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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Axel Dunker: Kontrapunktische Lektüren. Koloniale Strukturen in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhundert, Wilhelm Fink, München 2008.

    Daniela Gretz
    …Buchbesprechungen Axel Dunker: Kontrapunktische Lektüren. Koloniale Strukturen in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhundert, Wilhelm Fink… …, München 2008. Der (Post-)Kolonialismus hat in der germanistischen Literaturwissenschaft, speziell derjenigen interkultureller Provenienz, offensichtlich… …Konjunktur. Neben teilweise eher zwei- 307 Buchbesprechungen felhaften Versuchen einer gegenwartsbezogenen „Kolonisierung der Migrantenliteratur“ 1 , standen… …dabei bislang vor allem zwei Perioden der Literaturgeschichte im Zentrum der Analyse des Verhältnisses von Literatur und Kolonialismus: die ‚latenten‘… …Kolonialphantasien der Zeit um 1800 2 und die ‚manifeste‘ Kolonialliteratur um 1900 3 sowie deren Echo in ‚Klassischer Moderne‘ und ‚Drittem Reich‘. Weniger Beachtung… …aus (post-)kolonialer Perspektive fand, mit Ausnahme einiger Einzelstudien 4 , bislang jedoch der Kernbereich des 19. Jahrhunderts, insbesondere der… …deutschsprachige literarische Realismus. 5 Die nun vorliegende, in vielerlei Hinsicht verdienstvolle Studie Axel Dunkers zu „koloniale[n] Strukturen in der… …deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts“ setzt mit der Analyse von Texten Stifters, Storms, Kellers, Raabes und Fontanes nun erstmals einen… …schlechthin, Kleists „Die Verlobung in St. Domingo“, sowie zu bislang marginalisierten Texten der Romantiker Eichendorff („Eine Meerfahrt“) und Hoffmann… …Vgl. Petra Günther: Die Kolonisierung der Migrantenliteratur, in: Räume der Hybridität. Postkoloniale Konzepte in Theorie und Literatur, hg. v. Christof…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Anja Keith, Detlev Schöttker (Hg.): Ernst Jünger - Joseph Wulf: Der Briefwechsel 1962-1974, Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2019.

    PD Dr. Matthias Schöning
    …Buchbesprechungen Anja Keith, Detlev Schöttker (Hg.): Ernst Jünger – Joseph Wulf: Der Briefwechsel 1962–1974, Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann… …2019. Die Briefpartner dieser Korrespondenz könnten kaum unterschiedlicher sein. Auf der einen Seite Ernst Jünger, Soldat zweier Weltkriege, und als… …Autor von „In Stahlgewittern“, „Der Arbeiter“ und „Auf den Marmorklippen“ enger mit der deutschen Schreckensgeschichte des 20. Jahrhunderts verknüpft als… …jeder andere Autor. Auf der anderen Seite Joseph Wulf, in Krakau zum Rabbiner ausgebildet, Mitglied einer jüdischen Untergrundorganisation, Häftling in… …Auschwitz und nach erfolgreicher Flucht aus einem Todesmarsch im Februar 1945 einer der ersten Historiker und Dokumentaristen der nationalsozialistischen… …Schreiben Wulfs, der Jünger im Dezember 1962 um die Erlaubnis bittet, seinen „Brief an den ‚Völkischen Beobachter‘ vom 14. Juni 1934“ (S. 9) im Rahmen seiner… …doch seine Distanz zu Organisationen des NS-Staates. Mehr noch: Sein Brief, in dem er sich gegen den Abdruck seiner Texte in der führenden Tageszeitung… …der Nationalsozialisten verwahrt, ist zwar durch eine Publikation Arnim Mohlers, seines Sekretärs in den Jahren 1949 bis 1953, bereits öffentlich… …echtes Interesse an der Person des anderen, indem er einerseits seine eigene Zeitzeugenschaft ins Gespräch bringt und andererseits einen Kontakt zu… …Friedrich Hielscher ermöglicht, der seinerzeit unter einem Vorwand das Ghetto von Lodz besucht hat. Zu guter Letzt stellt Jünger in Aussicht, sich zu einem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    "Fragen der Liedinterpretation. Theorien, Methoden, Interpretationspraxis im Typenfeld weltlicher und geistlicher Lieddichtung' Regensburg, 26.-28. 2

