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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Wilfried Seibicke, Historisches Deutsches Vornamenbuch, Bd. 1: A-E, Walter de Gruyter, Berlin, New York 1996.

    Konrad Kunze
    …Erfahrung des Verfassers als Vornamenberater und -gutachter der Gesellschaft für deutsche Sprache ein Ergebnis zu ziehen und künftiger Praxis historisch… …Dokumentation besonders für die neuhochdeutsche Zeit „völlig im argen“ (ebd.). Drittens möchte das Lexikon von der neugewonnenen Basis aus Lücken der Forschung… …Buchbesprechungen nell geortete Belegdokumentation. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Zeit seit 1400, doch wird auch die vorausgehende Namengeschichte mit den wichtigsten… …einzelne Varianten ein deutlich separates (meist um ca. 1800 beginnendes, mit Einführung der Standesämter Ende 19. Jh. offizielles) Eigenleben feststellen… …nicht, wie bei populären Namenbüchlein, der Suche nach Vorbildern, sondern der Ergänzung allgemeinstatistischer Verbreitungshinweise durch konkrete… …Einzelfälle. (d) Am Schluß der Artikel stehen Hinweise auf speziell dem betr. Namen geltende Literatur. Die Lemmatisierung muß gemäß den Zielen des Lexikons dem… …Abschluß voraussetzt (vgl. S. XII). Der aufmerksame Leser findet sich aber in dem sehr ansprechend gestalteten Lexikon zurecht, und ein Gesamtregister wird… …Informationen zu einem Namen sind manchmal auf verschiedene Lemmata verteilt, z.B. unter Albanus zum betr. Heiligen, unter Alban der betr. Literaturhinweis; unter… …Vorkommenslisten (wie im „Internationalen Handbuch der Vornamen“, Frankfurt/M. 1986) zwar belegte, aber geschlechtsneutrale oder abzulehnende Fälle kennzeichnet… …die Geschichte geläufiger Namen unendlich viel Arbeit spart und die Konturen der einzelnen Namengeschichten so materialreich umreißt, daß weitere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2026

    Formen modaler Autorschaft

    Zum Turnier-Sujet bei Konrad von Wurzburg. ("Turnier von Nantes", "Engelhard", "Partonopier und Meliur", "Die halbe Birne A")
    Manuel Hoder
    …A“) Abstract: von Manuel H o d e r , Würzburg Der Beitrag zeigt neue Bezüge zwischen den Turnier-Episoden in mehreren Texten Konrads von Würzburg auf… …und diskutiert, dass Konrad mittels solcher fortgeschriebenen Erzählmuster und Sujets in modaler Form Autorschaft markiert und autorisiert. Der ‚Autor‘… …Konrad ließe sich so abseits des prominenten Stils auch über Strategien der Text(re)produktion analytisch fassen. The article reveals new connections… …of text production and reproduction. I. Der Autor ‚Konrad von Würzburg‘ Mittelalterliche Autorschaft steht, wie die mediävistische Forschungsdiskussion… …Schnell: ‚Autor‘ und ‚Werk‘ im deutschen Mittelalter. Forschungskritik und Forschungsperspektiven, in: Neue Wege der Mittelalter-Philologie. Landshuter… …: DVjs 80, 2006, S. 55–96, Monika ­Unzeitig: Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des… …Kodikologisch verknüpft das Porträt im Codex Manesse den Meister Chůnrat von Wúrzburg als einen der wenigen mit der Produktionsästhetik des Dichtens und Schaffens… …im Sinne von lat. dictare. 3 Für den Bereich der Epik wurde auf die stabile Signatur als individuelles Markenzeichen hingewiesen, die nahezu alle… …überlieferten Texte beschriftet: von Wirzeburc ich Cuonrât. 4 Dass diese sich wörtlich auch in der ältesten Handschrift (die verbrannte Handschrift Straßburg… …, ehem. Stadtbibliothek, Cod. A 94) der „Halben Birne“ findet, die zudem in vier von fünf Textzeugen mit ‚Konrad‘ signiert ist, erhärtet die Echtheit der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2025

