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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Deutschsprachige Romane um 1700 – Versuch eines distant reading

    Marie Gunreben
    …dieses Interesse am ‚Werden‘ einer Figur eine Vorgeschichte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts hat, die näher zu untersuchen lohnenswert sein könnte… …ersten beiden Jahrzehnten des Jahrhunderts verbreiteten galanten Romane tragen häufig eine lediglich mit Vornamen bezeichnete, zumeist weibliche Figur im… …der ersten deutschen Berufsschriftsteller gelten kann. Happel unternimmt in den 1680er Jahren interessante Experimente mit dem Genre des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Nach der Rhetorik: „Übung“ in der Ästhetik und Dichtungstheorie des 18. Jahrhunderts (A. G. Baumgarten und K. PH. Moritz)

    Elke Dubbels
    …Disziplin wird das Üben nicht hinfällig, es verändert aber seine Form und Funktion. Der Aufsatz geht in einem ersten Teil der Neuinterpretation der… …(„correctio aesthetica“ 23 ), denen jeweils eigene Abschnitte gewidmet sind. In den ersten drei Merkmalen findet man die Trias von natura, ars und exercitatio… …. 270. 16 Baumgarten, Ästhetik [Anm. 2], § 27, S. 26. 17 Menke berücksichtigt nur die ersten drei genannten Faktoren (vgl. Menke, Disziplin der Ästhetik… …: „Übung“ in der Ästhetik und Dichtungstheorie des 18. Jahrhunderts ersten Dichter aus Nachahmung der Natur, ohne Kenntnis von Regeln, „aus den… …ersten Schritt zur „imitatio“, 57 die darauf aufbaut, dass der Schüler nicht blind dem Vorbild folgt, sondern weiß, warum es gut ist, 58 weil er mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Justinus Kerners Roman „Die Reiseschatten“

    Arne Klawitter
    …gilt heute als die bedeutendste Prosadichtung der schwäbischen Romantik. Auf den ersten Blick scheint es sich um eine ins Fantastische und Märchenhafte… …einen Monat später schickte er Uhland einen ersten Entwurf von zwei Schattenreihen, auf die der Empfänger in seiner Antwort vom 11. April 1809 dann auch… …umzugehen gewußt, so auch (im Traume) mit den im Verschwinden zwar kleiner, aber immer heller werdenden Bildern. 9 Uhland bezieht sich hier auf die ersten… …beiden Szenen der ersten Schatten­reihe des gedruckten Buches. Am 22. April 1809 übersendet Kerner Uhland eine zweite Lieferung der „Reiseschatten“, „sehr… …wird bzw. sich in eine andere verwandelt, was einen multiplikatorischen Effekt erzeugt, wie im Nachspiel zur ersten Schattenreihe „König Eginhard“ zu… …Erzählers) wird bereits in der achten Vorstellung der ersten Schattenreihe spürbar, wenn der Erzähler plötzlich bemerkt, dass der Kutscher „ganz abgemessen nur… …. 37 So auch in den „Reiseschatten“ gleich in der zweiten Vorstellung der ersten Schattenreihe 38 und später in der achten Vorstellung der siebenten… …Kirche), geht dann zur Satire über (Darstellung der Reisebegleiter, Dritte bis Achte Vorstellung) bis zum grotesken Nachspiel der ersten Schattenreihe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    ‚Fremd vertraut‘ – Robert Musils „Grigia“ aus postkolonialer Perspektive

    Melanie Rohner
    …recognisable as male projections. I. Einleitung In E.T.A. Hoffmanns „Die Bergwerke zu Falun“, erschienen 1819 im ersten Band der „Serapionsbrüder“, ist zu Beginn… …„wie die Neger“ (G 239). In Musils Notiz aus dem Fersental, wo er während des Ersten Weltkriegs 1915 stationiert war, steht noch: „orientalisch.“ 8 Der… …wahrscheinlich nicht nur mit Homo ein außereheliches Verhältnis, sondern auch mit einem Major. Sexuell verhält sie sich außergewöhnlich offensiv: Den ersten Kuss… …abgeschiedene Gebirgskultur durch die Kreuzung verschiedenster Tendenzen gekennzeichnet und nicht so homogen und starr ist, wie sie auf einen ersten Blick…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Ansteckender Faschismus – Thomas Manns „Mario und der Zauberer“: Adressierung, Leitmotiv und Stellung des Erzählers zum Geschehen