    Hedda Ragotzky
    …Tagungsberichte ,Fragen der Liedinterpretation. Theorien, Methoden, Interpretationspraxis im Typenfeld weltlicher und geistlicher Lieddichtung‘… …Regensburg, 26-28. 2. 1999 Die Tagung zeichnete sich durch die Vielfalt der thematischen Aspekte und methodologischen Möglichkeiten aus; besonders… …herauszuheben sind die folgenden: – Zur Heuristik einer Beschäftigung mit der handschriftlichen Überlieferung: Der einleitende Vortrag von Nikolaus Henkel… …(Hamburg), der dem Phänomen vagierender Einzelstrophen im Minnesang galt, eröffnete ein breites Spektrum an in- 436 Tagungsberichte teressanten… …Untersuchungsmöglichkeiten (z.B. die Einzelstrophe als Programmstrophe, als selbständiges Lied u.a.), das sich – wie die Diskussion zeigte – einem Zugriff, der auf Typisierung… …der Diskussion deutete sich die Möglichkeit an, daß die Neigung zu Einzelstrophen mit dem spezifischen Oeuvreprofil einzelner Sänger zusammenhängen… …Lieddichtung: Dieser Aspekt war Gegenstand des Vortrags von Franz Josef Worstbrock (München), der die These aufstellte, daß die Typenbildung im Minnesang… …zwischen 1210 und 1230 vorrangig geprägt sei durch die Aufnahme eines zweiten Paradigmas, das aus der lateinischen Vagantenlyrik stamme und anders als die… …„klassische“ Minnekanzone am Stichwort der vroide orientiert sei: Diese These wurde lebhaft – und zwar gerade im Hinblick auf die behauptete strikte zeitliche… …Typus (z.B. Kreuzzugslied) entziehe, weil der Text vorrangig durch die Profilierung der für das Walther-Oeuvre charakteristischen Autorrolle vor dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Der Schreiber IV des Codex Sangallensis 857 und die *C-Fassung des "Nibelungenlieds"

    Eberhard Nellmann
    …Der Schreiber IV des Codex Sangallensis 857 und die *C-Fassung des „Nibelungenlieds“ von Eberhard N e l l m a n n , Bochum Erstaunliche Dimensionen… …hat im Verlauf der letzten 20 Jahre die Produktivität des unbekannten Skriptoriums angenommen, dem wir die St. Galler Handschrift 857 verdanken. Nicht… …nur die sieben Texte, die in der berühmten Sammelhandschrift vereinigt sind – „Parzival“, „Willehalm“, Strickers „Karl“, „Nibelungenlied“ und… …entstanden sein: beide in völlig abweichendem Format und Layout, beide geschrieben vom ‚Schreiber IV’ des Codex Sangallensis. Dieser Schreiber, der in der… …großen Handschrift nur mit 18 Strophen des „Nibelungenlieds“ (Str. 2,1-19,2) vertreten ist 4 , wäre demnach einer der Hauptschreiber des Skriptoriums, der… …ein besonders großes Pensum zu bewältigen hatte. Dabei galt er noch Werner Schröder als „Gehilfe“, der wegen seiner „nachlässigen Schreibweise“ schon… …„Nibelungenlied“-Schreiber) den Auftrag, eine zweite Abschrift des „Nibelungenlieds“ herzustellen, von der Fragmente (Sigle: E) in Berlin erhalten sind. 6 Allerdings war… …diesmal nicht ein Text der Fassung *B die Grundlage der Abschrift, sondern (wie zuerst Palmer festgestellt hat) 7 eine Handschrift der *C-Fassung… …: Sankt Galler Nibelungenhandschrift (Cod. Sang. 857). Parzival, Nibelungenlied, Klage, Karl der Große, Willehalm, hg. v. Stiftsbibliothek St. Gallen… …. 1: Vom späten 12. Jahrhundert bis um 1300, Textband/Tafelband, Wiesbaden 1987, S. 136. 3 Nigel F. Palmer: Der Codex Sangallensis 857, in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    Jan Urbich: "Heimwärts kam ich spät gezogen". Das Subjekt der Heimkehr in Dichtung und Philosophie der Moderne. Eine kurze Problemgeschichte