    Gefährdung, Unterstützung, Anerkennung

    Entwürfe von Care und Fürsorge im "Tristrant" Eilharts von Oberg und im "Tristan" Gottfrieds von Straßburg
    Nina Nowakowski
    …Abstract: von Nina N o w a k o w s k i , Mainz Der Beitrag nimmt die Tristanfigur als care receiver in den Erzählungen Eilharts und Gottfrieds in den Blick… …. Unter Rückgriff auf das vor allem in der sozialwissenschaftlichen und philosophischen Forschung produktive Paradigma Care bzw. Fürsorge arbeitet er heraus… …. Während Eilhart eher von solidarischer Fürsorge für Tristrant erzählt, um die Option der sozialen Anerkennung für seinen problematischen Protagonisten… …narrativ zu modellieren, rückt Gottfried die Fürsorge stärker in die Nähe der Minne und entwirft emotionale Anerkennungsmöglichkeiten für das ehebrecherische… …Tristram der leit vil grôze nôt, / von eines wîbes minne lac er vil jæmerlîchen tôt: / daz quam von sînen triuwen: der selben minne ûz eime glase er tranc. /… …Daz selbe ouch ich getrunken hân / ûz mîner vrouwen ougen, des ich in grôzem kumber stân: 1 Dieser Verweis auf die vil grôze nôt der Tristanfigur steht… …am Beginn einer Strophe Reinmars von Zweter aus dem 13. Jahrhundert, die formal zur Sangspruchdichtung gehört, inhaltlich aber an der Grenze zum… …verursachenden Liebesverhältnisses zwischen Tristan und Isolde. Ob Reinmar sich hier auf eine konkrete Bearbeitung 1 Reinmar von Zweter: Tristram der leit vil… …bestimmen. 2 Doch erscheint eine solche Festlegung auch nicht notwendig, um den Sinn des Verweises zu erschließen, da für den in der mittelalterlichen… …Potential der passionierten Liebe zwischen Tristan und Isolde betont, 4 die in den mittelalterlichen Tristanromanen ein über den Minnetrank motiviertes, 5…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2021

    Augustin Speyer, Julia Hertel (Hgg.): Syntax aus Saarbrücker Sicht 3. Beiträge zur SaRDiS-Tagung zur Dialektsyntax, Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2020 (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, Beihefte 180).

    Stefan Rabanus
    …: Franz Steiner Verlag 2020 (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, Beihefte 180). Der hier besprochene Band versammelt Beiträge zur dritten und… …und dann theoretisch eingeordnet werden. In den besten Beispielen für die Umsetzung dieses Programms gelingt es, sehr spezifische theoretische, in der… …zu machen. Die Beiträge sind thematisch gruppiert. Sie sollen nun vorgestellt und kommentiert werden. Eröffnet wird der Band mit einem methodologischen… …Beitrag, in dem Elvira Glaser, Philipp Stoeckle und Sandro Bachmann „Faktoren und Arten intrapersoneller Variation im Material des Syntaktischen Atlas der… …deutschen Schweiz (SADS)“ (S. 11–39) behandeln, welcher inzwischen erfreulicherweise kurz vor der Drucklegung steht. Die intrapersonelle Variation wird als… …die entscheidende Dimension für die Beantwortung der Frage identifiziert, ob man Variation als Teil einer Individualgrammatik oder als Ausdruck von… …verschiedenen in sich variationslosen Grammatiken modellieren muss (S. 12). Die in der Dialektologie im Mittelpunkt stehende diatopische Variation trägt zur… …Beantwortung der Frage wenig bei, weil es nahe liegt, für verschiedenen Orte verschiedene Grammatiken anzunehmen. In der empirischen Untersuchung zeigt sich die… …der Informanten mehrere Varianten für gleich natürlich halten („Mehrfachpräferenzen“, S. 17), tritt Mehrfachpräferenz in praktisch allen… …„die jüngeren Sprecher in 74 % der Fälle deutlich mehr Varianten als ‚akzeptabel‘ an[kreuzen] als die älteren“ (S. 26). Instruktiver ist die an der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Julia C. Walworth: Parallel Narratives. Function and Form in the Munich Illustrated Manuscripts of Tristan and Willehalm von Orlens. Short Run Press, Exeter 2007 (King's College London, Medieval Studies 20), XXIV und 345 Seiten

