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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Der oberdeutsche Klassiker ‚Simplicissimus‘ (1669) und seine alsbald erfolgende sprachliche Abwahl

    Werner Besch
    …angemessen erfasst ist. Wir haben es nämlich im größeren Rahmen mit der Abschlussphase der deutschen Schrifteinigung in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts… …Roman beschäftigt zu haben, dessen Autor als Musketier und Augenzeuge, vielleicht sogar auch als Teilnehmer, Anteil hatte an den Übeltaten und… …dennoch erhalten geblieben. „Der seel. Lessing äusserte oft den Wunsch, dass dieser alte, vortreffliche Roman, der um keinen Preis mehr zu haben ist, in… …liefert Heßelmann informative Einschätzungen dieser Bearbeitung von 1790. 324 Der oberdeutsche Klassiker ‚Simplicissimus‘ (1669) erfassen. 6 Wir haben es… …und grammatische Werke zur und in deutscher Sprache geschrieben haben. Solche liegen von Gueintz in der Tat und zeitgerecht vor, nämlich 1641 und 1645… …rter (…) nur mit einer Sylbe darzugeben.“ (57). Sprachverderber haben viele davon zweisilbig gemacht, das kommt daher, „dass wir Teutsche mit dem E mehr… …kung seiner eigenen Vorstellungen, und derjenigen, die er von andern, selbst den heil. Scribenten, verdollmetschen wollte, immer n thig haben mochte… …beflissen haben, und noch izo in vielen absonderlichen St ken davon abweichen. (S. 314/15) Luther führte, so könnte man pointiert sagen, eine Sprachtrennung… …gemachet haben. Die Bem hung h tte uns die Minnesinger, die Classischen Scribenten derselbigen Sprache erhalten, man h tte sie aus den Bibliotheken… …gewisse sprachliche Postulate und deren Durchsetzung einen „Gottschedianer vor Gottscheden“ (S. 317). Beide, so könnte man sagen, haben das südliche Deutsch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Das Merseburger Gebetsbruchstück im literatur- und liturgiegeschichtlichen Kontext des deutschen Frühmittelalters

    Mathias Henkel
    …Beobachtungen gelten nur für fol. 52v–54 r . Die Texte, die auf der vorderen Außenseite (fol. 52 r ) eingetragen wurden, haben keine verschwommene Schrift. Das… …. Müllenhoff und Scherer sowie Masser 48 haben behauptet, dass es sich bei dem althochdeutschen Eintrag um eine fragmentarische Abschrift einer umfangreicheren… …Klosterliturgie oder der Krankenseelsorge Verwendung gefunden haben dürften. Dies bedeutet, dass keine einzige dieser Aufzeichnungen aus Vorlagen abgeschrieben… …wurde, die nicht wiederum Kompilationen lateinischer, liturgischer Texte darstellten. Die verschiedenen Schreiber des Supplements haben offenbar immer nur… …vorgelegen haben. Der Vermutung Steinmeyers, dass der Eintrag als Originalaufzeichnung zu werten sei, 49 lässt sich daher mitunter mehr abgewinnen als den… …Merseburger Gebetsbruchstück im Kontext althochdeutscher Übersetzungspraxis 2.1. Das Gebetsbruchstück als Interlinearversion? Wie bereits vermerkt, haben sowohl… …Wort für Wort und Form für Form zwischen den Zeilen“ 50 . Wie unter anderem Nikolaus Henkel und Lothar Voetz mehrfach dargelegt haben, sind sämtliche… …Lothar Voetz58 nicht vorkommt. Dies liegt vermutlich daran, dass beide Forscher die Beschreibung von Müllenhoff, Scherer und Masser nicht rezipiert haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Psychoanalyse, Historische Emotionsforschung, Literaturwissenschaft: ein schwieriges Verhältnis. Überlegungen eines Mediävisten

    Rüdiger Schnell
    …ein historischer Zugang zum Gegenstand der Psychologie erst in den 1980er Jahren etabliert zu haben. Gerd Jüttemann spricht 1988 (1994) im Blick auf die… …gefragt, wie und was die Menschen früher gefühlt haben. Interessiert an dieser Frage zeigen sich vor allem die Vertreter der bereits genannten Historischen… …einschlägigen emotionsgeschichtlichen Studien literarische Emotionsdarstellungen auch im Hinblick auf das psychische Erleben interessieren („Was haben sie… …Rüdiger Schnell gesorgt, dass diese beiden Forschungsansätze kaum Notiz voneinander genommen haben. Wenn dennoch einige neuere emotionshistorische Arbeiten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Über die Bedeutung des Wortes pulleohti im deutschen Abrogans

    Lorenzo Lozzi Gallo
    …Munier, S. ix. Die anderen jüngeren Handschriften haben Apulia (oder Apolia). 10 Vgl. die Diskussion in Giorgio Otranto: Italia meridionale e Puglia… …. Erinnert euch an die mutigen apulischen Krieger, die nichts mehr haben außer ihren Wohnungen. Ihr sollt aufpassen, dass dasselbe euch nicht passiert“ (Lied V… …mit ihren Stäben gefangen nahm; deshalb eroberte er Apulien und Italien“ – andere Herausgeber haben pres in pert „verliert“ korrigiert, s. Kommentar S… …Name Apuliens gerade hier hineingelesen haben sollte. Es ist zwar nicht ganz unmöglich, dass hier von einer apulischen Krankheit die Rede ist; die… …wahrscheinlich schon der oberdeutsche Verfasser des Abrogans und ganz sicher die alemannischen Schreiber, die die Abrogans-Handschriften K und Ra hergestellt haben… …im deutschen Abrogans im Inlaut, wie z.B. in upil, geschrieben haben, dann ist es wahrscheinlich, dass auch im Anlaut von pulleohti für germ. */b/…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Jan-Dirk Müller: Mediävistische Kulturwissenschaft. Ausgewählte Studien