    Christoph Deupmann
    …BUCHBESPRECHUNGEN Jan Urbich: „Heimwärts kam ich spät gezogen“. Das Subjekt der Heimkehr in Dichtung und Philosophie der Moderne. Eine kurze… …Problemgeschichte, Göttingen: Wallstein 2020. Nichts Alltäglicheres gibt es als die Heimkehr, insbesondere in der ‚unbehausten‘ modernen Welt, die individuelle… …sehr an die Bedingungen der menschlichen Existenz heranrührt wie die Heimkehr mit ihrem impliziten Versprechen, wieder in den Herkunftsraum der eigenen… …Identität eintreten oder gar ‚zu sich selbst‘ finden zu können. Dass dieses Versprechen meist viel zu umfassend ist, um in der realen Heimkehr eingelöst zu… …werden, macht die Heimkehr zu einer grundsätzlich problematischen Schwellensituation, die vor allem in der literarischen und philosophischen Moderne… …reflektiert worden ist. Jan Urbichs (aus einem Interpretationskreis um David Wellbery 2016/17 hervorgegangene) „kurze Problemgeschichte“ der Heimkehr beleuchtet… …in sieben essayistisch angelegten Kapiteln die anthropologisch-existenzielle Dimension der Heimkehr in Literatur und Philosophie seit der Romantik… …. Anders als etwa Susanne Scharnowski, die das aktuell viel diskutierte Konzept der „Heimat“ in ihrer diskursgeschichtlichen Untersuchung als „Geschichte… …Thematisierungen der Heimkehr zu erhalten ist; oft allerdings erst im Licht philosophischer (und gelegentlich theologischer) Überlegungen. Weil es ihm um… …Urbich Literatur und Philosophie als prinzipiell gleichrangige, einander erläuternde Formen des Nachdenkens über die „existenzielle Situation der Heimkehr“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text ? ?bersetzung ? Kommentar. Nach der M?nchener Handschrift hg., ?bersetzt u. erl?utert v. Werner R?cke unter

    Gert Hübner
    …Buchbesprechungen Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text – Übersetzung – Kommentar. Nach der Münchener Handschrift hg., übersetzt u. erläutert v… …ein „Ring“: Der wichtigste Unterschied zwischen Werner Röckes Ausgabe und ihren Vorgängern – nicht schon seit Bechstein, aber seit Wießner 1 – ist eine… …Transkription der einzigen Handschrift (Cgm 9300). Im dreispaltigen Spiegel jeder Doppelseite steht die Transkription links neben einem Abdruck von Wießners… …kritischem Text und einer Prosaübersetzung rechts davon. Übersetzt ist der transkribierte Text, ausnahmsweise auch der konjizierte Wießners – nämlich bei… …denjenigen nicht sehr zahlreichen, in der Übersetzung kursiv markierten und im Sachkommentar erläuterten Stellen, denen kein plausibler Sinn abgelesen werden… …konnte. Ein kritischer Apparat unter der Transkription verzeichnet unsichere Lesungen sowie Korrekturen und Glossierungen in der Handschrift; Wießners Text… …ist ohne seinen Apparat abgedruckt. In der Übersetzung sind außer den eben erwähnten auch alle weiteren im Sachkommentar (S. 441–481) erläuterten… …Stellen kursiviert. Darüber hinaus enthält der Band noch eine editionsphilologische Einleitung (S. IX–XVII), ein kurzes literaturund… …forschungsgeschichtliches Nachwort (S. 483–499) und ein ausführliches Literaturverzeichnis (S. 501–516), aber kein Verzeichnis der Figuren- und Ortsnamen im „Ring“. Mit der… …Transkription bietet die Ausgabe ein ebenso wichtiges wie zweifellos hochwillkommenes Arbeitsinstrument für Forschung und Lehre. Sie wird allerdings trotz der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Fabian Stoermer: Hermeneutik und Dekonstruktion der Erinnerung. Über Gadamer, Derrida und Hölderlin, Wilhelm Fink, München 2002.

