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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Kira Kaufmann: Zeugnisse des Okkulten. Literatur und Esoterik im Wiener Fin de Siècle

    Paul Hohn
    …und völkischen Anliegen auf. Diese innovative Herangehensweise ist überaus positiv hervorzuheben, auch wenn beim Umgang mit Literatur aus theosophischer… …Erkenntnisprinzip auch der „hermeneutischen Untersuchungsmethode“ unterliegt, wenn diese den 294 Buchbesprechungen Text als Ganzes vorstellt, dem „formende Kräfte“… …„D wie Dechiffrieren“ korreliert diese These mit Überlegungen zur poetischen Sprachfunktion. Ein „Rest an Geheimnis“ liegt, so das Fazit, für…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Isabel Langkabel: Karl Kraus und seine späte "Sprachlehre". Kontext, Edition und Erläuterung zu Texten aus dem Nachlass

    Theresa Homm
    …Karl Kraus-Archiv (ZPH 985/91). Diese Abschriften wurden von den Nachlassverwaltern wohl für eine geplante, aber nicht zustande gekommene Publikation… …, liegen aber anders als diese Texte nicht als Typoskripte zusammen mit den „Sprachkritischen Untersuchungen I“ im Konvolut (ZPH 985/91) vor. Eine… …merkt sie in ihrer Einleitung zur „Sprachlehre“ auch an, dass diese Trennung nicht immer möglich ist, zumal die Sprachkritik für Kraus selbst eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Julia Mierbach: Reihenbildung zwischen Methode und Verfahren. Eine Theoriegeschichte der Moderne

    Sarah Maria Teresa Goeth
    …von Ideen- und Diskursgeschichte, von Wissen und Wissenschaftlichkeit sowie von Abstraktion und Anschauung selbst immer wieder zu durchkreuzen. Diese… …und konzeptionellen Vorstellungen einerseits und theoriegenerierenden Verfahren andererseits erweist sich als besonders eingängig. Diese Annahme einer… …Moderne-Erzählung immer wieder verlassen. Diese methodische Schwäche hätte sich ausgleichen lassen, wenn zu Beginn gewisse in der Arbeit rekurrierende begriffliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Anja Stehfest: Die Briefe Christiana von Goethes. Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte um 1800

    Marko Neumann
    …, quellengestützter Vornamenvariante [gegenüber Christiane als heute allgemein üblicher Form, M. N.] der Vorzug zu geben ist“. 2 Diese Empfehlung wird in der… …Christianas Briefen vor 1793 und von 1804 bis 1809 besteht (vgl. Abb. 4 auf S. 150) – Stehfest vermutet, dass diese Briefe bei einem Autodafé vernichtet wurden… …dialektalen Interferenzen in der Schreibung wie Mädgen vs. Mädchen). Die Verfasserin sichert sich gegen diese mögliche Fehlerquelle doppelt ab: Erstens werden… …„quantitative Analysen nur sparsam zum Einsatz“ (S. 197). Diese Entscheidungen sind sicherlich gut nachvollziehbar (auch wenn andere Lösungen, z. B. eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Katharina Neumeier: Der spätmittelalterliche Kanzleibrief in Nurnberg. Zur Beschreibung von historischem Textmusterwissen

    Dominic Harion
    …von Formularbüchern, die als zeitgenössische Lehr- und Normliteratur der Schreibpraxis gegenübergestellt werden. Diese Gegenlektüre verleiht der Analyse… …Spielraum. Überregionale Stabilitäten treten hervor, ohne lokale Handschriften zu nivellieren, und wo Unterschiede auftreten, lassen diese sich auf…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Schriftpolitik

    Bedingungen und Strategien von Autorinnenschaft um 1800
    Dr. Alena Heinritz, Prof. Dr. Julia Nantke
    …(bürgerlichen) Frauen aus der Bildung und dem Berufsleben“. 10 Diese geschlechtsspezifischen Erwartungshaltungen bestimmen auch die Position von Frauen im… …literarischen Marktes. 23 Bislang wurden in Bezug auf diese für die Entwicklung des modernen Literaturbetriebs zentrale Zeit unter dem Label der Werkpolitik… …, den Martus zwar erwähnt, aber nicht ausführt und als Ausnahme beiseitelässt. Diese Schriftpolitik ist aber für Frauen um 1800 zentrale… …. Erst danach können Frauen versuchen, mit dem eigenen Schreiben an die Öffentlichkeit zu treten. Bereits für diese beiden Schritte sind Rechtfertigungen… …Autorinnen bewerten; sie allein legen Qualitätskriterien fest und entscheiden über die Karrieren von Frauen. 26 Auf diese Weise bleibt der Status einer… …gewiesen werden. 29 Eine Aussage Goethes in der „Jenaische Allgemeinen Literaturzeitung“ illustriert, wie diese doppelte Zielsetzung strategisch umgesetzt… …erblickt sie jedoch die spezifische Rolle der Frauen in ihrer gesellschaftspolitischen Breite und antizipiert die Vision einer befreiten Frau. Diese… …(Abschnitt IV). Diese drei Strategien sind einerseits zum Teil gegenläufig, indem die Rechtfertigung ja gerade das Zugeständnis der Autorinnenschaft impliziert… …. 66 George Sand in Frankreich und George Eliot in England sind prominente Beispiele für diese Strategie. Die Wahl des zuvor unbesetzten Eigennamens… …um 1800. Diese artikulieren sich vielfach in Demutsformeln in Peri- oder Epitexten. Schreibende Frauen „rechtfertigen den Weg aus der Küche an den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Erzählte Wirksamkeit

