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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Kants Prosa

    Wolfgang Hottner
    …: Das Lehrgedicht als Problem der Poetik, in: Die nicht mehr schönen Künste. Grenzphänomene des Ästhetischen, hg. v. Hans Robert Jauß, München 1968, S… …, aber sie wird niemals aufhören. Sie ist immer geschäftig, mehr Auftritte der Natur, neue Dinge und neue Welten hervor zu bringen. Das Werk, welches sie… …der Versprachlichung des Erstaunens nichts mehr wissen möchte. Eine philosophische Inanspruchnahme literarischer Darstellungsweisen lehnt Kant von nun… …Erkenntnis nichts beizutragen hat. Im Rahmen der kritischen Philosophie ist von einem emphatischen Bezug auf poetische Formen nicht mehr die Rede. 64 Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2020

    Goethe, Buchholz, die Nation und die Weltpolitik

    Michael Mandelartz
    …behauptete Freiheit der Deutschen sich nicht werde aufrecht erhalten können, wenn sie nicht durch „neue Tatkraft“ geschützt werde. In dem „Jedermann“, der mehr… …30. März 1815, und mehr noch bei der Wiederholung am 1. April, zwar einigen Erfolg, war aber bald vergessen. Goethes Hoffnung, das Festspiel „für das… …, „[w]as als Bekenntnis intendiert war, […] stellenweise mehr zur unfreiwilligen Parodie“ geworden. 34 Wenig später scheint sich aber eine Wende hin zu… …überschwemmt“ (ebd., S. IV) und sei tatsächlich „nichts mehr und nichts weniger […], als die Unwissenheit selbst, welche die Zeit durch die Hand des Realismus… …Schulden nicht mehr bedienen, weil seine Kolonien im Maße seines kontinentalen Engagements schwanden. England war also nach Buchholz die wahre Ursache für… …Ansatzpunkt mehr für seine auf das „Höchste[ ]“ (V. 140) gerichtete Politik findet. An seine Stelle tritt nun der Dämon der Unterdrückung, der Despot. Um jede… …sind ihnen aber hier abhandengekommen: Die Liebe „schweif[t] schon im Weiten / Dieser Wildnis“ (V. 396 f.) ziellos umher und weiß nicht mehr, was sie… …sucht. Das „Lieben“ verweilt ihr daher bloß „im Herzen“ (V. 422 f.). Analog dazu findet auch das „Leer Gebet“ (V. 444) des Glaubens keinen Gegenstand mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Fabrikant und Kolonisator

    Die Modernisierung klassischer Dramenfiguren bei Immermann und in Goethes Alterswerk
    Hartmut Reinhardt
    …, Trier Die neuere Forschung hat zu Recht betont, dass Karl Immermann nicht mehr unbesehen in die Schar der Klassik-Epigonen einzureihen ist. Nicht zu… …Fragestellung seiner Monographie wird entworfen mit Überlegungen zur „Poetik des Epigonalen als Reflexionsraum des Historismus“, wobei nicht mehr die… …mehr. 22 Wie Immermanns Roman mit den Goethe-Assoziationen umgeht, deutet Hermanns Wort von einem „Werther des neunzehnten Jahrhunderts“ an, den es zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Weiße Mythologie

    Urs Widmers „Buch des Vaters“ und das metaleptische Erbe der Literatur
    Martin Roussel
    …. 165. 28 Widmer: Puppe [Anm. 10], S. 29. 29 Ebd., S. 33. 30 Ebd., S. 31. 31 Vgl. Schertler [Anm. 3], S. 168, Anm. 614. 576 Weiße Mythologie nicht mehr… …anderes als bloßes Spiel, als Illusion oder Phantastik sein will. Obwohl „Das Buch des Vaters“ mehr oder weniger der Lebensgeschichte des Vaters… …dieser Zuschreibung deutlich zu machen: „Er war nicht immer ein Kommunist gewesen, natürlich nicht, und er war, als er starb, keiner mehr.“ Dieser… …(BV 21) – schwach glimmernd allerdings, trügerisch wie ein im Dunkeln kaum mehr entzifferbarer Wegweiser. In der romantischen Literatur stehen die… …eine Ars moriendi handelt: Die Lebenszeit wie die Seiten des Buches sind begrenzt, mehr Platz als vorgesehen gibt es nicht. Beim Vater des Vaters war das… …aufschreibt, beendet er mitten im Satz – unterbrochen durch mahnende Worte des Onkels, einer Art Dorfvorsteher: „Mehr Seiten als diese hast du nicht für dein… …nicht mehr ausgeschrieben wird, stellt nicht nur eine Anspielung auf die Mikrographie Robert Walsers dar – eines der literarischen Vorbilder Urs Widmers –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Zeitfiguren des Epischen

