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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Wolfram von Eschenbach, Titurel, hg., übers. und mit einem Kommentar versehen v. Helmut Brackert, Stephan Fuchs-Jolie, de Gruyter, Berlin, New York 2002, VIII und 513 Seiten. Wolfram von Eschenbach, Titurel, hg., übers. und mit einem Stellenkommentar sowie einer Einführung versehen v. Helmut Brackert, Stephan Fuchs-Jolie, de Gruyter, Berlin, New York 2003, 293 Seiten

    Ralf-Henning Steinmetz
    …Ausgaben lesen. Unter diesen für das Fach beschämenden Umständen griffen die meisten in der Regel lieber gleich zu dem beinahe diplomatischen Parallelabdruck… …der Handschriftenfragmente bei Joachim Heinzle (Stellenkommentar zu Wolframs Titurel, Tübingen 1972). Das Desiderat einer modernen Ansprüchen genügenden… …akademischen Unterricht. Die große Ausgabe bietet 1. eine Einleitung, in der die Überlieferung beschrieben, ihre Probleme diskutiert und die Grundsätze der… …Transkription der Handschrift M (S. 161–167); 4. die Melodie (S. 171); 5. einen sehr ausführlichen Stellenkommentar (S. 175–442); 6. eine ganze Reihe von… …Literaturverzeichnissen und Registern (S. 445–506); 7. Abbildungen zur Überlieferung (S. 509–513) und schließlich, zum Ausklappen, Elisabeth Schmids bekannte Tafel der… …Verwandtschaftsbeziehungen in Wolframs Graldichtungen. Das Dilemma der „Titurel“-Philologie ist bekannt: Den fragmentarischen, sprachlich höchst anspruchsvollen, oft dunklen… …„Jüngerem Titurel“, in den eingebunden Wolframs Dichtung bearbeitet wurde; Bestand und Reihenfolge der überlieferten Strophen weisen große Abweichungen auf… …. Ein Archetypus ist hier nicht mehr zu rekonstruieren. Daraus ziehen die Herausgeber die Konsequenz und edieren den Text nach der alten und mit Abstand… …umfangreichsten Handschrift G (164 Strophen), von der sie nur bei offensichtlichen Fehlern abweichen. Die insgesamt elf Zusatzstrophen aus H und M werden in… …vernünftigerweise auf die Umsetzung in den üblichen Glyphenbestand mittelhochdeutscher Textausgaben (Auflösung der üblichen Abbreviaturen und Superskripte, Ausgleich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Saskia Schicht: "Das Zeigen muß gezeigt werden". Eine Ästhetik des Zeigens im epischen Theater Bertolt Brechts, Würzburg: Königshausen & Neumann 2022 (= Brecht - Werk und Kontext, Bd. 12/22)

    Matthias Rothe
    …nur philologisch genau, sondern tut dies zudem philosophisch äußerst informiert. Wie die Autorin bemerkt, ist der titelgebende Begriff des Zeigens ein… …Alltagsbegriff, und es bedarf einiges, ihn seiner Selbstverständlichkeit zu entkleiden. Sicher hat er auch deshalb bisher wenig Aufmerksamkeit in der… …Brechtforschung bekommen und ist nur nebenher mitgelaufen, mit der Implikation, man wisse schon, was damit gemeint sei. Darauf, dass dieser Begriff für Brecht von… …programmatischer Bedeutung war, so Schicht, verweist bereits eine der ersten Erwähnungen des brechtschen epischen Theaters in Elisabeth Hauptmanns Arbeitstagebuch… …von 1926: „So entstehen die Zeigeszenen.“ (S. 13) Der Zeigebegriff, so lautet ihre Intervention ins Forschungsfeld, sei absolut unverzichtbar, um die… …epische Theater?“, aber nie systematisch ausgearbeitet worden. Mit dem Begriff einer „Ästhetik des Zeigens“, der auf ein das brechtsche Theater… …mit dem Zeigen bei Brecht“, S. 18). Ganz im Gegensatz 319 Buchbesprechungen dazu steht dann ihre Diskussion der Forschung in den Fußnoten zur laufenden… …Zeigen mitgeschehen muss. Die Zeigehandlung selbst, so Schicht, sei mehrstellig: „Die Zeigende (x) zeigt der Bezeigten (y) das zu Zeigende (z)“ (S. 68)… …, sie impliziert einen Wissensvorsprung auf Seiten der Zeigenden und vollzieht sich leiblich oder sprachlich (S. 69). Diese begrifflichen Vorarbeiten… …. Beispielsweise bringen sie äußerst feine Differenzierungen in Schichts Lektüre der „Maßnahme“ zutage. Sie kann das weit verbreitete Verständnis von der alles…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    "Die Ewigkeit"

