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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2004

    Vom ‚erhabnen Drama der Revolution‘ zum ‚Selbstgefühl‘ ihrer Opfer – Pathosformeln und Affektdramaturgie in Büchners „Dantons Tod“

    Pathosformeln und Affektdramaturgie in Büchners „Dantons Tod“
    Ulrich Port
    …Freiheit. Nur ein Feigling stirbt für die Republik, ein Jakobiner tötet für sie. Wißt, finden wir in euch nicht mehr die Spannkraft der Männer des 10. August… …vulkanischer Ausbruch, eine Überschwemmung begraben Tausende. [...] Ich frage nun: soll die moralische Natur in ihren Revolutionen mehr Rücksicht nehmen, als die… …die Ecke zu setzen und Rüben zu kochen aber sie sollen uns keine Gladiatorspiele mehr geben wollen.“ (WuB, S. 10; I.1) Das ist nicht nur eine Metapher… …auf den Boden setzen und schreien, daß erschrocken Alles stehn bleibt, Alles stockt, sich nichts mehr regt. Sie setzt sich nieder, verhüllt sich die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Karneval in einer kleinen Stadt – Heinrich Manns Roman „Die kleine Stadt“ im Lichte Bachtins

    Heinrich Manns Roman „Die kleine Stadt“ im Lichte Bachtins
    Stefan Ringel
    …und seine Formen und Gebräuche bezogen, so ist er selbst späterhin nicht mehr die Quelle der Karnevalisierung: „Diese Wirkung geht fortan von der… …ab.“ 21 Die Figuren sind eben nicht mehr Objekte, über die der Erzähler verfügt, sondern im Sinne intim-familiärer Beziehung gleiche. Wichtig ist aus der… …Haus nicht mehr verlassen und wisse dennoch alles: „In der Stadt tat jeder, was er tat, unter den Augen der Unsichtbaren. Durch alle Häuser am Platz… …Geistigen dominiert, sondern der Einklang beider gesucht wird. Die Predigt Don Taddeos ist somit kein Teil des Karnevals mehr, sondern ist der Aschermittwoch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Der Untergang utopischer Heimat – Die Reflexion von Kunst und Kitsch in Gertrud Kolmars „Asien“

    Die Reflexion von Kunst und Kitsch in Gertrud Kolmars „Asien“
    Silke Nowak
    …Kolmar ist Ende der 30er- Jahre nicht emigriert und später war es nicht mehr möglich. Im Herbst 1938 wird die Familie zum Verkauf der Villa Finkenkrug… …Exil in Zürich keine ‚Aufgabe‘ mehr zu haben. (In Berlin führte sie zusammen mit ihrem Mann eine Buchhandlung.) Das nimmt Kolmar zum Anlass, den… …nicht (mehr) möglich ist. Hiervon zeugt zunächst eine Spannung, von der das Gedicht beherrscht und am Ende selbst zerrissen wird: Asien, das durchweg in… …, dass es im zweiten Teil gar nicht mehr auftaucht. Seine Absenz fällt vor allem deshalb auf, weil es im ersten Teil gar achtmal auf sich aufmerksam machte… …jüngste“ (26) bezeichnet ist, steht Afrika für eine bereits tote Hochkultur, denn sie findet keinen Zutritt mehr zu den „Wohnungen toter Könige“ (23). Der… …Saitenspieler, Pfeifer und Posauner soll nicht mehr in dir gehört werden, [...] denn durch deine Zauberei sind verführt worden alle Heiden.“ 40 Die ‚Klapper‘… …„Magd“ befindet sich demnach nicht mehr im Dienste der „Herrscherin“, sondern macht sich deren Sprache dienstbar, um sich selbst als Herrscherin zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Lesen als Utopie der Freiheit – Alfred Anderschs „Sansibar oder der letzte Grund“

    Alfred Anderschs „Sansibar oder der letzte Grund“
    Günther Stocker
    …Lektüre führte ihm andere Möglichkeiten vor Augen, brachte ihn auf die Idee, mehr vom Leben zu wollen, als Fischer zu werden, eine Familie zu gründen, sich… …fremden Menschen und Welten. 8 Doch diese imaginäre Flucht ist ihm bald nicht mehr genug. Immer mehr wird ihm klar, „daß man es auf irgendeine Weise genauso… …machen mußte wie Huckleberry Finn. Man mußte raus“ (S. 9). Mark Twains Held wird zum erklärten Vorbild. Doch je mehr der Junge seine Möglichkeiten mit… …und ein paar Karl-May-Bände, und er dachte: die Bücher sind prima, aber sie stimmen alle nicht mehr, so, wie es in den Büchern zugeht, so geht es heute… …nicht mehr zu. […] Er war bald sechzehn Jahre alt, und er hatte begriffen, daß er mit dem Speicher und mit den Büchern zu Ende war (S. 76 f.). Andersch… …des Romans, nun nicht mehr aus der Perspektive des Jungen, sondern aus der des jungen Kommunisten Gregor erzählt, nimmt diesen Faden auf und geht den… …Unrecht ein Ende zu bereiten, hofft auf ein Zeichen. Nicht zuletzt wegen der ambivalenten Haltung der evangelischen Kirche in Deutschland bedarf er mehr als… …hergestellt, es gibt kein Erfassen oder Begreifen mehr, wie das in früheren Formen des Lesens noch üblich war. 38 Die Entsinnlichung des Leseakts bildet aber… …mehr gefragt, „ob es noch einen Sinn hat, an die Partei zu glauben“ (S. 45). Seine ästhetisch sensible Wahrnehmung der Welt weicht von den dogmatisch… …„überwältigen lassen“ (S. 40) und waren so in ihre Bücher versunken, dass sie ihre Umgebung gar nicht mehr wahrgenommen haben: „wir haben den Glockenturm Iwan…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Auch in eigener Sache – Ansichten auf Carl Zuckmayers Geheimreport

