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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Die Inschriften des Münchner Minnekästchens: Eine Fälschung?

    Christine Wand-Wittkowski
    …Minnekästchen steht noch immer unter dem Verdacht, eine Fälschung aus dem 19. Jahrhundert zu sein. Die Inschriften ergeben einen poetischen Text, der bislang als… …Kuriosum galt. Der Vergleich mit Kleinformen mittelalterlicher Liebesdichtung erweist den Inschriftentext jedoch keineswegs als kurios, sondern als typisch… …mittelalterlichen Text zu erfinden. Die literaturwissenschaftliche Analyse der Inschriften ergibt sichere Anhaltspunkte für die Echtheit des ganzen Kästchens. The… …der Mittelalter-Forschung seit dem frühen 19. Jahrhundert bekannt. Die Annahme, es handle sich bei diesen Kästchen um Geschenke, die Liebende… …, darunter eine Szene, in der ein Mann ein Kästchen anbietet. Vor allem aber enthält das Münchner Kästchen deutschsprachige Inschriften, die eine Frau anreden… …Kästchen im Rahmen einer Liebesbeziehung gesichert zu sein. Das Exemplar des Bayerischen Nationalmuseums soll der entscheidende Beleg sein, daß es im… …Münchner Minnekästchens: Eine Fälschung? des Kästcheninneren sowie die gänzlich singuläre Szenenfolge der bildlichen Darstellungen. Auch das… …Mittelhochdeutsch der Inschriften sei mundartlich nicht einzuordnen. Der Befund einer Analyse von Farb- und Metallproben habe zu keinen eindeutigen Ergebnissen… …mit ihm auch die gesamte Gattung der sog. „Minne“-Kästchen in Verruf. 1 Seitdem bemüht sich das Bayerische Nationalmuseum verstärkt um Stellungnahmen zu… …, farbige Wachsfüllungen, sonstige verwendete Farben und Bindemittel). Zeitlich genauer wird das Holz bestimmt: Der Baum, dessen Holz verarbeitet wurde, sei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Beneckes, Wörterbuch zum Wigalois' und die Lexikographie des Mittelhochdeutschen

    Yoshihiro Yokoyama
    …genauer zu bestimmen, und zweitens der innere Aufbau einiger umfangreicher Wortartikel dargestellt, die zum Teil angereichert sind mit Belegen aus anderen… …Werken der klassischen mittelhochdeutschen Literatur. Die Ergebnisse weisen ebenso auf die noch heute gültige Konzeption des ‚Wigalois‘-Wörterbuches als… …sprachlich die wichtigsten sind“, stellte Wilhelm Müller, der nach dem Tod Georg Friedrich Beneckes in Zusammenarbeit mit Friedrich Zarncke das… …Mittelhochdeutsche Wörterbuch von Benecke/Müller/Zarncke (BMZ) ausarbeitete, in der ‚Vorrede‘ zum ersten Band des Werkes 1 Für Anregungen, vielfachen Rat und die… …voran meinen Trierer Kollegen Ute Recker und Tao Jingning, für die Mitwirkung an der Erstellung einer lemmatisierten ‚Wigalois‘-Konkordanz, die der… …vorliegenden Untersuchung zugrunde liegt. Nicht zuletzt sei Ralf Plate (Trier) für die konstruktiven Gespräche gedankt. 55 Yoshihiro Yokoyama fest. 2 Der BMZ ist… …damit für die lexikographische Erschließung des Wortschatzes der frühmittelhochdeutschen und der klassischen Texte bis heute die Grundlage geblieben, auch… …Gesamtmittelhochdeutschen nur in begrenztem Maße vertreten. 3 Bei Benecke, der in einem 1841 erschienenen Aufsatz die Herstellung eines mittelhochdeutschen Wörterbuches… …angeregt hat 4 , läßt sich das Interesse am Wortschatz der im BMZ so bevorzugten Literatursprache der Blütezeit noch in die Jahre zurückverfolgen, in denen… …Benutzung des Nachlasses von Georg Friedrich Benecke ausgearbeitet von Wilhelm Müller und Friedrich Zarncke. Nachdruck der Ausg. Leipzig 1854–1866 mit einem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Noch einmal: Die Heiden als Kinder Gottes in Wolframs, Willehalm'