    Paul Celans zweites ,Cerveteri-Gedicht'
    Dr. Stefan Bub
    …Abstract: „DIE EWIGKEIT“ Paul Celans zweites ,Cerveteri-Gedicht‘ von Stefan B u b , Bad Brückenau Paul Celans Besuch der etruskischen Nekropole von… …Gedanken an Cerveteri mit der Vorstellung der Vernichtungslager überblendet und zum Erlöschen bringt. Die (selbst-) zerstörerische Radikalität dieses… …Gedichts zeigt ein Vergleich mit dem Prolog von Giorgio Bassanis Roman „Il giardino dei Finzi-Contini“ (1962), in dem die Besichtigung der Nekropole durch… …den Erzähler mit der lebensgeschichtlichen Erinnerung an Opfer der Shoah verbunden wird. Während bei Bassani die etruskischen Gräber zu einem… …zeitenthobenen Raum werden, der Bilder des gelebten Daseins einschließt, vollzieht sich in Celans Sprache ein Auflösen von Erinnerungsresten ins Amorphe. Paul… …Abschnitt bei Bertrand Badiou: Paul Celan. Eine Bildbiographie, Berlin 2023, S. 300−301. 251 Stefan Bub hatte und beim Besichti­gen der Gräber allein sein… …wollte. 2 Die Eindrücke dieses stummen Gangs durch die etruski­sche Toten­stadt finden ein Echo in zwei seiner Gedichte, wovon „Mittags“, das erste der… …beiden, knapp zwei Wochen nach Celans Rückkehr aus Rom niedergeschrieben wurde und später in den Band „Atemwende“ Eingang fand. Das zweite, im Kontext der… …folgenden Gedanken zur Bedeutung der Nekropole ungleich wichtigere − „Die Ewigkeit“ −, entstand im zeitlichen Abstand von genau drei Jahren, datiert auf den… …11. April 1967, 3 und erschien im Folgeband „Fadensonnen“. Der italie­nische Celan-Spezialist Giuseppe Bevilacqua hat diesen beiden Gedichten einen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Nico Schmidtner: Alfred Döblin und seine Zeitschrift "Das goldene Tor". Zwischen Inszenierung und Werkästhetik, Bielefeld: transcript 2022.

    Anna Axtner-Borsutzky
    …publizistische Spätwerk Döblins und wählt für seine Analysen die politisch-publizistischen Schriften der 1940er Jahre sowie die von Döblin herausgegebene… …Untersuchung. Zudem verfüge sie über eine besondere programmatische Ausrichtung: „Das 633 Buchbesprechungen Goldene Tor“, so führt Schmidtner an, widmet sich der… …„Weltpolitik“ – ein Begriff Döblins – und konzentriert sich thematisch „auf den Bereich der Weltliteratur“ (S. 24). In der Einleitung erläutert der Autor zunächst… …. Die in diesem Buch entwickelten Leitlinien bewertet er als zwar grundlegend, jedoch für seinen Gegenstand nicht ausreichend: Der „Zugriff von… …Werkpolitik“ müsse weiterentwickelt werden „zu einem Mittel der kritischen Autorschaftsdimension, von der die kritische Kommunikation lediglich ein Teil ist und… …die an verschiedenen Stellen weitergeht“ (S. 29). Diese von Schmidtner angemahnte ‚Weiterentwicklung‘ wird allerdings im Verlauf der Arbeit nicht… …der Arbeit“ gewirkt hätten, man sie im Verlauf der Analysen „jedoch ergänz[en] und weiterentwickel[n]“ habe müssen (S. 27). Schmidtner bezieht sich hier… …haben. Schmidtners konstatierte „Erweiterung“ (S. 28) kann nur als äußerst ambitioniert bezeichnet werden, da seine Studie zwar von der Praxeologie… …profitiert, jedoch über ein Referat zum Stand der von Martus und Spoerhase erarbeiteten Grundlagen nicht erkennbar hinausreicht. Auf die Einleitung folgt ein… …ausführliches Kapitel zum „Goldenen Tor“ als literarische Zeitschrift. Schmidtner referiert hier zu Beginn den Stand der Zeitschriftenforschung. Insbesondere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Christian Kiening: Unheilige Familien. Sinnmuster mittelalterlichen Erzählens

