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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2017

    Prometheischer Heroismus. Zu Friedrich Schillers Konzeption des dramatischen Helden

    Nikolas Immer
    …. Parallel zu dieser skizzierten Entwicklung, die vor allem in der bildenden Kunst und in der Literatur zu beobachten ist, beeinflussen auch sozialpolitische… …Umsetzung? Die Verunsicherung, die mit dieser Fragestellung einhergeht, wird wiederholt dramenintern thematisiert. 1746 äußert Johann Elias Schlegels Canut die… …aber darauf, die spezifische Relation zwischen dieser Projektionsfigur und der Figur des Helden zu diskutieren. 16 Gotthold Ephraim Lessing: Briefwechsel… …Echo in der mentalen und emotionalen Bewegung des Zuschauers findet. Den dramentheoretischen Hintergrund zu dieser Forderung bildet die Mitleidsästhetik… …Mitleidserfahrung. Das Schicksal des Dramenhelden muss den Zuschauer folglich derart ansprechen, dass sich dieser herausgefordert sieht, „die Person mit ihm zu… …Publikationsverlauf dieser Schriften vgl. Carsten Zelle: Art. „Vom Erhabenen (1793)/Über das Pathetische (1801)“, in: Schiller-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hg. v… …. Matthias Luserke-Jaqui unter Mitarbeit v. Grit Dommes, Stuttgart 2005, S. 398–406, hier: S. 398 f. 26 Zum Gehalt dieser Fundamentalgesetzte vgl. Barone [Anm… …, Bd. 2, Darmstadt 1969, S. 125–356, hier: S. 290. 491 Nikolas Immer Wirkungspotential dieser Faktoren: „Groß kann man sich im Glück, erhaben nur im… …„Schrecken“ und das einsetzende „Erstaunen“ machen es gerade unmöglich, sich mit dieser geradezu übermächtigen Figur zu identifizieren. Im Kontext seiner… …erheben“. 39 Mit dieser Reaktivierung der griechischen Tragödie verfolgt Schlosser das offenkundige Ziel, die gegenwärtige Schaubühne zu einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Andrea Grafetstätter: Ludus compleatur. Theatralisierungsstrategien epischer Stoffe im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Spiel. Reichert Verlag, Wiesbaden 2013 (Imagines Medii Aevi 33), 454 S. Zugl. Habil. Bamberg 2011)

    Elke Koch
    …die Spezifik dieser theatralen Kultur erkennbar werden lassen, eine sicherere Basis geboten. Dies hätte auch eine entsprechende Kontextualisierung der… …Sachs und Ayrer) zu strecken, zieht hingegen nach sich, dass die vielfältigen Kontexte nur oberflächlich betrachtet werden oder ganz zurücktreten. Dieser… …Grafetstätter als generell angesetzten Zusammenhangs von Emotionalisierung und Theatralisierung. Dieser Prämisse ist es möglicherweise auch geschuldet, dass im… …überzeugen. Plausibler sind gegenüber dieser übergeordneten Argumentation die stoff- und quellenanalytischen Ausführungen zur Dramatisierung vorgängiger Stoffe… …gegen das obrigkeitliche Patriziat verbinden, das sich an dieser orientiert. Die heldenepischen Spiele, die bislang vor allem im Zusammenhang… …übergreifendes Merkmal mittelalterlicher Spielkultur sicher festhalten. Die in dieser Studie gewählten Verfahren können jedoch insgesamt kaum dazu dienen, diesen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2017