    Michael Curschmann
    …kunsthistorischen Dissertation (Yale 1991) zu demselben Thema an der vor fast 40 Jahren neu begonnenen Diskussion um die 14 Das Literaturverzeichnis listet… …, vielleicht nur ein Versehen, keine Titel Steers. Die im Zusammenhang mit der Edition von „Dietrichs Flucht“ und „Rabenschlacht“ entstandene Arbeit Renate… …Achenbachs [Anm. 5] rezipiert jedenfalls seine Arbeiten. Und zumindest im Bereich der Beschreibungen der Handschriften und ihrer Geschichten zeigt sich dort… …ein gewisses Bestreben zu sozialgeschichtlicher Kontextualisierung der Überlieferung, wie sie Steer anmahnt. Es mag gute Gründe dafür gegeben haben… …, diese Ansätze nicht weiter zu verfolgen, diese hätten die vorliegenden Editionen aber explizit machen müssen. 15 Nach Lage der Dinge käme dabei die… …Vermittlung der Geschichten als einem Lektüreangebot ganz sicher nicht zu kurz. Die Differenzen innerhalb der Überlieferung der Texte, das zeigen schon die… …vorliegenden Ausgaben, sind von der Art, dass auch nach ihrer editorischen Verfügbarmachung in der Orientierung am Leithandschriftenprinzip relevante… …der Fortsetzung Ulrichs von Türheim, einer Textbearbeitung, die dann auch ausgiebig bebildert wurde (cgm. 51), und die etwas spätere ebenfalls Münchner… …Handschrift des „Willehalm von Orlens“ von Rudolf von Ems (cgm. 63) mit ihrem inhaltlich knapperen, aber in der Machart noch aufwendigeren Bildprogramm… …einer (bewusst selektiven) Betrachtung der Literatur zum Text-Bild-Verhältnis im 12. und 13. Jahrhundert allgemein (S. 57–67). Dankenswert ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2021

    Idiome im Wandel

    Hans Jürgen Heringer
    …ganz geheuer“. (Baldinger 1987, 339) Der Beitrag verfolgt das Idiom [Perlen] [vor die Säue] [werfen] von den frühesten Vorkommen im „Tatian“ und im… …„Heliand“ bis heute. Die lexikalischen Belegungen in den drei Slots variieren über die Zeit erheblich und lassen erkennen, wie plastisch das Idiom ist und der… …Idiombegriff sein sollte. Desgleichen variieren Textsorten und Verwendungsweisen. Das methodische Vorgehen ist korpusbasiert und nutzt Methoden der distributiven… …Ausdrücke → Phraseologie → Idiome, wie sie – in der Sprachgeschichte erforscht und – dargestellt werden und – erforscht und – dargestellt werden könnten oder… …allein sprachliche Äußerungen. Die Situation der Äußerung ist kommunikativ nur relevant in ihrer Fassung im gemeinsamen oder reziproken Wissen der… …Kommunikationspartner und das ist – wie wir wissen – nicht Wissen in der Fassung außenstehender Dritter und schon gar nicht sog. allgemeines Wissen. Es ist eben… …Möglichkeiten empirischer Untersuchungen stark verbessert, besonders durch die Erfassung der Basisdaten in elektronischen Korpora. Das betrifft nicht nur die… …Zugänglichkeit, sondern auch mögliche Methoden, ihre definitorische Präzision und eine mögliche Entsubjektivierung. Das letztere betrifft vor allem Fragen der… …1993 habe ich zu einem Aspekt der Empirie in der Sprachgeschichtsschreibung folgende Fragen formuliert: – Wie erfiltert der Linguist die Bedeutung aus… …rechtfertigen die Annahme einer Bedeutung? – Wie hoch muß der Anteil entsprechender Belege im Belegkorpus sein? (Heringer 1993, 57) Die Problematik können Sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Alexander Honold, Edith Anna Kunz, Hans-Jürgen Schrader (Hg.): Goethe als Literatur-Figur, Göttingen: Wallstein 2016.