    Elke Koch
    …der Kultur 1), 243 Seiten Das Buch, das die Reihe „Philologie der Kultur“ eröffnet, bildet ein Resümée und zugleich einen Rahmen früherer Studien des… …Verfassers zu Sinndimensionen familialer und genealogischer Konstellationen in der Literatur des Mittelalters. Vier Kapitel gehen auf bereits publizierte… …, Kocher und Kragel. – Ähnlich äußerte sich bereits Wolf Schmid: Elemente der Narratologie, Berlin, New York 2005, bes. S. 26f. 7 Vgl. Friedrich Michael… …Dimpel: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen Epik des hohen Mittelalters… …unternommen werden, das kulturelle Potential eines historisch derart wichtigen Themenkomplexes, wie es der von Familie, Verwandtschaft und Genealogie… …unbestritten ist, in seiner Entfaltung in der Erzählliteratur des Mittelalters möglichst weitgehend zu erfassen. Einer Profilierung des Themas durch das… …‚monographische Gewicht‘ bedarf es in der Tat nicht mehr: Die Bedeutung von Genealogie und Familie für die Kultur und Literatur des Mittelalters ist offenkundig… …; mit der kulturwissenschaftlichen Öffnung der germanistischen Mediävistik ist sie zu einem der bevorzugten Themen geworden. Im Rahmen von Monographien… …wurden übergreifende Perspektiven bislang ausgehend von Verwandtschaft als Form sozialer Organisation1 sowie von Genealogie als Form der Organisation von… …Verwandtschaft Spannungen zwischen weltlichen und geistlichen Grundzügen der mittelalterlichen Literatur ausgelotet werden [...] .“ (Vorwort, S. 5). Dies leuchtet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingo Warnke, Wege zur Kultursprache. Die Polyfunktionalisierung des Deutschen im juridischen Diskurs (1200-1800), Walter de Gruyter, Berlin, New York 1999 (Studia Linguistica Germanica 52), XV und 467 Seiten

    Norbert Richard Wolf
    …ehrgeiziges Werk: Die Wissenschaftsgeschichte der Germanistik zeigt, daß die zentralen sprachgeschichtlichen Fragestellungen des Faches selten aus der… …vergangenheitsgebundenen Perspektive auf abgeschlossene Kommunikationsverhältnisse resultieren, sondern zumeist aus der Aktualität jeweils gegenwärtiger sprachlicher… …Konstellationen und der Suche nach deren Antezedenzien (S. 1). Warnke setzt sich also von einem nicht näher benannten und beschriebenen Teil der „Germanistik“ ab… …, sieht seine „Perspektive“ nicht „vergangenheitsgebunden“, sondern unternimmt vielmehr den „Versuch der Herleitung gegenwärtiger sprachlicher Sachverhalte… …Vorgehen nichts, was mir den Unterschied sichtbar machen könnte –, frage ich mich, z.T. in Anschluss an Eugenio Coseriu, ob es in der Sprachgeschichte, ja in… …sich neuen Gegebenheiten anpassen (müssen). Der oben zitierte erste Satz der Warnkeschen Arbeit (wenn wir vom ‚Paratext‘ Vorwort absehen) demonstriert… …zudem, dass und warum es der Autor seinem Leser nicht immer leicht macht: Er formuliert seine Gedanken in langen, häufig verschlungenen Perioden, liebt… …, wodurch der Autor uns zwingt, mit ihm alle Gedankengänge mehrfach gewissermaßen durch Labyrinthe zu durchwandern, oft nicht genau wissend, wo man heraus… …kommen wird. Gleichwohl, diese Bemerkungen sollen und dürfen den Wert der vorliegenden Arbeit nicht schmälern. Thema ist – der Titel sagt es ja explizit –… …der Weg des entstehenden und wachsenden Deutsch zu einer „Kultursprache“. Warnke prüft zunächst die bislang verwendeten Begriffe wie „Standardsprache…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Kontingenzerfahrung. Gabe, Gewalt und Emotionalität bei Gottfried von Straßburg

