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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Klopstocks Probleme: Der doppelte Anfang der deutschen Hymne

    Dirk Werle
    …Schwierigkeiten mit antiken Formen der Lyrik (Mörike, George, George-Kreis), in: „Mehr Dionysos als Apoll“. Antiklassizistische Antike-Rezeption um 1900, hg. v…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Der Goethe des Grashalms. Zur ,Darstellung‘ der Naturforschung um 1800

    Michael Bies
    …meist allein dadurch bestimmt sei, dass sie Theorie ‚ist‘, ‚habe‘ die Darstellung zwar auch Theorie, zeichne sich gleichzeitig aber durch noch mehr aus… …, in dem nur ein empirisches, philosophisch nicht verallgemeinerbares Wissen gewonnen, in dem ein sicheres, wissenschaftliches Wissen nicht mehr… …konstruierbares Wissen mehr erlangt werden kann, markiert er lediglich die Grenze zwischen diskursiver und intuitiver Erkenntnis, zwischen einem a priori… …, die „bloß wissenschaftliche Darstellung“ dagegen nie mehr als „ein mechanisches Werk“ vorstellen35 , scheint Goethe zumindest der Autonomisierung der… …noch sechs Abschnitte folgen, die mehr spekulativ als demonstrativ angelegt sind, nimmt die Nachbildung der „Stufenfolge des Pflanzen-Wachstums“ den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Schluss mit dem ,Mord-Komplex‘! Überlegungen zur ,geschlossenen Form‘ und zum möglichen Ende des „Woyzeck“

    Andreas Beck
    …. Zweierlei scheint mir in der späteren Fassung der Szene bemerkenswert: Zum einen, dass jetzt der Hauptfigur das erste Wort zukommt, dass Woyzeck nicht mehr… …Protagonist gerät nicht mehr, wie vordem in H1, erst mit der vierten Szene als Akteur in den Blick22 ; außerdem tritt er nicht mehr, wie noch in H2,1 (vgl. 126)… …namentlich zu sich kommen – und da fällt doch auf, dass die weibliche Hauptfigur in H4 nicht mehr unbiblisch ‚Louisel‘ heißt, sondern bedeutungsschwanger… …jetzt nicht mehr nur ein Andrer, eben Andres, den Namen des Protagonisten, sondern Letzterer nennt sich jetzt zum ersten und einzigen Mal selbst beim… …, das er dann in H4,15 bei einem Juden ersteht: um „mehr als Brod [zu] schneiden“ (165). Das deutet auf einen letalen Handlungsabschluss hin, entsprechend… …, oder so ähnlich, hätte ein fertiges „Woyzeck“-Drama wahrscheinlich nicht ausgesehen – für Büchner dürfte noch deutlich mehr zu tun übrig gewesen sein… …(D) 128,–, PDF ISBN 978-3-503-13747-3 Mit mehr als 500 Einträgen, die von über 100 Autorinnen und Autoren verfasst wurden, bietet kein anderer Band zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Martin Heidegger: „Übungen für Anfänger – Schillers Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen“.

    Für Wolfgang Riedel zum 60. Geburtstag
    Walter Hinderer
    …interessiert zu haben. Er versucht, wie Marquard durchaus kritisch anmerkt, seine „mehr oder weniger gescheiterte re- 556 Heideggers Schiller-Seminar 1936/37… …mitbestimmt gewesen seien. Er gibt Hegel insofern Recht, als wir heute „kein absolutes Bedürfnis“ nach Kunst mehr haben, denn durch Kunstwerke würden „nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    „Die Fakten Lügen strafen“. Zur Ambiguität des Autobiographischen in Günter Grass’ „Beim Häuten der Zwiebel“

    Lily Tonger-Erk
    …verliert. Die Differenz läuft sozusagen selbstverständlich mit, gibt sich dann und wann zu erkennen, aber nicht mehr mit jenem Pathos der 70er Jahre, das… …falsch sein können, sondern dass sie mehr oder weniger erfunden sind – und selbst dann noch Anspruch auf Wahrheit erheben können. Die ambige Inszenierung…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Daniel Weidner: Bibel und Literatur um 1800, Wilhelm Fink, München 2011 (Reihe Trajekte).

