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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Sebastian Zeidler: Form as Revolt. Carl Einstein and the Ground of Modern Art. Cornell University Press, Ithaca 2015 (= Signale: Modern German Letters, Culture and Thought).

    Patrick Hohlweck
    …wieder als „lost wanderer“ adressiert wird, angesichts dieser Konfiguration in der Lage ist, immer wieder neue Anregungen oder Wissensbereiche in ihren… …einen mit poetologischen Passagen und mehreren Intertexten ausgestatteten lyrischen Text handelt, sowie, dass dieser in seinen Anmerkungen den Namen des…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Von der Märtyrerlegende zum kirchengeschichtlichen Exempel.

    Die Transformation legendarischen Erzählens im nachreformatorischen Meistergesang
    Felix Prautzsch
    …, denn die Legende ist weit mehr als die Vita eines Heiligen, das Heilige selbst soll in ihr seinen Ausdruck finden. Dieser Einbruch der Transzendenz in… …Grundlage dieser ‚Differenzlogik‘ von Transzendenz und Immanenz, wie sie Peter Strohschneider vorgeschlagen und entwickelt hat, 14 besteht der Anspruch… …der Legende. Dieser vollzieht sich im Rahmen einer äußerst produktiven Aneignung legendarischen Erzählens durch die lutherische Seite. Denn gerade in… …, sondern bezeichnen sich als ,Exempla‘ oder ,Historien‘. 34 Dieser Wechsel in den Bezeichnungen ist nicht als einfache Abgrenzung von der diskreditierten… …allegorischen Deutungsmustern folgt. 36 Dieser Wandel impliziert gleichzeitig einen Einschnitt in der Rezeptions- und Überlieferungsgeschichte des älteren… …BONVM es wurde sein. 37 Im Kontext dieser Forderung nach einer Vermittlung des protestantischen Glaubens im Medium des Meistergesangs steht auch Wolfhart… …unscheinbaren aus dieser Menge, die es anders als vor allem der Bischof Pothinus und die Heilige Blandina nicht zu einer eigenen Verehrung brachten. Der Fokus ist… …setzt dann zwar an dieser Stelle ergänzend an: Die todes forcht Und die gefahr / thet diß weib forhtsam machen (Biblidas, v. 24f.), aber detailliertere… …Modus ihres glaubensvollen Vertrauens: Darumb sie gar / hertz freudig war / Unnd Bestendig darneben (Biblidas, vv. 57–59). An dieser Stelle wird… …bedingungsloser Bekenntnisbereitschaft.“ 48 Dazu aber nutzt das Meisterlied gerade an dieser Stelle noch einmal die Möglichkeiten lyrisch verfasster Rede in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Vaterlosigkeit. Literarische Bewältigungsstrategien eines Grundproblems feudaler Gesellschaftsordnung

    Timo Reuvekamp-Felber
    …nur in Formen sozialer Praxis zu, sondern auch in den Konzeptualisierungen dieser Praxis in literarischen Texten. Allerdings gibt es zwischen der… …Entlastung sorgte, bauten sich in dieser Konstellation sehr schnell Spannungen auf, die sich dann in Vater-Sohn-Konflikten entluden. Ein weiteres strukturelles… …ihrem Ausschluss vom Erbe. Dieser Ausschluss wurde oftmals durch die Ausstellung eines schriftlichen Erbverzichts besiegelt, der auf sanften oder auch… …Hauskloster bringen und einsperren. Danach wird er in den Quellen nicht mehr erwähnt. Dieser Vater-Sohn-Konflikt hatte nicht nur eine juristische und… …erster Gattin – wohl eine Form politischer Wiedergutmachung. Dieser Fall einer verweigerten Eheschließung ist zwar spektakulär, aber nicht ganz untypisch… …1991, sowie Müller [Anm. 33], S. 10f. 36 Ebd., S. 12. 37 Vgl. zu dieser Thematik bereits mit anderen Implikationen Friedrich Wolfzettel: Zur Stellung und… …Vaterlosigkeit stets durch die eigene Leistung im ritterlichen Zweikampf Bestätigung finden. In dieser Doppeltbedingtheit des Handlungsträgers ist ein kulturelles… …er sich von ihm, kommt er zu sich selbst. Dieser Akt der Transgression ist in der westlichen Kultur bereits seit der Antike mental verankert. Was sich… …Vaterlosigkeit Selbst dort, wo die Vaterfigur nicht mit Machtfülle ausgestattet ist, muss der Protagonist sich von dieser lösen, um seine Identität als Herrscher…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Der sympathische Gegner: Mechanismen der Sympathiesteuerung im „Laurin“

