen, so dass sich ein allmählicher Übergang von restriktiv- ‚Opitzianischen‘ zu ‚orientierenden‘ Dichtungslehren abzeichne. Unter den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Evelyn Annuß: Elfriede Jelinek – Theater des Nachlebens, Fink, München 2005.

    Michael Wetzel
    …Schauspieler sind nicht mehr nur nicht Herr oder Herrin der Rede, die aus ihrem Munde ergeht, sondern diese selbst hat keinerlei Konsistenz, keine Richtung, ihr… …mehr linear oder ganzheitlich von einer Geschichte ausgeht, sondern diese durch eine Art Diskursbrei hindurch rekonstruiert, wie er von den Massenmedien… …vielmehr zu Medien wild montierter Zitate aus anderen Stücken, zu Lautsprechern einer nicht mehr von einem Subjekt vertretenen bzw. verantworteten Rede der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Bianca Theisen: Silenced Facts. Media Montages in Contemporary Austrian Literature, Rodopi, Amsterdam, New York 2003 (Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur, Band 152).

    Claude Haas
    …‚alte‘ Realismus-Fragen. Es ist der Literatur nicht mehr so sehr um die Frage nach dem ontologischen Fundament eines ‚Außen‘ zu tun, welches Wahrnehmung… …gleichsam in Reinform verkörpert. Montage kennt (anders als das Fragment) keinen Bezug auf ein von ihr unabhängiges ‚Außen‘ mehr, kassiert somit letztlich… …Regung mehr wegzudenken war. Da Theisen auf eine grundlegende Reflexion des Faschismus aber verzichtet, eignet ihrem Nexus zwischen Faschismuskritik und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ein „Wiederspiel des Lebens, das wir führen“ – Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus

    Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus
    Robert Vellusig
    …Erinnerung an eine bestimmte Lebensepoche nicht mehr genau wissen, ob es gelebte oder gelesene Figuren waren, ähnlich wie manche Träume sich unserer mit… …Ehebruchsgeschichte wie hundert andre mehr und hätte, als mir Frau L. davon erzählte, weiter keinen großen Eindruck auf mich gemacht, wenn nicht (vergl. das kurze 2… …, Bd. 2, 2., revid. u. erw. Aufl., München 1984, S. 319–475, hier S. 333 u. 341. Die mehr oder weniger willkürlich herausgegriffenen Sätze rahmen das… …Vellusig bens einreihen, so daß wir in Erinnerung an eine bestimmte Lebensepoche nicht mehr genau wissen, ob es gelebte oder gelesene Figuren waren“, ist… …mehr als ein poetologischer Aphorismus. Die Formel hat ihren präzisen Grund. Zwar sind wir zumeist sehr wohl in der Lage zu unterscheiden, ob wir etwas… …der „Wahrheit“ der Darstellung, vom Totaleindruck „Ja, das ist Leben.“ spricht, dann ist mehr im Spiel als „handwerksmäßige[s] Können“, „technische[s]… …Geschick“, „Arrangir- und Schreibe- Routine“ 35 – und es ist mehr gemeint als die Wahrscheinlichkeit, die sich aus der Orientierung am sowohl voraussetzbaren… …nichts mehr zu wünschen übrig, die letzten Konsequenzen sind längst gezogen, und ihr Erscheinen in der Wohnung des Geliebten, weitab davon, der erste… …Gefühls in einem Augenblicke wie der uns hier vorgeführte statthaft ist. Es gibt Momente, und jeder von uns kann in sie hineingeraten, wo wir nicht mehr… …erst tief drin sitzt, muß tapfer weiter waten, bis er versinkt oder durchkommt, aber, so oder so, er muß sich des Schreiens begeben. Es paßt nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ein neues Feld, ein alter Habitus und eine Erfindung: ‚Gruppen’ in der jüngeren, ostdeutschen Literatur

    Jens Loescher
    …dem politischen nicht deckte. Die hier erprobte Methode hat den Vorteil, dass nun nicht mehr die Lebenslügen eines Hermlin, einer Christa Wolf, eines… …Braun zu mehr oder weniger tiefschürfenden Enthüllungen Anlass geben, sondern es interessieren die Strategien im literarischen Feld DDR, die man diesen… …1971 niemand mehr ernst nahm? Welche anderen kollektiven Positionierungsversuche tauchten im umkämpften Feld auf? Und endlich: wie wirkte sich die… …mehr in der Bedeutung „Wir Und Nicht Sie“ 13 greifbar, wie es die Antifaschisten und die Bitterfelder propagiert hatten. Eben jener… …eine Position nicht mehr kapitalträchtig ist (die Sächsische Dichterschule Mitte der siebziger Jahre), dann versucht dieser Häretiker eine neue Gruppe zu… …Huchel nachvollziehen. Vielleicht sind hier auch die Begriffe Häresie und Doxa als Beschreibung von ‚Feldverhalten‘ gar nicht mehr gewinnbringend, weil… …den Bruch der Wende in den Texten abspiegeln: Kurt Drawert, Durs Grünbein. Den Autoren dieser drei Gruppen ist es mehr oder weniger gelungen, sich im… …dem Titel: Sartre mit Chi-Quadrat. Mehr von Bourdieu, in: Soziologische Revue 1999, H. 1, S. 177. 25 „Die Vorstellungen der Akteure variieren also je… …Fraktion mehr gab. Der Graben zwischen dem Don Quichotte, der gegen Windmühlen kämpft, und dem politisch korrekten Literaten, dem ein rein literarischer… …Heranwachsende vorzog, einige Jahre zu schweigen. Und mit der fehlenden Ausdrucksmöglichkeit schwand auch der Zugang zur eigenen Gefühlswelt, die sich immer mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Nur Narr? Nur Dichter? – Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert

    Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert
    Olaf Briese
    …. Literaturgeschichtliche Analysen zu so genannten Narren sind mehr und mehr dazu übergegangen, sich zwei dominierenden Forschungsrichtungen zuzuordnen. Ein erster… …waren nicht mehr nur Objekte von Literatur, sondern wurden als deren Subjekte eingesetzt. Die Kunstfigur Narr thematisierte sich selbstreferentiell… …geschichtliches Kollektivsubjekt, ist nicht mehr die objektive, fatalistische Geschichte, sondern ein von Erwartungen und Ansprüchen getragener Gattungsexponent… …nicht mehr gibt. Es sind die tragischen Sentenzen eines Narren, die, der kurzen Einleitung zufolge, bei ihm selbst gefunden wurden – nicht irgendwo: in… …Suchbewegungen im literarischen Feld. Gutzkows Narr will, mit neuen operativen Formen und Inhalten, die Literatur revolutionieren. Nicht mehr, aber auch nicht… …thematisiert. Das überrascht umso mehr, als bereits im Roman von Einharts Aufzeichnungen „närrischen Inhalts“ die Rede ist37 , und eine nachfolgende Replik… …, Jucken, Erinnerungslücken, Versprecher, Sprachfehler, ungewollte Falschbewegungen und vieles mehr plagen den Menschen, wie Einhart in seiner Systematik der… …poetischer Produktion. Denn auch Dichtung ist durch diese nicht mehr zu übersehenden natürlichen Faktoren ernsthaft gefährdet. Das scheint eine der Hauptfragen…
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