    Joachim Heinzle
    …Wolframs ‚Willehalm‘ zu verstehen sind, erregt die Gemüter. Spricht Giburg hier den Heiden den Status der Gotteskindschaft zu und verläßt damit den Boden der… …durfte. 1 Die Entscheidung war mir nicht leicht gefallen, weil sie – wie man damals annehmen mußte – der einen Stelle eine Riesenlast an Bedeutung… …, „wäre“, „mindestens denkbar“) und verzeichnete, um die Diskussion offenzuhalten, explizit die konkurrierenden Erklärungen (S. 1025 f. mit S. 800). Der… …bekräftigen. 3 Dies schien mir umsomehr angezeigt, als inzwischen Rüdiger Schnell in einem grundlegenden Beitrag gezeigt hatte, daß sich der Gedanke einer… …Gotteskindschaft der Heiden im theologischen Diskurs der Zeit keineswegs so ungeheuerlich ausnehmen mußte, wie man bisher meinte: 4 die Gefahr einer… …interpretatorischen Überbelastung der Verse war insoweit nicht gegeben. Meine Stellungnahme provozierte heftigen Protest, der bezeichnender Weise dadurch ausgelöst… …wurde, daß ich auf den Zusammenhang der Forschungsdiskussion mit jenem obsoleten Mittelalter-Bild hingewiesen hatte, das – wie Peter von Moos ironisch… …pointierte – „aus geheimen Gründen“ noch immer „tabuisiert“ wird. 5 Ralf-Henning Steinmetz 6 und Chri- 1 Wolfram von Eschenbach, Willehalm. Nach der… …Handschrift 857 der Stiftsbibliothek St. Gallen. Mittelhochdeutscher Text, Übersetzung, Kommentar (Bibliothek des Mittelalters 9), Frankfurt 1991, S. 1025 f. 2… …leider geeignet, Verwirrung zu stiften. Ich will daher in der gebotenen Kürze noch einmal erläutern, was gegen die Erklärungen Schröders und Knapps spricht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    "Theodisca'. Zur Stellung der althochdeutschen und altniederdeutschen Sprache und Literatur in der Kultur des frühen Mittelalters. Bericht über eine

    Stephan Müller, Klaus Ridder
    …TAGUNGSBERICHT ‚Theodisca‘. Zur Stellung der althochdeutschen und altniederdeutschen Sprache und Literatur in der Kultur des frühen Mittelalters… …Textdenkmälern, mit Formen pragmatischer Schriftlichkeit und mit der späten Überlieferung hat in jüngerer Zeit zu neuen Perspektiven auch in der… …Althochdeutsch-Forschung geführt. Dennoch ist die Akzentuierung der frühmittelalterlichen Periode deutscher Sprache und Literatur in der germanistischen Forschung und Lehre… …insgesamt deutlich zurückgegangen. Der Zahl der wissenschaftlichen Publikationen läßt sich dies ebenso entnehmen wie dem Faktum, daß in den letzten Jahren… …kein bedeutendes Kolloquium auf diesem Gebiet stattgefunden hat. Ein Symposium, das die Kommunikation über ein vernachlässigtes Teilgebiet der… …Müller (Dresden) und Klaus Ridder (Bielefeld) fand in Schönmühl bei Penzberg vom 13. bis zum 16. März 1997 mit Unterstützung der Stiftung Volkswagenwerk… …und der Isar-Amperwerke das Symposium ‚Theodisca‘ statt. Vorträge von Historikern zu den kulturellen Rahmenbedingungen frühmittelalterlicher… …, Otfrid) den Blick auf die Etablierung einer klerikalen Vortragskultur in der produktiven Auseinandersetzung mit der althergebrachten mündlichen Literatur… …, die innerhalb einer ‚Morphologie der mündlichen Wortkultur‘ aufeinander zu beziehen seien, sich aber schon zeitgenössisch voneinander abzusetzen… …versuchen. Den sprachhistorisch orientierten Teil der Tagung eröffnete dann Elmar Seebold, der über ‚Die Iren und die Runen‘ sprach. Er wies nach, daß die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Marienlexikon, hrsg. im Auftrag des Institutum Marianum Regensburg e. V. von Remigius Bäumer und Leo Scheffczyk. 6 Bde. St. Ottilien: EOS-Verlag 1988-1994.