    Anica Schumann
    …Forschung auf sich gezogen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse dieser Forschungsdebatte zum Ausgangspunkt für eine Analyse jener Spezifika, die… …,Sympathie‘ bezeichnet die Einstellung einer Person A gegenüber einer anderen Person oder Figur B, die aus einer positiven Wertung des Objekts dieser… …Erzählung miteinander konfligieren. Zu sympathiefördernden Faktoren im Kontext dieser Werthorizonte zählt Barthel u.a. Gottglaube, Ansehen, Ehre, Ruhm, Treue… …Kerth, Esther Vollmer-Eicken, Berlin, Boston 2011 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik; 6/II). 28 Dieser Typus ist weniger häufig… …einhergehenden Mere-Exposure-Effekt speist, welcher sich in dieser speziellen Konstellation nicht nur innerhalb eines Textes als wirksam erweist, sondern über die… …Textgrenze des „Laurin“ hinaus auch aus anderen Erzählungen des Typs generiert wird. Auf der Grundlage dieser Konstellation erfolgt die Vorstellung des Fürsten… …, ermöglicht er an dieser Stelle für die Hörer und Leser eine subjektive Entscheidung darüber, in welcher Bedeutung ebenture hier verstanden und welcher… …. Gleichzeitig reduzierte sich das Sympathiepotenzial für die Figuren aus dieser Perspektive zumindest zeitweise deutlich. Die im Selbstgespräch Hildebrands… …Sympathiesteuerung im „Laurin“ machen zu wollen, 47 ist die Erzählstrategie an dieser Stelle des Textes durchaus wirkungsvoll. Sollte der Akt der Zerstörung beim… …in die ohnehin problematischen Handlungsweisen der Figur ein. Die negative Tradition der Figur würde mit dieser Episode nur ein weiteres Mal…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Die „Klage“ zwischen Szondi und Lacan. Zur Modellierung tragischer Problemkerne

    Zur Modellierung tragischer Problemkerne
    Sophie Marshall
    …Bearbeitung der tragischen Kerne des „Nibelungenliedes“ verstehen, wobei das Erzählen im Versuch der Auflösung dieser Kerne von deren Dialektik selbst… …übergeordneten – sei’s immanenten, sei’s transzendenten – Sphäre. 4 Mit dieser Bestimmung des Tragischen als einer dialektischen Modalität bzw. dialektischer… …(μετ’ αγνοίας) des Handelnden geschieht, und nennt an dieser Stelle als Beispiel den Vatermord des Ödipus. Aristoteles gibt weiterhin als Zutat einer… …finaler Motivierung auszeichne; 12 konsequenterweise sei nun die von Szondi beschriebene dialektische Struktur mit dieser Aufteilung in kausal-vermeidbare… …Dieser ‚blinde Fleck‘ hat fundamentale Auswirkungen auf Toepfers Thesenbildung zu den Texten. Für die höfische Erzählliteratur macht sie vornehmlich das… …festgelegt. Treffende Kritik an dieser Interpretation bei Barton [Anm. 2], S. 26f. 24 Fritz Peter Knapp: Tragoedia und planctus. Der Eintritt des… …einer schuldig werden (diese Dialektik wird in Mt 26,24 scharf formuliert) 32 . Dieser Figur wurden in mittelalterlichen Legenden noch die Ödipus-Handlung… …Frauen steht der Beste zu, sodass dieser die Brautwerbungsregel nur mit dem Effekt des Regelbruchs erfüllen kann, zugleich Bester und Nichtbester zu sein… …(und als der Angelpunkt dieser Strukturkollision ausgeschaltet zu werden) – gesellen sich noch weitere tragische Nuklei hinzu, etwa Kriemhilds Verrat von… …nachkommt, der mit dieser Ehe Frieden stiften und die Witwe entschädigen will. Diese erkennt ihren Sohn schließlich an den Wundmalen seiner Beine und rät ihm…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Das Sieges- und Friedensschwert Palmunc.