    Drei bisher nicht bekannte Briefe von und an Klopstock

    Helmut Riege
    …Klopstock ——— Dieser Brief ist der einzige bisher bekannte Brief Klopstocks an Balthasar Münter (1735_1793) 3 . Münter war von 1765 bis zu seinem Tode… …Dieser „Patron“, der in Klopstocks Brief genannte „Apothek. Becker“, war der Kopenhagener königliche Hofapotheker Johann Gottfried Becker d. J. (1723–1790)… …spätere Professsor der Theologie und Bischof von Seeland Friedrich Münter (1761–1830) 8 . Klopstock spielt mit dieser Bemerkung auf die dichterischen… …Versuche des jungen Münter an. Aus einem Brief von Friedrich Leopold Stolberg an Münter vom 24. 5. 1781 geht hervor, dass dieser Klopstock „als Knabe vor… …vortreflicher Mann ist. _ „Hermann u die Fürsten“ begleitet diesen Brief. Es ist mir vorgekommen, als ob Ew. Durchlaucht dieser zweyte Bardiet von Hermann… …Jahresgehalt nebst einer bestimmten Menge an Naturalien sowie die Ernennung zum Hofrat. 14 Klopstock war dieser Einladung nachgekommen und hatte sich von Oktober… …1778 erstmalig brieflich an ihn herangetreten war und der ihn 1782 in Hamburg aufgesucht hatte. Bei dieser Gelegenheit berichtete er Klopstock von seinem… …Exemplar des zweiten dieser Bardiete, „Hermann und die Fürsten“ (Hamburg 1784), bildete eine weitere Beilage des Briefes. Das Werk ist mit folgender… …des Rastätter Schlosses verwahrt. Ein Exemplar aus dieser Sammlung befindet sich heute im Badischen Landesmuseum Karlsruhe. 33 Klopstock konnte es sich… …Klopstock Meinung gegebenen Versprechens saß tief, und er trug sich zuletzt 1783 nochmals mit dem Gedanken, erneut in dieser Sache an den Kaiser heranzutreten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2017

    Caroline Levine: Forms: Whole, Rhythm, Hierarchy, Network, Princeton University Press, Princeton 2015

    Eva Axer
    …zu Gender-Normen, von Charles Dickens’ Romanen bis hin zu hierarchischen Organisationsstrukturen von Wirtschaftsunternehmen. In dieser Reichweite der… …machen, muss Levine annehmen, dass soziale und ästhetische Formen auf einer ontologischen Ebene operieren. Mit dieser Prämisse grenzt sich Levine… …methodologisch reflektieren will. Die Ausblendung dieser Frage (die nicht zufällig unter Rekurs auf Platon erfolgt) ist für eine Methode in den Kinderschuhen aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Daniele Vecchiato: Verhandlungen mit Schiller. Historische Reflexion und literarische Verarbeitung des Dreißigjährigen Kriegs im ausgehenden 18. Jahrhundert, Wehrhahn Verlag, Hannover 2015.

    Thomas Prüfer
    …. Jahrhunderts untersucht. Vecchiatos Ziel ist eine „Rekonstruktion dieser reichen literatur- und ideengeschichtlichen Konstellation“ durch Untersuchung „von heute… …dieser etwas Neues hinzuzufügen. Der Leser wird knapp und klar über Schillers Geschichtsdenken im Kontext der Zeit sowie über wesentliche Aspekte seiner… …dreissigjährigen Krieg“, Altenburg 1790–1791). Eine eingehendere Analyse dieser und anderer weniger bekannter Historiografen des Dreißigjährigen Kriegs wäre… …, Freiheit und Gerechtigkeit (S. 248–271). Dieser „Aufklärer vor der Aufklärung“ scheiterte in den analysierten Dichtungen an der Rückständigkeit, der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Leben als Form. Überlegungen zum mittelalterlichen Roman am Beispiel der Gahmuret-Figur in Wolframs von Eschenbach „Parzival“