    Matthias Schöning
    …politische „Warnung“ 7 nahelegt. Ich gehe wie folgt vor: Es werden zwar in einem ersten Schritt, der primär der Entfaltung der zentralen Figurenkonstellation… …, die hier lediglich idiosynkratischer Natur ist, zu. Der Unterschied zwischen der ersten und der letzten Passage ist aufschlussreich. Am Anfang des… …Substituendum vorgesetzt: „Menschen“. Der Gattungsbegriff ist auf den ersten Blick nicht sehr konkret und der Vorgang sollte in seiner Einmaligkeit auch nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Radiowellen in der Literatur der Zwischenkriegszeit

    Reflexionsfiguren der globalen und politischen ‚Entfernung‘ bei Toller, Keun, Kracauer und Fallada
    Sophie König
    …prominent durchzieht. Schließlich wird aufgezeigt, dass in den Texten ausgehend vom Radio eine erneute Reflexion bereits bekannter, auf den ersten Blick… …Rundfunks betont und zugleich der Luftraum in das Geschehen auf der Bühne einbezogen ist. Gleich in der ersten Szene im Grand Hotel betritt nun Karl Thomas… …sie alle Glieder einer einzigen großen Gemeinschaft sind“. 36 Im historischen Kontext gesehen, dem Nachklang des Ersten Weltkriegs, erscheint das Radio… …man die auf den ersten Blick konträren Positionen zusammen, dann zeigt sich, dass die neuen immateriellen Übertragungswege in den literarischen… …elektrischen Wellen wird damit in eine Kontinuität mit der Erfahrung aus dem Ersten Weltkrieg gestellt, was die unheimliche Seite der neuen Radiotechnologie… …den ersten Blick unzusammenhängend, fügt Pickel nach kurzer Unterbrechung hinzu: „Das Radio und die elektrischen Wellen, die bringen Unordnung in die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2023

    Cyril de Beun: Schriftstellerreden 1880–1938. Intellektuelle, Interdiskurse, Institutionen, Medien, Berlin, Boston: de Gruyter 2021 (= Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 156).

    Kevin Kempke
    …der ersten Periode (1900–1925), die überraschenderweise nicht 1880, sondern 1900 einsetzt, steigt die Anzahl der gehaltenen Reden linear an, während es… …eine Vielzahl detaillierter Lesarten einzelner Reden und differenzierte Thesen zur Gattungsentwicklung. Im ersten Kapitel wird die diskursive Entstehung…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Elisabetta Mengaldo: Zwischen Naturlehre und Rhetorik. Kleine Formen des Wissens in Lichtenbergs Sudelbüchern, Göttingen: Wallstein 2021 (= Lichtenberg- Studien, Bd. 18).

    Lara Helder
    …gerecht. Im ersten Kapitel geht es um die Beziehung zwischen Lichtenbergs kleinen Formen und der Entstehung eines ,kleinen Wissens‘, dessen Voraussetzung in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Cornelia Zumbusch: Was keine Geschichte ist. Vorgeschichte und Literatur im 19. Jahrhundert, Berlin: J. B. Metzler 2021.

    Dorothea von Mücke
    …Hinsicht auf 622 Buchbesprechungen Kellers Arbeit mit Heinrichs „Vorgeschichte“ in der ersten, nicht aber zweiten Version des Romans. Ebenso bekommt man Lust…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Sven Schöpf: „Schrift […] fällt beim Lesen nicht ab wie Schlacke“. Die buchmediale Visualität von Walter Benjamins Ursprung des deutschen Trauerspiels, Bielefeld: transcript Verlag 2022.

    Hamed Taheri
    …der Schrift allein darin, die Sprache zu repräsentieren. Benjamin ist vielleicht einer der ersten, der diese repräsentative Hierarchie zurückweist und…
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