    Inszenierungsformen der Invektive in Michel Beheims "Buch von den Wienern"
    Michael Berger, Sarah Hutterer
    …beziehen sich Stellenangaben zu Strophen und Versen, sofern nicht anders angegeben, immer auf diese Ausgabe. 2 Lena Oetjens: Michel Beheim als Übergangsfigur… …Abhängigkeit von Gönnerwünschen. 10 Diese Selbststilisierung war insofern erfolgreich, als sie die biographischen Darstellungen von Beheims Leben bestimmt; dass… …, 319,30– 320,3). Beheim geht es dezidiert nur um die Gegner Friedrichs, wobei er eine klare Hierarchie zeichnet: Sy sein wal bös diese ibser [Ybbser]… …, 1985, S. 7–61. 23 Diese Stelle ist ein bezeichnendes Beispiel dafür, wie problematisch die Rezeption der tendenziösen Angaben Beheims als historische… …wechselnder Solidaritäten, in dem ‚Wiener‘ nicht gleich ‚Wiener‘ sind. Diese Problematik wird auch explizit gemacht, wenn der ehemalige Kontrahent Holzers in… …. Nun schaltet sich Walmann in diese wechsel rede (327,23) ein, der eine andere Rezeptionsstrategie verfolgt, indem er den Einfluss Beheims und seiner… …verfolgt Beheim, wenn er zwei Teufelsaustreibungen beschreibt und diese in den Dienst der Invektive gegen die Wiener stellt: Beide Male bekennt der böse… …Geist, dass er zu seinen Gesellen nach Wien fahren wolle (276,20 f.; 311,7–10). Im Unterschied zu Sangspruchstrophen oder politischen Liedern sind diese… …Worten, die er den Wienern in den Mund legt, kann sich Beheim nicht nur in der Rolle des Meinungsmachers darstellen, sondern funktionalisiert diese… …tatsächlich gegen ihn opponierten und das Buch vernichten wollten oder auch diese Episoden Teil der inszenierten Wirkmächtigkeit seines Texts sind, muss im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Ding - Raum - Gender

    Changierende Alteritätskonstruktionen im mittelhochdeutschen und persischen Erzählen von Alexander und Candacis
    Esther von Stosch
    …somit besiegt ist, beschenkt die überlegene Herrscherin Alexander reich und wird zu seiner Verbündeten. Diese Episode teilen auch die ersten beiden… …(1930), Sp. 2344. 35 Esther von Stosch der Candacis gestützt. Als Alexander sich dem Hof der Candacis nähert, sendet diese ihm als Reaktion auf dessen… …doppelte Gabe seines Dienstangebots 17 sowie eines Bildnisses seines Gottes Ammon 18 eine ganze Reihe von Gegengaben (vgl. S, vv. 5081–5091). Diese sind in… …Die transgressive Kraft von Gaben präsentiert sich hier nicht nur im Zusammenschluss mit den Figuren, sondern auch mit ihrem Herkunftsraum, den diese… …, diese aber durch die beigefügten Schmuckgaben auch buchstäblich in Ketten gelegt. Wörtlich heißt es hier: Zehen ketenen von golde / wâren dar ane gehangen… …manifestations of the extremes of nature“, etwa in Form von „,monstrous races‘ […], chimerical animals or rivers flowing with fire instead of water“. 46 Diese… …indische Regionen zu einem vermeintlich homogenen Kulturraum zusammenschmelzen und diese Homogenisierungen je nach Kontext außerdem noch beliebig weiter in… …Alterität und einer höfischen Prachtentfaltung. Diese ist wiederum teils als eigen, teils als fremd markiert. So sind die rîter und frowen auf dem Wandteppich… …um die problematischen Konsequenzen von Alexanders stetigem Aneignungsmodus eingelassen. Diese werden auch in der Parallelführung des verschenkten… …Wahrnehmung als „bedrohlich“ setze. 62 Die Verbindungen zwischen Wunderdingen und vorausgehenden Gaben unterstützen diese Rätselspannung und leiten überdies in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Othering ohne Kolonialismus?