    Susanne Fritsch-Staar
    …faszinierendsten geschichtlichen Gestalten und Symbolen der europäischen Kultur. In der Geschichte ihrer Verehrung spiegeln sich Träume und Sehnsüchte, Einsichten… …und Erfahrungen, Wege und Irrwege von Menschen ...“ 1 . Bereits der Name „Marienlexikon“ signalisiert, daß es sich nicht allein um ein theologisches… …ist grundsätzlich gerechtfertigt durch einen notwendigen interdisziplinären Dialog, wozu die Zielvorgabe der Herausgeber bereits einlädt: Durch die… …, ikonographischer, musikwissenschaftlicher und nicht zuletzt literaturgeschichtlicher Aspekte soll ein möglichst umfassendes Bild der Gottesmutter in Geschichte und… …Gegenwart gezeichnet werden. Der Aufbau der Artikel folgt keinem starren System, sondern ist grundsätzlich flexibel und damit gegenstandsadäquat… …wichtige Publikationen zum Thema enthält und sich auf dem neuesten Stand der Forschung befindet. Allerdings: eine Besonderheit ist die Mariensigle @, eine… …überflüssige technische Spielerei, deren Vorteil der Platzersparnis durch eine eingeschränkte Lesbarkeit erkauft wurde. Dem schnellen Zugriff eher abträglich ist… …die Tatsache, daß der Nachtragsband ohne Registerband erschienen ist. Letzterer ist unbedingt notwendig, um einen Überblick über die Stichworte des… …unbekanntere ikonographische Darstellungmuster zu zählen sind (z. B. dreihändige Madonna, Madonna del parto, Hostienmadonna oder eine Schreinmadonna). Mit der… …Präsentation einiger Holzschnitte aus der Physiologus-Tradition sowie zahlreicher Gnadenbilder oder der Abbildung von Marienheiligtümern stellen sie eine wahre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Else Ebel, Der Konkubinat nach altwestnordischen Quellen. Philologische Studien zur sogenannten "Friedelehe". Berlin 1993. 195 S. (= Ergänzungsbände

    Heiko Uecker
    …Buchbesprechungen Else Ebel, Der Konkubinat nach altwestnordischen Quellen. Philologische Studien zur sogenannten „Friedelehe“. Berlin 1993. 195 S… …. (= Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 8) Seit siebzig Jahren, seit der Rechtshistoriker Herbert Meyer 1927… …(„Friedelehe und Mutterrecht“) die hauptsächlich auf der Grundlage der altisländischen Sagas beruhende Behauptung aufstellte, es habe bei den Germanen eine… …der Sippe der Frau – aufgrund beiderseitiger Übereinstimmung geschlossen wurde, habe einen gleichwertigen Rang wie die Vertragsehe gehabt. Es habe also… …seit alters her zwei Formen der Ehe nebeneinander gegeben, und zum Beweis zog man flugs die altisländische Saga heran, der man einen hohen Quellenwert… …will, der gehe zu den Sagas.“ Inzwischen hat sich der Wind gedreht: das Zeugnis der Saga gilt nicht mehr für die germanische Zeit, sie spiegelt weit mehr… …die Verhältnisse der Schreibezeit, d. h. des 13. Jahrhunderts wieder. Else Ebels Arbeit stellt sich die Frage, ob sich durch eine philologische Analyse… …zurückdeuten (S. 12), daß „die literarischen Denkmäler des Nordens neben der Vertragsehe eine zweite echte ‚freiere‘ Eheform“ (S. 12) belegten. Ihr Ergebnis ist… …(isländische Familiensaga, historische und sogenannte Gegenwartssagas, Rechtsquellen, Dichtung, Diplomatarien) kurz vorgestellt hat, durch die Untersuchung der… …der nicht-legalisierten Verbindungen“ (insgesamt 12 Wörter). Die genaue Betrachtung dieses Wortschatzes führt zu „für den Norden folgenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Gabriele von Olberg, Die Bezeichnungen für soziale Stände, Schichten und Gruppen in den Leges barbarorum. Berlin/New York 1991.