    Silke-Maria Weineck
    …Buchbesprechungen Fabian Stoermer: Hermeneutik und Dekonstruktion der Erinnerung. Über Gadamer, Derrida und Hölderlin, Wilhelm Fink, München 2002… …. „Ihr Scheitern geriet so erfolgreich, dass sie eine lebendige und provozierende Spur hinterliess, der eine größere Zukunft beschieden sein sollte als… …einem Dialog voll Harmonie und Einverständnis.“ So Derrida über die 1981er Pariser Debatte mit Hans-Georg Gadamer, auf den er bei der Heidelberger… …Gedenkfeier 2003 die Festrede hielt. 1 In der Tat sind solche Begegnungen immer wieder gescheitert, wenn auch in der Regel nicht besonders erfolgreich. Die… …Annäherungen gegeben hätte, sondern wohl eher, weil im Zuge der Verkulturwissenschaftlichung der philologischen Disziplinen das Interesse sowohl an… …oder von philosophischer Hermeneutik und Dekonstruktion noch Wichtiges und Spannendes zu sagen gibt, belegt Fabian Stoermers Studie zur Theorie der… …großer Sachkenntnis. „Hermeneutik und Dekonstruktion der Erinnerung“ beginnt mit einer sichtenden Einführung (S. 11–39), ehe auf den nächsten 100 Seiten… …Texte von Gadamer und Derrida – wesentlich (aber natürlich nicht ausschließlich) – als Theorien der Erinnerung und des Gedächtnisses diskutiert werden… …. Sobald Gadamer wie Derrida die 1 Zitiert nach http://www.hyperkommunikation.ch/texte/derrida_gadamer.htm, wo eine gekürzte Version der Rede abrufbar ist… …. Vgl. auch Jacques Derrida/Hans-Georg Gadamer: Der ununterbrochene Dialog, hg. v. Martin Gessmann, Frankfurt/Main 2004. Der Band enthält die Festrede…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Ursprung in später Zeit. Goethes "Heidenröslein" und der Volksliedentwurf

    Thomas Althaus
    …118. Band 1999 · Zweites Heft Abstract URSPRUNG IN SPÄTER ZEIT: Goethes „Heidenröslein“ und der Volksliedentwurf von Thomas A l t h a u s , Münster Die… …Ästhetik der Rückfindung (noch einmal ganz von vorn, bei den Anfängen zu beginnen) hat am „Heidenröslein“ einen ihrer Leittexte. In seiner literarischen… …Intensität, durch eine neuartige Gewichtung des Reims, und in der poetologischen Dimension seiner Darstellung ist dieses Gedicht selbst aber ein erstes. Es… …epochs between the beginnings of Herder’s theory and its own potential as a poem and popular song, in which it points far into the future. Wie sich in der… …denn auch die Literaturwissenschaft ihre Sicherheit in sie selbst weiternden Systemen und nicht in der Umkehrung der Richtung, zurück auf den Text. Daß… …„Heidenröslein“ vorausliegenden Texte und die Tradition des Volksliedes, – über diese literaturgeschichtliche Dimension der Betrachtung hinaus aber auch für die… …epochalen Entwicklungen und für das intentionale Moment, das im Sinne eines Regulativs der Geschichte solche Entwicklungen zu steuern trachtet, mit welchem… …Erfolg immer. I. Konstruktion der Gattung Mit der Kennzeichnung des „Heidenröslein“ als Volkslied ist historisch weit voneinander Entferntes über eine… …einen genau angebbaren Text handelt. Das Volkslied als ‚Gattungsbegriff‘, der für dieses Gedicht gelten soll, beinhaltet eine höchst vage Vorstellung… …, sofern das Gedicht nicht gleich mit in Betracht gezogen wird. Je genauer der Blick auf das Tradierte gerichtet wird, desto mehr löst sich der Begriff in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Marcus Twellmann: Das Drama der Souveränität. Hugo von Hofmannsthal und Carl Schmitt, Wilhelm Fink, München 2004.