    Claude Haas
    …kulturkritisch gegen die heutige Germanistik ins Feld führen mag: Ein Abbruch der Goethe-Philologie steht immerhin nicht zu befürchten. Dabei ist es nicht allein… …Fortwirkens versteht, 2 haben Alexander Honold, Edith Anna Kunz und Hans-Jürgen Schrader nun eine Studie vorgelegt, die sich konsequent der Rolle Goethes in der… …Kategorie der Zweideutigkeit nach Goethe, hg. v. Lars Friedrich, Eva Geulen, Kirk Wetters, München 2014; Goethes Kritiker, hg. v. Karl Eibl, Bernd Scheffer… …: Wissenschaftsgeschichte der Germanistik im 19. Jahrhundert, hg. v. Jürgen Fohrmann, Wilhelm Voßkamp, Stuttgart, Weimar 1994, S. 451–493. – Und während man dies im 20… …Goethe-Forschung heute eher ein xxxxx (Fortsetzung der Fußnote auf S. 622) 621 Buchbesprechungen literarisch überhaupt gut gehen? Und fällt der Wissenschaft hier… …nicht bestenfalls die deprimierend vorhersehbare Aufgabe zu, ein geradezu peinliches Scheitern verbuchen zu müssen? Nun war es Goethe selbst, der an… …seinem eigenen Mythos bereits dadurch kräftig mitstrickte, dass er in „Dichtung und Wahrheit“ im Umfeld der Reflexion des ,Dämonischen‘ das Gerücht in die… …zu stellen vermochte. 6 Dies dürfte allerdings nicht jedem gegeben sein, der sich traut, Goethe ausgerechnet als literarische Figur zu vereinnahmen. Im… …,Goethe-Effekt‘ beherrscht sieht, der ihn zum ,Gespenst‘ 8 , oder schlimmer noch, zum Gartenzwerg macht, beschäftigt die Herausgeber wie die Beitragenden… …. Spektakuläre Innovationsversuche gingen in den letzten Jahren allenfalls noch von der Auslandsgermanistik aus. Vgl. etwa Goethe as Woman. The Undoing of…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Karneval in einer kleinen Stadt - Heinrich Manns Roman "Die kleine Stadt" im Lichte Bachtins

    Heinrich Manns Roman "Die kleine Stadt" im Lichte Bachtins
    Stefan Ringel
    …Beitrag zur Demokratisierung der Gesellschaft, welche von Heinrich Mann als Produkt einer Emanzipation des Menschen von der Natur, als Ergebnis seiner… …more democratic society, which in the eyes of Heinrich Mann is a result of man’s liberation from nature, a product of his intellectualisation. Der Roman… …Oper „Die arme Tonietta“ aufzuführen. Die Anwesenheit der Theaterleute sorgt für Unruhe unter der Bevölkerung: Amouröse Phantasien und Abenteuer… …untergraben vorübergehend die gesellschaftliche Ordnung. Über den Einfluss der Schauspieltruppe kommt es zu Konflikten unter den Bewohnern, die aber am Ende… …bereichert wieder zueinander finden. Bei den zeitgenössischen Rezensenten stieß der Roman auf Unverständnis. Entsprach es Heinrich Manns Absicht, dass die… …diese Bevölkerung und ihre politischen Vertreter als komische Figuren? Zweifellos ist „Die kleine Stadt“ ein „hohes Lied der Demokratie“ 2 , wie Thomas… …Mann in einem Brief vom 30. September 1909 den Roman zum Wohlgefallen seines Bruders genannt hat. Ebenso unzweifelhaft ist der Advokat Belotti, wie… …höchsten (wie es vielleicht 1791 und 92 wirklich geschehen ist), und zwar in Jedem aus der Masse, in ihr selbst und in ihren Führern.“ 4 Es musste gerade… …Glauben an die Möglichkeit eines Fortschritts des Menschengeschlechts um so stärker: Wir wollen glauben: an die Zunahme der Menschlichkeit glauben, trotz… …mit den guten Stunden der Geschichte rechnen, in denen das Thier, von einem Funken des Geistes getroffen, wie in dunkler Ahnung vom Menschen, der es…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Über die Bedeutung des Wortes pulleohti im deutschen Abrogans