    Heinrich Beck
    …Bereich in den frühmittelalterlichen Leges (Lang- Frankfurt 1983) – gleichzeitig auch als Band 2 der Germanistischen Arbeiten zur Sprach- und… …Kulturgeschichte (hrsg. von R. Schmidt-Wiegand) desselben Verlages erschienen. Die Untersuchung ist Teil 2 einer Reihe „Die volkssprachigen Wörter der Leges… …Barbarorum“. Der 3. Teil erschien bereits 1983: A. Niederhellmann, Arzt und Heilkunde in den frühmittelalterlichen Leges. Der erste Band ist angekündigt und… …soll die Bezeichnungen für Amts- und Rechtspersonen der volkssprachigen Leges behandeln. Arbeiten dieser Art bewegen sich in einem vielschichtigen… …rund ein halbes Jahrtausend) und die Einbettung der volkssprachigen Termini in eine vulgärlateinische und romanische Umgebung besondere Probleme. Die… …von familieneigener zu volkbezogener Freiheit einordnen lassen. Auf letzterer Stufe ist Freiheit zunächst der Gefangenschaft, Versklavung durch fremde… …Stämme gegenübergestellt. Mit der Übertragung römisch-rechtlicher Vorstellungen ist daraus ein ständerechtlicher Gegensatz innerhalb der eigenen… …. Untergliederungen der Lexeme für Freie und Unfreie verfahren nach „Aspekten“ – wie anthropologisch, militärisch, agrarisch etc., d. h. nach gewissen… …sein können. Daß eine semantische Analyse innerhalb solcher Grenzen verlaufen muß, ist nicht zu bezweifeln. Der Schritt zu einer Bedeutungsgeschichte… …der Lebensumstände (Landnahme, Siedlungs- 91 Buchbesprechungen tätigkeit) eine Erklärung finden könnte. Zu Recht wird in der Arbeit die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Erika Langbroek, Zwischen den Zeilen. Untersuchungen zu den lateinischen Kommentaren und den deutschen Glossen der Edinburgher Handschrift Adv. Ms

    Jochen Splett
    …Buchbesprechungen Erika Langbroek, Zwischen den Zeilen. Untersuchungen zu den lateinischen Kommentaren und den deutschen Glossen der Edinburgher… …. Die verbleibende Hälfte der 128 Glossen hat die Verfasserin bereits in verschiedenen Beiträgen in der Zeitschrift „Amsterdamer Beiträge zur älteren… …Handschriftenbeschreibung (II: S. 22–50), die sich vor allem um eine genaue Identifizierung der einzelnen Teile dieser Schulhandschrift bemüht, die Kommentare zu den Autoren… …Persiusteil einige nicht mit der Persiuskommentierung zusammenhängende Worterklärungen, am Ende der Handschrift ‚De primis syllabis‘ von Theobaldus sowie auf… …, die Anzahl der Glossierungen – 118 (die Angabe 122 auf S. 52 u. S. 59 ist unzutreffend) mit insgesamt 128 Wörtern – und ihre Verteilung auf die… …aufgelistet. Mit Ausnahme von zwei Vergilglossen stammen alle Glosseneinträge von einer Hand, und zwar von der Hand, die auch die Kommentare abgeschrieben hat… …. Das „Grammatische und semantische Analyse“ überschriebene Kapitel (IV: S. 63–108) bildet das Kernstück. Es werden die Fundstelle, der lateinische… …Bezugstext mit neuhochdeutscher Übersetzung, die grammatische Bestimmung der Glossenbelege, ihre Bedeutung, ihre „Normalform“ nach den entsprechenden… …Wörterbüchern und die „Quellen“ der neuhochdeutschen Bedeutungsangaben aufgeführt. Außerdem wird jeweils noch die Bedeutung der lat. Lemmata nach Georges… …. 146–190) verwiesen. Das Kapitel V (S. 109–145) bietet unter dem Titel „sprachliche Analyse“ eine Darlegung der Laut- und Flexionsverhältnisse. Im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Reiner Hildebrandt und Klaus Ridder (Hgg.): Summarium Heinrici. Band 3: Wortschatz. Register der deutschen Glossen und ihrer lateinischen

