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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Der Papst aus dem Mutterschoß

    Bachofens "Mutterrecht" in Thomas Manns Roman "Der Erwählte"
    Charlotte Elisabeth Painter
    …des Patriarchats stellt. Clemens legt jedoch nicht nur seinen Namen ab. Laut ihm ist es „der Fleischesleib gar nicht mehr, der im Wams jenes Morhold… …sie ebensowohl dahinziehen, sie sind dann zu nichts mehr nütze, und das Ganze ist nur noch Weibessache. (ER 58) Diese Geringschätzung des Mannes ist ein… …Gynaikokratie erhebt. Sibyllas Übergang zum Amazonentum zeigt sich zuerst in ihrer Selbstidentifikation: Sie möchte keine Frau mehr sein, (vgl. ER 72) sondern… …meine Folgen aus deiner mir nicht annehmbaren Verfügung. Du hattes ein Weib an mir, ein sündiges, gewiß. Jetzt wirst du überhaupt kein Weib mehr an mir…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Othering ohne Kolonialismus?

    Zum blinden Fleck eines prominenten Konzepts und zu seiner analytischen Reichweite am Beispiel des 16. Jahrhunderts
    Marina Münkler, Antje Sablotny
    …Juden der ganzen Welt war es danach kein weiter Weg mehr: Nachdem man die Israelis als weiße, siedlungskoloniale, repressive und genozidale Elite… …erklärt auch die Reaktionen auf das Massaker vom 7. Oktober 2023, bei dem die Hamas mehr als 1200 Israelis – von Babys bis zu Holocaustüberlebenden – brutal… …ermordet und mehr als 250 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt hat. Es wurde von zahlreichen Vertretern der postkolonialen Bewegung als… …verfassen. 48 In den nächsten mehr als dreißig Jahren veröffentlichte er insgesamt acht Dekaden zu je zehn Büchern über die Entdeckung und Eroberung der Neuen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Erzählte Wirksamkeit

    Inszenierungsformen der Invektive in Michel Beheims "Buch von den Wienern"
    Michael Berger, Sarah Hutterer
    …deshalb, seine Weissagungen künftig für sich zu behalten – bis er sie nicht mehr zurückhalten konnte: Und do er dy red alsa parg und schmag in seines… …Lombarde und die Notenköpfe wirken mehr abgemalt als abgeschrieben und lassen dieselben Federzüge wie die Vorlage erkennen. Zudem wurde sogar eine dort von…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Anja Stehfest: Die Briefe Christiana von Goethes. Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte um 1800

    Marko Neumann
    …Adressaten brachte Christiana ihre Unsicherheiten beim Schreiben, die mitunter zu einer Schreibabneigung führten, mehr oder weniger deutlich zum Ausdruck (vgl…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Schriftpolitik

    Bedingungen und Strategien von Autorinnenschaft um 1800
    Dr. Alena Heinritz, Prof. Dr. Julia Nantke
    …Frauen aus dem gesellschaftlichen Leben um 1800 nicht mehr haltbar ist: Untersuchungen zur sozialen Praxis um 1800 zeigen, wie wenig Männer und Frauen auf… …Doppelexistenz zwischen herrschenden Strukturen und Utopien weiblichen Selbstverständnisses, zwischen „noch nicht“ und „nicht mehr“ begründet den Widerspruch und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Gesandte und Gesalbte

    Hanns Heinz Ewers' Erzählung "Der strahlende Mann" (1925) als literarische Medientheorie
    Dr. Elias Kreuzmair
    …insbesondere die erste Welle der Ausbreitung in Privathaushalten entscheidend. 14 Immer mehr Menschen kommen mit dem Telefon in Berührung. Der Zusammenhang… …Wiedererkennen der Leser*innenschaft könnte sich noch auf eine weitere Ebene beziehen. Die Emigrant*innen-Gruppe, zumal die meisten von ihnen mehr oder weniger… …erweckungsreligiösen Predigern wie Bill Sunday. Das heißt, es ist niemand geringerer als der Teufel, der die „Geschichte vom strahlenden Mann“ erzählt. Umso mehr ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Erobern, bekehren, unterwerfen

    Kolonisierungserzählungen aus dem Umkreis des Deutschen Ordens im Baltikum
    Michael R. Ott
    …unerkannt bleiben, sind schon längst gar keine richtigen Fremden mehr, sondern schon auf dem Weg zu der Gruppe, aus deren Perspektive der Text erzählt. Auch…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    "Wie auf einem Grab steht dein Name auf dem Buch"

    Der Tod und das Erzählen in Wolf Haas' Roman "Eigentum"
    Dr. Aglaia Kister
    …diesem Vorhaben ablässt: [I]ch hab keine Zeit. Ich will das hinschreiben, solange sie noch lebt, danach möchte ich mich nicht mehr damit beschäftigen. Das… …übertragen: „In meinem Hirn sind die Erinnerungen meiner Mutter abgespeichert, die bei ihr nicht mehr besonders deutlich vorhanden sind. Mit einem unsichtbaren…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Neuer Orientalismus und longue durée?

    Einleitende Überlegungen
    Christiane Ackermann
    …theoretischen Ausdifferenzierung das Feld der Postcolonial Studies selbst zunehmend intern aufgefächert. ,Orientalismus‘ erscheint darin nicht mehr als…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Die Ambiguität des Türkischen. Hamam-Darstellungen in deutschsprachigen Reiseberichten des 16. und 17. Jahrhunderts

    Jörg Wesche
    …, und ist wol zu bejamern, || das die Turcken mehr auf ihre Beder wenden, da man nur den eusserlichen Leib reiniget, als wier Christen auf unsere Kirchen…
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