    Bruno Quast
    …, 9.–11. Oktober 1997, hg. v. Nigel F. Palmer, Hans-Jochen Schiewer, Tübingen 1999, S. 193–210. 325 Bruno Quast sich dieser Einschätzung anschließen wollen… …unter Beweis stellen. So fruchtbar sich dieser Ansatz in strukturanalytischer Perspektive erwiesen hat und so sehr die auf Wiederholungsstrukturen… …Lebensform im Roman ist keine bloße Umwandlung. Er ist ein unvermittelter Sprung.“ 16 Dieser Sprung ereignet sich gewissermaßen an einer imaginierten… …dieser Sackgasse zu entkommen. Die Formlosigkeit des Romans und die in ihm thematisierte Lebensform, das je neu zu begründende Leben, können für das… …, der wohl 1200–1210 verfasst wurde. In dieser Vorgeschichte wird das Leben von Parzivals Vater Gahmuret erzählt. Das stoffgeschichtlich Besondere an… …dieser Vorgeschichte liegt in dem Umstand, dass Wolfram für deren Abfassung auf keine Vorlage zurückgreifen konnte. Der „Perceval“ Chrétiens de Troyes… …sozialen Körper des Kollektivs, bedarf der Lizenzierung, an dieser Stelle durch das Publikum. Das bedeutet für den ästhetischen Anspruch des Erzählens, dass… …. Das Erzählen setzt die Gesetzmäßigkeiten dieser gegebenen Welt außer Kraft – dies erfolgt exklusiv mit Blick auf den Protagonisten. Die… …. (Pz 18,10–16) [‚Dieser Anblick erfüllte ihn mit Zuversicht; denn er glaubte, diesen Ritter oder sein Ebenbild schon einmal gesehen zu haben, und zwar in… …sînen schîn: Sind das nun doch zwei verschiedene Dinge, oder handelt es sich um ein und dasselbe? Schon auf dieser Ebene begegnet Unbestimmtheit. Der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Sprache und musikalische Erfahrung. Sprachwissenschaftliche Studien zum textuellen Profil der Musikkritik

    Matthias Attig
    …das der stilistischen Variation wegen oder um das Textganze bzw. den sortalen Typus und kritische Einzeläußerungen auseinanderzuhalten. 2 Dieser Aspekt… …dasjenige, worin Musik von anderen Künsten divergiert. Dies doppelte Postulat ist in dieser pointierten Formulierung selbstredend überspannt, weil es so… …Habilitationsschrift von Thim- Mabrey, nicht zur Kenntnis genommen hat. Das ist umso problematischer, als in dieser Monographie gerade die Frage, inwieweit es möglich… …, ist gewährleistet, dass sie miteinander vergleichbar sind; unter dieser Prämisse konnte bei der Anlegung des Corpus entsprechend auch ein… …Thema und Anlass der Teilbesprechung, so wendet der zweite Satz sich dem Werk selbst zu, das dem Text als permanente Referenzgröße inskribiert ist. Dieser… …bzw. einen ästhetischen Vorzug („unmittelbar zwingend“) betonen. Nur am Rande sei bemerkt, dass sich in der konstellativen Gruppierung dieser Elemente… …Dialektik“ reflektiert hat. 19 Dieser Praxis ist es eigentümlich, dass sie mit einer Reihe von Einzelbestimmungen aufwartet, die sich um den Gegenstand… …sich zwischen ihnen entspinnen. Dieser Tendenz leistet bei Adorno die Ausgestaltung der definitorischen Reihe insoweit Vorschub, als die einzelnen… …„Kräfte“ verfügt. In ihrer Eigenschaft als Angelpunkt der gedanklichen Repräsentation von Musik erlangt die Intentionalität, die dieser gewöhnlich im… …Bartoks mit unwiderstehlicher Kraft so klar wie eindringlich dicht ausprägt. 30 Dieser Passus verdient zuvörderst wegen der Erscheinungsform der beiden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2017

    Michael Seggewiß: ‚Natur‘ und ‚Kultur‘ im „Tristan“ Gottfrieds von Straßburg, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2012 (Beiträge zur älteren Literaturgeschichte; zugl. Diss. Universität Münster), 256 S.