    Ansichten auf Carl Zuckmayers Geheimreport
    Georg Guntermann
    …Vereinzelung und Vereinsamung leben, den auch kommende Wandlungen nicht mehr verändern dürften“ (Geheimreport 77) – all das belegt nicht nur sein zutreffendes…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Überleben schreiben. Zur Autobiographik der Shoah, hg. v. Manuela Günter, unter Mitarbeit von Holger Kluge, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2002.

    Georg Slotosch
    …„Grundproblem“ der Texte sei, so die Herausgeberin einleitend, „nicht mehr primär eines der Repräsen- 298 Buchbesprechungen tation schlechthin, als vielmehr eines… …Autobiographik verdeutlicht Finnan an den beiden Texten: Sie würden nicht mehr vom Gestus des Zeugnis-Ablegens dominiert, sondern von dem persönlichen Anliegen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Michael Braun, „HÖRRESTE, SEHRESTE“. Das literarische Fragment bei Büchner, Kafka, Benn und Celan, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2002.

    Hildegard Kernmayer
    …, deren Unvollendetheit sich nicht mehr äußeren Umständen ihrer Produktion, Rezeption oder Distribution verdankt, sondern der formalästhetische Offenheit… …Schrift, die mit Gewinn zu lesen ist. Dennoch lässt der Text auch eine Reihe von Fragen offen. Diese betreffen einmal mehr Aspekte der Textauswahl. Sie…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Friedrich Schiller u. Diethard Lübke, Einfach klassisch: Wilhelm Tell, Cornelsen Verlag, Berlin 2003.

    Jürgen Jacobs
    …Pädagogen: Viele Schüler wollen nicht mehr lesen, schon gar nicht alte Texte. Das macht natürlich im Deutschunterricht Probleme. Diesen kann man ausweichen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Anika Davidson, Advocata Aesthetica. Studien zum Marienmotiv in der modernen Literatur am Beispiel von Rainer Maria Rilke und Günter Grass (Literatura. Wissenschaftliche Beiträge zur Moderne und ihrer Geschichte; Bd. 12), Ergon Verlag, Würzburg: 2001.

    Joseph A. Kruse
    …soweit Platz gegriffen hat, dass ganze Bereiche des früher ständig präsenten religiösen christlichen Lebens überhaupt nicht mehr auftauchen, wird immerhin… …Themen und Vertretern, verpflichtet, die es in diesem, möglicherweise bereits vor Jahren in defensiver Absicht gebrauchten Sinne nicht mehr zu geben… …bedingt dem rasanten Wechsel der Paradigmen gerecht. Umso mehr ist eine Konversion in der Perspektive und ein gewissermaßen absichtsloses Interesse… …bereits faszinierend. Noch mehr Respekt nötigt ihr germanistisches Vermögen ab, dem Gegenstand jede nur mögliche Seite abzugewinnen, zwischen den Worten und… …Mann und der Nobelpreis mehr irgend rätselhaft zu erscheinen vermögen. Die Verf. beschließt ihre Ausführungen mit dem Resümee, die kontrastive Lektüre… …immanente Desillusionierung, der eine Transzendenz unvorstellbar ist, zum Ausdruck. Für „uns“ gibt es keine Verheißung mehr, wie der Verkündigungsengel sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Sigfrid Hoefert, Internationale Bibliographie zum Werk Gerhart Hauptmanns, Band III. (Veröffentlichungen der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft, Band 12), Erich Schmidt Verlag, Berlin 2003.

    Eberhard Hilscher
    …des Dichters. Und dies, obwohl namhafte Kritiker meinten, er habe seit seiner naturalistischen Phase „nichts Rechtes, Selbstgeprägtes mehr produziert“… …das reichhaltige Archiv des Hamburger Forschers Wilhelm Studt, dessen handschriftliche Notizen in einer „nicht mehr gängigen Kurzschrift“ allerdings… …Fernsehen mehr als dreißig Verfilmungen aller bekannten Schauspiele heraus (Biberpelz, Weber, Hannele, Rose Bernd, Ratten, Vor Sonnenuntergang u. a.)…
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