    Eine Studie zum Anlaut in „Nibelungenlied“ und „Klage“
    Peter Andersen
    …verwerfen, sondern auch die gängige etymologische Auslegung des Eigennamens. Hauptziel dieser Untersuchung ist zu zeigen, dass der Dichter des… …entgegengesetzten Anlaut und deutete mit Bechelaren an, dass die Burg dieser Hauptfigur an demselben ‚Bächlein‘ lag wie die Stammburg seines mutmaßlichen… …„Nibelungenlied“, andererseits bleibt das zentrale /m/ bei dieser Etymologie unerklärt. Der zweite Vorschlag stützt sich direkt auf den Inhalt des Epos und ein… …Erklärung für Siegfrieds Schwert, das sie in Band 1 „Balmunc“ nennen. Ein Jahr vor dieser Wörterbuchnotiz war die Felsenhöhlenthese erneut von Wilhelm… …Wörterbuch“, verlieh diesem Wort dieselbe Bedeutung wie balme und verwies zu dieser schweizerischen Variante auf Stalders Eintrag. 8 1865 wurde Ludwig Uhlands… …Trojanerkrieg“ in derselben Bedeutung belegt. 12 Dieser am Ende des 13. Jahrhunderts von einem unbekannten Schweizer verfasste und erst 1926 edierte Text ist ein… …Schwertnamens durch die Hinzufügung dieser zusätzlichen Gestalt: 13 Edward Schröder: Belisars Ross, in: ZfdA 35, 1891, S. 237–244, hier: S. 244. Wiederabgedruckt… …. 16 In dieser Fassung ist der erste Schatzbesitzer ein Zwerg. Er heißt Nyblinge und hat drei Söhne, von denen nur Euglein namentlich erwähnt wird (vgl… …gleichsam ein: „Warum gerade dieser stein gewählt ist erhelt aus Marbodus, lib. lapidum […], wo erzählt wird, dass der jaspis angenehm und mächtig macht und… …Bildungen auf -ung sind also keine substantivischen Basen bekannt. Die als männlich anzusehende Endung im „Nibelungenlied“ gehört jedoch kaum zu dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Tagungsbericht: „Mäzene als Akteure im historischen Feld und literarisches Textkonzept“, 1.–3. März 2016, Kiel

    Margit Dahm-Kruse
    …mittelalterlichen Literaturbetrieb, insbesondere auf der Ebene der unmittelbaren Buchproduktion, ist dieser Bereich in der Forschung zum Mäzenatentum bislang…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Michael Seggewiß: ‚Natur‘ und ‚Kultur‘ im „Tristan“ Gottfrieds von Straßburg, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2012 (Beiträge zur älteren Literaturgeschichte; zugl. Diss. Universität Münster), 256 S.

    Christian Schneider
    …Hauvilla, aufbereitet. Auf dieser Grundlage wird dann der Natur- und Kulturdiskurs bei Gottfrieds Vorläufern Thomas de Bretagne, Béroul und Eilhart von Oberg… …Gegenbegriff zu ‚Natur‘; S. 17–19); in einem engeren die ‚höfische‘ Kultur, insbesondere die Werte und Normen, die dieser Kultur in ihrer Verbindung von Innen… …. Insgesamt überwiegt für Seggewiß bei Gottfried aber die Tendenz, Natur positiv und nicht als Gegensatz zu Kultur zu sehen. Ausgangspunkt dieser Deutung ist… …steht – bleibe kulturell defizient, wenn und sofern sie sich dieser Integration verschließe (vgl. S. 147–151). Hier ist vieles fein beobachtet, und es… …unterlaufen werden – ein Charisma, dem auch Seggewiß immer wieder zu erliegen scheint. 4 Das soll aber nicht die Bedeutung dieser sorgfältig gemachten Studie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Hans Jürgen Scheuer/Ulrike Vedder (Hgg.): Tier im Text. Exemplarität und Allegorizität literarischer Lebewesen, Peter Lang, Bern u.a. 2015 (Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik N. F. 29), 333 S.

    Hannah Rieger
    …für jedes Menschenvolk“ untersucht und den Weg dieser literarischen Motive durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts nachvollzieht. Er zeigt, wie die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Jan Mohr/Michael Waltenberger (Hgg.): Das Syntagma des Pikaresken, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2014 (Germanisch-Romanische Monatsschrift Beiheft 58), 347 S.

    Martin Schneider
    …für das Maß an Episodizität“ fungieren (S. 82). Ob mit dieser Methode eine belastbare Aussage über das Verhältnis von „Makronarration“ (S. 79) und… …unterworfen (S. 274), bevor Martin Frewdenhold im dritten Teil eben dieser Adaption den moralischen Gehalt wiederum „suspendiert“ und in eine… …zu ertrinken droht, wunderbarerweise in einen Thunfisch verwandelt wird. Dieser ersten ,conversio‘ folgt eine zweite, in der Lazarillo nach seiner… …„Interdependenz von Rhetorik und Poetik im 17. Jahrhundert“ zu erklären ist (S. 283). Auch in dieser pikaresken Erzählung werde der Normhorizont der ,confessio‘ mit…
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