    Christian Schneider
    …Hauvilla, aufbereitet. Auf dieser Grundlage wird dann der Natur- und Kulturdiskurs bei Gottfrieds Vorläufern Thomas de Bretagne, Béroul und Eilhart von Oberg… …Gegenbegriff zu ‚Natur‘; S. 17–19); in einem engeren die ‚höfische‘ Kultur, insbesondere die Werte und Normen, die dieser Kultur in ihrer Verbindung von Innen… …. Insgesamt überwiegt für Seggewiß bei Gottfried aber die Tendenz, Natur positiv und nicht als Gegensatz zu Kultur zu sehen. Ausgangspunkt dieser Deutung ist… …steht – bleibe kulturell defizient, wenn und sofern sie sich dieser Integration verschließe (vgl. S. 147–151). Hier ist vieles fein beobachtet, und es… …unterlaufen werden – ein Charisma, dem auch Seggewiß immer wieder zu erliegen scheint. 4 Das soll aber nicht die Bedeutung dieser sorgfältig gemachten Studie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Matthias Aumüller: Minimalistische Poetik. Zur Ausdifferenzierung des Aufbausystems in der Romanliteratur der frühen DDR, mentis Verlag, Münster 2015 (explicatio – Analytische Studien zur Literatur und Literaturwissenschaft).

    Carola Hähnel-Mesnard
    …ist, fehlen bisher textwissenschaftlich und narratologisch ausgerichtete Arbeiten, die es sich zum Ziel setzen, die literarischen Besonderheiten dieser… …Kategorie der Handlung bzw. Episode zielten, wird dieser Zugang zum Korpus im Anschluss jedoch recht schnell wieder fallen gelassen, und zwar zugunsten einer… …anderer Stelle Aufwertung des individuellen Subsystems oder die Dominanz und Überbewertung des organisatorischen Aufbau-Subsystems. An dieser Stelle wäre… …gewinnt seine Besonderheit auf der Basis der Abweichung von dieser Gruppe. Das System ist dort nicht mehr realisiert, wo das Auf- 317 Buchbesprechungen… …gerade bei jenen Romanen, die der Ankunftsliteratur zugeordnet werden können. In diesem Sinne sind die in dieser Arbeit vorgeschlagenen Analysekriterien…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    500 Jahre Reformation – zugleich der lange Weg zur gesamtdeutschen Schriftsprache

    Werner Besch
    …Ländern war die Sprache dieser christlichen Botschaft, das Latein, fremd und blieb fremd. Blieb eher eine priesterliche Kastensprache. Übersetzungen der… …deutscher Sprache. Es war noch kein klar normiertes Deutsch, auch noch nicht gültig in allen Landesteilen. Aber als Medium des Bibeltextes erwuchs dieser… …Vulgärsprache eine Weihe und zunehmende Autorität. Die Aufnahme des „Newe[n] Testament[es] Deutzsch“ war überwältigend. Das wird im ersten Teil dieser… …soll anhand von Karten und Quellenzeugnissen dieser Anteil der Bibelübersetzung an der Verschiebung der kon- 1 Man fürchtete durch eine Übersetzung, die… …entschieden an, dass die Bischöfe dieser Bürgerschaften oder Diözesen für geeignete Männer sorgen, die, entsprechend der Verschiedenheit der Gebräuche und… …dieser kontrollierenden Textzusammenschau ist Ecks buchstäbliche Bindung an die Vulgata, wie auch Luthers zielsprachlich verantwortete Wiedergabe klar… …. ‚heftig ansprechen‘); Neubildungen (Blutgeld, Feuereifer, wetterwendisch) und erhellenden Redensarten: Dieses Bibeldeutsch in dieser Ausgestaltung war in… …dem Neuen, wofür Beispiele genannt werden. In protestantischen Landen setzte sich dieser veränderte Sprachtypus durch, dies wiederum zeitigte… …Druckbuchstaben. Dieser Vorrat wurde erstmals 1712/13 von Freiherr von Canstein finanziert. Das Stehsatz-Verfahren, verbunden mit einem Verzicht auf Bilder… …feststellbar sei. Von dieser 37 Biblia, das ist: die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments/ nach der teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers. Mit…
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