    Franziska Wenzel
    …KONTINGENZERFAHRUNG. GABE, GEWALT UND EMOTIONALITÄT BEI GOTTFRIED VON STRAßBURG von Franziska W e n z e l , München Abstract: Der Minnetrank ist eine… …kontingent. Das Gewaltpotential der Gabe ist im lebenslangen Zwang nach innen gewendet und vergiftet das Paar auf einen ewigen Tod hin. Durch den Ausschluss… …jeder Gegengabe gibt es kein Tauschobjekt im Sinne der archaischen Rechtsformel des do ut des. Der Gabencharakter selbst ist verschleiert. Doch liegt im… …Bekenntnis zum ewigen Sterben möglicherweise der Tauschwert, der die aporetische Struktur dieser Gabe markiert: Das Aufgeben des Lebens wird im Hingeben und im… …an inordinate sacrifice. Martin Walser hat in seinem jüngsten Roman „Das dreizehnte Kapitel“ die Unmöglichkeit der Liebe in einer Welt des Möglichen… …poetisch gestaltet. Der doppelte Ehebruch wird niemals körperlich vollzogen und steht doch im Raum, wenn er im Medium der Schrift Gestalt annimmt, wenn sich… …das Unmögliche in der Sprache Ausdruck verschafft und zum Leben erwacht. 1 Die Ebenenspaltung ist Walsers kompositorisches Mittel: Er beschränkt den… …Ehebruch auf den Briefwechsel, den Bereich des Heimlichen, und stärkt die beiden Ehen im öffent- 1 Liegt bei Martin Walser der Schwerpunkt auf dem medialen… …Verbergen der Liebessprache, so denkt Gottfried von Straßburg an eine eigene Sprache der Liebe, für die er einen anschaulichen Begriff findet: clebeworte… …. Eine Sprache, die die Aufmerksamkeit bündelt und Eindeutigkeit suggeriert, obgleich ihr Mehrdeutigkeit und Uneindeutigkeit eigen sind. Der Abstand…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Jakob Ruf: Leben, Werk und Studien, konzipiert und hg. von Hildegard Elisabeth Keller

    Karl-Heinz Göttert
    …, einem Stadtwundarzt im Zürich der Reformationszeit, der medizinische Werke auf Deutsch und Latein verfasste und nebenbei deutschsprachige Theaterstücke… …nicht genug ist, auch zwei CDs, auf denen die zahlreichen Abbildungen in Farbe wiedergegeben und biografische Dokumente in der mutmaßlichen damaligen… …Klanggestalt eingesprochen sind. Das Bild von Jakob Ruf hat sich wahrlich geändert. Die Frage lautet natürlich: Hat sich der Aufwand gelohnt? Meine Antwort ist… …ein klares Ja. Allerdings spielt dabei auch ein Grund eine Rolle, der in den fünf Bänden eigenartig unangesprochen bleibt. Zunächst zur Biografie… …Tätigkeit, erlangte den chirurgischen Meistertitel in Lindau und bewarb sich in dem Augenblick in Zürich um die Stelle des Stadtchirurgen, als der Vorgänger… …im Krisenjahr 1531 nach der Niederlage gegen die katholische Innerschweiz zusammen mit dem Reformator der Stadt, Ulrich Zwingli, gefallen war. Damit… …gefährliche Eingriffe, und erhielt die Aufsicht über die Hebammen, als der zuständige Stadtarzt erkrankte. Denn dies entspricht der damaligen Hierarchie: Ärzte… …Embryologie, eine Anatomie der Gebärorgane (beides mit zahlreichen Abbildungen, die den aufgeschnittenen Leib einer lebenden Frau zeigen), Angaben zur… …Durchführung der Geburt mit Behandlung von Fehllagen (und wieder Abbildungen vom Gebärstuhl bis zur Wochenstube), eine Instrumentenkunde, etwas zu… …Barock, Teil 2: Das Zeitalter der Reformation, 1520–1570 (= Geschichte der deutschen Literatur, hg. von Helmut de Boor und Richard Newald, Bd. IV/2)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Jessika Warning, Neidharts Sommerlieder. Überlieferungsvarianz und Autoridentität, Max Niemeyer, Tübingen 2007 (MTU 132), 244 Seiten