    Lorenzo Lozzi Gallo
    …MISZELLE ÜBER DIE BEDEUTUNG DES WORTES PULLEOHTI IM DEUTSCHEN ABROGANS von Lorenzo L o z z i G a l l o , Bari 1. Problematik Der Abrogans muss hier… …‚apulisch‘ von pullohti übernommen hat, 3 ist diese Ansicht schon seit längerem fraglich geworden; 4 meiner Meinung nach ist es an der Zeit, sie vollständig zu… …verwerfen. Ich hoffe hier zu zeigen, dass der gängige Bedeutungsansatz ‚apulisch‘ höchst unwahrscheinlich ist und durch einen anderen ersetzt werden muss. 2… …Bernhard Bischoff: Die „Abrogans“-Handschrift der Stiftsbibliothek St. Gallen. Das älteste deutsche Buch. II. Kommentar und Transkription, St. Gallen 1977… …Wortschatz oder Wörterbuch der althochdeutschen Sprache. Etymologisch und grammatisch bearbeitet von Hans Ferdinand Massmann, Band III, Darmstadt 1963)… …. Adjektivbildungen auf der Basis von Eigennamen in der älteren Überlieferung des Deutschen, Göttingen 1996 (Studien zum Althochdeutschen 31), S. 206–207, erwähnt den… …Handschrift des 6./7. Jahrhunderts, mit den Synodenakten Galliens, wird in der Liste der Teilnehmer der Synode von Arles (314) ein Bischoff namens Pardus oder… …Pandus erwähnt, der aus Pulia stammen sollte: Pandus (v. l. Pardus) episcopus Criscens diaconus de ciuitate Alpensium prouincia Pulia. 9 Woher der Bischof… …der –li̯, hier wird speziell Puglia als Beispiel zitiert), S. 479 (§ 342, Diskretion des Artikels – als z.B. in La Magna für Alamagna „Alamannien… …, apulischem Salento). 9 In der Hs. Paris, Bibliothèque Nationale de France lat. 12097, die die Konzilien in Gallien beinhaltet, hrsg. von Charles Munier…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Thomas Ehlen, Hystoria ducis Bauarie Ernesti. Kritische Edition des "Herzog Ernst" C und Untersuchungen zu Struktur und Darstellung des Stoffes in den volkssprachlichen und lateinischen Fassungen, Narr, Tübingen 1996 [ScriptOralia A, 23]

    Thomas Bein
    …zurückgehen, der aber seinerseits auf frühen deutschen Stoffbearbeitungen fußt (wofür deutsche Wortsprengsel in den lat. Fassungen Indiz sind). Das Mit- und… …Nebeneinander von lat. und dt. Versionen gipfelt schließlich in einer Rückübersetzung einer der lateinischen Fassungen in die Volkssprache, die dann die deutsche… …(fragmentarischen) Hss. der A-Fassung gehen teilweise wohl noch in das 12. Jh. zurück. Somit stellt A die älteste erhaltene Stufe dar, hinter der man einen Archetyp *A… …Seiten stellen Untersuchungen dar, die folgenden 200 Seiten sind der Neuedition des „Herzog Ernst“ C gewidmet. Zu den Untersuchungen: Der erste Hauptteil… …ist in fünf Kapitel untergliedert, von denen insbesondere die ersten drei verschiedenen Aspekten der Textgenese nachge- 1 Ich differenziere im Folgenden… …Entscheidung zu einer Neuedition ist gut begründet: Moriz Haupts Ausgabe von 1849 ist methodisch überholt; zudem war der lateinische Prosatext bis weit in das 20… …vorzulegen. Zugleich soll auch versucht werden, die unterschiedlichen Prozesse der Textproduktion zu beschreiben, die den volkssprachlichen Ernstdichtungen bzw… …. dem „Herzog Ernst“ C zugrundeliegen. [...] Hinsichtlich der lateinischen Prosa soll der Untersuchungsschwerpunkt gerade auch auf den sprachlichen… …Entstehungsbedingungen und der Allegorisierung liegen, die der hagiographischen Darstellung Adelheids entspricht“ (S. 15). Fragen nach der Genese von Texten und… …Textfassungen, wie sie der komplexe Fall des „Herzog Ernst“ repräsentieren, bedingen immer auch die Diskussion von möglichen, denkbaren oder gar notwendig zu…
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