    Clemens Pornschlegel
    …Buchbesprechungen Marcus Twellmann: Das Drama der Souveränität. Hugo von Hofmannsthal und Carl Schmitt, Wilhelm Fink, München 2004. 42. Szene Während… …der Somme-Schlacht. Parktor vor einer Villa. Eine Kompagnie, mit todesgefassten Mienen, marschiert vorbei, in die vordersten Gräben. DER KRONPRINZ (am… …Parktor, Tennisanzug, winkt ihnen mit dem Rackett zu): Machts brav! (Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit. III. Akt) Die Dissertation von Marcus… …, das heißt nach dem Zusammenbruch der beiden Kaiserreiche zu denken. Hugo von Hofmannsthal stieß im Zuge seiner Arbeiten am Trauerspiel „Der Turm“, mit… …Diktatur“, die die dritte und letzte Fassung des Dramas maßgeblich beeinflusst haben. Ingeborg Villinger hat in ihrem Aufsatz „Der Souverän verlässt den Turm“… …von 1995 gezeigt, 1 dass alle entscheidenden Änderungen 1 Vgl. Ingeborg Villinger: Der Souverän verlässt den Turm. Hofmannsthals Dramatisierung des… …politischer Einheitsbildung seit den 20er Jahren, Berlin 1995, S. 119–135. 296 Buchbesprechungen zwischen der zweiten und dritten Fassung des „Turms“, an erster… …Stelle das Auftauchen einer ebenso zynischen wie gewalttätigen Diktatur, die in der letzten Fassung an die Stelle monarchischer Souveränität tritt, sich… …auf Hofmannsthals Lektüre der Schriften Schmitts zurückführen lassen. Marcus Twellmann knüpft an die Studie Ingeborg Villingers an, um ausgehend von den… …philologischen Befunden das ästhetische, politische, juridische, aber auch ökonomische Problem der Souveränität, wie es sich für Schmitt und Hofmannsthal im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Wolf Gerhard Schmidt: "Homer des Nordens' und "Mutter der Romantik'. James Macphersons "Ossian" und seine Rezeption in der deutschsprachigen

    Rudolf Brandmeyer
    …Buchbesprechungen Wolf Gerhard Schmidt: ‚Homer des Nordens‘ und ‚Mutter der Romantik‘. James Macphersons „Ossian“ und seine Rezeption in der… …deutschsprachigen Literatur, 4 Bde, de Gruyter, Berlin, New York 2003/04. Bd. 1: James Macphersons „Ossian“, zeitgenössische Diskurse und die Frühphase der deutschen… …Rezeption, 2003. Bd. 2: Die Haupt- und Spätphase der deutschen Rezeption. Bibliographie internationaler Quellentexte und Forschungsliteratur, 2003. Bd. 3… …: Kommentierte Neuausgabe deutscher Übersetzungen der „Fragments of Ancient Poetry“ (1766), der „Poems of Ossian“ (1782) sowie der Vorreden und Abhandlungen von… …Schmidt, 2004. Von der Germanistik kaum beachtet hat sich in der englischsprachigen Literaturwissenschaft in den letzten beiden Jahrzehnten eine… …Ossian-Forschung entwickelt, die jenseits der alten Echtheitsdebatte und in europäischer Perspektive die literaturund kulturgeschichtliche Bedeutung der von James… …Macpherson herausgegebenen 615 Buchbesprechungen „Works of Ossian“ aufgearbeitet hat. Im Forschungsbericht der hier anzuzeigenden Arbeit werden die… …vierbändige Dokumentation zu „Ossian and Ossianism“ (London 2004) und der von Howard Gaskill herausgegebene Band „The Reception of Ossian in Europe“ (London… …erklären: Werther las und übersetzte Ossian, Herder schrieb mit seinem Ossian-Aufsatz einen der theoretischen Schlüsseltexte des Sturm und Drang, und… …schließlich musste man sich ernsthaft fragen, ob sie in ihrem Enthusiasmus nur einem Fälscher aufgesessen waren. So konnte der internationale „Ossianism“, dem…
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