    Zum blinden Fleck eines prominenten Konzepts und zu seiner analytischen Reichweite am Beispiel des 16. Jahrhunderts
    Marina Münkler, Antje Sablotny
    …zu denken. Diese westliche Hegemonie habe ein neues Objekt des Wissens hervorgebracht, a complex Orient suitable for study in the academy, for display… …sieht, als vielmehr darum, dass sie ihn sehen, und auf diese Weise seine Herrschaft über sie erkennen. Das zweite Beispiel analysiert den Brief eines… …ursprünglichen und quasi-natürlichen Scheidung von ‚selbst‘ und ‚anders‘ ausging, sondern diese Gegenüberstellung als Vorgang auffasste, in dem die Markierung der… …implizit als iterativ und produktiv, d. h. als performativ, insofern er Definitionsmacht über die ‚Anderen‘ produziere, diese den ‚Anderen‘ über sich selbst… …Verbindung von Demokratie und Kolonialismus: „Demokratie, Plantage und Kolonialreich gehören objektiv ein und derselben geschichtlichen Matrix an. Diese… …mitverantwortliche Elite, die das ‚siedlungskoloniale‘ und ‚genozidale‘ Projekt Israels unterstütze und sich folglich permanent schuldig mache. 44 Diese Positionierung… …einhandelt. Nach unserer Auffassung gibt es gute Gründe, diese Zusammenhänge zu bedenken, die methodisch-begrifflichen Entwicklungen aber dennoch zu nutzen, um… …. Wenn man sie von der Verknüpfung mit Orientalism und dem kolonialen Kontext löst bzw. konzediert, dass diese Verknüpfung keine systematische, sondern… …: https://doi.org/10.25969/mediarep/3593. 99 Marina Münkler und Antje Sablotny eine Gruppe von ‚Anderen‘ dadurch herzustellen, dass diese als ‚andersartig‘ und inferior gebrandmarkt werden… …Zuschreibungen können diese zu festen Identitätsmarkern gerinnen. Solche Prozesse können aber nicht nur einseitig, sondern auch wechselseitig erfolgen, und sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    "Wie auf einem Grab steht dein Name auf dem Buch"

    Der Tod und das Erzählen in Wolf Haas' Roman "Eigentum"
    Dr. Aglaia Kister
    …Abwesenheit für das Funktionieren von Zeichensystemen, wenn er das Symbol als „Mord am Ding“ 21 bezeichnet. Diese Theorien hallen in Wolf Haas’ „Eigentum“ wider… …mitformt“. 29 Als entscheidende Gemeinsamkeit zwischen Zeit und Geld nennt Jochen Hörisch „die Knappheit beider Ressourcen“. 30 Diese steht auch im Zentrum… …heißt, ich hab keine Zeit, ich muss es schnell hinschreiben, womöglich lebt sie nur noch ein paar Tage (tatsächlich nur noch zwei) dann möchte ich diese… …Spannung zwischen dem Wunsch, „die Erinnerung und alles“ loswerden zu wollen, und dem Umstand, dass der Roman diese ja gerade konserviert und der… …, stiftet Geld intergenerationelle Beziehungen. Die älteren Menschen sind darauf angewiesen, dass die Jüngeren in die Rentenkassen einzahlen – diese wiederum… …, durch welches das Geschriebene in doppelter Ausfertigung vorliegt. Diese Prozedur wird auch metaphorisch auf das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn… …: Wie diese mit „zwölf“ (E 41) Jahren – einem Alter, das bezeichnenderweise wieder eine 2 enthält – Strümpfe ausbessern und Textilien stricken musste, so… …psychoanalytischen Verständnis die schmerzliche Anerkennung voraus, dass ein Liebesobjekt unwiederbringlich verloren ist. 42 Wird diese Einsicht verweigert, erfolgt… …zu verlieren. Diese Affekte grundieren auch den Roman Eigentum – allerdings nicht in kitschträchtig „auf die Tränendrüse“ (E 140) drückender Manier… …ästhetische Botschaft davor, vom Code subsumiert zu werden, da diese Versuche des Codes ihrerseits 50 Vgl. Friedrich Schlegel: Athenäumsfragment Nr. 238, in…
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