    Jochen Splett
    …Buchbesprechungen Reiner Hildebrandt und Klaus Ridder (Hgg.): Summarium Heinrici. Band 3: Wortschatz. Register der deutschen Glossen und ihrer… …lateinischen Bezugswörter auf der Grundlage der Gesamtüberlieferung (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker, Neue Folge… …verläßliches Fundament für die Erforschung dieser größten lateinischspätalthochdeutschen Enzyklopädie gelegt und der schon immer lebhaft und kontrovers geführten… …und leider nicht immer verläßlicher. Das auf Vorarbeiten der 30er Jahre von Taylor Starck fußende Werk bezieht sich aber weitgehend auf die nunmehr… …überholte Steinmeyersche Ausgabe im dritten Band der „Althochdeutschen Glossen“, deren Stellenangaben erst über den Umweg einer Konkordanz (S. 880–887) zu den… …entsprechenden Stellen der Neuausgabe führen. Zudem erfordern die umfangreichen Addenda – Nachlese und Nachträge (S. 785–833), Berichtigungen (S. 835– 861)… …, Ergänzungen (S. XXXVII-LI) – ein mehrfaches Nachschlagen. Der vorliegende dritte Band schließt nun diese verbliebene Lücke. In den umfangreichen Hinweisen zur… …Benutzung (S. XI-XXXVI) wird nach einigen kurzen Bemerkungen zur Funktion der Register die Textgrundlage dargelegt. Zwar ist die zweibändige Ausgabe von… …Hildebrandt der zentrale Bezugspunkt, doch die inzwischen bekannt gewordenen Ergänzungen, Nachträge und Neuentdeckungen werden mit einbe- 95 Buchbesprechungen… …zogen. Besonders hervorzuheben sind die 130 neuen Lemmata aus der Handschrift XI 588 der Stiftsbibliothek St. Florian, die aufgelistet (S. XVII, Anm. 27)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Franz-Josef Holznagel, Wege in die Schriftlichkeit. Untersuchungen und Materialien zur ?berlieferung der mittelhochdeutschen Lyrik. T?bingen, Basel

    Ingrid Bennewitz
    …Buchbesprechungen Franz-Josef Holznagel, Wege in die Schriftlichkeit. Untersuchungen und Materialien zur Überlieferung der mittelhochdeutschen Lyrik… …höheres Ziel gesteckt, als es der – auch nicht eben anspruchslose – Titel erwarten ließe, geht es doch um nicht weniger als um die „großen… …Moment. Dies zu betonen, ist umso wichtiger, als der Gesamteindruck, den die Arbeit hinterlässt, in mancher Hinsicht eher zwiespältig zu nennen ist. Manche… …der folgenden kritischen Anmerkungen würden so wohl an eine Dissertation nicht unbedingt herangetragen werden, doch wenn man will, hat der Verfasser… …seine Sache nicht sind, dafür aber sorgfältige handbuchartige Zusammenstellungen und kritische Revuen des von der Forschung Geleisteten, wobei man sich im… …einen oder anderen Fall, speziell bei Neidhart, eine stärkere Differenzierung in der Darstellung gewünscht hätte (vgl. dazu Fußnote 1). Das evoziert die… …Frage nach den möglichen AdressatInnen des Œuvres: Diese sind mit Sicherheit im engen Kreis der Minnesang-Philologie zu suchen, speziell auch der mit der… …. Bumke zeigen sich nicht zuletzt in der peniblen Rezeption der Forschung, die auch Entlegenes und vor allem die einschlägige englischsprachige Literatur… …berücksichtigt. Für ein durchgängiges Lektüre-Erlebnis ist dieses Buch freilich nicht empfehlenswert und wohl auch nicht gedacht, da es wesentlich an der… …Deskription des überlieferten Handschriftenmaterials und, methodisch gesehen, an skeptizistischem Positivismus der Forschung gegenüber interessiert ist. 1 Wer…
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