    Anna Kathrin Bleuler
    …Seiten Eine wichtige Erkenntnis, die sich in der Forschung seit den 1960er-Jahren durchsetzt, ist, dass zwischen den Überlieferungszeugnissen von Neidharts… …grundsätzlich als eigenständige Zeugnisse der Lieder Neidharts angesehen werden, die nicht auf eine ihnen gemeinsam zugrunde liegende Originalfassung oder auf… …, sowie Gerd Fritz: Sprache und Überlieferung der Neidhart-Lieder in der Berliner Handschrift germ. fol. 779 (c), Göppingen 1969 (GAG 12), S. 24 f. 138… …rezeptionstheoretischen Autorkonzept entwickelt Warning ein Verfahren zur Annäherung an die poetologische Identität der Lieder des historischen Autors Neidhart und führt… …dieses am Textcorpus vor. Dabei schränkt sie den Untersuchungsgegenstand in zweifacher Hinsicht ein: Zum einen berücksichtigt sie lediglich eines der… …Neidhart’schen Subgenres, nämlich die in der Forschung gegenüber den Winterliedern bis dahin wenig beachteten Sommerlieder 2 ; zum anderen konzentriert sie sich… …auf die ältesten Sommerliedcorpora der Handschriften R (Ende 13. Jahrhundert), B und C (Anfang 14. Jahrhundert) 3 , da diese für eine Annäherung an die… …Autoridentität aussagekräftiger seien als die Handschriften aus dem 15. Jahrhundert (S. 2). Kapitel I der Arbeit dient der Einführung in die Thematik (S. 1–17)… …, der Darstellung des methodischen Vorgehens (S. 17–24) und der Beschreibung des einbezogenen Überlieferungsmaterials (S. 24–35). In diesem Teil… …entwickelt Warning in Anlehnung an Albrecht Hausmanns Konzept der „Autorkonkretisation“ 4 eine Möglichkeit zur Überbrückung der Kluft zwischen den Kategorien…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Marienlexikon, hrsg. im Auftrag des Institutum Marianum Regensburg e. V. von Remigius Bäumer und Leo Scheffczyk. 6 Bde. St. Ottilien: EOS-Verlag 1988-1994.

    Susanne Fritsch-Staar
    …faszinierendsten geschichtlichen Gestalten und Symbolen der europäischen Kultur. In der Geschichte ihrer Verehrung spiegeln sich Träume und Sehnsüchte, Einsichten… …und Erfahrungen, Wege und Irrwege von Menschen ...“ 1 . Bereits der Name „Marienlexikon“ signalisiert, daß es sich nicht allein um ein theologisches… …ist grundsätzlich gerechtfertigt durch einen notwendigen interdisziplinären Dialog, wozu die Zielvorgabe der Herausgeber bereits einlädt: Durch die… …, ikonographischer, musikwissenschaftlicher und nicht zuletzt literaturgeschichtlicher Aspekte soll ein möglichst umfassendes Bild der Gottesmutter in Geschichte und… …Gegenwart gezeichnet werden. Der Aufbau der Artikel folgt keinem starren System, sondern ist grundsätzlich flexibel und damit gegenstandsadäquat… …wichtige Publikationen zum Thema enthält und sich auf dem neuesten Stand der Forschung befindet. Allerdings: eine Besonderheit ist die Mariensigle @, eine… …überflüssige technische Spielerei, deren Vorteil der Platzersparnis durch eine eingeschränkte Lesbarkeit erkauft wurde. Dem schnellen Zugriff eher abträglich ist… …die Tatsache, daß der Nachtragsband ohne Registerband erschienen ist. Letzterer ist unbedingt notwendig, um einen Überblick über die Stichworte des… …unbekanntere ikonographische Darstellungmuster zu zählen sind (z. B. dreihändige Madonna, Madonna del parto, Hostienmadonna oder eine Schreinmadonna). Mit der… …Präsentation einiger Holzschnitte aus der Physiologus-Tradition sowie zahlreicher Gnadenbilder oder der Abbildung von Marienheiligtümern stellen sie eine wahre…
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