    Stefan Seeber
    …Inhalt en detail wiederzugeben – auch eine abschließende Wertung verbietet sich, haben die Aufsätze doch bereits als Einzeltexte, ohne den Zusammenhang des…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Jürgen Wolf: Buch und Text. Literatur- und kulturhistorische Untersuchungen zur volkssprachigen Schriftlichkeit im 12. und 13. Jahrhundert

    Christoph Fasbender
    …, nur eben mit den „Plusversen“. Er kann den Discissus E auch gar nicht bemüht haben, denn die zitierten Verse sind in keinem der E-Fragmente enthalten…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Frank Bezner: Vela Veritatis. Hermeneutik, Wissen und Sprache in der ‚Intellectual History‘ des 12. Jahrhunderts

    Jens Pfeiffer
    …ihm zweifelsfrei gelungen ist, die Vielfalt und die mit den Integumenta verbundenen Differenzen überzeugend dargestellt zu haben. Wie dies für den… …hatte (dafür haben die Untersuchungen Bezners den Blick allerdings geschärft), sondern in der Wissensvermittlung in poetischer Form. Das ‚Poetische‘, wenn…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Germania Litteraria Mediaevalis Francigena (GLMF). Handbuch der deutschen und niederländischen mittelalterlichen Sprache, Formen, Motive, Stoffe und Werke französischer Herkunft (1100–1300), Bd. 5: Höfischer Roman in Vers und Prosa

    Ursula Peters
    …Knapp und René Pérennec in insgesamt acht Bänden unter dem Titel „Germania Litteraria Mediaevalis Francigena (GLMF) konzipiert haben. Dass mit der… …, die alle Bearbeiter der einzelnen Werk- und Stoffgruppen berücksichtigt haben: die Grundlagen der literarischen Vermittlung französischer Stoffe wie… …deutschen Roman, den wiederum der Autor des „Chevalier du Papegau“ ge- 448 Buchbesprechungen kannt haben mag. Diese Umkehrung des Transferprozesses von einem… …rekonstruierenden – „Enfances Gauvain“ (für Gasozeins Rivalität zu Artus), aus denen der „Krone“-Autor geschöpft haben mag, um zugleich diese verschiedensten Motive… …Verse geschrieben haben will, lässt jedoch keine unmittelbare französische Quelle erkennen, deren Bearbeitung er sein könnte. Es stellt sich deshalb die… …traditionell orientierten Publikums getroffen zu haben. Jedenfalls ist der Lancelotstoff gleich zwei Mal in mittelniederländische Verse übertragen worden: in dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Hans Wellmann: Deutsche Grammatik. Laut. Wort. Satz. Text.

    Norbert Richard Wolf
    …bestimmen den Rahmen, die Schwerpunkte und Art der Darstellung mit.“ (S. 15) In der Tat, wir haben eine besondere Grammatik vor uns: Das ganze Buch ist leicht… …internalisiert zu haben. Die Darstellung wirkt bisweilen narrativ, stets ausführlich deskriptiv und immer wieder argumentierend, d.h. Konzepte und Ansätze abwägend… …Konjunktion (indem) und Satzkonstruktionen (z.B. mit haben, sein + zu + Infinitiv) usw. zeigt.“ In einer Definition wie dieser manifestieren sich die positiven… …vermieden. An deren Stelle stehen sprachliche Ausdrücke, die ihrerseits wieder mehrere 456 Buchbesprechungen Funktionen haben (können). Ob allerdings eine… …Fügungen wie haben + zu + Inf. oder sein + zu + Inf. wirklich spezielle „Satzkonstruktionen“ oder nicht doch spezielle Ausformungen der Auxiliarisierung… …mit instruktiven sprachlichen und bildlichen Beispielen vorgeführt zu haben, ist nicht das geringste Verdienst dieser Grammatik. Veitshöchheim Norbert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Stefan Rabanus: Morphologisches Minimum. Distinktionen und Synkretismen im Minimalsatz hochdeutscher Dialekte

    Robert Möller
    …Südwestdeutschen Sprachatlas und den Mittelrheinischen Sprachatlas, hinzu genommen wird noch die Untersuchung von Philipp/Weider2 zu haben und sein im Raum Elsass-… …nicht so problematisch ist; für die Verbflexion werden aus diesem Grund die häufigsten Verben haben und sein untersucht, vor allem haben, weil sich hier… …sind durch unterschiedliche bzw. gleiche Siglen repräsentiert (für das standarddeutsche Paradigma der Formen von haben im Indikativ Präsens mit… …graphische Differenzierung 2 Marthe Philipp, Erich Weider: sein und haben im elsass-lothringischen Mundartraum. Stuttgart 2002. 465 Buchbesprechungen zwischen…
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