    Peter Handkes „Die Obstdiebin“ als Theorie des Erzählens im Erzählen
    Claudia Keller
    …verallgemeinert werden, um das Verfahren der „Obstdiebin“ zu erfassen, wonach aus den mehr oder weniger verwickelten Schritten der Protagonistin solche „Figuren“… …„Das Auge und der Geist“ als Geburt des Malers Cézanne beschrieben hat: „Die Welt liegt nicht mehr durch eine Repräsentation vor ihm. Vielmehr ist es der… …vollzogen, um die Darstellungsweise nun nicht mehr mit Blick auf den Erzähler, sondern für die Protagonistin und damit für die eigene Erzählweise anschaulich… …Schlangenlinie der „Obstdiebin“ „nicht bei jeder Handlung“, sondern „nur gelegentlich und mehr in den Mußestunden“. 48 Sie bildet, in einer breiten diskursiven… …„mehr und mehr, in immer engere[ ] Spiralen“. Sie wird verstrickt in eine Dynamik, in der „auch die Abzweigungen, die sie nahm, um der Spirale zu… …entkommen, […] sich ihrerseits alsbald in Spiralen [krümmten]“ bis zuletzt auch „aus der letzten und engsten Spirale“ kein Ausweg mehr gefunden werden kann… …Hauptspirale, zur Sackgasse wurde“. 63 Im Nullpunkt der Spirale sinkt sie beinah ohnmächtig zusammen und weiß nicht mehr weiter, bis ein „Bilderschwarm“, ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Oliver Grill: Die Wetterseiten der Literatur. Poetologische Konstellationen und meteorologische Kontexte im 19. Jahrhundert, Paderborn: Wilhelm Fink 2019.

    Dr. Stephanie Langer
    …. Die Kapitel zu Fontane und Raabe zielen dementsprechend eher darauf ab, aufzuzeigen, dass es auch dann ums Wetter geht, wenn es nicht mehr (vorrangig)… …sein Text durchaus als ein Kapitel einer Vorgeschichte des Anthropozäns gelesen werden kann. Das Buch ist materialreich und gut informiert – umso mehr…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Anja Keith, Detlev Schöttker (Hg.): Ernst Jünger – Joseph Wulf: Der Briefwechsel 1962–1974, Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2019.

    PD Dr. Matthias Schöning
    …doch seine Distanz zu Organisationen des NS-Staates. Mehr noch: Sein Brief, in dem er sich gegen den Abdruck seiner Texte in der führenden Tageszeitung…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2020

    Ez wâre ze sagene al ze lank

    Zum Stellenwert der ‚Kürze-Topoi‘ im mittelhochdeutschen Antikenroman
    Julia Frick
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2020

    Das Liebespfand

    Mittelalterliche Liebespoesie vor dem Hintergrund kreditwirtschaftlicher Sozialbeziehungen des Adels
    Ursula Peters (i.R.)
    …sich die ‚pious gifts‘ des Laienadels für mehr oder weniger benachbarte Klöster unter dem gabenökonomisch übergreifenden Begriffsschirm von ‚Gabe‘ und… …behaupten darf, das Mittelalter sei relativ viel mehr ein Zeitalter der Kreditwirtschaft gewesen als die Neuzeit“ (S. 74; [Unterstreichungen im Original… …‚Allgegenwart‘ des Kredits im Zusammenleben bedeutet, denn auch für die „Kredit- und Schuldbeziehungen“ gelte, dass sie „eben mehr als nur geschäftliche Bindungen“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2020

    Freundliche

    Interventionsdiskurse und
    Astrid Lembke
    …der kriegerischen Intervention profitieren, die ihnen Ordnung, Wiedergutmachung und Frieden bringt. Auch ihr Helfer gewinnt mehr als nur Ruhm und ein…
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