    Michael Niehaus
    …noch viel mehr. Hinzu kommt die unbestimmte Terminierung. Was heißt „um 1800“? Ist eine Schwelle gemeint, ein Bruch, ein Übergang, eine Verschiebung?… …konstitutiv verdorben ist und nur durch aufwendige und mehr oder weniger angreifbare Prozeduren wiederhergestellt werden kann. Schon in Johann Albrecht Bengels… …eines Textes degradiert, der in sich alles andere als eine Einheit ist, aber gleichwohl original. Denn es geht jetzt nicht mehr darum, das Echte vom… …‚Zitieren‘ wären aber auseinander zu halten. Abgesehen davon präsentiert uns Weidner eine zwar scharfsinnige, aber doch mehr oder weniger glatte hermeneutische… …das weite Feld des Fortlebens der Religion und der mehr oder weniger gespenstischen Wiederkehr der Bibel in unserer Kultur interessieren, andererseits…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Ingo Stöckmann: Der Wille zum Willen. Der Naturalismus und die Gründung der literarischen Moderne 1880–1900, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2009

    Johannes F. Lehmann
    …Körpergebärden, die auf nichts mehr verlässlich verweisen, aber als eigenes Verweissystem unsichere Hypothesen zu latenten Konflikten bzw. verschwiegenen… …jemand durch geeignete Anspannung seines Willens im stande wäre, im ganzen der Welt mehr Äquivalente mechanischer Arbeit zu leisten, als die Welt im ganzen… …thermodynamisch gedacht – nicht allein eine Sache der Ermüdung und der Entropie, sondern mehr noch eine Frage nach der Möglichkeit nicht-materieller Energie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Sabine Mainberger: Experiment Linie. Künste und ihre Wissenschaften um 1900, Kulturverlag Kadmos, Berlin 2010.

    Armin Schäfer
    …, disegno, bezeichnet eine Linie, die mehr als nur ein bloßes Darstellungsmittel des Sichtbaren ist. Diese idealische Komponente des disegno kehrt in… …, rückt nicht mehr der passiv perzipierte, optische Reiz, sondern das aktive Auge in den Mittelpunkt der Ästhetik. Hogarth fasst die Kunst wie eine Sprache… …der Kunst verhalten. Einerseits ist der Abbildungsvorgang in einer camera obscura nicht mehr das gültige Modell des Sehens: Das Auge ist gerade keine… …einer Kraft, die in beliebiger Manifestation auftritt und eine mehr als nur induktive Zusammenfassung verschiedener und nebeneinander stehender Exponate…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Friedrich Balke: Figuren der Souveränität, Wilhelm Fink, München 2009.

    Sigrid G. Köhler
    …anspruchsvollen theoretischen Setting, zu dem auch noch Agamben, Deleuze, Latour und Louis Marin gehören, vollzieht Balke in seiner mehr als fünfhundert Seiten… …, nicht mehr zentralistisch organisierten Nationalstaaten das Paradigma der Souveränität keineswegs erledigt sei (vgl. 16). Um diese beiden Verschiebungen… …zentral: (1) Die Einsetzung des frühneuzeitlichen Souveräns ist nicht mehr ‚transzendent‘ gedeckt, wie noch in der Miniatur des Aachener Evangeliars, in der… …Spannungsbogen über ein sich über mehr als zweitausend Jahre erstreckendes Feld aufzubauen, indem er anhand der Figuren der Souveränität und des Sozialen aufzeigt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Peter Risthaus: Onto-Topologie. Zur Entäußerung des unverfügbaren Ortes, Diaphanes, Zürich 2009.

    Carsten Strathausen
    …zweieinhalb Jahrtausenden Philosophiegeschichte halbwegs gesichert. Das bedeutet keineswegs, dass es sich nicht mehr lohnt, Metaphysik zu betreiben – Risthaus’…
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